• DHL plant ab 09.12.2013 Paketzustellung per Drohne in Bonn zu testen

    Eine Paketzustellung per Drohne scheint momentan das Trendthema schlechthin zu sein, da die damit einhergehende schnelle Lieferung für viele Peketzusteller etliche Vorteile bieten würde. Neben der Planung durch Amazon und UPS will die DHL den Einsatz solcher unbemannten Fluggerätschaften vorab testen, womit der freundliche Paketbote, der mit seinem Lieferwagen von Haus zu Haus fährt immer mehr an Bedeutung verlieren könnte








    Wenn es nach dem Onlinehändler Amazon sowie dem Paketzusteller United Parcel Systems (UPS) geht, dann dauert die Entwicklung bis zur Serienreife noch ein paar Jahre. In der Zeit vom 9. bis 13. Dezember will die DHL, der Paketdienst der Deutschen Post, in Bonn einen ersten Feldversuch starten und erste Pakete mittels "Paketkopter" zustellen.



    Nach dem General-Anzeiger-Bonn soll die Post bestätigt haben, dass die neue Auslieferungsform bei den eigenen Angestellten, in der Zentrale im Bonner Posttower getestet werden soll. Als Partner soll demnach eine Bonner Apotheke fungieren, die neun Erkältungsmittel zur Wahl stellt, welche nach einer jeweiligen Bestellung zwischen 12 und 14 Uhr mittels "Paketkopter" an die Adressaten ausgeliefert wird. Einen Vorteil dieser Liefermethode sieht das Unternehmen demnach in der Eillieferung von Medikamenten: Kranke könnten beispielsweise über das Internet Medikamente bestellen, die dann innerhalb kürzester Zeit per Drohne zugestellt werden könnten. "Für abgelegene Gebiete könnte das eine gute Lösung sein, wenn es darum geht, etwas rasch an geografisch schwer zugängliche Orte zuzustellen", berichtet Dunja Kuhlmann, DHL-Sprecherin, dem General-Anzeiger.

    Da die Zustellung per Drohne jedoch noch in den so genannten Kinderschuhen steckt, möchte man bei DHL erstmal überprüfen, wie es bei der Kundschaft, resektive der Bevölkerung ankommt, wenn eine Drohne die Pakete zustellt. Konkrete Pläne, die Drohne im regulären Betrieb einzusetzen, gebe es allerdings noch nicht.



    Es ist bisher allerdings umstritten, ob der "Drohnenkurierdienst" in Deutschland eine Zukunft hat, denn hierzulande gelten sehr strenge Auflagen für den Einsatz von Drohnen. Werden diese ausschließlich privat beziehungsweise in der Freizeit genutzt, gelten Drohnen laut Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung als so genannte "Flugmodelle", deren Nutzung nicht ganz so streng reglementiert sein soll. Sobald Drohnen jedoch für kommerzielle Wege genutzt werden sollen, unterliegen diese in dem Falle als unbemannte Luftfahrtsysteme bezeichneten Drohnen der Luftverkehrsordnung womit Genehmigungen für deren Einsatz erteilt werden müssen. Zusätzlich besteht auch ein Bedarf für eine spezielle Versicherung, welche im Schadensfall alles weitere reguliert.









    Weitere Fragen bezüglich der Realisierung der Drohnenzustellung kommen auf, wie diese letztenendes gesteuert werden sollen. Zwar würde der so genannte "Paketkopter" per GPS-Daten navigiert werden, doch im Notfall sollte dieser über eine separate Steuereinheit ferngesteuert werden können. Dabei liegt die "Fernsteuerreichweite" derzeit bei maximal 300 Meter Weite und 100 Meter Höhe liegen würde, was einen Einsatz bei DHL & Co unsinnig machen würde. Zeitgleich gibt es ein Gesetz, welches besagt, dass Drohen ohne Sondergenehmigung bei der Polizei, in geschlossenen Ortschaften nicht eingesetzt werden dürfen.



    Somit stehen dem Einsatz eines Paket-Bring-Dienst via Drohne noch einiges an Entwicklungszeit sowie diverse Sicherheitsbestimmungen entgegen. Die Testphase in Bonn, welche ab morgen startet, soll den Sinn einer solchen Paketzustellung näher betrachten. Wenn diese Technik bei der Bevölkerung positiv ankommt, würde einer Weiterentwicklung in diesem Sektor kaum noch etwas im Wege stehen.

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