• Die Lego-Tastatur: ein wahr gewordener Kindheitstraum

    Das mit Lego-Steinen allerhand angestellt werden kann, weiß man seitdem es Lego-Technik gibt. Doch wer hat sich noch nicht einmal vorgestellt, eine komplette Tastatur aus Lego-Steinen zu besitzen. Unmöglich? Jason Allemann, der bereits im Jahr 2005 einen Prototypen fertig gestellt hatte, ist es jetzt gelungen, eine voll funktionstüchtige und sozusagen marktreife Version einer Tastatur zu kreieren, die abgesehen vom Sensor-Board, der Leiter-Platine sowie den Kabeln ausschließlich aus Lego-Steinen besteht



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    Die Lego-Tastatur ist mit Sicherheit nicht die Schönste, dafür aber mit eine der interessantesten Tastaturen, die bisher das Licht der Welt erblicken durften. In einem Video zeigt Jason Allemann die volle Funktionsfähigkeit der Tastatur unter Zuhilfenahme eines Windows-Rechners. Da Schönheit bekanntlich im Auge des Betrachters liegt und jeder unterschiedliche Ideale hat, kann man schlecht sagen, dass die Tastatur hässlich ist. Zumal bis auf die Elektronik komplett aus Lego gebaut, stellt sie schon auf ihre Art ein Kunstwerk dar.





    Der Konstrukteur Jason Allemann musste nach eigener aussage bei der Farbgebung respektive der Beschriftung stark improvisieren, da er nur mit offiziellen Lego-Steinen und nicht mit Aufklebern arbeiten wollte. Dabei waren die Buchstaben das kleinste Problem, was man an der einheitlichen Fläche auch erkennen kann. Die Sondertasten waren dagegen echt Problematisch und benötigten einiges an Kreativität. So besteht beispielsweise die Home-Taste aus einem Haus-Dach, wobei die Capslock-Taste mit einer Kopfbedeckung, einem Lego-Cappy sowie einem 1x1-Stein versehen ist, auf dem wiederum ein Vorhängeschloss abgebildet ist.



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    Bild: Prototype von 2005


    Die Basis der Tasten besteht in den meisten Fällen aus einem 2x2 oder manchmal einem noch größeren Baustein auf denen sich dann mehrere kleinere Flachsteine anbringen lassen, worauf dann das tatsächliche Symbol zu sehen ist. Der Buchstabe "B" ist zum Beispiel auf einem 1x1-Stein zu sehen, während ein weiterer 1x1-Stein sowie ein 1x2-Stein die Taste vervollkommnen. Somit konnten dann auch die Markierungen auf den Tasten "F" und "J" angebracht werden, welche für das 10-Finger-Schreibsystem von Nöten sind.



    Bild 1 von 3http://www.teccentral.de/artikel-attachments/21874-keyboardcloseup3.jpg
    Bild 2 von 3http://www.teccentral.de/artikel-attachments/21872-keyboardcloseup1.jpg
    Bild 3 von 3http://www.teccentral.de/artikel-attachments/21873-keyboardcloseup2.jpg



    Die Tastatur birgt aber einen größeren Nachteil, denn wer so einen Exoten daheim stehen hat, wird kaum noch zum Arbeiten kommen, da der Blick einfach nicht vom Keyboard gewendet werden kann, da es dort immer wieder interessante Features zu entdecken gibt.

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