• Atomic VR ermöglicht eigenes Holodeck dank Oculus Rift und PlayStation 4 Move-Controller

    Atomic VR, ein aus Seattle stammendes Startup, arbeitet derzeit an einem eigenen Holodeck, dessen technische Basis aus einer Oculus-Rift-VR-Brille sowie einem Move-Controller der aktuellen PlayStation 4 besteht. Auch wenn das Projekt noch lange nicht nicht als abgeschlossen gilt, kann sich der Nutzer schon vollkommen frei im Raum bewegen



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    Neben der VR-Brille aus dem Hause Oculus wurden für das Projekt "Atomic VR" ein Rucksack eingesetzt, welcher die gesamte Hardware zur kabellosen Übertragung des Tracking- und Bildmaterials beinhaltet sowie zwei zusätzliche Move-Controller der PlayStation 4, die wiederum die zwei Lichtschwerter für dieses Projekt simulieren.


    Durch die erstmals kabellose Anbindung von Atomic VR kann sich der User komplett frei im Raum bewegen. In dem folgenden Video wird eine Star-Wars-Tech-Demo als Vorzeigeobjekt genutzt, in welcher man sich wie in Star Wars Episode IV fühlt, in der Luke Skywalker mit dem Lichtschwert gegen eine TrainingsDrohne kämpft. Mit den zwei Lichtschwertern, die in Wirklichkeit durch zwei modifizierte PlayStation-4-Move-Controller dargestellt werden, kann man dann die Angriffe der Drohne parieren. Sobald man virtuell auf einen Widerstand stößt, wird über die Controller auch ein haptisches Feedback erzeugt.





    Damit Atomic VR auch im privaten Bereich wie beispielsweise einer Wohnung genutzt werden kann und man dort ungern etwas von der Einrichtung zerstören oder sich selbst durch das Rennen gegen eine Wand verletzten möchte, bedient sich Benjamin Teitler eines einfachen aber effizienten Tricks - in der virtuellen Welt befindet man sich derzeit noch auf einer schwebenden Plattform, deren Enden die Wände symbolisieren. Dieser Umstand schränkt die Größe der virtuellen Welt derzeit noch reichlich ein.


    Eine weitere Hürde stellen auch die insgesamt 16 Kameras dar, die für die Aufnahme sämtlicher Bewegungen zuständig sind. Im Anschluss werden die Aufnahmen umgerechnet und mittels 5-GHz-WLAN ohne spürbare Verzögerung an die Oculus Rift übergeben.


    Derzeit ist Atomic-VR mit rund 20.000 US-Dollar pro Einheit noch relativ kostenintensiv, da alleine eine der 16 benötigten Kameras mit 1.000 US-Dollar zu Buche schlägt. Mit fortschreitender Entwicklung dürften aber diese Kosten vielleicht noch nach unten korrigiert werden können.

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