• AMD Radeon R9 390X: nicht verifizierte Benchmark-Tests bescheinigen 65 Prozent mehr Performance gegenüber der R9 290X

    In dem chinesischen Forum von chiphell.com sind kürzlich Benchmark-Listen von gleich vier unbekannten Grafikkarten aufgetaucht. Ein dort registriertes Mitglied will Engineering Samples zu jeweils einer Bermuda XT und Fiji XT (AMD) sowie je eine im Vollausbau und eine beschnittene Version des GM200-Chips von Nvidia geleaked haben



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    Bereits Ende November sind bereits erste Gerüchten zu einer mutmaßlichen als "Captain Jack" bezeichneten "Pirate Islands GPU" aufgetaucht, die als zukünftige R9 390X auf den Markt kommen könnte. Die gleiche Quelle, das chinesiche Forum von chiphell.com sagt jetzt aus, dass es sich bei "Captain Jack" um ein Fihi-Modell handeln könnte, was nicht dem zukünftigen Flaggschiff entspräche. Letzteres soll der "Bermuda XT"-Chip werden, welcher dann das kommende High-End-Segment bedienen wird. Demzufolge müsste dann "Captain Jack" in der kommenden R9 380X und eben nicht in der R9 390X aufgehen.


    Weiterhin soll "die neue Generation" im 20 Nanometer-Prozess bei Globalfoundries gefertigt werden, obwohl dieser dort übersprungen und gleich zum 14 Nanometer-Prozess übergegangen werden sollte. Wie bereits schon seit längerem vermutet, soll AMDs Topmodell mit dem Bermuda XT-Chip auf eine Hybrid-Kühlung setzen, wie sie schon in der Radeon R9 295X2 zum Einsatz kommt. Bezüglich der Leistungsaufnahme unter Last existieren auch schon Vermutungen. Von einer ungenannten Stelle zitiert das Forenmitglied bei chiphell.com: "Die Leistungsaufnahme verbleibt bei einer akzeptablen Spanne [...] Falls Hawaii akzeptabel ist". Daraus schlussfolgernd müsste die Leistungsaufnahme zwischen 250 und 300 Watt angesiedelt sein, falls an dieser Aussage Glauben zu schenken ist. Erstmalig hätte AMD aus dem Debakel mit dem Referenzdesign seine Konsequenzen gezogen und würde dann schon bei Single-GPU-Lösungen auf eine leisere Hybrid-Kühlung setzen.



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    Die Aussagen der Benchmarks erscheinen dagegen noch überraschender, um es vorsichtig auszudrücken. Der "Bermuda XT"-Chip soll demzufolge bei ähnlicher Leistungsaufnahme in der 4K-Auflösung um bis zu 65 Prozent schneller als sein direkter Vorgänger, die Radeon R9 290X agieren.

    Laut chiphell.com-Forum wäre die möglichen "R9 390X" somit sogar noch vor dem GM200-Vollausbau - möglicherweise eine Titan II - die 34 Prozent schneller als das derzeitige Flaggschiff GTX 980 agieren soll und somit etwa die aktuelle Radeon R9 290X um 45 bis 50 Prozent übertrumpfen würde.


    Das aber hinsichtlich der technischen Details sowie Taktraten sehr wenige bis keine Informationen fließen, ist dagegen sehr auffällig. Einzig die Fertigung der AMD-GPUs sowie die Tatsache, dass es sich beim beschnittenen GM200 um einen Ausbau mit 21 SMM bzw. 2.688 Shadereinheiten handelt, wird genannt.


    Deshalb gilt es wie immer, diese Informationen mit äußerster Vorsicht zu genießen. Obwohl sich die Angaben nicht verifizieren lassen, tauchten im chiphell.com-Forum in der Vergangenheit immer wieder erste korrekte Benchmark-Ergebnisse von unveröffentlichten Grafikkarten auf. Bei den AMD-Pixelbeschleunigern fehlen allerdings auch Angaben zu HBM (High Bandwith Memory), was ebenfalls ungewöhnlich ist.


    Wie immer können wir nur abwarten und uns überraschen lassen, ob diese Daten stimmen. Sollten diese Benchmark-Ergebnisse allerdings nur annähernd richtig sein, dann dürfte auch die Monitor-Branche endlich davon profitieren können.

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