• Intel Xeon E3-1200 v5 - Intel stellt Skylake-Xeon-Prozessoren für kleine Server und Workstations vor

    Mit den neuen Xeon-Prozessoren der E3-1200 v5 Familie bringt Chiphersteller eine weitere Prozessorlinie der Skylake-Architektur auf den Markt, welche die beliebten v3-Modelle der Haswell-Generation beerben sollen. Neben den vielen Vorteilen, welche die Skylake-Archtitektur mit sich bringt, hat Intel seinen neuen Workstation-CPUs auch einen entscheidenden Nachteil mit auf den Weg gegeben



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    Ohne großes TamTam hat Intel seine neue Prozessor-Familie der Xeon E3-1200 v5-Serie veröffentlicht. Während die neuen Prozessoren mit den skylake-typischen hohen Gigahertz-per-Watt-Leistungen überzeugen können, sind auch hier keine Sechs- oder gar Achtkerner zu erwarten. Gefertigt im 14-nm-Verfahren können die neuen Xeon-Prozessoren wieder mit den High-End-Prozessoren Core i7-6700(K) sowie Core i5-6600(K) verglichen werden. Allerdings verfügen die Xeon-Prozessoren über keinen offenen Multiplikator, was Übertaktungsversuche relativ erfolglos macht. Zudem sind nicht alle Prozessoren der Xeon-Familie mit der integrierten Grafikeinheit Intel HD P530 ausgestattet.


    Mit einer Leistungsaufnahme von gerade einmal 25 Watt starten die Modelle Xeon E3-1235L v5 sowie der Xeon E3-1240L v5. Die Nachfolge des beliebten Xeon E3-1265L (V2/V3) übernimmt der neue Xeon E3-1260L v5, welcher bei einer maximalen Leistungsaufnahme von 45 Watt stolze 2,9 Gigahertz auf allen vier Kernen inklusive Hyperthreading beherrscht und bei Bedarf durch seinen integrierten Turbo auf bis zu 3,9 Gigahertz takten kann. Allerdings verliert der E3-1260L im Vergleich zu seinen Vorgängern die integrierte Grafikeinheit, weshalb dieser Prozessor im Grunde einen Rückschritt darstellt.



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    Die anderen Modelle benötigen durch die Bank Weg maximal 80 Watt und können mit Taktfrequenzen zwischen 3 und 3,7 Gigahertz im Standard-Takt überzeugen. Ob man für einen Workstation oder kleinen Server auf eine integrierte Grafik angewiesen ist, muss jeder für sich selbst entscheiden können.



    Die Enttäuschung der neuen Xeon E3-1200-v5-Reihe:


    Wer auf die integrierte Grafikeinheit eines Intel Core i7 oder auch Core i5 sowie deren mögliche Übertaktbarkeit verzichten konnte, dem wurde bisher der Kauf eines Xeon-Modells empfohlen. Dies ist mit der neuen Skylake-Xeon-Generation nicht mehr möglich. Der im Vorfeld angesprochene Nachteil der neuen Skylake-Xeon-Prozessoren der E3-1200-v5-Serie liegt darin, dass diese aktuell nicht mehr mit den Consumer-Mainboards mit dem Sockel LGA 1151 kompatibel sind. Wie die Kollegen von pcghw herausgefunden haben, sind die neuen Xeon-Prozessoren nicht mehr zum Einsatz auf einem Sockel LGA 1151 zu überreden, da Intel derzeit ausschließlich den Einsatz auf Server-Mainboards mit einem C232- respektive C236-Sockel vorsieht.



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    Meinung des Autors
    Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, aber Intel hat mich mit den Skylake-Prozessoren auf ganzer Linie enttäuscht. Während die Consumer-CPUs alias Core i3, i5 sowie i7 kaum merkliche Leistungssteigerungen mit sich bringen, werden die Xeon-Prozessoren sogar schlechter in meinen Augen. Mein Home-Server hat noch einen Xeon der Ivy-Bridge-Generation am arbeiten (Xeon E3-1265L v2), der eine gleiche TDP, ähnliche Taktraten und im Vergleich zu den Skylake-Neuheiten mit einer integrierten Grafikeinheit aufwarten kann. Der neue Xeon E3-1260 v5 hat zwar etwas mehr Takt, aber seit drei Generationen hat sich nicht wirklich etwas verbessert. Zumal benötigt man mittlerweile auch noch Server-Mainboard. Intel, das hättet ihr besser machen können.Jetzt kommentieren!
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    1. Avatar von Yves
      Yves -
      Ich sehe die Situation etwas gelassener. Der entscheidene Vorteil der Xeon-Serie war schon immer das ECC-Feature. Das wurde auch in der Vergangenheit von keinem Desktop-Chipsatz unterstützt. Man war immer gezwungen, auf Workstation-Mainboards auszuweichen. Der Sprung von DDR3-1600 ECC auf DDR4-2133 ECC sollte noch ein wenig mehr Leistung mit sich bringen, die IPC ist im Vergleich zum Xeon V3 leicht gestiegen.
      Dazu kommt beim C236 die native Anbindung von M2 und mehr USB-3.0 Ports. Im Vergleich von C226 zu C236 hat sich doch schon einiges getan, professionelle Anwender werden das schätzen. Desktop-User müssen nun leider zum Core I7 greifen.
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