• Razer Blade Stealth - 12,5 Zoll großes UHD-Ultrabook wird mit Razer Core zum Gaming-Notebook

    Im Rahmen der aktuellen CES (Consumer Electronics Show) im us-amerikanischen Las Vegas zeigt Razer sein neues Blade Stealth, ein 12,5 Zoll großes Ultrabook mit UHD-Auflösung, welches durch ein externes Desktop-GPU-Gehäuse namens Razer Core fast jede Desktop-Grafikkarte aufzunehmen vermag und "Gaming-Notebooks" anderer Hersteller nicht nur hinsichtlich der Leistung, sondern auch der Zukunftssicherheit weit überlegen sein dürfte



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    Die meisten für den Gaming-Einsatz konzipierten Notebooks haben mit mehreren Problemen zu kämpfen. Da wäre zum Beispiel die effektive Gaming-Leistung zu nennen, die mit einem äquivalenten Desktop-PC nicht zu vergleichen ist, das Gewicht, welches meist über 2,5 Kilogramm liegt und somit nur bedingt für den mobilen Einsatz taugt und nicht zuletzt die Zukunftssicherheit, da im Speziellen die Grafikkarte nicht oder nur auf sehr komplizierte Weise austauschbar ist, damit das Gerät auf der Höhe der Zeit bleiben könnte. All diese Probleme hat der auf Gaming spezialisierte Hersteller Razer mit dem "Blade Stealth" sowie dem "Blade Core" auf eine zwar schon bekannte, aber längst nicht so elegante Art gelöst, die zudem noch ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis aufweisen soll.



    Razer Blade Stealth:


    Das kleine 12,5 Zoll große Ultrabook steckt in einem Unibody-Gehäuse aus Vollaluminium, kommt auf eine Bauhöhe von 13,1 Millimeter und soll gerade mal 1,25 Kilogramm auf die Waage bringen, was für ein gaming-taugliches Notebook/Ultrabook eine Sensation darstellt. Allerdings muss man hier erwähnen, dass das Razer Blade Stealth zwar schon über die neuesten Intel Core-i7-6500U-Prozessoren verfügt, aber nur auf die integrierte Intel HD 520 Grafik zurückgreifen kann, da aufgrund der kompakten Abmaße der Platz für eine dedizierte GPU schlichtweg nicht vorhanden ist. Der Arbeitsspeicher ist ausschließlich auf 8 Gigabyte LPDDR3 mit 1.866 Megahertz beschränkt der sich auch nicht erweitern lässt. Als Anschlüsse stehen zwei USB-3.0-Ports sowie ein Thunderbold USB Type-C-Port, HDMI 1.4b sowie eine Headset-Buchse bereit. Zudem ist eine 2MP-Webcam, eine individuell mit 16,8 Millionen Farben beleuchtbare Tastatur der Chroma-Technologie, WLAN-ac sowie Bluetooth 4.1 integriert, die das Gesamtpaket abrunden sollen. Der Akku soll laut Razer eine Kapazität von 45 Wattstunden aufweisen, wobei eine Laufzeitangabe fehlt.


    Die kleinste Variante des Razer Blade Stealth ist mit einer 128 Gigabyte großen SSD sowie einem 12,5 Zoll großen WQHD-Touch-Display ausgestattet, welches mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten auflöst. Hierfür setzt der Hersteller einen Verkaufspreis von 999 US-Dollar an.



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    Allerdings wird es vom Blade Stealth noch eine High-End-Variante geben, die dann mit einer 256 Gigabyte fassenden SSD sowie einem UHD-Touch-Display ausgestattet sein soll, welches mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten auf 12,5 Zoll auflöst. Jede Variante wird zudem mit einem vorinstallierten Windows 10 (64-Bit) ausgestattet sein.


    Ob die Dollar-Preise für den deutschen Markt 1:1 umgemünzt werden können ist genauso wenig bekannt, wie der genaue Marktstart des Ultrabooks, der im Laufe des Februars 2016 erwartet wird.





    Razer Core:


    Da das Razer Blade Stealth alleine, mit der integrierten Intel-HD-Grafik nicht wirklich als Gaming-Notebook taugt, hat der Hersteller für die erste Jahreshälfte das Razer Core angekündigt, einem über die Thunderbolt 3 verknüpfbarem Gehäuse, welches ausschließlich für die Aufnahme von Desktop-Grafikkarten dient. Ausgestattet mit einem PCI-Express-x16-Slot sollen Dual-Slot-Grafikkarten mit einer maximalen Größe von 310 x 152 x 44 Millimetern untergebracht werden können. Das integrierte 500-Watt-Netzteil soll selbst Grafikkarten befeuern können, die eine Verlustleistung von 375 Watt aufweisen, woraufhin nahezu alle auf dem Markt erhältlichen Desktop-Grafikkarten in Frage kommen. Als Gimmik hat Razer hier die konfigurierbare Chroma-Beleuchtung der Tastatur übernommen, welche die Grafikkarte im Inneren sowie den Unterboden der Front beleuchten lässt.


    Das Razer Core verfügt zudem über vier weitere, separate USB-3.0-Ports, einen Gigabit-Ethernet-Adapter sowie "Plug-and Play"-Kompatibilität, mit der sich selbst bei laufenden Ultrabook eine Grafikkarte hinzugefügt werden kann - also ohne Neustart. Positiv ist Razers Aussage, dass das Razer Core auch mit anderen Notebooks kompatibel ist, insofern eine USB-Type-C Thunderbolt-Schnittstelle vorhanden ist.



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    Bis auf die Aussage "erste Jahreshälfte" fehlt es aktuell noch an einem Veröffentlichungstermin sowie einem Preis für das Razer Core.



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    Meinung des Autors
    Wenn auch nicht neu, ist die Geschichte mit der externen, dedizierten Grafiklösung sehr elegant. Wer mobil den neuesten Shooter o.ä. spielen will, hätte aufgrund der Leistungsaufnahme vielleicht 15- 20 Minuten Spaß, bevor der Akku schlapp macht. Demnach finde ich diese Lösung sehr gut, zumal sich die Grafikkarte auch nach ein paar Jahren noch austauschen lässt, ohne viel Geld in ein neues Spiele-Notebook investieren zu müssen. Unterm Strich eine sehr nette Entwicklung, doch mehr leider auch nicht, da mir beim Ultrabook die Möglichkeit fehlt, die mageren 8 GB RAM erweitern zu können. Wir leben im Jahr 2016, wo die ersten Anwendungen kommen werden, denen die 8 GB nicht mehr reichen.Jetzt kommentieren!
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