• Sicherheit beim Drucken: Probleme für Privatleute und Unternehmen

    Die am 25.05.2016 in Kraft getretene EU-Datenschutz-Grundverordnung sollte eigentlich den Umgang mit dem Thema Datenschutz vereinfachen und vereinheitlichen. Neben den vielen schwammigen Formulierungen und den damit verbundenen Problemen bei der rechtsverbindlichen Umsetzung, liegen die größten Probleme und Schwachstellen jedoch immer noch bei den Anwendern und Nutzern. Privatleute, Unternehmen und auch Behörden gehen in vielen Teilen noch immer allzu sorglos mit dem Datenschutz um. Und dies nicht aus Böswilligkeit, sondern vor allem aus Unwissenheit.



    Das Thema Drucken ist bei vielen nicht auf dem Schirm


    Wenn man in vielen Unternehmen oder Behörden nachfragt, was diese zum Thema "Sicherheit beim Drucken" zu sagen haben, sieht man eher erstaunte Blicke als ein wissendes Lächeln. Die meisten Menschen glauben, dass bei einem Drucker das Thema Sicherheit sich darauf bezieht, dass dieser nicht explodiere oder man nicht über das Kabel stolpert. Doch das Gegenteil ist der Fall. Denn die in den meisten Unternehmen und Behörden genutzten Netzwerkdrucker und Kopierer, sind ein echtes Sicherheitsrisiko. Dies liegt unter anderem daran, dass die meisten dieser Geräte so aufgestellt sind, dass man ohne Probleme an sie herankommt. Zumindest außerhalb der Geschäftszeiten. Und hier lässt sich einiges finden. Nicht nur Ausdrucke, die in den Ausgabeschächten vergessen und nicht vernichtet wurden, sondern auch die Festplatten dieser Geräte. Und die haben es in sich. Zumeist ohne Verschlüsselung können diese Festplatten ausgebaut oder ausgetauscht werden. Da die meisten Geräte die Druckaufträge und Kopieraufträge auf diesen Festplatten zwischenspeichern, kann man mit wenig Aufwand all diese Daten auslesen und somit an wichtige und personenbezogene Daten gelangen. Wie man sich dagegen schützt und welche Möglichkeiten sich durch die Auswahl einer hochwertigen Lösung ergeben, können Sie bei Prindo erfahren. Denn es gibt viel mehr Details, auf die man achten sollte, als den meisten Menschen bewusst ist.


    Der Mensch ist und bleibt die Schwachstelle


    Neben all diesen Problemen mit der Technik, ist vor allem der Mensch eine der größten Schwachstelle beim Drucken. Denn die "komplizierte Technik" scheint für viele Personengruppen immer noch ein Buch mit sieben Siegeln zu sein. Dementsprechend ist auch der Umgang dieser Personen mit den Druckern als schwierig zu bezeichnen. So gehen diese im Regelfall viel zu sorglos mit Dokumenten beim Druck um. Gehen solche Menschen nach einem Druckauftrag zum Drucker und finden dort ihre Dokumente nicht vor, so wird dies mit einem Achselzucken abgetan. "Hat der Drucker wohl wieder mal nicht funktioniert." An die Möglichkeit, dass jemand die Dokumente bereits entnommen hat, denkt niemand. Es wird fröhlich der nächste Druckauftrag ausgeführt, in der Hoffnung nun die Dokumente zu erhalten. Auch werden immer wieder Dokumente im Drucker vergessen und anschließend von den Mitarbeitern im normalen Müll entsorgt. Unter anderem hochsensibles Material, welches das Unternehmen oder die Behörde in keinem Fall verlassen darf. Ein nicht zu unterschätzendes Problem, welches sich nur durch eine umfassende Schulung der Mitarbeiter und die Bereitstellung entsprechender Aktenvernichter umgehen lässt. Hier jedoch sind viele Unternehmen und Behörden noch nicht weit genug, um solche Anregungen umfassend und verpflichtend umzusetzen. Da hilft auch eine Neufassung der Datenschutz-Grundverordnung kaum.

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