• Klein und fein: Die neuen Mini-PCs

    Die Zeiten, in denen turmhohe und klobige Computergehäuse den Schreibtisch beherrschten, sind schon länger passé: Sowohl Laptops als auch Tablets und Smartphones haben viele der Aufgaben übernommen, für die einst der Desktop-PC zuständig war – für das Surfen im Internet und oder zum Schreiben von Word-Dokumenten braucht niemand mehr eine große graue Kiste.



    Mini-PCs ersetzten Desktop-Geräte


    Beleg dafür sind die seit 2012 sinkenden Absatzzahlen von Desktop-PCs, die seit 2015 sogar wieder unter jährlich 300 Millionen Stück weltweit liegen. Aber es gibt einen Lichtblick für die Hersteller: Die sogenannten Mini-Computer sind auf dem Vormarsch. Mehr zu den kleinen Multitalenten erfahren Sie im Themenspecial Minicomputer bei Reichelt.


    Im Grunde handelt es sich bei Mini-PCs um winzige Desktop-PCs. Sie werden mit oder ohne Gehäuse geliefert und sollen einen Großteil dessen erledigen, was auch ihre „großen Brüder“ können. Zahlreiche namhafte Computerhersteller tummeln sich inzwischen in dem Mini-Markt – sei es Apple (Mac mini) oder Acer (Revo Base).


    Raspberry Pi – ein echtes Phänomen


    Einer der „Gründerväter“ dieser Bewegung ist der Raspberry Pi: Ursprünglich von der gleichnamigen britischen Stiftung als Bastelrechner konzipiert, durch den junge Leute Hardware- und Programmierkenntnisse erlangen sollten, ist der Raspberry Pi inzwischen zu einem echten Phänomen geworden. Und zu einem Verkaufsschlager: Über zwölf Millionen Exemplare konnten bislang abgesetzt werden. Das liegt einerseits an dem unschlagbar günstigen Preis von rund 40 Euro, andererseits an den zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten.


    Aber Vorsicht: Der Raspberry Pi ist nichts für blutige Anfänger. Der Rechner im Scheckkartenformat besteht im Wesentlichen aus einer nackten Platine mit verbauten Chips und Anschlüssen. „Plug & Play“, also anschließen und loslegen wie beim gewohnten Windows-PC, funktioniert hier nicht. Das Betriebssystem wird auf einer Speicherkarte geliefert, viele Befehle müssen über eine Konsole eingegeben werden – und auch dann lautet das Motto oft „Trial & Error“. Wer aber ein paar PC-Kenntnisse mitbringt und gern etwas tüftelt, wird am Raspberry Pi (aktuelle Version: 3) seine helle Freude haben. Er lässt sich unter anderem nutzen als:



    • Medienserver – mit seiner Vielzahl von Schnittstellen (HDMI, WLAN, LAN, Bluetooth, USB) ist der Raspberry Pi ideal geeignet, um Fotos, Videos und Internetinhalte auf den Fernseher zu bringen.



    • Smart-Home-Zentrale – über die GPIO-Leiste und DSI- sowie GSI-Anschlüsse können Sensoren und Überwachungskameras gesteuert werden.

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