• Intels Haswell-Grafikeinheit: GT3 und GT3e nicht nur in Notebooks mit deutlich höherer Leistung

    Intel hat in einem neuen Statement Details zur kommenden Haswell-Grafikeinheit verraten, wonach die mögliche Leistungssteigerung im Vergleich zu Ivy-Bridge-Pendanten um das 2-3 fache betragen soll



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    Die neuen Haswell-Prozessoren der vierten Core-i-Generation sollen am 4. Juni 2013, im Rahmen der Computex in Taiwan vorgestellt werden, wie das Unternehmen bekannt machte. Zudem machte Intel noch interessante Eckdaten zu den neuen Prozessoren und dessen integrierte Grafikeinheit bekannt, welche wie schon bei Sandy- oder auch Ivy-Bridge in Leistungsklassen unterteilt sein werden. Die früheren Grafik-Chips des Unternehmens hatten bisher als größtes Manko den großen Performance-Abstand zum direkten Konkurrenten AMD mit seinen APUs. Um diesen Mißstand wieder ein Stück weit aus zu gleichen und sich in dem Bereich weiter zu verbessern, hat sich Intel bei Haswell dran gemacht und den Fokus bei der Entwicklung fast nur auf diesen Teilbereich gelegt. Dazu führt Intel auch gleich ein neues Namensschema für seine Prozessor-GPUs ein, die bisher unter der (internen) Bezeichnung GT1, GT2 oder im Vollausbau GT3 laufen. So soll zwar die Bezeichnung HD-Graphics (GT1, GT2) auch weiterhin im Portfolio von Intel auftauchen, zusätzlich werden mit Iris (GT3) und Iris Pro (GT3e) neue Namensgebungen eingeführt.


    Zu den Features äußerte sich der Chipriese unterdes auch gleich noch. So werden alle neuen Grafik-Chips in der vierten Core-i-Generation OpenGL in der Version 4.0, DirectX 11.1 sowie OpenCL 1.2 mitbringen. Zudem soll mit dem sogenannten Collage-Betrieb (GT3, GT3e) die gleichzeitige Ansteuerung von bis zu drei Monitoren möglich werden. Durch die gesteigerte Leistung, nicht nur in der vollen Haswell-Ausbaustufe, erhöht sich zudem die Performance bei Quicksync-Transcoding, dem Decodieren von JPEG-Bildern sowie das Encodieren von MPEG-Videos.


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    Die Steigerung der Gesamt-Leistung, Intel nennt im Ultrabook-Bereich einen 2-fachen und im Desktop-Segment einen bis zu 3-fachen Wert bei Iris und Iris Pro (GT3, GT3e), geht aber auch mit einem deutlichen Anstieg des TDP einher. Die Verlustleistung steigt beim Vollausbau mit 40 Recheneinheiten in Ultrabooks von vormals 17 W auf dann 28 W. Für Desktop-Systeme soll im Vergleich zu den Ivy-Bridge-Ablegern mit 77 W, in maximaler Grafik-Ausbaustufe eine TDP von 84 W stehen.


    Einen enormen Leistungszuwachs, der erst durch den Einsatz des verbesserten 22nm-Fertigungsprozesses und EDRAM (GT3e) erzielt wird, welcher direkt auf dem DIE-Package des Prozessors untergebracht ist und sich damit die Kommunikationswege zwischen GPU und Speicher verkürzen, verspricht Intel mit der GT3 bzw. GT3e-Grafik. Mit deutlich mehr Transistoren bestückt und durch die neue EDRAM-Technologie können Befehle in deutlich kürzeren Zeitintervallen abgearbeitet werden.


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    Wie Intel anmerkt, schaffen es die neuen Iris (HD-5000, HD-5100) und Iris Pro (HD-5200) Grafik-Chips mit einer aktuellen GeForce GT640 oder einer Radeon HD 6670 im Performance-Vergleich mit zu halten.



    Quelle: Intel

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