• NVIDIA Shield: neue Tegra-4-SoC-Spielekonsole im Handheld-Format kommt im Juni auf den Markt

    NVIDIA hat nun bekannt gegeben, das seine auf die Bezeichnung Projekt-Shield getaufte Handheld-Spielekonsole mit dem neuen Tegra-4-SoC, als NVIDIA Shield wirklich zur Marktreife kommt und ab Juni käuflich zu erwerben ist



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    Nvidia als großer Grafikchip-Entwickler im PC-Bereich im Kopf, versucht bereits sein einiger Zeit auch im Mobil-Segment verstärkt Fuß zu fassen. Dazu wurde eigens die Tegra-Chip-Familie eingeführt, ein Prozessor der sogenannten SoC-Bauweise (Single-onChip), welcher alle nötigen Bausteine (Prozessor, Speichercontroller, Chipsatz) unter einem DIE vereint. Dabei waren die ersten Gehversuche von Nvidia in diesem Bereich nur von wenig Erfolg geprägt und erst der Tegra-3-Chip zeigte sich leistungsfähig genug, um auch Smartphone- oder Tablet-Hersteller davon zu überzeugen, entsprechende Geräte in die Läden zu bringen. Der direkte Nachfolger, Tegra-4, soll jetzt noch mal eine gehörige Evolutionsstufe mitbringen und dem Chip-Hersteller endgültig zum Durchbruch auch in diesem Bereich verhelfen.


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    Um die Performance des neuen Tegra-4-Chips unter Beweis zu stellen, hat Nvidia sogar den großen Schritt gewagt und ist mit dem Projekt Shield unter die Hardware-Hersteller gegangen und hat eine Spiele-Konsole auf dessen Basis entwickelt. Dabei handelt es sich zwar "nur" um eine kleinere Handheld-Variante, diese soll aber nach Aussage des Entwicklers die Möglichkeit bieten, klassische PC-Spiele auch auf diesem Gerät zu spielen. Ausgestattet mit einem 5-Zoll großem Multi-Touch-Display, das zudem aufklappbar ist und eine maximale Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkte bietet, soll NVIDIA Shield mit Tegra-4-Prozessor nebst 2 GB Arbeitsspeicher eine Spieldauer von 5- 10 Stunden bieten. Dazu verbaut Nvidia einen 38-Wh-Akku und verpasst dem Handheld einen 16 GB großen Datenspeicher, welcher durch den Einsatz von SD-Speicherkarten erweitert werden kann. Ebenfalls vorhanden sind GPS, Bluetooth 3.0 und 802.11n WLAN.


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    Weiter heißt es vom Entwickler, das mit Shield die Ausgabe von Bildmaterial auf dem heimischen Fernseher mittels der vorhandenen HDMI-Schnittstelle möglich sei. Zudem wird es möglich sein, seine klassischen PC-Spiele mit Hilfe von Nvidia-Experience als Host-Software mit dem Clienten, Nvidia Shield, zu koppeln und zu spielen. Entsprechend kompatible Games hat Nvidia bereits in der Schublade und stellt diese dem Nutzer dann zur Auswahl sobald Host und Client miteinander verbunden sind. Die Bedienung erfolgt dabei komplett über Nvidia Shield. Die Latenz für die Übertragung des Video-Signals sowie der Befehle vom Client zum Host soll zwischen 100 und 150 ms liegen, was einer klassischen Signalübertragung von derzeitigen Konsolen gleich kommt.



    Als Betriebssystem wird Android in der Version 4.2.1 bei der Auslieferung installiert sein. Neben allen Spielen und Apps auf dem Google Play Store bietet NVIDIA auch noch angepasste Spiele in der eigenen Tegra Zone, darunter Broke Age, Costume Quest, Flyhunter: Origin und Skiing Fred. Weitere Titel sollen in naher Zukunft folgen.



    Aktuell sieht Nvidia die Veröffentlichung von Shield vorerst nur in den USA und Kanada zu einem Preis von rund 350 US-Dollar vor. Vorbestellungen werden ab dem 20. Mai 2013 unter shield.nvidia.com angenommen. Ob NVIDIA Shield auch in Europa erhältlich wird, ist bisher nicht belegt.




    Quelle: Nvidia

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