• Windows 8.1: Preview-Version zeigt DirectX 11.2 mit hochauflösenden Texturen im kommenden Windows-8-Update

    Microsoft hat die Preview von Windows 8.1, dem großen Windows 8 Update das zum Ende des Jahres in finaler Ausführung erscheinen soll, zum Download frei gegeben und dieses offenbart mehr als die reine Anpassung der Benutzer-Oberfläche



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    Mit Windows 8.1 will Microsoft in erster Linie auf die Kritik der Anwender zum aktuellen Betriebssystem aus Redmond, Windows 8 reagieren und die ungeliebte Modern-UI im neuen Design sowie Aufbau erstrahlen lassen. Interessierte Anwender können sich die Preview-Version ab sofort kostenlos herunter laden, entweder über den in Windows-8 integrierten Windows-App-Store oder aber direkt auf der von Microsoft eingerichteten Seite eine komplette ISO-Datei ziehen. Diese soll es sogar möglich machen, die Testversion von Windows 8.1 in einer eigenständigen Ausführung, ohne Windows 8 Lizenz oder vorinstalliertem Windows-Betriebssystem, laufen zu lassen.


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    Aber mit dem Windows-8-Update führt Microsoft neben den optischen Anpassungen am User-Interface auch eine neue Programmier-Schnittstelle für Grafikkarten ein, DirectX 11.2, welches so bereits in der Vorschau-Version zu finden ist. Wichtigster Bestandteil ist darin Direct3D 11.2 mit der Unterstützung für Tiled Resources, Virtual Textures, Sparse Textures oder Partially Resident Textures. Dies sind neue Techniken, die besonders hochauflösende Texturen, sogenannte Megatexturen, auch für aktuelle Grafikkarten möglich machen. Selbst für derzeitige High-End-Grafikkarten mit 3 GB, 4GB oder 6 GB GDDR5-Speicher sind diese zu groß um in vollem Umfang darin Platz zu finden und um schnell berechnet werden zu können. Mit Direct3D 11.2 werden diese Texturen nur geladen, wenn sie sich im Sichtfeld des Spielers befinden, also auch wirklich zur Darstellung der Szene benötigt werden. Direct3D 11.2 setzt dabei grundlegend zwei Funktionen voraus, welche in Direct3D 11.0 und Direct3D 11.1 enthalten sind. Somit sind aktuell nur die neuere Generation von AMD-Grafikkarten auf Basis der GCN-Architektur in der Lage Direct3D 11.2 APIs zu nutzen. NVIDIA-Grafikkarten auf Basis der Kepler-Architektur können mit dieser neuen Technik nur bedingt umgehen, denn hier wird nur ein Teil der Funktionen von Direct3D 11.1 unterstützt, vollständig kompatibel sind sie nur zu Direct3D 11.0.



    UPDATE:


    DirectX 11.2 in Windows 8.1 verspricht außerdem eine große Anzahl weiterer Verbesserungen. Dazu gehören beispielsweise Optimierungen der Reaktionsfreudigkeit durch eine verringerte Verzögerung bei Applikationen, die über eine API laufen, die Vorabkompilierung von HLSL-Shadern, Unterstützung für GPU-Overlay und Frame-Puffer-Skalierung.


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