• Prozessor Auslastung verringern: wie sich die CPU-Last mit Windows-Betriebssystem senken lässt, wir klären auf

    Ein Betriebssystem und dessen Einsatzfähigkeit steht und fällt mit der Rechenleistung des Prozessors. Ist die CPU-Auslastung durch die parallele Verwendung von Programmen, Spielen oder anderen Anwendungen, egal ob diese im Vorder- oder im Hintergrund aktiv sind, zu hoch, wird das System träge. Der Prozessor des Computers benötigt dann massiv mehr Rechenzeit, was bei einer weniger leistungsstarken CPU dazu führt, das unerwünschte Pausen entstehen, weil das System deutlich langsamer reagiert. In diesem Ratgeber soll es darum gehen, weniger wichtige Anwendungen, welche unnötige Ressourcen verbrauchen ab zu stellen, um die Prozessorleistung für die wichtigeren Aufgaben zu nutzen.



    Obwohl heutzutage ein Mehrkernprozessor deutlich besser mit multiplen Aufgaben als ein Single-Core-Prozessor zurecht kommt, sofern die entsprechenden Anwendungen dahingehend optimiert sind, sollten zur Schonung der System-Ressourcen unnötige Programme sowie Hintergrunsprozesse beendet werden. Die aktuellen Microsoft-Betriebssysteme Windows 7 und Windows 8 sind in der Lage, viele Programme gleichzeitig ausführen zu können, ohne das der Anwender spürbar davon Beeinträchtigungen verspürt. Eine nicht zu vernachlässigende Rolle bei der Rechenleistung spielt auch die Version des eingesetzten Betriebssystems. Mit der richtigen Hardware laufen im Idealfall 64-Bit-Systeme flüssiger als ein vergleichbares 32-Bit-Betriebssystem. Selbst ein Computer mit schnellem SSD-Laufwerk kann bei zu vielen gleichzeitigen Prozessen, die sich im Autostart befinden und beim hochfahren des Computers ausgeführt werden, unter Umständen gefühlte Ewigkeiten für das abarbeiten dieser Aufgaben brauchen. Wir zeigen, wie man selbst mit älteren Single-Core-Prozessoren etwas mehr System-Leistung heraus kitzel kann, wobei die Optimierungen hierfür allein auf Software-Ebene erfolgen.



    Der Windows-Task-Manager


    Um die aktuelle CPU-Auslastung zu überwachen, wird mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle der Taskleiste geklickt, worauf sich der Task-Manager öffnet, oder man betätigt den sogenannten „Affengriff“ aus der Tastenkombination „Strg + Alt + Entf“ und wählt daraufhin den Task-Manager:





    Unter dem Reiter „Prozesse“ sind alle derzeit geöffneten bzw. im Hintergrund laufenden Prozesse und Programme aufgelistet, sowie die dazu gehörige CPU-Nutzung. Hier lassen sich bestimmte Prozesse bei Bedarf beenden, wobei diese Schritte alle mit Bedacht ausgeführt werden sollten:





    VORSICHT !!! Nicht alle Prozesse lassen sich bedenkenlos beenden, da etliche für einen reibungslosen Windowsbetrieb notwendig sind. Falls an dieser Stelle größere Unsicherheit herrscht, ob ein Prozess wirklich geschlossen werden darf (gerade die einem Unbekannten), sollten im Vorfeld des Handelns besser Nachforschungen angestellt werden.

    Unter dem Reiter „Leistung“ wird dem Nutzer eine in Echtzeit berechnete CPU-Auslastung angezeigt. Bei Mehrkernprozessoren sollte die Auslastung im Leerlauf nicht mehr als fünf Prozent betragen. Zusätzlich wird unter dem Leistungsreiter noch der verwendete Arbeitsspeicher angezeigt, wo auch mit einem Blick diagnostiziert werden kann, ob dieser ausreichend dimensioniert für die eigenen Zwecke ist. Je mehr Arbeitsspeicher dem System zur Verfügung steht, desto mehr genehmigt sich Windows für den Betrieb:






    Der Autostart


    Autostartprogramme spielen ebenfalls eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit der Prozessor-Last, denn sind diese zu zahlreich vorhanden, ergibt sich beim System-Start eine meist unnötig hohe CPU-Belastung. Problem an dieser Stelle, bei der Installation neuer Anwendungen bzw. Software von Drittanbietern werden oft entsprechende Einträge ungewollt hinterlegt, wovon der Nutzer im ersten Moment wenig mit bekommt. Diese müssen dann zumeist manuell wieder deaktiviert werden, um den System-Start sowie den Idle-Betrieb nicht unnötig zu belasten. Indem die Windows-Taste betätigt wird, und im Suchfeld „msconfig“ eingibt, gelangt man in die Steuerung für den Autostart und sieht dort die Auflistung der hinterlegten Programme:





    Unter dem Reiter „Systemstart“ werden alle Programme und Prozesse aufgelistet, die mit dem Windows-Start geladen werden. Wer zum Beispiel Skype nicht mit im Autostart haben möchte, kann dies hier einfach deaktivieren:





    VORSICHT!!!! Die Programme, welche unter „Befehl“ mit C:\Windows\system32…. verknüpft sind, sollten in den meisten Fällen aktiv bleiben. Sollte an dieser Stelle wiederum Unklarheit da sein, lautet die Empfehlung, vorher nach einer Erklärung des Befehls zu suchen, um möglichen Problemen aus dem Weg zu gehen.

    Fazit:


    Mittels des Task-Managers lässt sich überprüfen, welche Programme besonders viel Leistung vom Prozessor abverlangen. Wenn auf einige Anwendungen in keinem Fall verzichtet werden möchte oder kann, empfiehlt es sich nach Alternativen Ausschau zu halten, welche einen ähnlichen Funktionsumfang bieten, dabei aber weniger Ressourcen benötigen.

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