• USB Hard Disk: externe Festplatte unter Windows-Betriebssystem Formatieren, Partitionieren und richtig Einrichten, wir zeigen die Kniffe

    Externe Speichermedien, allen voran Festplatten im 2,5-Zoll-Format, haben in jüngster Vergangenheit an Speicherkapazität wie auch beim Datendurchsatz deutlich zugelegt und können sich mit den stationär einsetzbaren Vertretern im 3,5-Zoll-Formfaktor zumindest im Performance-Segment messen. Durch das angewachsene Speichervolumen portabler HDDs, das in der Spitze bereits die 2-TB-Marke erreicht, lässt die Unübersichtlichkeit auf dem Datenträger anwachsen. Daher lohnt es sich, solche Festplatten mit einer hohen Speicherdichte in verschiedene Bereiche aufzuteilen, um so seine Daten möglichst schnell wieder zu finden. Mit einem Windows-Betriebssystem, egal ob Windows 7 oder Windows 8, sind die dazu nötigen Werkzeuge oder Tools bereits vorhanden. In diesem Ratgeber wollen wir die nötigen Schritte hin zu einer fertig partitionierten und eingerichteten externen Festplatte demonstrieren.



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    Was wird für die Partitionierung einer externen Festplatte benötigt:


    • Externe Festplatte
    • Partitionierungssoftware (bereits im Windows verfügbar)
    • Etwas Grundwissen über Speichermedien und Partitionen



    Vorteile von partitionierten Festplatten:


    Indem die externe Festplatte beispielsweise in die Teilbereiche „Dokumente“, „Musik“ und „Videos“ unterteilt wird, können die einzelnen und zumeist kleineren Dateien besser zugeordnet werden, es ist übersichtlicher und die Schreib- und Leseköpfe des Laufwerks können im Besten Fall effektiver arbeiten, weil diese weniger weite Wege zurück legen müssen.


    Ein weiterer Vorteil liegt in der Verwaltung einzelner Partitionen, denn beispielsweise Systemabbilder können mit weniger Zeitaufwand gefunden werden, aber auch separate Partitionen lassen sich einfach mal schnell löschen und neu aufsetzten, sofern dies nötig wird.



    Was man vor der Partitionierung beachten sollte:


    Eine neue oder komplett leere Festplatte lässt sich am einfachsten in Teilbereiche gliedern, was den zeitlichen Aufwand auf ein Minimum begrenzt. Falls auf der zu partitionierenden Festplatte schon ein paar Daten gespeichert sind, lässt sich das Speichermedium ebenso noch teilen, jedoch nicht mehr mit den Werkzeugen die Windows mitbringt. Hierfür werden Programme von Drittanbietern nötig, als praktikable Beispiel-Software wäre hier „Patition Magic“ genannt, das sich bereits seid Jahren als zuverlässiges Hilfsmittel in solchen Fällen bewährt hat.


    Vor der Partitionierung sollten Überlegungen angestellt werden, die Anzahl, Größe sowie den Laufwerksbuchstaben und Bezeichnung der einzelnen Teilbereiche angehen. Der Laufwerksbuchstabe C sollte nach Möglichkeit nicht gewählt werden, da dieser im Regelfall dem Windows-Betriebssystem vorbehalten ist.



    Die Partitionierung:


    In unserem Beispiel zeigen wir die Partitionierung einer leeren externen Festplatte auf dem einfachsten Wege, nämlich mit Windows-Boardmitteln. Sobald die portable Festplatte an unserem USB-Anschluss hängt, wobei hier ebenso Datenträger mit einer externen SATA-Schnittstelle denkbar wären, hört man den typischen Windows-Bestätigungston, dass ein Medium angeschlossen wurde.


    Wichtig: Sobald mehrere Festplatten mit mehreren Partitionen unter Windows im Einsatz sind, sollte vorher im Explorer die Absicherung erfolgen, welche Laufwerksbuchstaben die einzelnen Laufwerke zugewiesen bekommen haben und welche am Ende wirklich partitioniert werden sollen. Sofern hier ein Fehler bei der Auswahl auftritt, könnten ungewollt Daten gelöscht werden.

    Anschließend wird über die Suchfunktion in Windows 8 „Datenträger“ eingegeben und das Menü „Festplattenpartitionen erstellen und formatieren“ geöffnet:



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    Bei Windows 7 ist der Weg in die Datenträgerverwaltung ähnlich, nur dass hier über die Eingabe des Befehls „Start“ die Suche nach „Datenträger“ anläuft:



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    Mittels Rechtsklick wird die vorhandene Partition gelöscht und mit der Eingabe „JA“ im darauf folgenden Fenster erfolgt die Bestätigung des Vorgangs:



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    Nun folgt wieder mittels Rechtsklick die Erstellung des „Neuen einfachen Volume“, wobei hier die Größe der ersten gewünschten Partition als erste Variable angegeben werden muß. In Erinnerung sollte bei der Eingabe der Partitionsgröße gerufen werden, dass 1 Megabyte 1.024 Bytes entsprechen, demzufolge entspricht ein Gigabyte auch 1.024 Megabyte.



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    Anschließend kann der Laufwerksbuchstabe festgelegt werden, welcher sich aber jederzeit nachträglich ebenso wieder unkompliziert ändern lässt:



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    Unter der Angabe „Volumebezeichnung“ kann der erstellten Partition dann eine beliebige Bezeichnung gegeben werden. Wir haben unser Beispiel „Daten“ genannt:



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    Im Anschluss sehen wir in der Datenträgerverwaltung die erste Partition mit dem verwendeten Namen „Daten“ mit 100 Gigabyte im NTFS-Format:



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    Bei unserem Beispiel-Laufwerk bleiben für mögliche weitere Aufteilungen in zusätzliche Partitionen exakt 132,88 GB frei. In diesem Fall lohnt es nur noch eine weitere Partition an zu legen aber bei größeren Hard Disks mit höherem Speichervolumen kann es lohnen, noch mehrere Unterteilungen ein zu richten. Dazu wird wieder mittels der rechten Maustaste auf den noch nicht zugeordneten Speicherplatz (schwarz schraffiert) geklickt und dort ein weiteres „Neues einfaches Volume“ erstellt. Dieser Vorgang lässt sich beliebig oft wiederholen, sofern das Windows-System noch verfügbaren Freiraum erkennt:



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    Durch betätigen des „Weiter-Buttons“ erscheint wieder das Fenster mit der Wahl der Partitionsgröße. Wir entscheiden uns den gesamten restlichen Speicherplatz von 136.072 Megabyte (132,88 GB) in Anspruch zu nehmen und bestätigen die Wahl mit „Weiter“:



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    Nachdem die Auswahl des Laufwerksbuchstaben erfolgt und die Bezeichnung (in unserem Fall „Bilder“) eingegeben wurde, läuft die automatisch Schnellformatierung an. Danach erscheint in der Windows-Datenträgerverwaltung unsere eingerichtetes Laufwerks mit zwei getrennten Partitionen:



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    Daraufhin wird die Datenträgerverwaltung geschlossen und im Explorer überprüft, ob die neuen Partitionen vom System erkannt und auch genutzt werden können:



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    Bei Problemen mit der Ausführung der hier gezeigten Schritte zum Partitionieren von externen USB-Festplatten oder bei sonstigen Fragen zum ordnungsgemäßen Einrichten externer Speichermedien, steht wie immer das TecCentral-Forum für jedermann offen!

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