• Notebooks bis 300 Euro: Wir zeigen die besten Einsteigernotebooks und Alternativen für unter 300 Euro

    Insofern man ein Notebook ausschließlich für Aufgaben wie Surfen, Office oder ein wenig Multimedia nutzen möchte, muss man keine 1.000 Euro für so ein Gerät ausgeben. Wenn man Abstriche bezüglich der Spieleleistung oder Akkulaufzeit in Kauf nehmen kann, lassen sich durchaus einige Modelle in der Preisklasse bis 300 Euro finden



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    Vorweg muss man bedenken, dass in der Preisklasse unter 300 Euro keine High-End-Geräte oder gar Gaming-Notebooks zu finden sind. Wer allerdings nur Aufgaben wie Office, Bildbearbeitung im kleinen Stil, Musik- und Film-Wiedergabe sowie Surfen erledigen möchte, für den lassen sich durchaus Geräte der unteren Preisklasse finden.



    Was ein Notebook für unter 300 Euro zwingend dabei haben sollte:



    Um mit einem Notebook flüssig arbeiten zu können, sollte mindestens ein DualCore-Prozessor vorhanden sein, wodurch es nicht so schnell zu einem Stau der abzuarbeitenden Aufgaben kommt, gerade wenn man zwei oder mehr Programme gleichzeitig geöffnet hat.



    Je mehr Arbeitsspeicher ein Computer besitzt, desto schneller starten die darauf installierten Programme. Auch die maximale Anzahl der so genannten Tabs in einem Browser sind stark vom Arbeitsspeicher abhängig. Somit sollten mindestens zwei, besser vier Gigabyte RAM verfügbar sein.



    Dinge, die meistens optional mit einem Aufpreis zu bekommen sind



    Da sich diese Preisklasse besonders für Computer-Einsteiger eignet, ist es sinnvoll, wenn das Betriebssystem inklusive aller benötigten Gerätetreiber schon vorinstalliert ist. Viele Hersteller bieten auch Notebooks ohne Betriebssystem bzw. mit einem Free-DOS oder Linux an, da diese somit den Preis nach unten korrigieren können. Neben dem üblichen Windows gibt es auch das ChromeOS von Google, welches sich in der Anschaffung wesentlich günstiger als das Pendant von Microsoft erweist.



    Optische Laufwerke wie DVD-Brenner sind in dieser Preisklasse auch eher selten anzutreffen, da es sich bei vielen Geräten eher um Netbooks handelt, die den Platz für ein solches Laufwerk gar nicht bieten.



    Eine größere Festplatte oder gar SSD lässt sich ebenfalls kaum in der unteren Preisklasse finden. Eine externe Festplatte oder ein späteres Nach- respektive Auf-rüsten kann diesen Mangel durchaus beheben, so dass dieser Punkt eher zu vernachlässigen ist.



    Gebrauchtgeräte – eine Alternative?



    Es gibt auch Online-Händler, die sich auf das Aufarbeiten von Leasing-Rückläufern, sprich Gebrauchtgeräten spezialisiert haben und bis auf den Akku noch eine ein- oder zwei-jährige Gewährleistung geben. Solche Geräte sind mit ein wenig Glück ehemalige Oberklasse-Notebooks, die deutlich leistungsstärker und vor allem mit einer besseren Ausstattung ausgerüstet sind.




    Meteorit Android-Netbook „NB-7“ – das mit Abstand günstigste Gerät im Feld



    IMAPX 200 (1x 1,0 GHz)

    7 Zoll matt, 800 x 400 Pixel

    256 MB DDR-RAM

    2 GB Flash-Speicher



    Preis: 69 Euro



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    Mit einem 7 Zoll großen Display kaum größer als ein Taschenbuch, steckt in dem Winzling eine ganze Menge Technik für das Geld. Das 7 Zoll LC-Display des NB-7 löst mit 800 x 480 Bildpunkten auf. Als Betriebssystem kommt das etwas ältere Android 2.2.2 (Froyo) zum Einsatz, welches auf einem internen Speicher vorinstalliert ist. Neben einem 256 Megabyte großen Arbeitsspeicher verfügt der Winzling über zwei Gigabyte Datenspeicher. Mittels SDHC-Kartenslot können aber Karten bist zu einer Größe von 32 Gigabyte ergänzt werden. Angetrieben wird das NB-7 von einem ein Gigahertz starkem Single-Core Prozessor, welcher allerdings nur durch ein Systemupdate von 800 Megahertz auf 1.000 Megahertz freigeschaltet wird. Als Anschlüsse stehen neben drei USB 2.0 noch ein RJ-45 LAN-Port zur Verfügung. Der leistungsstarke 3.500 mAh-Akku liefert genügend Power um den Winzling bis zu fünf Stunden ohne Steckdose auskommen zu lassen. Für gerade mal 70 Euro ist dieses Gerät prädestiniert für Nutzer, die gerne von Unterwegs ihre Mails aufrufen wollen oder einfach über die sozialen Netzwerke wie Facebook oder Twitter nicht den Anschluss verlieren möchten. Alles in allem steckt in dem NB-7 günstige Smartphone-Technik, die sich aber aufgrund der vorhandenen Tastatur sowie drei USB-Ports deutlich komfortabler handeln lässt.




    Acer Chromebook C720 – ChromeOS auf 11 Zoll



    Intel Celeron 2955U - Haswell (2x 1,4 GHz)

    11,6 Zoll matt, 1.366 x 768 Pixel

    shared Grafik Intel HD

    2.048 MB DDR3-RAM

    16 GB SSD



    Preis: 249 Euro



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    Das neue C720 stellt mittlerweile die dritte Generation Chromebooks von Hersteller Acer dar. Somit ist es nicht nur dünner und leichter als seine Vorgänger, es kann auch mit dem neuerdings matten Display besser im Freien verwendet werden. Dabei löst das elf Zoll große Display mit 1.366 x 768 Bildpunkten auf. Der Intel Celeron 2955U-Prozessor aus der neuesten Haswell-Generation taktet dabei mit zwei Mal 1,4 Gigahertz und wird von zwei Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt. Als Festplatte kommt eine 16 Gigabyte große SSD zum Einsatz, wobei die Gehäusegröße noch kein optische Laufwerk zulässt. Dafür kann das Chromebook C720 auf zwei USB Anschlüsse verweisen, wovon einer dem USB 3.0 Standard entspricht. Neben WLAN 802.11 a/b/g/n kommt Bluetooth 4.0 zum Einsatz. Der 3.950 mAh starke Drei-Zellen-Akku gewährt eine maximale Laufzeit von 6 Stunden abseits jeder Steckdose. Mit rund 250 Euro bekommt man mit dem Acer Chromebook C720 ein kleines und ausreichend ausgestattetes Netbook für den kleinen Geldbeutel.




    Lenovo B575e MAU2DGE – E2-2000 – das Einsteigernotebook mit mattem Display



    AMD Vision e2-2000 (2x 1,75 GHz)

    15,6 Zoll matt, 1.366 x 768 Pixel

    shared Grafik AMD Radeon HD 7340

    4.096 MB DDR3-RAM

    500 GB HDD (5.400 U/Min)

    FreeDOS

    12 Monate Bring-In-Service



    Preis: 299 Euro



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    Wenn es dann doch mit einem 15,6 Zoll-Display eine Nummer größer sein darf, hat sich das Lenovo B575e als wahres Ausstattungswunder gezeigt. Ausgerüstet mit einem AMD Vision Dual-Core-Prozessor mit zwei Mal 1,75 Gigahertz, löst die integrierte Radeon HD 7340 Grafik auf dem matten 15,6 Zoll großen Display mit 1.366 x 768 Bildpunkten auf. Unterstützt wird das gesamte System von vier Gigabyte Arbeitsspeicher sowie einer 500 Gigabyte großen und 5.400 U/Min schnellen Festplatte. Zur Kommunikation stehen sowohl ein Gigabit-LAN-Port, eine WLAN-Modem nach 802.11 b/g/n sowie Bluetooth in der Version 4.0 zur Verfügung. Neben einem VGA- sowie HDMI-Ausgang stehen dem Nutzer zwei USB 2.0 und ein USB 3.0 Ports zur Verfügung, wobei Daten separat über einen 4-in-1 Cardreader oder den integrierten DVD-Brenner gespeichert respektive geladen werden können.

    Der 6-Zellen Akku liefert Strom für bis zu 6,5 Stunden. Um dieses umfangreiche Gesamtpaket dem Kunden für 299 Euro auch anbieten zu können, hat Lenovo allerdings auf die Windows-Lizenz verzichtet, was so viel bedeutet, dass sich lediglich ein FreeDOS auf dem System befindet. Der Käufer, der sich für dieses Modell entscheidet, welches stellvertretend für viele andere Notebookmodelle dieser Preisklasse steht, muss hier sich mit der Installation des Betriebssystems sowie der dazugehörigen Treiber befassen.




    Dell Latitude E6400 – das gebrauchte und überarbeitete Oberklasse-Notebook



    Intel Core 2 Duo P8700 (2x 2,53 GHz)

    14,1 Zoll matt, 1.280 x 800 Pixel

    Nvidia Quadro NVS 160M (256MB dediziert)

    4.096 MB DDR2-RAM

    160 GB HDD (7.200 U/Min)

    Windows 7 Professional 64 Bit

    12 Monate Garantie



    Preis: 279 Euro



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    Das Dell Latitude E6400 ist so gesehen ein echtes Arbeitstier und zieht trotz seines Alters allen anderen hier vorgestellten Geräten hinsichtlich der Leistung deutlich davon. Ausgestattet mit einem Intel Core 2 Duo P8700 sind hier Taktraten bis zwei Mal 2,53 Gigahertz möglich, welche zudem noch von vier Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt werden. Die dedizierte Grafikkarte ist in diesem Fall eine etwas in die Jahre gekommene Workstation-Grafikkarte, die sich hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit nicht vor der Konkurrenz in dieser Preisklasse verstecken braucht, dennoch ist sie nicht für aktuelle Spieleblockbuster geeignet. Durch den dedizierten, eigenen Videospeicher von 256 Megabyte wird zudem der Arbeitsspeicher sowie der Prozessor für andere Aufgabenbereiche entlastet. Als Bonbon ist bei diesem Modell (was bei anderen gebrauchten Modellen nicht der Fall sein muss) ein UMTS-Modul integriert, was eine mobile Internetverbindung über eine SIM-Karte zulässt, was wieder davon zeugt, dass man mit etwas Glück auch gute gebrauchte ehemalige Top-Geräte bekommen kann. Neben einem DVD-Brenner, der in dieser Größenklasse Standard ist, und bis zu vier USB-Ports, bekommt der Käufer in diesem Paket eine vollwertige Windows-Lizenz dazu, was in den meisten Fällen Windows 7 entspricht.

    Allerdings ist auch hier nicht alles Gold, was glänzt, denn selbst die besten Akkus verlieren über die Jahre an Leistung, so dass es sein kann, dass die Akkus bei diesen Geräten mal 3 Stunden, aber auch mal nur 1,5 Stunden durchhalten. Dafür bieten einige Hersteller ein extra dafür eingeführtes 14-tägiges Umtauschrecht ein, welches separat nur für den Akku gilt. Selbst wenn sich ein Akku nach den 14 Tagen als sterbender Schwan deklarieren sollte, ergibt es gerade bei älteren Geräten aufgrund wechselbarer Akkus die Möglichkeit, diesen separat komplett neu zu beziehen, was aber mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.





    Fazit:



    In der Preisklasse bis 300 Euro darf man von Notebooks/Netbooks keine Wunder erwarten, dafür ist einfach das Budget zu niedrig. Dennoch lassen sich durchaus für den Office-Bereich ganz brauchbare Geräte finden. Gerade die Einstiegsgeräte ohne installiertes beziehungsweise mitgeliefertes Betriebssystem sind für unter 300 Euro wirklich gut ausgestattet. Aber auch auf dem Sektor der gebrauchten Geräte lassen sich ab und an echte Preiskracher finden. Wer allerdings ein leistungsstärkeres Gerät benötigt, kann sich gerne entweder in der 500-Euro- oder 900-Euro-Klasse einmal umschauen.

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