• Bestes PC-Upgrade-Kit bestehend aus Mainboard, RAM & CPU in den Preisklassen 200, 300, 400, 500 und 1000 Euro

    Ein zu langsamer Computer macht sicherlich keinem Nutzer wirklich Spaß, doch muss das nicht zwingend im Kauf eines neuen Komplettrechners münden. Oftmals reicht es vollkommen aus, dem Rechenknecht mit einem so genannten Upgrade-Paket, bestehend aus Prozessor, CPU-Kühler, RAM und Mainboard wieder auf die Sprünge zu helfen



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    Vorwort:

    Gerade Office-PCs, die damals mitsamt Windows XP erworben worden sind, haben nach zirka 10 Jahren deutlich an Leistungsfähigkeit verloren. Hinzu kam noch die Beendigung des Windows-XP-Supports im April 2014, wodurch Computer, die immer noch aktiv für Internet & Co genutzt werden, besonders anfällig gegen Schadsoftware oder Ähnlichem sind.

    Warum also nicht mit einem Betriebssystemwechsel auch noch den Computer deutlich schneller machen, ohne sich gleich in finanzielle Unkosten zu stürzen?


    In vielen Fällen lassen sich das Netzteil, die Speicherlaufwerke sowie das Gehäuse weiterhin nutzen, so dass diese nicht ersetzt werden müssen, was gut Kosten einspart.

    In der Regel unterstützen alle Netzteile, die nicht älter als zwei Jahre sind, die Stromsparmodi von Intels Haswell-Generation. Sollte das Netzteil einige Jahre älter sein, aber dennoch leise und ohne Mucken laufen, lässt sich der Stromsparmodus im Bios des Mainboards theoretisch auch deaktivieren. Viele Mainboardhersteller deaktivieren die entsprechenden Stromsparmodi vom Werk aus, damit das neue System auch mit älteren Netzteilen starten kann.


    Falls die vorhandenen Laufwerke schon einen SATA-Anschluss haben, gibt es keinerlei Komplikationen, doch sollte man jedoch bei älteren IDE-Laufwerken bedenken, dass die neuen Mainboards aufgrund der Entwicklung nur noch über maximal zwei IDE-Anschlüsse verfügen. In diesem Fall ist ein neues optisches Laufwerk günstiger als eine neue Festplatte.

    Insofern das alte Gehäuse weiterhin Verwendung finden soll, muss darauf geachtet werden, dass der neue CPU-Kühler auch mit der Größe des Gehäuses kompatibel ist, da heutige High-End-Kühler höher aufbauen als dies beispielsweise noch vor fünf Jahren der Fall gewesen ist.


    Auf die Grafikkarte gehen wir in unserem Ratgeber bewusst nicht ein, da jeder User andere Anforderungen an eine für ihn selbst geeignete Grafikkarte stellt. Wer sich dennoch für Grafikkarten interessiert kann selbstverständlich in unserem Grafikkarten-Ratgeber nachsehen. Wer unsicher sein sollte, für welches Paket welche Grafikkarte geeignet sein könnte, ohne das gesamte System auszubremsen, kann auch in unseren 500-Euro-PC-, 1.000-Euro-PC-, High-End-PC- oder auch Office-PC- Ratgebern Anregungen oder Hilfestellungen finden.


    Wir haben uns überlegt, in diesem Ratgeber mehrere Pakete mit der jeweilig bestmöglichen Ausstattung aus den Preiskategorien 200 Euro, 300 Euro, 400 Euro, 500 Euro und zu guter letzt 1000 Euro vorzustellen, wobei man sagen muss, dass jeder Mensch andere Vorlieben bezüglich der Herstellerauswahl hat. Unsere Recherche basiert auf diversen Testberichten wobei wir auch das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht aus den Augen verloren haben.



    200 Euro-Paket für Sparfüchse


    Prozessor: AMD Athlon X4 860K Black Edition, 4x 3.70GHz, boxed

    Im Preisvergleich ca. 70 Euro


    Der zur aktuellen AMD Kaveri-Architektur gehörende Athlon X4 860K verfügt über vier starke Rechenkerne, welche in zwei Dual-Core-Modulen organisiert sind. Der größte Vorteil der K-Variante (Black Edition) stellt sein offener Multiplikator dar, wodurch sich der Prozessor bei Bedarf übertakten lässt. Allerdings empfehlen wir dazu dringenst einen separaten sowie leistungsfähigen CPU-Kühler, da sich der Boxed-Kühler kaum in der Lage befinden wird, die durch die Übertaktung entstehende Abwärme schnell genug abzutransportieren. Generell sollte bei jedem Übertaktungsversuch ein separater CPU-Kühler eingesetzt werden, wobei die Wahl dann zwischen einem Luft- oder auch Wasser-gekühlten Exemplar liegt.


    CPU-Kühler: AMD Boxed-Kühler


    Der Boxed-Kühler stellt leistungstechnisch nur das Mittelmaß dar, was sich auch hinsichtlich der Geräuschentwicklung bemerkbar macht, die keineswegs zu einem Silent-PC passt. Dennoch haben wir uns aufgrund des Preises für die Boxed-Variante des Prozessors entschieden, da dort der CPU-Kühler bereits enthalten ist. Wer allerdings wirklich empfindliche Ohren und dazu noch ein nicht gedämmtes Gehäuse sein Eigen nennt, kann sich gerne in den teureren Kombinationsvorschlägen einige Anregungen für leise und potente CPU-Kühler holen, welche allerdings auch hier den Gesamtpreis leicht nach oben treiben.



    Mainboard: ASRock FM2A88M Extreme4+

    Im Preisvergleich ca. 60 Euro

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    Für seinen Preis kann das ASRock-Mainboard mit einer sehr modernen Ausstattung aufwarten. Mit zwei PCIe-16x-Slots für Grafikkarten, acht SATA3-, sechs USB 2.0 sowie zwei USB 3.0-Anschlüssen sowie der Unterstützung von Multi-GPU-Systemen und vielem mehr, braucht sich das ASRock Extreme4+ wahrlich nicht zu verstecken.



    Arbeitsspeicher: G.Skill Ares DIMM Kit 8GB, DDR3-2133, CL9-11-10-28

    Im Preisvergleich ca 64 Euro

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    Acht Gigabyte RAM sollten für heutige Verhältnisse das Optimum darstellen, damit auch für längere Zeit keine Engpässe bei Programmen oder Spielen zu befürchten sind. Um die Vorteile des Dual-Channels und den damit einhergehenden spürbaren Leistungsschub aber auch nutzen zu können, ist es immens wichtig, hier zwei Speicherriegel - sozusagen ein Speicherriegel-Kit - zum Einsatz zu bringen. Somit würden auf diesem Mainboard noch zwei weitere Speicherbänke unbelegt bleiben, die ein späteres Nachrüsten immer noch gewährleisten. Damit die vollen acht Gigabyte Arbeitsspeicher auch angesprochen werden, empfehlen wir ein 64-Bit Betriebssystem.



    300 Euro-Paket für Arbeitsame


    Prozessor: Intel Core i5 4460 4x 3,20 GHz, Sockel 1150

    Im Preisvergleich ca. 175 Euro



    Leider sind die Preise der Prozessoren im letzten Jahr sprunghaft angestiegen, weshalb der zuvor hier stationierte Xeon-Prozessor jetzt einer Intel Core i5-CPU weichen musste. Mit einer Taktfrequenz von 3,2 Gigahertz auf allen vier Kernen, die bei Bedarf auf bis zu 3,4 Gigahertz angehoben werden können, steht allerdings immer noch genügend Leistung zur Verfügung, wobei hier aber auf HyperThreading, sprich die 8 virtuellen Kerne verzichtet werden muss. Die Wärmeabgabe bleibt mit einer TDP von maximal 84 Watt auch auf einem verhältnismäßig vernünftigem Niveau. Die zur Verfügung gestellte Leistung sollte für alle Anwendungen wie Fotobearbeitung, Filmschnitt und selbst aktuelle Spiele ausreichen.



    CPU-Kühler: Intel Boxed Kühler


    Obwohl auch der Intel-Boxed-Kühler leistungstechnisch nur Mittelmaß darstellt und auch von der Geräuschentwicklung nicht zu einem Silent-PC passt, haben wir uns aufgrund des Preises für die Boxed-Variante entschieden. Wer wirklich empfindliche Ohren und dazu noch ein nicht gedämmtes Gehäuse sein Eigen nennt, kann sich gerne aus den teureren Kombinationsvorschlägen ein leistungsfähigeres Modell ab zirka 30 Euro zulegen.



    Mainboard: ASRock B85M Pro3

    Im Preisvergleich ab ca. 55 Euro

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    Mit nur rund 550 Euro fällt das ASRock B85M Pro3 recht günstig aus. Trotzdem kann es mit einer umfangreichen Ausstattung punkten. Neben einem PCI-Express-3.0-Slot, zwei internen USB-3.0- und sechs SATA3-Anschlüssen sorgen auch die vielen Lüfteranschlüsse für eine hohe Alltagstauglichkeit. Das Mainboard, welches auf den B85-Chipsatz aufbaut, stellt für den oben angegebenen Core i5 eine optimale Plattform dar.



    Arbeitsspeicher: Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 8GB, DDR3-1600, CL9-9-9-24

    Im Preisvergleich ab ca. 53 Euro

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    Mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher lässt sich schon in ausreichendem Maße Videoschnitt betreiben oder Spiele zu einer flüssigen Darstellung bewegen, insofern eine potente Grafikkarte das Gespann unterstützt. Das Kit besteht aus zwei DDR3-1600-Modulen mit jeweils 4,0 GByte. Somit bleiben auch in diesem Fall zwei weitere RAM-Slots auf dem empfohlenen Mainboard frei. Dennoch sollte bei acht Gigabyte Arbeitsspeicher ebenfalls darauf achten, dass ein 64-Bit-Betriebssystem wie Windows 7 64 Bit oder Windows 8 64 Bit Anwendung findet, damit der Arbeitsspeicher nicht unnötig limitiert wird.



    400 Euro-Paket: kraftvolle Stille


    Prozessor: Intel Core i5 4690K, Sockel 1150

    Im Preisvergleich ab ca. 235 Euro



    Der Intel Core i5-4690K taktet mit 3,9 Gigahertz in Boost-Modus um genau 100 Megahertz schneller wie sein Vorgänger i5-4670K, doch hat die neue Haswell-Generation mit einer TDP von 88 Watt auch einen leicht höheren Stromverbrauch als sein Vorgänger. Die Spieleleistung des i5-4690K nur etwa zehn Prozent hinter der des rund 100 Euro teureren Intel Core i7-4770K. Wer allerdings gar keine Ambitionen zum Übertakten aufweist, der kann hier auch gerne zum Core i5 4460 aus dem 300-Euro-Paket greifen und so noch etwas Geld sparen.



    CPU-Kühler: Thermalright HR-02 Macho
    Im Preisvergleich ab ca. 36 Euro


    Um das Gesamtsystem wirklich leise zu bekommen, bieten wir mit dem Thermalright HR-02 Macho einen der derzeit effizientesten und leisesten CPU-Kühler an, der selbst im übertakteten Zustand der CPU immer noch einen kühlen Kopf behält. Wer noch mehr Kühlleistung benötigen sollt, kann dem Macho neben seinem 140 Millimeter großen Front-Lüfter auch gerne noch einen weiteren im Heck unterbringen. Vor dem Kauf wird allerdings empfohlen, die Kompatibilität, sprich auch die Platzverhältnisse im Gehäuse zu beachten, da dieser mit 162 Millimeter nicht zu den kleinsten seiner Art gehört.



    Mainboard: Gigabyte GA-Z97P-D3

    Im Preisvergleich ab ca. 80 Euro



    Das Gigabyte GA-Z97P-D3 verfügt durch den Z97-Chipsatz über die Möglichkeit, bei Bedarf ertwas mehr Leistung aus dem i5-4690K herauskitzeln zu können - sprich der Prozessor lässt sich im UEFI des Boards mit Leichtigkeit übertakten. Grafikkarten im Crossfire- respektive SLI-Verbund können ebenfalls angesteuert werden. Sechs SATA 6GB/s-, zwei USB 3.0- sowie vier USB 2.0-Anschlüsse verstehen sich in dieser Preisklasse von selbst, die das Gesamtpaket abrunden.



    Arbeitsspeicher: 2x4 GB Cruical Ballistix Sport DDR3-1600

    Im Preisvergleich ab ca. 53 Euro



    Mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher lässt sich auch hier noch in ausreichendem Maße Videoschnitt betreiben oder Spiele zu einer flüssigen Darstellung bewegen, insofern eine potente Grafikkarte das Gespann unterstützt. Das Kit besteht aus zwei DDR3-1600-Modulen mit jeweils 4,0 GByte. Somit bleiben auch in diesem Fall zwei weitere RAM-Slots auf dem empfohlenen Mainboard frei. Dennoch sollte bei acht Gigabyte Arbeitsspeicher ebenfalls darauf achten, dass ein 64-Bit-Betriebssystem wie Windows 7 64 Bit oder Windows 8 64 Bit Anwendung findet, damit der Arbeitsspeicher nicht unnötig limitiert wird.



    500 Euro-Paket: für Power-User


    Prozessor: Intel Xeon E3-1241 v3, 4x 3.50GHz
    Im Preisvergleich ab ca. 280 Euro



    Da die Prozessoren momentan ein Preisniveau erreicht haben, das noch vor einem Jahr als undenkbar erschien, mussten wir den Core i7-4790K, welcher im Vorjahr noch in diesem Paket zu finden gewesen ist, gegen einen Xeon E3-1241 v3 auswechseln, damit die Leistung in etwa beibehalten wird. Mit einem Grundtakt von vier Mal 3,5 Gigahertz, die im Turbo-Modus auf bis zu 3,9 Gigahertz ansteigen, sowie dem dazugehörigen Hyperthreading ist dieser Prozessor allen anstehenden Aufgaben vollends gewachsen. Da auch aktuelle Spiele immer mehr von Mehrkern-Prozessoren profitieren, ist der Xeon E3-1241 v3 mit seinen acht Threads dafür prädestiniert. Obwohl der Inte Core i7-4790K mit einem höheren Grundtakt sowie eine integrierte Grafiklösung aufwarten kann und somit von den Leistungsdaten etwas über dem Xeon stehen dürfte, kostet dieser derzeit aber auch fast 60 Euro mehr, was überlegt sein muss.



    CPU-Kühler: Scythe Mugen 4 Tower Kühler
    Im Preisvergleich ab ca. 33 Euro


    Der Scythe Mugen 4 weist im Vergleich zum Thermalright HR-02 Macho keinerlei Vor- oder auch Nachteile auf, jedoch möchten wir diese Kühlerlegende unseren Lesern auch nicht vorenthalten. Von der Leistung, der Geräuschentwicklung, dem Preis sowie den Abmessungen her ist der Scythe Mugen 4 dem Thermalright HR-02 Macho ebenbürtig, bis auf dass hier ein 120 Millimeter-Lüfter zum Einsatz kommt. Auch hier ist eine optionale Erweiterung durch ein zweites Lüftermodell im Heck zur Unterstützung durchaus möglich.



    Mainboard: ASRock Fatal1ty Z97 Killer

    Im Preisvergleich ab ca. 120 Euro



    Das ASRock Fatal1ty Z97 Killer bietet nahezu eine Vollausstattung: von USB 3.0, drei PCIe-3.0-Slots, SLI sowie Crossfire-Unterstützung bis hin zur vollen Übertaktungsoptionen für »K«-Prozessoren ist alles an Bord, was man sich nur wünschen kann. Darüber hinaus verfügt das Fatal1ty über einen »Purity-Sound«-Chip aus dem Hause ASRock, welcher einen sehr guten Onboard-Sound bietet, der selbst Einsteigersoundkarten übertrumpft und sogar einen separaten Kopfhörerverstärker bieten kann. Auch wenn der Xeon-Prozessor kein wirklich allzu gutes Übertaktunspotenzial aufweist, sollte in diesem Paket keinesfalls ein Board dieses Formates fehlen.



    Arbeitsspeicher: 2x4 GB G.Skill RipjawsX DDR3-1600 CL7

    Im Preisvergleich ab ca. 62 Euro



    Arbeitsspeicher ist zwar prinzipiell im Vergleich zu anderer Hardware leicht im Preis gesunken, doch wären 16 Gigabyte selbst in diesem Power-Paket noch zu kostspielig. Wer sofort mehr RAM benötigt, sollte sich überlegen, anstelle des 2x4GB-Kits gleich ein 2x8GB-Kit zuzulegen. Allen anderen bleibt durch die zwei freien Ram-Bämke immer noch die Möglichkeit, diesen auch später noch aufrüsten zu können.



    900 Euro-Paket: für Hardware- Enthusiasten


    Prozessor: Intel Core i7-5930K, Sockel 2011-3

    Im Preisvergleich ab ca. 590 Euro



    Hardware-Enthusiasten geben sich nur mit dem Bestmöglichen zufrieden und scheuen sich auch nicht, beim Kauf solcher Hardware, etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Im 900 Euro-Paket kommt mit dem Intel Core i7 5930K ein sechs-Kern-Prozessor der Haswell-E-Generation zum Einsatz, der für das Plus an Leistung aber auch einen anderen Sockel (2011-3) benötigt. Der i7-5930K passt hier ganz gut in das Konzept, da dieser nur marginal langsamer als das rund 1050 Euro teure Spitzenmodell i7-5960X ist. Der i7-5930K verfügt über sechs Kerne die mit 3,5 (Standard) beziehungsweise 3,7 (Boost) Gigahertz takten sowie über einen 15 Megabyte großen L3-Cache verfügen. Eine Sockel-2011-3-Konfiguration lohnt sich aber wirklich nur für Anwender, die regelmäßig im professionellen Videoschnitt oder anderen multimedialen Bereichen tätig sind. Wer großteils nur spielen möchte, der fährt mit einem i5-4670K fast genauso schnell, ist aber deutlich günstiger in der Anschaffung sowie auch im Unterhalt, da die Sockel 2011-Generation mit einer TDP von 140 Watt zudem einen wesentlich höheren Stromverbrauch mit sich bringt.



    CPU-Kühler: Prolimatech Genesis

    Im Preisvergleich ab ca. 60 Euro (ohne Lüfter)


    Der Prolimatech Genesis ist ein wahres Kühlmonster und falls dieser Kühler mit seiner Bauhöhe von 160 Millimetern in ein älteres Gehäuse passen sollte, stellt er die erste Wahl dar, wenn Geld für eine Luftkühlung eine eher untergeordnete Rolle spielt. Den großen Vorteil dieses Kühlers stellt seine Mischform dar, bei der zwei Lüfter auch zwei unterschiedliche Bereiche kühlen. Ein Lüfter wird senkrecht angebracht, so dass dieser schön den Airflow des Gehäuses unterstützt. Die Besonderheit stellt der zweite, waagerecht angebrachte Lüfter dar, der die Board-Komponenten sowie den Arbeitsspeicher auf Temperatur zu halten weis. Allerdings lässt sich Hersteller Prolimatech diese Entwicklungsarbeit auch ordentlich bezahlen, denn der Käufer bekommt wirklich nur den nackten Kühlkörper, ohne einen einzigen Lüfter. Einen optimalen Propeller werden wir nicht vorschlagen können, da jeder Nutzer auf andere Spezifikationen wert legt.



    Mainboard: Gigabyte GA-X99-UD3

    Im Preisvergleich ab ca. 190 Euro

    Die Hauptplatinen für den X99-Chipsatz sind wie die Prozessoren auch schon, deutlich kostspieliger als die Consumer-Chipsätze, doch dafür bekommt man in der Regel auch etwas mehr geboten. Das Gigabyte-X99-UD3 von Gigabyte bietet deswegen auch gleich drei PCI-Express-3.0-16x-Anschlüsse, die zusätzlich um einen weiteren PCI-Express-3.0-8x-Anschluss erweitert werden sowie das für Sockel-2011-Prozessoren passende Quad-Channel-Setup für DDR4-Arbeitsspeicher. Zudem werden sowohl AMD 4- Way CrossfireX als auch NVIDIA 4-Way SLI unterstützt. Zusätzlich kann das Board mit acht USB 2.0-, acht USB 3.0- sowie zehn SATA 6GB/s- Anschlüssen aufwarten.



    Arbeitsspeicher: Crucial DIMM Kit 16GB, DDR4-2133, CL15-15-15

    Im Preisvergleich ab ca. 143 Euro



    Um die vier Speicherkanäle der Core i7-4930K auch auszuschöpfen, sollten auch alle vier Speicherbänke bestückt werden. Dazu ist es in diesem Fall notwendig, nach Möglichkeit vier gleiche Speichermodule zu verwenden. Die Crucial-Speicher sehen zwar nicht besonders schick aus, aber hier geht es um bestmögliche Leistung zu einem möglichst niedrigen Preis. Mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher dürfte der Rechner auch für professionelle Anwendungen ausreichend versorgt sein.

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    Bestes PC-Upgrade-Kit bestehend aus Mainboard, RAM & CPU in den Preisklassen 200, 300, 400, 500 und 1000 Euro

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    Meinung des Autors
    Es ist immer wieder interessant, welche Berg- und Talfahrten die Hardwarepreise unternehmen. Während im letzten Jahr der RAM noch verhältnismäßig teuer erschien ist dieser mittlerweile relativ günstig zu erstehen. Andererseits sind diese Jahr Prozessoren und Mainboards sehr teuer geworden, weshalb sich ein derzeitiges Upgrade nur lohnt, wenn die alte Hardware defekt ist, oder sie es wirklich nötig hat, überholt zu werden. Wer nur wegen 10 Prozent mehr Leistung aufrüsten möchte, sollte lieber noch etwas warten, bis sich die Preise erholen.Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von Rainerscha
      Rainerscha -
      Echt coole Übersicht. Vor allem dass man auch weiß in welcher Preiskategorie welche Leistungen zu erwarten sind, finde ich top. Genau das wird mir am Wochenende beim Basteln meines neuen Systems weiterhelfen. Danke
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    Der wievielte Monat ist der Mai? (als Wort)


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