• High-End Gamer-PC: was gehört in ein Desktop-Spiele-System wenn das Budget nur eine untergeordnete Rolle spielt

    Ein ausgewachsenes High-End Gaming-System ist in finaler Ausbaustufe wirklich nur etwas für Enthusiasten und Leute mit einer Affinität zur bestmöglichen Performance ohne dabei auf den finanziellen Faktor Rücksicht nehmen zu müssen. Vorweg sei gesagt, dass wir an dieser Stelle nicht den teuersten oder extrem leistungsfähigsten Gamer-PC im Desktop-Bereich aufzeigen wollen, da wie in anderen Bereichen auch, irgendwann ein Punkt kommt, an dem der Kosten-Nutzen-Faktor komplett aus dem Ruder läuft. Die prozentuale Mehr-Leistung steht dann in keinem angemessenem Verhältnis zu den exorbitant hohen Anschaffungskosten der einzelnen Komponenten. Zusätzlich Bedarf es ab einem gewissen Leistungslevel der Bauteile auch einer verbesserten Ausrichtung der Kühlung, wodurch sich die Kostenspirale noch weiter nach oben bewegt



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    Auch bei einem High-End Gamer-PC sollte im Vorfeld eine gewisse Planung, mit dem festsetzten einer maximalen Gesamtsumme erfolgen, welche wir für diesen Ratgeber einmal auf 2500 Euro festlegen. Die Zusammenstellung der benötigten Komponenten für das Premium-Gaming-System erfolgt nach unseren Gesichtspunkten und ließe sich mit Sicherheit auch noch für die eigenen Vorlieben oder Ansprüche etwas anders auslegen. Mit Sicherheit ist die hier dargelegte System-Zusammenstellung aber für die nächsten 2 Jahre vollkommen ausreichend, um jegliches Spiel in höchster Auflösung mit maximalen Details und allen möglichen Bildverbesserungen darzustellen. Selbst für PC-Gamer, welche einen Multi-Monitor-Betrieb (Stichwort AMD-Eyfinity) oder aber 3D-Wiedergabe (Nvidia-3D-Vision) ins Auge fassen, ist die Auswahl der Bauteile absolut tauglich.


    CPU: Intel Intel Core i7 5930K, 6x 3.50GHz So.2011-3 BOX ca. 520,- €


    CPU-Kühler: Noctua NH-D14 SE2011 ca. 70,- €


    Mainboard: ASRock X99 Extreme6 Intel X99 So.2011-3 ca. 236,- €


    RAM: 16GB G.Skill RipJaws 4 blue DDR4-2400 Quad-Kit ca. 240,- €


    Grafikkarte: 4096MB ZOTAC GeForce GTX 980 AMP! Edition Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail) ca. 500,- €


    Festplatte: 3000GB Seagate Barracuda 7200.14 ST3000DM001 64MB 3.5" (8.9cm) SATA 6Gb/s ca. 86,- €


    SSD: 512GB Crucial MX100 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s MLC (CT512MX100SSD1) ca. 178,- €


    Gehäuse: Silverstone Fortress FT02 USB 3.0 Midi Tower ca. 210,- €


    Netzteil: 850 Watt Enermax Platimax Modular 80+ Platin ca. 154,- €


    Soundkarte: Creative Soundkarte Sound Blaster X-Fi Titanium HD 5.1 PCIe x1 ca. 135,- €



    Summe: 2.329,-€



    Optionale Komponenten: Monitor, Tastatur, Maus und weitere Eingabegeräte wie Joystick, Gamepad, Lenkrad etc.


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    Fazit:


    Dieser High-Class Gamer-PC bringt einiges an Leistung um im Spiele-Bereich für die nächsten 2 Jahre gerüstet zu sein und sich keinerlei Gedanken um eine mangelnde Performance machen zu müssen. Wir haben uns bewusst für eine Single-Core-Grafikkarte entschieden, da bei den definitiv schnelleren Dual-GPU-Karten immer wieder von Microrucklern auszugehen ist, die selbst in den jeweiligen neuesten Treiberupdates nie vollständig behoben wurden. Auch ein SLI- respektive Crossfire-Verbund wurde vermieden, da dort das selbe Phänomen in Teilen zu beobachten ist. Wer mit den drei Terabyte Festplattenspeicher nicht zurecht kommt, kann hier noch weitere Festplatten in das Gesamt-Konzept einplanen auch ein RAID-Verbund wäre hier denkbar. Der Intel Core i7 5930K stellt einen perfekten Partner für einen High-End-Gaming-System dar, der zwar mit 6 Kernen und voller Lanes-Anzahl auch für Multi-GPU-Systeme vorbereitet ist, aber auch den teureren DDR4-RAM sowie die ebenfalls nicht ganz günstigen Mainboards für den Sockel 2011-3 benötigt. Die 16 Gigabyte Arbeitsspeicher wurden gewählt, da 32 Gigabyte derzeit nicht nur überzogen teuer sind, sondern auch kein aktuelles Spiel nur annähernd solche Kapazitäten benötigt und auch nicht davon aus zu gehen ist, das sich dies in naher Zukunft grundlegend ändert.


    Die Qual der Wahl bei der Konzeption eines ausgewachsenen PC-Gamer-Systems bleibt auch mit einem hoch angesetzten Budget von 2500 Euro bestehen, obgleich hier bereits zu erkennen ist, das die Auswahl der hochwertigen und leistungsorientierten Komponenten schon schrumpft. Ob ein PC an der technisch sinnvollen Obergrenze eine derart hohe Investition rechtfertigt, muß jeder am Ende selbst entscheiden. Für alle Sparfüchse die nicht das Erreichen der oberen Leistungs-Grenze teuer erkaufen wollen, empfehlen wir, sich Anregungen aus unserem Gaming-PC bis 1000 Euro zu holen.


    Wer hingegen noch weitere Hinweise oder auch Anregungen benötigt, dem steht wie immer unser TecCentral-Forum für seine Fragen offen.

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