Hi, seid geraumer zeit bastel ich hin und wieder mal ein paar wasserkühler. hauptsächlich für mainboards und grakas in den verschiedensten ausführungen. dabei achte ich darauf das man immer großzügig dimensionierte anschlüsse in die wasserkühler einschrauben kann. daher werden bei den kühlern häufig 13/11er schläuche beim verschlauchen verwendet.
bei der planung steht in erster linie die optik und der durchfluss im mittelpunkt. die wasserkühler bilden im zusammenhang mit der hardware ein perfektes platzmanagement. crossfire und sli-tauglichkeit ist fast immer realisierbar. der wasserkühler ist auf maximale größe dimensioniert, um genügend querschnitt für einen hohen durchfluss zu haben.
die fins sorgen dafür das die wärme an das wasser optimal abgegeben werden kann. diese sind äußerst filigran gehalten( im normalfall 0.5mm). die kanalbreite beträgt immer 2mm um die wartungsarbeiten so gering wie möglich zu halten. dadurch ist es nahezu unmöglich das sich die kühler durch fremdkörper oder schwebestoffe zusetzen können. befestigt werden die neuen kühler mittels kleinen M3 schrauben, welche man von unten durch das mainboard führt und in den boden des kühlers einschraubt. somit kann man auf hässliche rändelmuttern verzichten. zum ausgleich der anpresskraft werden zwischen schraubenkopf und mainboard wie üblich druckstarke druckfedern durch die schraube geführt. das garantiert das der kühler nicht verkanten kann, und somit ist die hardware vor beschädigungen geschützt. es gibt leute die nehmen dichtungen, oder verwenden gar nichts. das ist auf jedenfalls mangels sicherheit nicht zu empfehlen. hier mal ein paar kühler die ich für mainboards gebaut habe.
seid rund 2 jahren gibts auch nen großes chaos bei grafikkarten. speziel ati bringt für jedes preissegment mehrere Karten raus. kombikühler sind nahezu unmöglich geworden, da es das platzmanagement nicht zulässt. darüber hinaus müssen auch verstärkt spannungswander gekühlt werden, welche häufig nur sehr umständlich zu kühlen sind. die großen wakühersteller lösen das meistens mit aluminiumbrücken die nicht mit wasser durchströmt werden. jeder kann sich vorstellen das das mehr isoliert als das es die spawas kühl halten soll. das wurde ja schon mehrmals bei pcgh und bei tomshardware bewiesen. nach meinen überlegungen zur folge kam ich auf folgendes ergebnis, welches ich auch praktiziert habe. ich erweitere die bodenplatte des wasserkühlers und arbeite über den spawabereich fins ein. so kann über die konfektion die wärme der spawas durch die fins an die luft abgegeben werden. das gute dabei ist das ich kein minderwertiges material wie aluminium hernehme, sonders hochreines kupfer. außerdem ist es offensichtlich für die großen hersteller nciht möglich, präzise gefertigte wasserkühler anzubieten. oder warum muss bei jeden grakakühler ein wärmeleitpad zwischen den rams und/oder auf die spawas gelegt werden? das ist doch ein wärmeübergangskiller deluxe?!! ich nehme mir beim vermessen der Grafikkarte sehr viel zeit und kann bis aufs zehntel mm alle höhen unterschiede bestimmt und darstellen. die mühe zahlt sich bei den wasserkühlern wieder aus, da die kühlleistung in diesen bereichen oftmals deutlich besser sind als bei den mainstreamkühlern. einfach wärmeleitpaste auf den RAM, die spawas und die gpu aufbringen und den kühler herkömmlich montieren. wer will denn in der heutigen highend zeit noch "vorkriegstechnik" kaufen für teuer geld O.o wie auch immer...^^ ka ab ich alles verständlich beschrieben habe daher poste ich lieber noch nen paar pix mit.
der entwicklungsbereich is ne ganz lustige sache. wenn ich mal ne nacht schlecht geschlafen habe setz ich mich morgens an cad und zeichne erstmal nen kühler. wenn ich mir so denke, der is ganz gut, schieb ich den kühler in die simmi. nach 3-12h habe ich dann simulationsergebnisse die mir in bild und video darstellen kann wo das wasser, wie, lang fließt. ich kann mir auch darstellen lassen wann, wo, wie schnell das wasser fließt. das ist in der entwicklung natürlich ein entscheidener vorteil um eben todwasserzonen minimieren bzw. eleminieren zu können. ich werde da auch mal nen bild anfügen und nen video uploaden damit ihr seht was ich meine. neben dem fluid lassen sich auch die temps darstellen. ich kann genau erkennen in welchen bereich des wasserkühlers es am wärmsten ist, und kann somit bestimmen wo der kühler besser gekühlt werden muss. ist auf jedenfall nen nettes tool. wenn die ganze geschichte durchsimuliert ist, was unter anderen mehrere wochen in anspruch nehmen kann, fräse ich erst einmal einige prototypen und teste die auf meinen kühlerteststand.
der kühlerteststand ist eine aufwendig geplante, aber der zeit leider eine veraltete plattform.
der dummy basiert noch auf basis eines Intel Q6600. habe mir ein stück kupfer gefertigt mit den Core dimensionen eines Q6600. danach habe ich dort einen heatspreder aufgelötet und eine bohrung für den tempsensor integriert. die kühler werden nicht wie üblich am mainboard befestigt, da die variablen der montage zu groß sind. man kann per hand nie an allen 4 druckpunkten die selbe anpresskraft realisieren. daraufhin wirkt eine gewichtskraft von 200N zentrisch, vertikal, auf den kühler. die anpresskraft wird von 4stk. a 5kg hantelgewichte erzeugt. somit herschen immer 200N auf ein und der selben stelle bei jeden test. ich teste immer 60min lang. in diesen zeitraum werden alle 2 sekunden die temps ausgelesen und an meinen laptop übertragen, um am ende ein logfile erstellen zu können. auf basis dieser logdatei kann ich via exel ein diagramm erstellen und die kühlleistung sowie den durchfluss darstellen. geheizt wird mit 150W. das kann ich mittels spindeltrimmer stufenlos von 40-200W einstellen. der kühlerteststand wird womöglich gegen ende des jahres geupdatet. g3/8" anschlüsse, 13/11er schlauch, sowie weitere sensorik wie manometer und co werden integriert. darüber hinaus wird ein zweiter fetheater eingesetzt um die wärme punktueller verteilen zu können. die verlustleistung kann somit bis auf 400W max gesteigert werden. ich gehe davon aus das Intel und amd noch ne weile zu tun haben bis sie eine CPU mit 400W herausbringen werden^^
wurde der prototyp auf den teststand getestet und für gut befunden geht der prototyp zu einen kumpel der diesen auf einer i5 plattform in einer realen umgebung testet. dort muss er seine leistung bestätigen. da man sich diese geschichte nur shcwer vorstellen kann habe ich mal einige bilder mit aufgeführt.

[/URL]
da ihr ja extrem pixgeil und neugirig seid wollt ihr bestimmt auch wissen mit welchen maschinen ich arbeite. ich hab bei opi 2 kleine cnc's zustehen sowie 2 kleine bandschleifer. ich mach das mal kurz und schmerzlos und poste bilder sowie die specs der maschinen.
CNC 1:

Ca 100Kg
Verfahrweg XYZ: 290x145x350
Verfahrgeschwindigkeit: 4m/min
Schrittmotor: 6A. 4,5Nm
Endstufe: Leadshine bis max 7,8A
Kugelumlaufspindel: Größe 16mm, 4mm Steigung
Praktische Genauigkeit +- 0.015mm
CNC 2:

Ca 100Kg
Verfahrweg XYZ: 640x600x60
Verfahrgeschwindigkeit: 3m/min
Schrittmotor: 2.8A. 1,9Nm
Endstufe: Leadshine bis max 4,2A
Kugelumlaufspindel: Größe 16mm, 4mm Steigung
Praktische Genauigkeit +- 0.2mm
ich hoffe das ich euch für meine bastelleien begeistern kann und hoffe auf reges interesse, fragen und anregungen. mehr informationen findet ihr über google. unter anderem auch wenn man die quelle der bilder ausmacht. ich bedanke mich im voraus
gruß Marc