Läuft auch seit ich es vor drei Monaten zusammengebaut habe wunderbar.
Habe dann aber recht früh den Q6600 von 2.4Ghz auf 3.15Ghz, also den FSB von 266Mhz auf 350Mhz hochgetaktet. Dabei habe ich den Memory Frequency Latch auf 266Mhz gestellt und den Ram-Multi so eingestellt, dass der Ram-Takt auf 1066Mhz war. Außerdem habe ich auf Rat hier aus dem Forum nach Kaufberatung die Spannung allesamt auf Normal gestellt, abgesehen von VCore, die auf 1.4V und dem Ram seine 2.2V gegeben. Der Ram läuft auf den festen Timings 5-5-5-15.
Das ganze lief auch wunderbar und auch den IntelBurnTest hat es ohne Probleme überstanden, allerdings stürtze das System bei starker Belastung wie Spielen oder Filmen doch hin und wieder ab oder es gab Bluescreens.
Daher habe ich mal den memtest86+ mehrfach durchlaufen lassen und es gab unmengen an Fehlern.
Also habe ich mich ab dann (seit knapp drei Tagen) an den Feinschliff gewagt und erstmal viele Anleitungen und Threads gelesen (viele hier gefunden, thx 2 google). Habe dann mit einem Frequency Latch von 333Mhz und einem Multi von 3.20 (Ram-Takt 1066Mhz) ein stabiles System geschafft. Allerdings hatte ich dann das hier schon oft beschworene Kalt-Start An-Aus-An Problem.
Habe dann mal das Bios von vorher Version F7 auf F10 geflasht. Hat aber auch nichts geholfen. Habe jetzt inzwischen bei den Spannungen so ziemlich alles durchprobiert und ebenfalls bei den Ram-Multiplikator Einstellungen. Habe auch schon die Stromsparfunktionen für die CPU EIST und E1S (oder wie das nochmal heißt) deaktiviert. Aber egal was ich tue, selbst bei einem FSB von 333Mhz krieg ich es nicht mehr hin, dass der PC überhaupt startet.
Langsam werde ich wahnsinnig bzw. hoffnungslos. Hoffe mal auf eure Hilfe!
Stell den Ram doch mal testweise auf den niedrigst möglichen Teiler. Wenn er damit läuft schauen wir weiter.
Ich selbst bin überhaupt kein Fan von "schnellem" Ram und fahre meinen Ram immer 1:1 zu der CPU mit normalen Timings. Merkst im normalen Betrieb eh nichts von und die Arbeit ist mir zu fummelig und zeitaufwändig.
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Gesellschaftskritisch und subversiv? Da bin ich lieber betrunken.
Merkst im normalen Betrieb eh nichts von und die Arbeit ist mir zu fummelig und zeitaufwändig.
Hör ich jetzt schon zum wiederholten mal, hör ich gern auf den Rat. Soll ich die Timings denn bei Manuell (5-5-5-15) lassen oder auf Auto stellen? Und den Timer bei 266Mhz Frequency Latch auf Minimum oder auch die auf 200Mhz stellen?
Also der Ram steht bei mir meist auf Auto, außer das Board ließt nur Mist aus, dann stelle ich per Hand die Werte ein die drauf stehen.
Und was ist das mit der Frequency Latch? Ist damit der Ram-Teiler gemeint? Dann stell den doch erst mal auf 1:1, sprich auf den Wert den dein FSB hat. Hoffe das ist richtig.
Läuft das System denn problemlos mit minimalen Settings für den Ram?
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Gesellschaftskritisch und subversiv? Da bin ich lieber betrunken.
Folgender Benutzer sagt Danke zu innocent für den nützlichen Beitrag:
Der "Memory Frequency Latch" ist bei GBT der Frequenz/RAM Bereich mit dem die CPU im Originalzustand läuft! Diese "Latch" stellt dann die benötigten "Multis" zur Verfügung mit der die "üblichen" Frequenzen für den RAM erreicht werden aber vor allem eben die "richtige" Kopplung zwischen CPU und NB!
Stellt man nun, wegen OC dort einen anderen Latch ein, weil bei der erreichten Frequenz/FSB kein mehr passender Multi vorhanden ist, bekommt man eben teils andere Multis angegeben! (Wobei der 2.0 immer dabei ist - eben der 1:1)
Soweit ist das auch alles ganz gut, nur wenn man OC betreibt und die CPU dann auf einen anderen Latch einstellt, bekommt man genau das vom TS erklärte verhalten bei einem Kaltstart!(Auch nur beim ausschalten des NT oder einer Steckdosenleiste!) Der Rechner startet dann wieder in der "Standard-Latch" für die verbaute CPU (eben der Standard-FSB) und findet im BIOS einen anders eingestellten Latch vor für den RAM, also muss dieser erst im BIOS hinterlegt werden (Was eben nur bei einem Kaltstart nötig ist) und der PC startet erneut, dann mit der "richtigen" Latch! Eben AN-AUS-AN.
Ich hoffe das war schon mal eine erleuchtende Erklärung... ;)
@TS:
Nach einem BIOS-Update muss man teilweise auch mal einen CleasCMOS machen, wenn zu viele dinge in der Zwischenzeit am BIOS verändert wurden (Nur als Hinweis gedacht - muss jetzt nichts mit deinem Problem zu tun haben)
Es ist keineswegs nötig deinen RAM mit irgendwelchen Latches/Multis immer an seine 1066MHz zu prügeln! Beim OC geht man normalerweise so vor das man, wie schon erwähnt, den kleinsten RAM-Multi wählt, also bei deinem Board den 2.0, und erstmal die CPU per FSB auslotet. Hat man dann den max. FSB dieser gefunden (auch mit Hilfe einer evtl. nötigen Spannungserhöhung / VCore), kann man sich noch am RAM-Multi wagen.
Aber wie gesagt muss es dabei nicht unbedingt darauf ankommen, diesen dann "immer" auf seine, in deinem Fall, 1066MHz zu bringen - auch ein 1000MHz laufender RAM ist schnell genug und den unterschied kannst du nur messen! In der Praxis wirst du diesen MHz Unterschied des RAM niemals merken! ;)
__________________ Gruß Uwe.
ES IST MIR SCHEISS EGAL WER DEIN VATER IST, WENN ICH HIER ANGEL, HAST DU NICHT ÜBERS WASSER ZU LAUFEN!
Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu usch65 für den nützlichen Beitrag:
Habe den Frequency Latch fest auf 260Mhz eingestellt, auf dem der Q6600 wohl im Originalzustand läuft. Angeboten Multis sind dann 2.50A, 3.00A und 4.00A. Also hab ich den Multi auf 2.50A gestellt.
Außerdem alle Voltages auf Normal, die Ram-Voltage auf 2.1V/2.2V (da variieren die Angaben, ich probier immer aus) und den Perfomance Enhance von Turbo auf Standard gestellt.
Habe dann bei einem FSB von 266Mhz angefangen. Wenn ich die Timings weiterhin manuell auf 5-5-5-15 stehen habe, startet das System nicht. Nachdem ich diese dann auf Auto gestellt habe, konnte ich anfangen den FSB hochzuschrauben (in 10er Schritten).
Bis zu einem FSB von 380Mhz lief es. Ab 390Mhz musste ich die Core-Spannung auf 1.4 setzen. Bei einem FSB von 400Mhz habe ich dann aufgehört weiter hochzuschrauben und probiert Windows zu starten. Allerdings gab es noch vor dem Windows-Start-Screen einen Blue-Screen.
Also FSB wieder auf 380Mhz runter und VCore wieder auf Normal gestellt. Hier kam der Windows-Start-Screen aber dann noch bevor Windows hochgefahren war ein Blue-Screen.
Bin dann drastisch runter auf einen FSB von 350Mhz. Hier startet das System auch und ich kann diesen Eintrag tätigen. Allerdings kriege ich beim Intel-Burn-Test recht schnell einen Bluescreen, auch wenn die Temperaturen äußerst moderat sind (52°C).
Memtest86+ habe ich jetzt noch nicht ausprobiert, wird aber vermutlich auch einige Fehler ausspucken oder zu einem Bluescreen führen. Der Ram ist jetzt also bei 2.5*350Mhz = 875Mhz von 1066Mhz. Egal ob ich die Ram-Spannung auf 2.1V oder 2.2V stelle, stabil wirds nicht. Auch - wie in einem anderen Forum empfohlen - Perfomance Enhance von Standard auf Turbo zu stellen hat nichts gebracht.
Wie krieg ich das jetzt also stabil? Der FSB scheint sich ja weit nach oben drehen zu lassen.
Danke schonmal für eure Hilfe bis jetzt! Bin schon viel weiter als vorher :)
Wichtig bei den RAM-Timings ist u.a. auch der tRD-Wert! Wenn dieser zu niedrig ist kommt es ebenfalls zu abstürzen/Instabilität!
Auch darfst du nicht vergessen das du
a) einen Quad-Core hast
b) eine CPU mit Standard 266er FSB
Also erwarte nicht zu viel an OC von deinem Teil! Das sich ein Q6600 gut OCen lässt stimmt zwar aber jede CPU eben anders gut! Eine Erhöhung auf 350MHz sind schon über 30% Mehrleistung - und das mit Standard-VCore! (Und genau da könnte auch schon dein Problem liegen - dies ist evtl. schon zu wenig VCore!)
Also entweder du schraubst den FSB noch weiter runter bis es stabil läuft oder du erhörst die VCore für die CPU bis er stabil läuft - ganz einfache Rechenaufgabe - oder?! ;)
Vom RAM her kannst du weiterhin den Latch von 266 nutzen und den Multi auf 2.5 lassen, den Rest auf AUTO.
Schau auch ggf. mal unter "Advanced Clock Control" auf die Werte. den ersten kannst du auf 800mV den zweiten auf 900mV stellen!
Unter "Advanced Timing Control" evtl. dann auch mal bei ">>>>> Channel A" und ">>>>> Channel B" den "x Static tREAD Value" Wert von Hand bei beiden fest auf z.B. mal 10 einstellen. (Eben der von mir ganz oben erwähnte tRD-Wert)
__________________ Gruß Uwe.
ES IST MIR SCHEISS EGAL WER DEIN VATER IST, WENN ICH HIER ANGEL, HAST DU NICHT ÜBERS WASSER ZU LAUFEN!
Geändert von usch65 (23.02.2009 um 16:39 Uhr).
Grund: Anderes BIOS..
Folgender Benutzer sagt Danke zu usch65 für den nützlichen Beitrag:
Habe die VCore auf 1.4V eingestellt und die beiden tRD-Werte auf 10 gestellt. Memtest läuft problemlos durch, IntelBurnTest ebenfalls und es scheint tatsächlich stabil zu laufen @3.15Ghz.