Intel macht deutsche Nachwuchsforscher fit für internationalen Wettstreit Workshop bereitet die Preisträger von Jugend forscht auf ISEF in den USA vor FELDKIRCHEN/HAMBURG, 31.01. 2012 – Intel hat am vergangenen Wochenende erstmals einen Workshop zur Vorbereitung auf die jährlich in den USA stattfindende Intel ISEF (International Science and Engineering Fair) veranstaltet. Teilnehmer des Workshops waren neun Preisträger von Jugend forscht. Diese werden im Mai 2012 nach Pittsburgh/USA zum großen Finale des mit über 1.500 Teilnehmern größten internationalen Bildungswettbewerbs der Welt reisen. Ziel der Schulung: Die Jugendlichen sollen möglichst gut auf die Anforderungen der ISEF vorbereitet werden.
Christian Lamprechter, Country Manager Deutschland und Österreich, Intel GmbH, sagte den Nachwuchsforschern: „Eure Forschungsprojekte sind einzigartig und sprechen für sich. Was wir euch mit auf den Weg geben wollen, sind Wissen und Selbstvertrauen, um eure Ergebnisse in einer fremden Sprache möglichst überzeugend vor den Juroren präsentieren zu können.“ Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e.V., ergänzt: „Die Intel ISEF unterscheidet sich durchaus von Jugend forscht. Es gilt, die Teilnehmer auf die Besonderheiten der Jury optimal vorzubereiten.“
Inhalt des Workshops waren beispielsweise Übungen unter Anleitung einer professionellen Kommunikationstrainerin. Sie vermittelte Praxiswissen über Körpersprache, Rhetorik und sicheres Auftreten. Außerdem ließen sich die aus 15 Nationen stammenden Mitarbeiter von Intel Deutschland von den Jugend forscht Preisträgern die jeweiligen Projekte ausführlich erklären. Teilweise auf Englisch und stets mit viel Sachverstand – die ideale Vorbereitung auf die anstrengenden Gespräche mit den ISEF-Juroren.
Erstmals reist mit den neun Schülern eine größere Anzahl an deutschen Teilnehmern als in den Vorjahren zur ISEF. Christian Lamprechter erklärt dies so: „Für Intel als Technologieunternehmen und Innovationstreiber ist es wichtiger denn je, den Forschernachwuchs entsprechend zu fördern. Durch die Übernahme der Wireless-Sparte von Infineon im letzten Jahr hat das Thema Forschung und Entwicklung für den Standort Deutschland weiter an Bedeutung gewonnen. Wir freuen uns daher, dass uns Jugend forscht bei den ISEF-Vorbereitungen auch im größeren Rahmen unterstützt.“
Dr. Sven Baszio sagt: „Für die Jungforscher bietet die Intel ISEF eine großartige Möglichkeit, ihr Können auch international unter Beweis zu stellen. Darüber hinaus erhalten sie die wertvolle Chance, Jugendliche aus vielen verschiedenen Ländern kennenzulernen und neue Freundschaften zu schließen.“
Dass Forschung keine Männerdomäne ist, beweisen Carolin Lachner aus Lörrach (Baden-Württemberg) und Linn Bieske aus Ilmenau (Thüringen). Die beiden Schülerinnen sind für zwei der insgesamt acht Projekte verantwortlich, die von deutschen Vertretern bei der ISEF 2012 präsentiert werden. Carolin Lachner (18) forscht rund um die sogenannte Wasserbrücke: Durch das Anlegen von Hochspannung spannt sich ein Steg aus Wasser zwischen zwei Behältern frei in der Luft. Die Schülerin untersuchte wichtige Rahmendaten dieser verblüffenden Erscheinung und entwickelte eine Methode, um Wärmeströme der Wasserbrücke aufzuzeichnen.
Linn Bieskes (18) Forschung zielt auf einen ganz anderen Bereich. Sie hat eine Wärmeschutzverglasung so optimiert, dass sie als Antenne für Mobiltelefone und Wireless-LAN-Komponenten dient. Normalerweise verschlechtern solche Glasscheiben den Funkempfang. Linn entwickelte eine Methode, bei der millimeterbreite Schlitze in der Beschichtung helfen, die Funkwellen passieren zu lassen, ohne dabei die Wärmedämmung nennenswert zu mindern.
Geändert von Frank (31.01.2012 um 22:02 Uhr).
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