FELDKIRCHEN, 05.07.2011 –
Nach mehr als vier Monaten Tüftelei endet heute Nachmittag an der Leibniz Universität Hannover die fünfte Intel® Leibniz Challenge. Im Rahmen der offiziellen Abschlussveranstaltung werden die Gewinner des bundesweiten Schülerwettbewerbs bekannt gegeben und prämiert. Sieger ist das dreiköpfige Team „Brainiacs“ vom Mauritius-Gymnasium in Büren (Nordrhein-Westfalen), dicht gefolgt vom Team „Strg-Alt-Entf“ von der IGS Stromberg in Rheinland Pfalz. Platz 3 belegt das Team „the Others“ vom Hans-Leinberger-Gymnasium in Landshut (Bayern). Neben Notebooks, Netbooks und Beamern werden die erst- bis drittplatzierten Teams jeweils mit einem Schülerpraktikum bei Intel in Braunschweig sowie einem Studiengutschein für die Leibniz Universität Hannover in Höhe von 250 Euro belohnt.
Die Intel Leibniz Challenge ist ein bundesweiter Schülerwettbewerb, den Intel gemeinsam mit der Leibniz Universität Hannover und der Initiative D21 veranstaltet. Ziel ist es, junge Menschen für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und ihr Interesse am Ingenieurberuf zu wecken. Die Schirmherrschaft hat in diesem Jahr Dr. Bernd Althusmann, Kultusminister von Niedersachsen und Präsident der Kultusministerkonferenz, inne.
Mit insgesamt 134,6 von maximal 136 Punkten setzen sich die drei Neuntklässler Markus Schmidt, Sascha Beele und Hendrik Peeters vom Team „Brainiacs“ gegen 685 andere Teams durch. Auf dem zweiten Platz landen Michael Fennel, Simon Lamoth und Julian Bloos vom Team „Strg-Alt-Entf“ mit 133,1 Punkten. Auf Platz 3 folgt – mit insgesamt 131,2 Punkten – das Team „the Others“ mit Edgar Mash, Silvio Giebl, Leon Schmidl und Alex Biederer. Insgesamt haben 2.310 Schüler und 481 Schülerinnen aus allen 16 Bundesländern sowie aus deutschen Schulen im Ausland an der Intel Leibniz Challenge 2011 teilgenommen.
Über die besten Einzelteams hinaus werden im Rahmen der Intel Leibniz Challenge in vier weiteren Kategorien Preise vergeben. Dazu gehören die „Beste 9. Klasse“, die „Beste 10. Klasse“, die „Beste Lehrkraft“, die „aktivste Schule“ sowie der „Durchhaltepreis“. In diesem Jahr geht der Titel „Beste 9. Klasse“ an das fünfköpfige Team „a-square“ vom Hans-Leinberger-Gymnasium in Landshut (Bayern), über die Auszeichnung „Beste 10. Klasse“ freuen sich die drei Zehntklässler von „Team 17“ vom Hans-Baldung-Gymnasium in Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg).
Mit den meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmern gewinnt das Gymnasium Am Fredenberg in Salzgitter (Niedersachsen) den ersten Preis als „aktivste Schule“ – einen Beamer. Dank Lehrer Ulrich Kautz kann sich die Schule zudem indirekt über einen zweiten Titel freuen: Für die Betreuung der meisten Teilnehmer wird Kautz als „beste Lehrkraft“ mit einem Netbook ausgezeichnet. Platz 2 in der Kategorie „aktivste Schule“ sowie „beste Lehrkraft“ gehen ebenfalls nach Niedersachsen: an das Gymnasium Tostedt und an den dort unterrichtenden Lehrer Friedrich Cordes.
Auch in diesem Jahr wird das Durchhalten belohnt: Mit dem „Durchhaltepreis“ werden Teams ausgezeichnet, die alle Aufgaben gelöst, aber keine Höchstpunktzahlen erreicht haben. Der per Los ermittelte Platz 1 geht an das Team „5 Jever Pils“ vom Mariengymnasium in Jever (Niedersachsen). Den zweiten Platz in dieser Rubrik belegt das Team „j³sqrt1764“ vom Kopernikus Gymnasium Wasseralfingen/Alexander-von-Humboldt Gymnasium/Herzog-Christoph-Gymnasium in Aalen, Konstanz bzw. Beilstein (Baden-Württemberg). Platz 3 erzielt das Team „Captain Obvious“ vom Gymnasium Möckmühl, ebenfalls aus Baden-Württemberg.
„Gut ausgebildete Fachkräfte aus dem so genannten MINT-Bereich sind der Motor für den Industriestandort Deutschland“, betont Dr. Bernd Althusmann, Kultusminister von Niedersachsen und Präsident der Kultusministerkonferenz und Schirmherr der Intel Leibniz Challenge. „Aus diesem Grund müssen wir alle gesellschaftlichen Kräfte bündeln und uns frühzeitig um Nachwuchs für die MINT-Berufe bemühen. Die Intel Leibniz Challenge setzt genau hier an: Sie wendet sich an junge Menschen und zielt darauf ab, sie über das Lösen von Aufgaben an Naturwissenschaften und Technik heranzuführen. Damit trägt sie dazu bei, das Interesse an einem MINT-Beruf zu wecken. Gleichzeitig vernetzt der Wettbewerb Bildungseinrichtungen mit staatlichen Institutionen und Unternehmen aus der Wirtschaft und fördert so die Entstehung weiterer Bildungsregionen. Auf diese Weise eröffnen wir den nachwachsenden Generationen nicht nur bestmögliche Chancen auf Bildung, sondern erhöhen auch ihre Zukunftsperspektiven.“
In diesem Jahr haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Themen Wind- und Solarenergie, Messung, Übertragung und Verarbeitung von Daten, Energieeffizienz sowie Gewinnung und Speicherung von regenerativen Energien auseinandergesetzt. Die Intel Leibniz Challenge wird 2012 zum sechsten Mal in Folge stattfinden.
Weitere Informationen zur Intel Leibniz Challenge sind auf der
Homepage der Intel Leibniz Challenge sowie auf der
Intel Leibniz Challenge Facebook-Seite erhältlich.