Diskussion über Razer Mamba Review/Test im Testberichte, Reviews, Ratgeber aus Hardware, Software, Computer - Forum; Features
Nennen wir nun die Features einmal beim Namen:
Funk- und Kabelbetrieb möglich
Razer Synapse Onboard Memory
5600DPI Razer Precision™ 3.5G Laser sensor
1000Hz Ultrapolling™ ...
Bis zu 200 inch (508cm) pro sekunde (50g) Beschleunigung
Batterielaufzeit: 14 Stunden (durchgehendes Spielen); 72 Stunden (Normalbenutzung), von der Oberfläche abhängig
Dass die Maus sowohl mit Kabel als auch ohne betrieben werden kann, haben wir schon auf den Bildern gezeigt. Dass der Akku im Kabelbetrieb sogar noch geladen wird allerdings nicht. Das ist das genialste Feature der Maus und vorallem auch revolutionär. Ist der Akku leer, kann man ohne Probleme weiterspielen oder arbeiten, ohne die Maus wechseln zu müssen. Das funktioniert nicht wie bei anderen über eine weiter bestehende Funkverbindung sondern über das Kabel selbst. Während des Kabelbetriebs sollte man die Maus aber ausschalten, weil sie sonst weiterhin im Funkmodus verbleibt.
Das nächste nützliche Feature ist der Synapse Onboard Speicher. In ihm werden Profile gespeichert die man vorher selber konfiguriert hat. So benötigt man nicht an jedem Rechner das Razer Maus Konfigurationsprogramm, sondern kann einfach die Maus mit seinen eingespeicherten Profilen verwenden.
Wo wir gerade bei den Profilen sind, kommen wir zum Razer Tool wo man all diese Einstellungen bequem vornehmen kann. Jede Taste kann separat belegt werden, Auflösung und Polling Rate (Anzahl der Steuerungsanfragen vom Rechner). Die Auflösung kann wie erwähnt bis auf 5600dpi erhöht werden und die Polling Rate bis auf 1kHz. Somit hinkt die Mamba ihren kabelgebundenen Kollegen in nichts hinterher. Ausserdem kann man nützlicherweise die Empfindlichkeit der Maus in bis zu fünf Schritten über zwei Mausbuttons einstellen, solange diese erstmalig im Synapse Memory gespeichert wurden.
Im Reiter "Manage Profiles" kann man die genannten Profile verwalten. Hier kann man nicht nur die Empfindlichkeit einstellen, sondern auch die Belegung der einzelnen Tasten konfiguieren. Das Profil wird dann nur noch mit Namen und .exe versehen und schon ist es einsatzbereit. Im Reiter daneben kann man ausserdem noch Makros festlegen. Wie im Bild gezeigt, sind die üblichen Kombinationen wie cut und copy möglich. Man kann sich aber auch jede erdenkliche Tastenkombination auf eine Taste programmieren. Hat man sich durch das komplette Tool geklickt, kann man auch noch die Beleuchtung der Maus sowie der Ladestation ein- und ausschalten. Firmware und Softwareupdate sind hier auch möglich. Wem es bis jetzt noch nicht aufgefallen ist, in der rechten oberen Ecke des Tools wird immer der aktuelle Ladestatus der Maus und die Qualität der Funkverbindung angezeigt.
Gamingperformance
Kommen wir nun zum Gamingteil des Tests. Spielen tut so gut wie jeder, doch für den Tester war es wie Zocken auf Krankenschein. Das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden hat noch nie so viel Spaß gemacht. So eine Möglichkeit sollte sich öfters bieten! Wir spielten Counter Strike: Source, Day of Defeat: Source, Left 4 Dead, F.E.A.R 2, GTA 4 und Empire Total War. Während der Spiele hatten wir weder Aussetzer, noch andere Probleme. Ging während der Spielephase der Akku der Maus zur Neige, wurde auf Kabelbetrieb umgestellt, in dem das Kabel aus der Ladestation genommen und in die Maus gesteckt wurde. Sie wurde ohne Probleme, in kürzester Zeit erkannt und man konnte sofort weiter spielen. Kommen wir nun zum Sensor, 5600dpi leistet er maximal, wir haben es ausprobiert. Die maximale Einstellung ist für unseren Tester viel zu viel, das ist aber eine Sache die jeder anders sieht. In der Szene unterscheidet man nach High- und Lowsensern. Für Highsenser ist diese Maus definitiv zu empfehlen, Lowsenser können mit den 5600dpi leider nicht viel anfangen. Wir wechselten je nach Spiel zwischen 800 und 1800dpi. So spielte es sich für uns am besten.
Eine Anmerkung möchten wir allerdings noch machen: Besonders während der Zeit, in der wir CS:S und DoD:S spielten erkannten wir deutliche Unterschiede zwischen den Spielern der beiden Online Shooter. Während es auf den meisten DoD:S Servern extrem gesittet vorging und zum Teil sogar penibel darauf geachtet wurde ob ein neuer Spieler alt genug ist das Spiel zu spielen wurden wir auf den meisten CS:S Servern mit zum Teil extremen Kindergeschrei begrüßt. Auch die Umgangsformen waren auf den CS:S Servern deutlich unfreundlicher. Es häuften sich Schimpfworte die wir hier nicht erwähnen wollen. Starker Realitätsverlust war auch bei einigen zu bemerken. Vielleicht sollte es bald einen Sticker auf Spielen wie auf jeder Bierflasche geben: "Spielen genießen, die Spielentwickler."
Probleme bei Normalnutzung
Wir hatten allerdings auch ein paar Probleme mit der Maus, allerdings nur auf dem Windows Desktop. Das erste Problem war das die Maus sich nicht gut mit unserem KVM Umschalter vertrug und ab und zu den Dienst verweigerte, da half nur der bekannte Trick: Stecker raus, Stecker wieder rein. Auch wenn wir den verwendeten Laptop aus dem Stand by weckten wurde die Maus erst relativ spät erkannt, dies führen wir aber auf die verwendete Dockingstation zurück.
Größtes Problem war allerdings, dass die Maus trotz etwas mehr als 10% Restladung (laut Anleitung) sich immer schneller ausschaltete und so die Maus immer erst durch Tasten- oder Mausradbetätigung aufgeweckt werden musste.
Sehr gutes Review.
Aber... ne Maus für 130 Mücken würde ich mir nie kaufen.
Die Mords Verpackung mag zwar im Laden was hergeben aber spätestens wenn man die Maus auf den Tisch hat braucht man die eh nicht mehr. Fliegt dann nur noch in der Ecke rum und wandert irgendwann in den Müll. So is es doch meistens...
Und bis auf den Vorteil Kabelgebunden/Kabellos und die Astronomische DPI-Zahl sehe ich an der Maus nix was es nicht schon mal gab. Die gleichen Eigenschaften und noch mehr sind auch in der Logitech G9 vorhanden. Und die gibts schon wesentlich günstiger.
Nächstes Manko, da die Maus ja "eigentlich" kabellos ist wäre das Gewicht. Kabellose Nager neigen meist dazu schwer zu sein wie nen Backstein. Kabelgebundene Gamer-Mause kann man hingegen mit Gewichten vollstopfen, wie die G9 auch. Ich brauch keine dieser Gewichte aber das ist ja bekanntlich ansichtssache.
Trotzdem sehr schönes Review auch wenn ich die Lorbeeren bisschen überheblich finde. Der Preis der Maus ist umso saurer.
Das kann ja auch jeder sehen wie er will, Fakt ist das es eine Exklusivität ist.
Das Gewicht ist nicht wirklich negativ aufgefallen, das kann man aber auch wieder anders sehen. Da es sehr viel auf die Haptik und die individuelle Performance ankommt kann es durchaus sein das jemandem eben genau das nicht die 130€ Wert sind. Da es von Razer auch noch andere gute Mäuse gibt, kann man immer noch auf ein anderes Produkt ausweichen, wenn es denn Razer sein muss. Wie erwähnt ist die Deathadder der Mamba ähnlich....
Mir z.b. gefällt die G9 überhaupt nicht, sowohl vom Design als auch von der Haptik her, die Mamba dagegen ist neben meiner Dual Optical von anno dazumal die beste Maus dir mir in dem Punkt unter gekommen ist. Man sollte sie erst einmal selber in der Hand bevor man sich eine Meinung bildet. Das habe ich vor dem Kauf meiner Diamondback3G gemacht und vor dem Kauf meiner Dual Optical.
Eine Maus ist wie ein paar Schuhe, es muss passen und sich "gut laufen" sonst gibt das eh nix.
Nettes Review, der Preis der Maus ist happig aber evtl. wird sie ja in geraumer zeit billiger, dann wäre es meine erste wahl.
derzeit arbeite ich auch mit ner alten funkmaus: Typhoon also wäre das gewicht 0-problem.
aber das man zwischen kabel und funk wechseln kann ist top...
weil wenn einem die maus zu schwer ist im funk kann man ja kabel machen, dann denke ich mir kann man die batterien rausnehmen (zumindestens sollte man das können) oder eben überbrücken^^
mfg
Naja, die Logitech G9 ist halt auch nur was für Leute die auch nen Volvo 740 Kombi als DAS Traumauto ansehen (wie ich z.B.)
Mit den Razer-Mäusen konnte ich noch nie wirklich was anfangen. Alle die ich von denen mal Probegegrabbelt hab (auch die Diamondback) waren mir alle irgendwie zu flach. Oder mich haben diverse Treiberprobleme von den Razern immer abgeschreckt. Und somit bin ich immer Logitech-Maus-Fan-Boy geblieben
Die Dual Optical hab ich auch noch. War echt ne geile Maus. Für Unterwegs, wenn ich mir die versiften Teile von anderen Leuten nicht antun will, dann tut es da die Dual Optical immer noch. Ansonsten ist die Abtastung bei dem alten Teil leider nicht mehr mit späteren Mäusen vergleichbar. Da hinkt die Dual Optical doch bisschen hinterher.
Das mit den Schuhen stimmt. Deshalb bin ich bei der G9 gelandet. Auch wenn sie eigentlich ziemlich hässlich aussieht *g*