LED-Lenser P7 und P14 (Taschenlampen) im Forum Testberichte, der Kategorie Testberichte und Tutorials von User, für User; Guten Morgen Gemeinde,
heute mal ein Test der anderen Art.
Ich hatte am Freitag das Vergnügen zwei Taschenlampen der Firma ...
heute mal ein Test der anderen Art.
Ich hatte am Freitag das Vergnügen zwei Taschenlampen der Firma Zweibrüder zu testen.
Einmal das Modell P7 und einmal das Modell P14.
Wie manche vielleicht wissen, gab es von dieser Firma vor zig Jahren schon die hochqualitative LED-Taschenlampe "V8" die damals schon beeindruckend hell und vorallem langlebig war. Ich besitze diese "Kleine" auch noch und sie hält nach wie vor obwohl sie mittlerweile viel erlebt hat.
Ich denke dass man die detailierten Details im Netz nachschauen kann...
Hier nur ein paar Infos zu bieden Lensern:
P7:
Länge knapp 14 cm, 200Gramm, 170Lm, 4xAAA Batterien, 120h Leuchtdauer.
P14: Länge ca. 20cm, 380Gramm, 180Lm, 4xAA Batterien, 150h Leuchtdauer.
Beide können durch eine Linse die sich nach vorn und hinten verschieben lässt (nicht drehen, wie bei vielen anderen, super praktische Einhandbedienung) eine Fukussierung erreichen die mir bis dato bei keiner baugleichen Lampe untergekommen ist. MagLite o.ä versagen da kläglich.
Zudem ist keine handelsübliche LED verbaut sondern ein Chip.
Die Lampen sind Spritzwassergeschützt und robust. Man hält etwas in der Hand und es rappelt oder klappert nichts. Zudem lässt sie sich in ihre Einzelteile zerlegen sollte doch mal etwas defekt sein.
Was soll ich sonst noch großartig dazu schreiben...
Das Licht ist sehr hell und weiß. Der angesprochene "Zoom" lässt sich entweder "spotartig" einstellen (Gassigehen) und der kreisrunde Leuchtbereich ist enorm da es keine störenden Schatten o.ä. gibt, oder halt gebündelt... selbst die kleine P7 leuchtet weiter als ich mit meinen -0,5 Dioptrien klar sehen kann ;-)
Als "Test" habe ich mal vom Garten aus in den Nachthimmel geleuchtet, es war etwas nebelig was die Leuchtweite minimierte aber dennoch konnte mein Freund der ja schon ne Ecke weit weg wohnt alles genau sehen (siehe Foto). Der nächtliche Anruf klang dann in etwa so "Geil... ich will auch so eine" :D
Die Fotoqualität ist relativ bescheiden... zumal die Belichtungszeit nicht optimal war (alles andere als das).
Auf dem 1. Foto sieht man "oben" die P7 und unten die P14.
Auf dem 2. Foto stehen beide recht nah beieinander... die Belichtung war länger und so in etwa kann man sich auch die Leuchtstärke vorstellen.
Somit kann die nächste nächtliche Caching-Tour kommen und auch beim Gassigehen läuft man nicht mehr überall rein ;)
Die Lampen sind ihren Preis wert was ich vorher nicht glauben konnte.
Hund, Geo-Caching, Angeln, Mountainbiken, Camping, Polizei, Feuerwehr...... sie hält es aus.
Und da zahle ich lieber 15 Euro mehr für eine Lampe die lange hält und die man im Zweifelsfall nicht komplett wegschmeißen muss da alles austauschbar ist, als eine die nach 3 Wochen nen Wackelkontakt hat und wo die LEDs doch mal den Geist aufgeben.
Vielen Dank an dieser Stelle an den freundlichen und zügigen Shop [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ].
Erstmal vielen lieben Dank für diesen "Test der ungewöhnlichen Art"...schön geschrieben, angenehm zu lesen...
Vor allem die beiden Bilder finde ich wegen der enormen Leuchtkraft und Leuchtreichweite der Taschenlampen sehr beeindruckend...die Lichtkegel erinnern mich so nen bissel an diese Suchscheinwerfer welche so manche Diskotheken auf ihre Dächter montiert haben, damit man den Weg zu ihnen findet
Gruß Silent Gambit, an eine neue Taschenlampe denkend...
Das Licht der Großen soll übrigens 20km weit sichtbar sein... wenn ich mal überlege dass die Batterien die ich verwendet habe schon mindestens 6 Monate im Schrank lagen und auch keine 1,5V mehr brachten ist es erstaunlich wie hell diese ist.
Auch im Nahbereich finde ich sie sehr hilfreich.
Ich kann vergleichen mit MagLite, einer Standard-LED-Lampe mit 15 weißen LEDs (die schon schweine hell ist) und muss sagen dass es wirklich angenehm ist.
Diese 15-LED-Taschenlampe hatte ich zum Nacht-Cachen dabei, für die Ferne echt gut, jedoch für den Nahbereich echt sch...
Eine Maglite ist auch hell, aber anders und anstrengender für die Augen.
Ich schätze den "Kreis" der Ausleuchtung der P7 wenn man sie über dem Kopf hält auf gut 1,5 Meter um einen herum. Wenn man sie vor sich hält dann leuchtet man bestimmt drei Meter nach vorne und man erkennt alles.
Nachts auf dem Waldboden aufgrund des fehlenden Kontrastes echt gut.
Ich bin mal gespannt.. vielleicht bekomme ich ja mal die 1,5kg X21 in meine Hände mit 7 dieser Creed-Chips :D... Dann machen wir nochmal so ein Foto ;)
Aber 190 Euro für so ne Lampe sind... sagen wir mal etwas "bekloppt"...
50 bzw knappe 90 Euro sind schon nicht wenig, gebe ich ja zu. Aber wenn der Service stimmt... zumal der Händler woher ich die Lampe habe direkt vom Hersteller bezieht (bei ihm um die Ecke), dann gebe ich lieber 10 Euro mehr aus.
Und sie hält und hält und hält... es gibt sogar irgendwo einen Test wo man die ins Wasser wirft und schön weiter leuchtet... ;-)
Die Leuchtkraft ist nach wie vor gut. Jedoch bietet die Zweibrüder keine Steuerung.
Mittlerweile laufe ich seit gut 2 Wochen mit einer Ladung Batterien aus Ikea durch die Gegend (schätzungsweise 6 Stunden) und man kann trotzdem noch erkennen was "vorne" abgeht. Die Leuchtstärke hat nachgelassen, würde aber auch bei einer z.B. Fenix o.ä. passieren.
Was mich mittlerweile wirklich anmacht ist die Zoomfunktionalität mit einer Hand. Der Kranz könnte etwas angeraut sein (ich mache mir da schwarzes Tape drum) aber das wars dann auch. Selbst die P14 kann man mit einer Hand Bedienen.
Ich mag es auch nicht wenn ich weit gucken muss und um mich herum alles hell ist. Beispiel: von hell beleuchteter Straße in dunklen Wald leuchten.
Bieten andere Hersteller (ich glaube auch die Fenix LD20 hat nen fixen Zoom) aber nicht mein Fall weil ich finde dass es mich stört.
Als Akku würde ich dir die Sanyo Eneloop empfehlen! Die Dinger halten wirklich gut und lange, habe letztens noch ne Kurve gesehen... finde ich gerade nur nicht wieder :-/
Ja, die Eneloop kenne ich aus nem c't-Artikel, wo NiMH-Akkus mit geringer Selbstentladung getestet wurden. Aber mehr als 1,2V haben die deswegen auch nicht.
Ich hab aktuell eine Stirnlampe, die normalerweise 2 deutlich unterscheidbare Helligkeitsstufen hat. Mit Akkus sind beide Stufen aber nur noch gleich dunkel.
Ich schätze, bei Taschenlampen sind Akkus halt allgemein sinnlos, aber ich hab eh Massen davon rumliegen und eigentlich sollte es doch elektronisch kein Problem sein, da noch einen Spannungsregler zu integrieren, damit man auch mit sinkender Eingangsspannung oder Akkus noch genug Spannung für die LED(s) hat.
Mit 1.2 Volt ist sie dunkler als mit einer Batterie mit 1.5V. Logisch.
Dafür haben Akkus einen höheren Strom... gleicht sich somit einigermaßen aus.
Die Lichtstärke nimmt auch ab.. egal ob mit Akkus oder mit Batterien.
Die zwei Helligkeitsstufen wirst Du jedoch deutlich merken... sind deutlich zu unterscheiden auch wenn die Leistung sichtbar abnimmt.
Nach der ganzen Rumspielerei inkl. Gassi gehen mit diesem einen Batteriesatz bin ich letzten Samstag noch von 00:00 bis 5 Uhr durch den Wald gelatscht.
Gegen Ende konnte man merken dass die Weite abnimmt.. aber selbst da hat die geringe Stufe noch gereicht um über Stock und Stein zu laufen und sich nicht hinzulatzen. (Dafür habe ich die Lampe mal fallen lassen.. grr..)
Die Elektronik soll eigentlich meines Wissens nach nur verhindern, dass die Akkus tiefenentladen werden. Schönes Gimmick, genau so "toll" wie 8 Modi bei den Fenix-Lampen und dem drehbaren Kranz (muss man mit zwei Händen bedienen) aber wirklich sinnvoll... naja.
Ich denke man tauscht die Batterien aus bevor die Lampe aufhört zu leuchten.
Ich denke auch dass man keine 8 Stufen benötigt.
Zwei oder drei reichen locker um beim Wandern auf die Karte zu schauen ohne geblendet zu werden, mal die Umgebung abzusuchen oder nicht über Stock und Stein zu fallen.
Oder man möchte es etwas exotischer und kauft sich ne Lampe für 18650er, die man nicht mal eben an der Tanke kaufen kann. Auch gut ;)
Also ich habe dann doch mal die Eneloops getestet... und habe mittlerweile je 3 Paar (für P7 und P14) hier rumfliegen ;-)
Was soll ich sagen... toll!
Nach Recherche und Kontakt zum Händler macht es wohl nicht viel aus wenn man diese mit Akkus betreibt.
Man munkelt dass Zweibrüder diesen "Zusatz" dass keine Akkus benutzt werden sollen nur aus Garantieansprüchen schreibt da es mittlerweile viele Akku-Nutzer gibt, die keine Probleme mit der Lampe haben. Selbst wenn die Lebensdauer des LED-Chips dadurch auf 50% reduziert wird... man hat dann trotzdem noch ein paar Jahre die die Lampe hält ;)
Und wenn sie mal defekt sein sollte dann weiß ja kein Mensch das Akkus benutzt wurden.
Nach Rücksprache mit dem Händler (siehe oben.. mit dem hab ich mal ne weile gequatscht) gibt es auch eine neue Taschenlampe die Controllergesteuert ist.
Die gesteuerten Lampen geben halt gleichmäßiger das Licht ab bei fallender Spannung, schalten dann aber auch plötzlich in eine geringere Stufe und/oder gehen aus.
Bei ungesteuerten verhält es sich "normal".. bei fallender Akkuladung wird das Licht schwächer.
Finde ich persönlich angenehm... tiefenentladen bekomme ich sie nicht da ich noch einen 2. Satz dabei habe.