Wer derzeit von den mittlerweile verbreiteten 22-Zoll Widescreen Bildschirmen vor hat, auf einen 24-Zoll Monitor umzusteigen, wird spätestens bei den Preisvergleichen staunen, wo sich Bildschirme von 199 Euro bis weit über 600 Euro finden...
Wir haben zwei Bildschirme der LowCost-Klasse für den Eigenbedarf gekauft und wollen Euch unsere Meinung dazu natürlich nicht vorenthalten.
Samsung SyncMaster 2433BW Zitat:
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Helligkeit: 300cd/m² • Kontrast: 20000:1 • Reaktionszeit: 5ms • Blickwinkel: 170°/160° • Panel: TN+Film • Besonderheiten: unterstützt HDCP
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Den Samsung SyncMaster 2433BW gibt es derzeit in einem uns sehr bekannten Elektronik-Großhandel zu 269 Euro. Gelistet wird er Netzweit mit ca. 250 Euro, wobei sich der Preisunterschied kaum lohnt, bedenkt man die Vor-Ort Garantie und die Wartezeiten sowie den Aufwand im Falle eines Defekts.
Wer einen Monitor kleiner 22 Zoll hat, wird vom 2433BW erschlagen. Das äussere Design wirkt sehr edel, der Bildschirm ist im Klavierlack-Design gehalten, die Verarbeitung ist entsprechend den Erwartungen gut. Von vorn wirkt der Samsung sauber und elegant, auch wenn die Wölbung am unteren Rand den Rahmen dicker erscheinen lässt, als es für das Display eigentlich nötig ware. Samsung hat mit den anderen 24-Zoll Modellen diese Rundungen abgeschafft und den Rahmen entsprechend schmaler gestaltet.
Das Gesamtbild bei 1920x1200 wirkt sehr homogen und auch die Leuchtkraft ist gut. Im Gegensatz zu anderen vergleichbaren Modellen ist die Ausleuchtung des Samsung angenehm gleichmäßig und auch der Seitliche Blick oder ein erhöhter Stand verfälschen das Bild nicht.
Auch Samsung ist nicht vor den üblichen TN-Pannel Schwächen gefreit. Die Ränder sind bei vollschwarzem Bild leicht heller als im Mittelbereich und zu unserer Überraschung invertiert das Bild, wenn man zu sehr seitlich auf den Bildschirm schaut.
Das Helligkeits-, Kontrast- und Farbmanagement sind ausgefeilt, wobei uns die portugiesische Sprache verwundert hat, die zu Anfang eingestellt ist. Neben den bekannten Funktion bietet der Samsung die MagicColor-Settings, mit denen die Farben noch kraftvoller oder auch weicher dargestellt werden können und wo auch Farbeffekte aktiviert werden können. Erfreulich ist, dass der 2433BW von Werk ab so gut eingestellt ist, dass nicht unbedingt nachjustiert werden muss.
Die Farben sind beim Samsung kräftiger als z.B. beim Fujitsu Siemens H22-1W, der uns als Vergleich diente, allerdings bietet das umfangreiche Colormanagement genügend Optionen, um Farben, Helligkeit und Kontraste nach Belieben anzupassen.
Gesamteindruck:
Der SyncMaster 2433BW ist für 269 Euro ein guter 24-Zöller der Mittelklasse, bei dem aufgrund seiner Eigenschaften in Qualität und Preis eigentlich nicht viel falsch gemacht werden kann. Die Verarbeitung ist gut, allerdings muss man den Klavierlack schon mögen, ansonsten kann die stark spiegelnde Oberfläche auch als störend empfunden werden.Mit dem sehr eleganten Design kann der Samsung ansonsten aber sicherlich überzeugen.
Die üblichen Schwächen diverser TN-Pannels sind kein Geheimnis, speziell was Ausleuchtung und Blickwinkel betrifft. Die Ausleuchtung beim Samsung ist gleichmäßig und gut, die Blickwinkelabhängigkeit besteht bei fast allen TN-Pannels und ist daher kein wirkliches Kriterium, das gegen den Bildschirm spricht.
Der Samsung ist ein für diesen Preis wirklich rundum gelungener Bildschirm, den wir völlig schmerzfrei empfehlen können. Zur Reaktionszeit von 5ms wäre zu sagen, dass keinerlei Schlieren oder Nachleuchteffekte bei unserer Beben III -Testsession auf den Spacemaps aufgetreten sind.
Den "dynamischen" Kontrast von 20000:1 kann jeder getrost vergessen, denn wie bei anderen TFT-Bildschirmen auch sind bei vollschwarzem Bild immer noch Ausleuchtungsränder zu erkennen, auch wenn man natürlich zugestehen muss, dass diese im Vergleich zu anderen Geräten deutlich geringer sind.
Für gehobene Ansprüche mag der SyncMaster 2433BW vielleicht nur bedingt geeignet sein, wer aber bisher auf einen 19- oder 22-Zoll Flachbildschirm von Samsung, Iiyama & Co. schaut, wird mit dem SyncMaster 2433BW sicherlich viel Freude haben. Einzig die Klavierlack-Lackierung sollte vorher beäugt werden, damit sich der neue Eigentümer nicht später nach dem Auspacken doch noch daran stört.
Wer den Bildschirm beim örtlichen Elektrohandel kauft, kann überigens auf eine Vorführung bestehen und sich mit der
Nokia Monitor-Test Suite gleich davon überzeugen, dass der Bildschirm Pixelfehlerfrei ist!
Im Lieferumfang befinden sich erfreulicherweise neben Audio-Klinke, VGA- und Stromkabel auch ein DVI-Kabel, womit besitzer einer neueren Grafikkarte den Bildschirm digital anschließen können. Für den Anschluss über HDMI ist allerdings die Anschaffung von Adaptern oder neuen Kabeln erforderlich.
Die Geizhals-Bewertungen sprechen von 77% positiv, was auch von den meisten anderen Reviews so wiedergespiegelt wird. Wer online bestellt, kann ausserdem im Zweifelsfall von seinem Rückgaberecht Gebrauch machen.