• 30 Jahre Apple Macintosh: iFixit prüft Reparierbarkeit des Ur-Macs von 1984

    Gestern vor 30 Jahren, am 24.01.1984 erreichte der erste Apple Macintosh den Handel. Er stellte eine Revolution hinsichtlich der einfachen Bedienbarkeit mit einer erstmals grafischen Benutzeroberfläche sowie einer Maussteuerung dar und war zudem mit einem Preis von knappen 2.500 US-Dollar auch für Privatanwender bezahlbar



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    Die Reparaturprofis von iFixit.com, die damals auch schon die Steam Machine auf ihre reparaturfreundlichkeit überprüften, haben sich kurzerhand einen der wenigen verbliebenen Macintosh 128K besorgt, die heute zu einem Wert von etwa 5.600 US-Dollar gehandelt werden.


    Das Ergebnis der Überprüfung kann sich laut iFixit durchaus sehen lassen, denn der Apple Macintosh 128K lässt sich weitaus einfacher reparieren als aktuelle Modelle. Gerade die neuen iMacs bringen es hinsichtlich der Reparaturfreundlichkeit auf gerade mal zwei magere Punkte, während dem Urahn von 1984 ganze sieben Punkte gegeben werden konnten.



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    Die sieben Punkte resultieren daraus, dass man auch damals nicht so einfach einen Blick ins Innere des "All-In-One-Rechners" werfen konnte. Der Mechanismus zum Öffnen lässt sich relativ leicht finden, doch sollte man laut der professionellen Mitarbeiter von iFixit Vorsicht beim herausnehmen der CRT-Röhre walten lassen, da dort nicht ohne Grund mit "Danger High Voltage" gewarnt wird. Wer unsachgamäß Hand anlegt, "soll sogar unter Umständen sein Leben riskieren können". Doch ist die Röhre erst einmal entfernt, wird man mit einem Blick auf den 8 Megahertz schnellen MC68000G8 Microprozessor aus dem Hause Motorola belohnt, der wiederum von 128 Kilobyte Speicher unterstützt wird, welcher der Namensgeber des Ur-Macs gewesen ist. Wie bei vielen anderen Geräten auch, konnte der Mac damals noch auf eine aktive Kühlung verzichten, was sicherlich ein sehr angenehmes Arbeiten dargestellt haben muss.


    Im Jahr 1984 war noch nicht wirklich an Festplattenspeicher zu denken, demnach hielt im Macintosh 128K eines der damals brandneuen 3,5 Zoll Sony-Diskettenlaufwerke Einzug, welches auf ihren Speichermedien, sprich den Disketten erstmalig 400 Kilobyte an Daten speichern konnte. Auch das Display ist nicht mit denen aus den heutigen Tagen vergleichbar. Auf lediglich neun Zoll Diagonale konnte eine Auflösung von 512 x 342 Bildpunkten dargestellt werden und das mit den Farben Schwarz und Weiß gleichzeitig. Als vergleich kann man den aktuell kleinsten iMac heranziehen, der mit einer Diagonale von 21,5 Zoll mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten, sowie Millionen von Farben gleichzeitig darstellen kann. Schon das iPhone der ersten Generation konnte mit 163 ppi eine weitaus höhere Pixeldichte bieten, als es 1984 mit 72 ppi des Ur-Macs möglich gewesen ist.


    Für alle Nostalgiger nochmal die technischen Daten in tabellarischer Form:



    • 8 MHz Motorola 68000 processor
    • 128 KB DRAM
    • 9" black-and-white CRT display running at 512 x 342 (72 dpi)
    • 400 KB total storage via a single-sided 3.5-inch floppy disk drive
    • Single-button mouse and hefty keyboard





    Zusätzliche Informationen sowie der komplette Teardown ist unter iFixit.com abrufbar

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