• Gigabyte GeForce GTX Titan Black wird mit separaten Windforce-3X-Kühler ausgeliefert

    Nvidia hat bei seiner neuen GeForce GTX Titan Black, wie schon dessen Vorgänger auch schon, Änderungen am Layout für seine Boardpartner verweigert, was im Umkehrschluss bedeutet, dass der Referenzkühler der Grafikschmiede aus Kalifornien nicht einfach gegen ein eigenes Kühlermodell ausgetauscht werden darf



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    Neben dem untersagten Verändern des von Nvidia festgelegten Kühlermodells darf das PCB durch die Boardpartner ebensowenig mit einer höheren Anzahl an Phasen oder mit hochwertigen Bauteilen verändert werden. Einzig eine Feinjustierung des Chiptaktes erlaubt Nvidia seinen Boardpartnern.

    Somit wenden Boardpartner wie EVGA oder Gigabyte einen kleinen Trick an, um diese Restriktion umgehen zu können. Zu dem vormontierten Referenzkühler wird einfach ein Alternativkühler aus jeweils eigenem Hause mitgeliefert, den der Kunde dann selber montieren kann. Wer sich eine Selbstmontage aufgrund von Garantieverlust nicht zutraut, dem steht die Option offen, einen speziellen Onlineshop aufzusuchen, der in Kooperation mit dem Boardpartner das Kühlsystem wechselt und die Grafikkarte dennoch mit voller Garantie und ohne Risiken für den Käufer vertreibt. Nachdem EVGA seiner GeForce GTX Titan Black einen ACX-Kühler beigelegt hat, wie er schon auf den Modellen der GeForce GTX 780 und 780 Ti vorzufinden ist, schloss sich pünktlich zum Wochenende nun auch Gigabyte an, und präsentierte seine GeForce GTX Titan Black mitsamt einem Windforce-3X-Kühler.


    Zusätzlich zum Referenzkühler, der bereits auf der Grafikkarte montiert ist, befindet sich im Karton der stärkere und vor allem leisere Windforce-3X-Kühler, der neben zahlreichen Aluminiumfinnen mit dicken Kupfer-Heatpipes sowie den namensgebenden drei Axial-Lüftern ausgestattet ist, die für niedrige Temperaturen sowie ein wesentlich geringeres Betriebsgeräusch im direkten Vergleich zum Referenz-Kühler sorgen.

    Auch hat Gigabyte an der Taktschraube gedreht, womit der Chip jetzt mit einem Grundtakt von 1.006 Megahertz arbeitet, welcher bei Bedarf im Turbo-Modus auf bis zu 1.111 Megahertz hochtakten kann. Das Referenzmodell von Nvidia sieht hier gerade einmal 889 respektive 980 Megahertz vor. Vom Speichertakt hat Gigabyte, wie auch EVGA schon, die Finger gelassen, so das der 6.144 Megabyte große GDDR5-Videospeicher, der über einen 384 Bit breiten Datenbus kommuniziert, weiterhin mit 1.750 Megahertz zu Werke geht.



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    Die Slotblende ist im Vergleich zum Referenzmodell nicht verändert worden und stellt weiterhin zwei DVI-Ausgänge, einen HDMI-Port sowie einen DisplayPort-Anschluss zur Verfügung.


    In den nächsten Tagen soll die neue Gigabyte GeForce GTX Titan Black mit Windforce-3X-Kühler im Handel verfügbar sein, wobei erste Preisvergleiche einen Preis ab 910 Euro anbieten. Dafür dass das Referenzmodell ab knappen 870 Euro zu haben ist, sollte jeder für sich selbst entscheiden, ob ihm eine leistungsstärkere und zugleich leisere Kühllösung einen Aufpreis von ca 40 Euro Wert ist.

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