• Apacer kombiniert M.2-Speicher mit DRAM zu SDIMM

    Mit einer "SDIMM" genannten Kombination bringt der Hersteller Apacer eine ungewöhnliche Konstruktion auf den Markt, die aus DRAM-Modulen besteht, die zusätzlich noch ein M.2-Laufwerk aufnehmen können, woraus sich aus Storage und DIMM SDIMM ergibt. Das bedeutet allerdings laut Hersteller nicht, dass der DRAM zusätzliche Kapazitäten bekommt, sondern lediglich, dass beide Module ihre Energie aus der gleichen Stromquelle beziehen und auch in kleinsten Gehäusen mehr Platz zur Verfügung stellen



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    die APACER-RAMs haben eine Vorrichtung zur Befestigung des M.2- oder CFast-Speichermoduls
    sowie an der oberen Ecke eine mögliche SATA-Schnittstelle für die Stromübertragung


    Ultrabooks und Tablets werden immer schlanker, bei gleichbleibender oder stärker werdender Technik. Wenn es nach dem Hersteller Apacer geht, sollen jetzt auch Wohnzimmer- und Kleinst-PCs auch im Eigenbau immer kompakter gestaltet werden, wobei die dafür benötigten Komponenten neben den immer kleiner werdenden Abmessungen auch immer energieeffizienter werden sollen.


    Der Hersteller Apacer hat jetzt ein DDR3-Modul vorgestellt, welches mit einer M.2-SSD oder CFast kombiniert werden kann, womit der Umstand ausgenutzt werden kann, dass RAM-Steckplätze wesentlich mehr Spannung zur Verfügung stellen können, als es aktuelle DDR3-Speicherbausteine mit ihren standardmäßigen 1,35 respektive 1,5 Volt benötigen. Auch DDR4-Speicher mit dieser Funktionsweise könnte laut den Kollegen von AnandTech kurz vor der Fertigung stehen.


    Auf herkömmlichen Consumer-Boards, die vier Speicherbänke zur Verfügung stellen, könnten mit dieser Technik auch bis zu vier M.2-Module mit jeweils 256 Gigabyte Speichervolumen oder CFast-Module mit jeweils 128 Gigabyte Fassungsvermögen damit betrieben werden. Auf einem Server-Mainboard mit X79- oder X99-Chipsatz könnten demzufolge dann bis zu acht dieser SDIMMs zum Einsatz gelangen.


    Der Anschluss des M.2 oder CFast-Speichergerätes erfolgt dennoch klassisch via SATA, womit ein Geschwindigkeitsvorteil nicht zu erwarten ist. Dennoch könnte durch diese kompakte Bauform, wenn das nötige Kleingeld zur Verfügung steht, die Speichervielfalt in besonders kleinen Computern erheblich gesteigert werden.

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