• AMD stellt mit den neuen FirePro S9050 sowie FirePro S9150 zwei Server-GPUs mit bis zu 16 GB Videospeicher vor

    Bereits im März diesen Jahres hat der kalifornische Chiphersteller mit der FirePro W9100 das aktuelle Workstation-Flaggschiff vorgestellt. Nun folgt mit der FirePro S9150 das für den Server-Bereich bestimmte Pendent, das genauso auf der Hawaii-Architektur basiert, allerdings passiv gekühlt wird und über keine Video-Ausgänge verfügt



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    Nach der bereits im März diesen Jahres vorgestellten AMD FirePro W9100 auf Basis der Hawaii-Architektur, die für den Einsatz in Workstations konzipiert ist, folgt jetzt das für Server-Systeme gedachte Pendant FirePro S9150 sowie das kleinere Schwestermodell FirePro S9050, welches allerdings noch auf Tahiti-Basis ihre Arbeit verrichtet. Da die neue FirePro S9150 im Prinzip das Gegenstück zur W9100 darstellt, erreicht es auch mit einer Rechenleistung von 5,07 TeraFLOPs bei einfacher und 2,53 TeraFLOPs bei doppelter Genauigkeit der Fließkommastellenberechnungen auch ähnliche Werte. Beide Karten, die S9150 sowie die W9100 verfügen auch über den gleichen, schnellen Chip, der schon in der Consumer-Grafikkarte Radeon R9 290X werkelt. Somit stehen der FirePro S9150 auch die vollen 2.816 Shadereinheiten sowie 44 Compute-Units zur Verfügung, wobei die Server-Karte mit 16 Gigabyte GDDR5-Videospeicher gleich die vierfache Menge der R9 290X für sich beanspruchen kann. Der interne Speicher ist wie beim Schwestermodell, der FirePro W9100 mit einem 512-Bit breiten Speicherinterface angebunden. Die Speicherbandbreite beträgt laut Hersteller 320 Bit, wobei der Chip mit 1.250 Megahertz taktet.



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    Gekühlt wird die neue FirePro S9150 durch einen passiven Kühlblock, der allerdings durch die im Server-Rack befindliche Kühlung profitieren soll. Die Systemvoraussetzungen sprechen hierbei von "20 CFM Luftstromkühlung bei maximal 45 °C Eintrittstemperatur", wobei mit der Eintrittstemperatur sicherlich nicht die letztendliche GPU-Temperatur gemeint ist. Die Stromversorgung für die von AMD angegebenen 235 Watt soll über einen 6-Pin- sowie einen 8-Pin-Stromanschluss realisiert werden. Wie bereits auf dem Produktbild zu erkennen ist, verzichtet AMD bei seiner FirePro S9150 auf jegliche Art von Displayausgängen, da diese beim High Performance Computing keinerlei Verwendung finden.

    Neben den APIs DirectX 11.1, OpenGL 4.3 sowie OpenCL 1.2 soll auch die OpenCL 2.0-Schnittstelle von der neuen FirePro S9150 unterstützt werden.


    Das kleinere Modell, die FirePro S9050 basiert mit ihren 1.792 Shadereinheiten mit 28 Compute-Units noch auf dem älteren "Tahiti-Pro"-Chip, der auch noch in der aktuellen Radeon R9 280 Anwendung findet. Allerdings darf die FirePro S9050 auf insgesamt 12 Gigabyte GDDR5-Videospeicher zurückgreifen, der wiederum über eine 384 Bit breites Speicherinterface angebunden ist, was für die Chip-Klasse üblich ist. Durch einen Chiptakt von 1.375 Megahertz wird eine Speicherbandbreite von 264 GB pro Sekunde erreicht.





    Die neue FirePro S9050 erreicht somit in der Peak-Performance immerhin noch beachtliche 3,23 TereFLOPs bei einfacher und 806 GigaFLOPs bei doppelter Genauigkeit der Gleitkommastellen-Berechnung. Der Stromhunger hält sich mit maximalen 225 Watt demnach in Grenzen, wodurch hier ein 8-Pin-Stromanschluss auch ausreichend erscheint. Wie auch der große Bruder, die FirePro S9150, verzichtet auch die kleine S9050 auf eine aktive Kühlung, da der Kühlkörper in der meist klimatisierten Server-Umgebung ausreichend kühl gehalten werden dürfte. Auch wenn die AMD FirePro S9050 das kleinere Modell von beiden ist, verfügt es dennoch über einen DisplayPort-Ausgang.


    Weitere Angaben wie Preis oder eine Verfügbarkeit sind von AMD bislang leider noch nicht kommuniziert worden. Allerdings kann man zumindest bei der FirePro S9150 davon ausgehen, dass sicg diese in etwa in dem gleichen Preisgefilde wie ihr Schwestermodell, die FirePro W9100 bewegen wird.

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