• Intels "Broadwell-E" werden nicht vor 2016 erwartet

    Nachdem Intels Haswell-E-Plattform nun seit fast zwei Monaten im Handel verfügbar ist, gibt es schon erste Informationen zu deren Nachfolger. Wie die chinesische Kollegen von vr-zone.com erfahren haben, sollen die zukünftigen High-End-CPUs auf Broadwell-Basis erst Anfang 2016 auf dem Markt erscheinen, was unter anderem auch auf den neuen 14-nm-Fertigungsprozess zurückzuführen sein könnte



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    Die stets gut informierten chinesischen Kollegen von vr-zone.com wollen in Erfahrung gebracht haben, dass Intels "Broadwell-E"-High-End-Plattform nicht wie bisher angenommen im nächsten Jahr, sondern frühestens Anfang 2016 auf dem Markt erscheinen soll. Die Vorserienexemplare, so genannte Engineering-Modelle (ES) werden zwar schon für das zweite Quartal 2015 erwartet, die Serienfertigung von "Qualification Samples (QS) soll allerdings frühestens im November 2015 starten. Der breite Marktstart ist aber nicht vor dem ersten Quartal 2016 in Sicht.


    Auf einer ersten Präsentationsfolie zu den Broadwell-E-Prozessoren zeigt sich, dass die Käufer aktueller Sockel-LGA2011v3-Platinen mit Intels X99-Chipsatz für ein Upgrade auf den 14-nm-Prozessor kein neues Mainboard benötigen. Damit dürften auch einige der von vr-zone geleakten Spezifikationen, wie beispielsweise die Zusammenarbeit mit dem neuen DDR4-2400-Speicher erklärbar sein. Die Folie spricht auch bei der Anzahl der CPU-Kerne eine deutliche Sprache, die nicht allzu abwägig erscheint. Die Broadwell-Modelle sollen wieder mit sechs oder auch acht Kernen mitsamt Hyper-Threading ausgestattet sein, wobei wieder von zwei K-SKUs mit sechs Kernen und einem Extreme-Modell mit acht Kernen gesprochen wird. Falls das Namensschema fortgeführt werden wird, dürften die neuen Modelle als Core i7-6820K, Core i7-6930K und Core i7-6960X bezeichnet werden.



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    Viel Neues hinsichtlich der Spezifikationen ist allerdings bisher nicht zu entnehmen. Falls Präsentationsfolie rcht behalten sollte, liegt die maximale Anzahl der PCI-Express-3.0-Lanes wieder bei 40. Höchstwahrscheinlich wird aber der kleinste Prozessor im Bunde, der Core i7-6820K, wieder nur 28 Lanes enthalten. Die beiden anderen dürften wieder mit 40-Lanes ausgestattet sein, wobei die Verteilung wieder bei 2x 16-Lanes und 1x 8-Lanes liegen dürfte. Der L3-Cachewier wieder mit maximal 20 Megabyte in der Top-Version angegeben. Die TDP soll aber vermutlich wieder bei 140 Watt liegen, was für eine höhere Effizienz sprechen dürfte. Die Architektur ünterstützt selbstverständlich wieder Quad-Channel-RAM sowie den Turbo-Boost-2-Support.

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