• Intels Skylake könnte bereits nach den Sommerferien sowie dem i5-6600K und i7-6700K debütieren

    Von der kommenden Skylake-Architektur versprechen sich viele PC-User eine Prozessorgeneration, die anders als die bisherigen Prozessor-Upgrades durch ihre neuartige Architektur sowie die 14-nm-Fertigung endlich Leistungssteigerungen aufzeigen können, die deutlich über deren Vorgänger-Generationen Haswell oder Broadwell liegen dürften. Kürzlich aufgetauchte Taktangaben könnten allerdings für ein gehöriges Maß an Ernüchterung sorgen



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    Die Prozessoren von Intel scheinen unter anderem auch aufgrund fehlender Konkurrenzprodukte von AMD seit Jahren mehr oder minder auf der Stelle zu treten. Wer noch Prozessoren der Sandy- oder Ivy-Bridge-Generation im Einsatz hat, sah bisher keinen wirklichen Grund, auf die seit nunmehr zwei Jahren verfügbare Haswell- oder auch die nachfolgende Broadwell-Generation upzugraden, da ein Leistungszuwachs sicherlich nicht abzustreiten ist, aber im Grunde so gering ausfällt, dass sich ein Wechsel bisher nicht wirklich gelohnt hat.


    Nach den Sommerferien, sprich im zweiten Halbjahr 2015 sollen dann die ersten Prozessoren mit der Skylake-Architektur vorgestellt werden, wobei sich diese mit ihrem K-Kürzel sogar gleich an die Liebhaber von übertakteten, leistungsstärkeren Rechnersysteme richtet. Laut den bei der türkischen Seite pcfrm.com vorliegenden Informationen soll es sich dabei um den Core i5-6600K beziehungsweise den Core i7-6700K handeln.


    Auch wenn die Namensgebung wie so oft sehr irreführend ist, da AMDs APUs der Kaveri-Reihe die gleichen Namensgebungen hatten, soll der Core i5-6600K wie gewohnt über vier physische Kerne verfügen, die allesamt mit einer Taktgeschwindigkeit von 3,5 respektive 3,9 Gigahertz zu Werke gehen, insofern der Turbo-Modus benötigt wird. Auch wenn der Prozessor damit die gleichen Taktraten wie der aktuelle Core i5-4690K der Haswell-Refresh-Generation aufweist, soll Skylake aufgrund der moderneren Architektur wesentlich flotter agieren können. Allerdings soll auch der i5-6600K auf Hyperthreading verzichten, wodurch maximal die vier Kerne zur Verfügung stehen werden.


    Der Core i7-6700K kann dank Hyperthreading dagegen mit vier logischen und vier physischen Kernen aufwarten, die allesamt mit mindestens vier Gigahertz arbeiten und bei Bedarf via Turbo-Modus auf 4,2 Gigahertz hochtakten können. Statt der Intel HD 4600-Graphics wird in beiden Fällen die neue HD 5000-Serie vorzufinden sein. Die TDP soll wie bereits angedeutet bei 95 Watt liegen.


    Demzufolge ist davon auszugehen, dass die Leistungszuwächse eben nicht auf den Takt, sondern hauptsächlich auf die verbesserte Architektur zurückzuführen sein wird, was mit rund 10 Prozent geringer ausfällt, als bisher angenommen. Falls die Informationen korrekt sein sollten, kann man nur sagen: "Schade Intel, aber eigentlich haben wir alle mehr von der so hochgepriesenen Skylake-Architektur erwartet." Magere 10 Prozent hatten schon die ganzen vorangegegangenen Generationen im Vergleich zum Vorgänger erreichen können. Enttäuschend wäre zusätzlich, hier auch "nur" von Vierkernern gespochen wird, obwohl diese schon seit der sieben Jahre alten Kentsfield-Generation (Core-2-Quad Q6600) existieren. Ein Sechs-Kerner wäre mittlerweile zu erwarten gewesen, zumal schon die kleinsten Prozessoren des letztjährigen Enthusiasten-Sockels 2011-3 mit 6-Kernern ausgestattet wurden.

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    Obwohl Gerüchten immer nur mit Vorsicht begegnet werden sollte, wäre es schon recht enttäuschend, wenn Intel seinem bisherigen Upgrad-Weg treu bleibt und lediglich eine Leistungssteigerung von mageren 10 Prozent herausholen könnte. Mit Sicherheit braucht es keine 5 oder 6 Gigahertz, aber ein wenig mehr physische Kerne wären meiner Meinung nach auch für den Consumer-Markt angebracht. Seit Jahren tritt Intel nun auch auf der Stelle. Ob AMDs Zen-Generation wieder etwas mehr Wind auf den Markt bringen kann, bleibt allerdings ungewiss.Jetzt kommentieren!
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