• AMDs Catalyst Control Center wird zukünftig zur Radeon Software "Crimson"

    Der Catalyst-Treiber und somit auch das damit verbundene Catalyst Control Center ist seit nunmehr 13 Jahren gefühlte Ewigkeiten mit den Grafik-Produkten aus dem Hause AMD verbunden. Durch die Gründung der Radeon Technologies Group, welche nicht nur mit der Entwicklung der neuesten Grafikkartengenerationen, sondern zum Beispiel auch Virtual Reality betraut wurde, wird sich demnächst auch der Name des Treiberpaketes von "Catalyst" in "Crimson" ändern. Dabei soll die Radeon Software nicht nur übersichtlicher, sondern auch deutlich schneller als die bisherige Catalyst Software agieren



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    Das Radeon Technologies Groups-Team um AMD-Grafik-Veteran Raja Koduri (ATI, Radeon 9700 Pro), hat sich neben der Entwicklung von neuen Grafikprodukten natürlich auch als Ziel gesetzt, dass diese hinsichtlich der Software-Unterstützung konkurrenzfähig sind und auch bleiben. Obwohl AMD schon vor sechs Wochen eine neue Treiber-Strategie angekündigt hat, gibt es die ersten detaillierten Informationen über das neue "Crimson"-Projekt erst jetzt.



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    Mit dem neuen Crimson-Treiber wird das alte Catalyst Control Center (CCC) in den verdienten Ruhestand geschickt. Die neue Crimson-Oberfläche, mit der noch in diesem Jahr gerechnet werden darf, kann anhand der in einer Pressemitteilung gezeigten Screenshots als übersichtlicher als das bisherige Control Center bezeichnet werden. Durch ein schlichtes Design, welches aus Kacheln und Reitern besteht, soll die neue Crimson Software auch deutlich performanter laufen.



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    Ähnlich wie bei AMDs Gaming Evolved Software listet zukünftig die Crimson Software sämtliche installierte Spiele auf, bei denen sich separat Profile für spielespezifische Overclocking und Grafikeinstellungen anlegen lassen können. Zusätzlich wird es wieder den globalen "Overdrive" geben, mit dem sich die Karten dauerhaft übertakten und Parameter wie Shader Cache (schnelleres Laden von Shadern) sowie das Frame Target auf bis zu 200 fps festlegen lassen.





    Das Multi-Monitor-Setup Eyefinity soll mit Crimson automatisch die optimale Monitor-Konfiguration erkennen wodurch die Bildschirmanzeigen selbständig korrekt angeordnet werden. Dieses Feature befindet sich allerdings noch in der Entwicklung, da AMD von einer aktuellen "Trefferquote" von 90 Prozent berichtet.

    Auch das Chaos mit den Bezeichnungen wird ein Ende finden.



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    Der Nutzer wird zukünftig an "Radeon Software Crimson Edition 15.11" erkennen, dass dieser Treiber vom November 2015 sein wird, da die letzten vier Ziffern jeweils Jahr und Monat angeben. Ob sich "Crimson" als dauerhafte Namensgebung durchsetzen wird, hält sich AMD allerdings noch offen, da die Crimson Edition vorerst auf das kommende Jahr (2015/2016) als Major Version vorgesehen ist. Ein Namenswechsel Ende des nächsten Jahres ist demnach nicht auszuschließen.

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    AMDs Catalyst Control Center wird zukünftig zur Radeon Software "Crimson"

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    Ich muss sagen, dass die Screenshots sehr vielversprechend aussehen, doch auch wenn Crimson mit Karminrot in Verbindung gebracht werden kann, finde ich diesen Namen doch sehr viel gewöhnungsbedürftiger als Catalyst. Aber vielleicht kommt Ende 2016 schon wieder eine neue Bezeichnung, die dann besser passt. Was denkt ihr?Jetzt kommentieren!
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