• Schwierige Wahl des Internetproviders: Details machen den Unterschied

    Die Wahl des passenden Internet-Vertrages ist alles andere als einfach: insbesondere die große Auswahl sorgt dafür, dass nicht ohne Weiteres ein passendes Angebot gefunden werden kann - neben den unterschiedlichen Preisen sind die Leistungen häufig nicht direkt vergleichbar.


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    Darüber hinaus müssen entsprechende Kündigungsfristen eingehalten werden, damit ein Vertragswechsel überhaupt vom alten Provider akzeptiert wird. Technische Einschränkungen drohen, wenn die gewünschte Bandbreite an der eigenen Adresse nicht verfügbar ist. Nach welchen Kriterien sollte die Auswahl des Internetvertrages erfolgen?


    Welche Bandbreite wird benötigt?


    Zunächst sollte entschieden werden, welche Leistungen der Kunde benötigt: hinsichtlich der Internetgeschwindigkeit liegen die Angebote zumeist zwischen 16 und 200 MBit/s. Wer nur im Internet surft, kommt mit dem geringeren der beiden Werte problemlos zurecht; insbesondere Video-Streaming oder die Nutzung von Cloud-Anbietern erfordern aber schnellere Leitungen. Auch wenn die Leitung von mehreren Bewohnern im Haushalt genutzt wird, sollte eine schnelle Bandbreite vorhanden sein. Zudem unterscheiden sich die Kosten insbesondere bei den mittleren Geschwindigkeiten um 50 oder 100 MBit/s kaum. Die Differenzen bei den monatlichen Gebühren mögen sich nicht gravierend auswirken, dafür verlangen einige Provider Einrichtungsgebühren, die bei anderen Anbietern erlassen werden. Auch das DSL-Modem ist zumindest in der WLAN-Variante nicht obligatorisch. Einige Provider verlangen dafür eine monatliche Miete, andere stellen das Gerät weiterhin kostenlos zur Verfügung. Zudem werden Neukunden häufig besonders günstige Konditionen geboten; einer der Hauptgründe, um den Provider zu wechseln.


    Sonderkündigungsrecht nutzen


    Was den meisten Internet-Kunden nicht bekannt ist: in vielen Situationen besteht ein Sonderkündigungsrecht, wenn der alte Vertrag mit einer Laufzeit abgeschlossen wurde. Eine Novellierung des Telekommunikationsgesetzes im Jahr 2012 stärkt in diesem Zusammenhang die Rechte der Verbraucher: bei einer nicht erbrachten Leistung, also beispielsweise wenn eine Störung nicht behoben wird oder die Bandbreite deutlich unter den versprochenen Werten bleibt, darf dem Provider eine Nachfrist gesetzt werden. Wird der Mangel nicht abgestellt, hat der Kunde ein außerordentliches Kündigungsrecht. Auch beim Umzug steht dem Nutzer die Kündigung frei, sofern der Provider am neuen Wohnort nicht mehr dieselben Leistungen zur Verfügung stellen kann. Wer sich künftig nicht mehr in eine solche Situation begeben möchte, kann auch einfach auf einen Vertrag ohne Laufzeit setzen: wird eine etwas höhere monatliche Gebühr akzeptiert, stehen auch Verträge ohne Mindestvertragslaufzeit zur Wahl.


    Verträge im Internet vergleichen


    Über die Bandbreite wurden bereits einige Worte verloren, allerdings ist auch das Datenvolumen bei vielen Providern begrenzt. Zwar handelt es sich um hohe Begrenzungen, beispielsweise 300 GB monatlich, bei einer Nutzung in einer Wohngemeinschaft oder Familie kann auch diese Grenze Schwierigkeiten bereiten. Nach dem Erreichen des Limits wird die Geschwindigkeit deutlich reduziert. Besonders schwierig wird die Vertragsauswahl auch deshalb, weil die DSL-Angebote immer häufiger mit Mobilfunkverträgen oder Fernsehempfang kombiniert werden. Im Gesamtpaket lässt sich häufig ein wenig Geld sparen, dann müssen aber mehrere Verträge über einen Provider laufen. Toptarif hat die unterschiedlichen Angebote miteinander verglichen und gibt gleichzeitig noch einige Hinweise zum Vertragsabschluss. Wichtig dabei: unbedingt beim Angebotsvergleich die Ortsvorwahl eingeben. Einige Anbieter offerieren ihre Leistungen nur regional.

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