• Intels Z87-Chipsatz fehlerhaft: USB 3.0-Bug im Lynx-Point-Chip scheint sich zu bestätigen

    Neuesten Meldungen zufolge scheinen sich die Befürchtungen um Intels kommenden Lynx-Point-Chipsatz zu bestätigen, wonach dieser einen mehr oder weniger schwerwiegenden Bug in Verbindung mit USB 3.0 aufweist



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    Die brodelnde Gerüchteküche hat es schon vor einigen Wochen anklingeln lassen, das Chip-Entwickler Intel mit dem für die Haswell-Prozessor-Generation vorgesehenen Lynx-Point-Chipsätzen Probleme vor zu weisen hat, waren aber zu diesem Zeitpunkt noch wenig Details dazu offenkundig. Neuen Informationen zufolge, soll sich der ermittelte USB 3.0-Bug in Verbindung mit der neuen Chipsatz-Generation aber bewahrheiten. Dieser Fehler soll sich auch nicht einfach mit einem Bios-Update ausmerzten, sondern nur über eine neue Chipsatz-Revision komplett beseitigen lassen, an dieser Intel nach eigenen Angaben schon arbeitet. Die Probleme zeigen sich, wenn das System samt Chipsatz und Prozessor aus dem S3-Sleep-Mode aufwacht und wirken sich dahingehend aus, dass angeschlossene USB 3.0-Geräte nicht mehr angesprochen werden können. Der Halbleiterhersteller Intel äußerte sich bisher nicht direkt zu der Problematik, kündigte aber an seine kommende vierte Generation der Intel Core-Prozessoren (Haswell) planmäßig Mitte 2013 auf den Markt bringen zu wollen.



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    Bild: vr-zone



    Angeblich ist Intel die Problematik bekannt, wurde aber intern als nicht schwerwiegend eingestuft. Kurzfristig sieht der Chip-Entwickler demnach auch keinen dringenden Handlungsbedarf die Plage noch vor der Einführung der neuen Chipsätze aufwändig zu beseitigen. Einzig eine komplett neue Chipsatz-Revision könne das Problem wirklich an der Wurzel packen, wobei diese Maßnahme erst nach dem offiziellen Start der neuen Plattform in Planung zu sein scheint.





    Traurig an diesem Umstand, Intel hat sich vor gar nicht all zu langer Zeit (2011) schon einen solchen Ausrutscher mit den damaligen Cougar-Point-Chipsätzen erlaubt, den das Unternehmen einiges an finanziellen Einbußen wie auch erheblichen Prestigeverlust einbrachte. Damals wurden Probleme mit den SATA-III-Schnittstellen offenkundig, die sogar soweit führten, das Intel seine Produktion und Auslieferung der Sandy-Bridge-Chipsätze komplett einstellte und entsprechende Hauptplatinen erst mit einer geänderten Revision des Chips wieder in den Handel gelangten.




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