• Top Gaming-Grafikkarten bis 250 Euro: wir zeigen die Besten Angebote und heißesten Überflieger mit gutem P/L-Verhältnis

    Die mögliche Spieleleistung eines PC-Systems ist, in der heutigen Zeit mehr denn je, von der verbauten Grafikkarte abhängig und erst danach folgt die Leistungsfähigkeit des Prozessors. Doch Grafikkarte ist nicht gleich Grafikkarte. Unterschiede lassen sich nicht nur direkt im Preis ausmachen, sondern gleichbedeutend in der Leistung erkennen. In diesem Ratgeber soll sich alles um die gerade für Gamer interessanten Pixelbeschleuniger drehen, die sich zumeist im Preisbereich von 200 Euro bis 250 Euro wiederfinden. In den vergangenen Wochen hat sich hier einiges bewegt, da es durch Neuzugänge sowohl von Nvidia als auch auf Seiten von AMD zu deutlichen Preissenkungen kam und somit das Preisgefüge in der oberen Mittelklasse ein ganz anderes ist.



    In einem ersten Ratgeber zum Thema Grafikkarten für Desktop-Systeme, worin es um Modelle im Preissegment unterhalb der 100-Euro-Marke ging und wir ein paar echte Empfehlungen abgeben konnten, fällt ein durchweg schlüssiges Urteil im Preisbereich bis 250 Euro ungleich schwieriger, da die Bedürfnisse aber auch markenspezifische Vorlieben eines jeden einzelnen Anwenders sehr unterschiedlich ausfallen. Zusätzlich hat der Markt hier so einige Möglichkeiten zu bieten, die sich wie oben bereits angedeutet ständig durch Preisanpassungen oder Neuentwicklungen stärker in Bewegung befinden. Einen weitreichenden Unterschied in der Preisklasse bis 250 Euro bildet zweifelsohne die Tatsache, dass es aufgrund der hohen Peformance und der damit einhergehenden Abwärmeentwicklung aktuell keine passiv gekühlten Varianten von den großen Grafikkarten-Herstellern im Handel gibt. Zudem ist bei all diesen stromhungrigen Varianten, mit einer Leistungsaufnahme oberhalb von 150 W, mindestens ein zusätzlich Stromanschluß vom Netzteil von Nöten, um eine ausreichende Stromzufuhr sicher zu stellen.


    Auch in der Grafikkarten-Klasse bis 250 Euro sollten vor einer Kaufentscheidung Überlegungen angestellt werden, für welches Vorhaben der Pixelbeschleuniger überhaupt grundlegend genutzt werden soll. Fällt die Entscheidung auf mehrere Monitore, die auch noch beim Spielen in Summe angesteuert werden können, muß einiges an Leistung her und entsprechend leistungsfähig sollte dann auch das Netzteil ausgerichtet sein. Bei einer anstehenden Neuanschaffung sicherlich weniger dramatisch aber wenn nur eine Aufrüstung der Grafikkarte ansteht, sollte dieser Punkt besonders beachtet werden.

    Bei Desktop-Systemen teilt sich der Grafikkarten-Markt, wie auch bei den Prozessoren, grundlegend in zwei Lager auf. Die Qual der Wahl bei den Grafikkarten besteht zwischen Nvidia und AMD, wobei beide große Chipentwickler in der Preisklasse bis 250 Euro sehr viele unterschiedliche Modelle über ihre Boardpartner zur Auswahl stellen. Von der gehobenen Mittelklasse bis hin zu vereinzelten High-End-Modellen mit vielfach höheren Taktraten gegenüber den Empfehlungen des Referenzaufbaus, lassen sich hier finden.


    Für hohe Auflösungen jenseits des Full-HD-Standards von 1920 x 1080 Bildpunkten oder dem Multi-Monitor-Einsatz empfehlen wir Grafikkarten mit einem Videospeicher von drei, vier oder mehr Gigabyte des schnellen GDDR5-Standards.



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    Bild: gamegpu.ru


    Den Preis-Leistungs-Tipp bei Nvidia holt sich mit sehr guten Benchmarkwerten, bei gleichzeitig geringem Energieverbrauch, die neue GeForce GTX 760, die bereits ab rund 200 Euro im Handel geführt wird. Vorteil der GTX 760 von Nvidia ist ihr schneller Grafikchip, auch als GPU bezeichnet, mit einer vergleichsweise schnellen Speicheranbindung und die dadurch sehr hohe Performance in grafisch aufwendigen Spielen. Selbst Full-HD-Auflösungen sind in aktuellen Spielen und nicht ganz ausgereizten Detailstufen möglich. Mit zwei Gigabyte Videospeicher, welche eine Vielzahl an Mittelklasse-Grafikkarten, auch die genannte GTX 760 derzeit zu bieten haben, zeigen sich bei sehr hohen Auflösungen recht schnell die Nachteile. Daher empfehlen wir im Falle einer GeForce GTX 760 eine Version mit vier Gigabyte Videospeicher, für welche dann der Preispunkt standesgemäß etwas höher ausfällt.




    Bei AMD gehören derzeit die Grafikkarten der Radeon HD-7000er-Serie zu den Auslaufmodellen und können Aufgrund der Neuerscheinungen zu größten Teilen verhältnismäßig günstig erworben werden. Mit etwas Glück und Suche landet eine wirklich leistungsfähige Radeon HD 7970 für unter 250 Euro im virtuellen Einkaufswagen des Onlinehändlers, welche in vielen Vergleichen mit der GTX 670 aus dem Nvidia-Lager in Konkurrenz steht und diese zumeist ausstechen kann. Das erst kürzlich präsentierte Nachfolgemodell, die neue Radeon R9 280X, welche technisch kaum relevante Unterschiede zum Vorgänger bietet, ist je nach Tagespreisen ebenfalls schon für unter 250 Euro zu bekommen. Die Performance lässt sich sehr nahe an der Radeon HD 7970 GHz, dem ehemaligen Single-Core-Top-Modell von AMD, einordnen, was die Grafikkarte für Gamer zu einer klaren Empfehlung macht. Vorteile der AMD-Karten sind ihr drei Gigabyte großer GDDR5-Videospeicher, der selbst bei hohen Auflösungen oberhalb der weit verbreiteten 1920 x 1080 Pixel, immer noch relativ flüssige Bildabläufe in Spielen realisieren kann. Als Nachteil ist allgemein bekannt, das bei AMD-Grafikkarten die Temperaturentwicklung vergleichsweise hoch ausfällt und im Zusammenspiel, die Referenzkühler dieser nur wenig entgegen zu setzten haben. Dadurch arbeiten diese zumeist ein deutliches Stück lauter als vergleichbare Kühllösungen aus dem Nvidia-Regal.





    Fazit:


    Im Preisbereich bis 250 Euro, wie schon in der Klasse bis 100 Euro, kann AMD unserer Meinung nach leichte Vorteile mit seinen Grafikkarten verbuchen, zumindest was die gebotene Leistung hinsichtlich des Kaufpreises anbelangt. Weniger anspruchsvolle Gamer bekommen, kurz gesagt, vergleichsweise viel Performance zu günstigeren Konditionen. Einige Modelle der Radeon R9 280X beispielsweise sind derzeit für unter 250 Euro im Handel gelistet, wodurch teilweise sogar der vergleichbare Vorgänger im Preis unterboten wird. Wer also kein absoluter Nvidia-Jünger, Aufgrund der besseren Erfahrungen ist, sollte entweder eine der letzten Radeon HD 7970 GHz-Edition bei einer Neuanschaffung ins Auge fassen, oder gleich zur R9 280X greifen. Als Boni gibt es zudem durch das von AMD ausgerufene Never-Settle-Bundle, welches kostenfreie Spiele-Zugaben bei ausgesuchten Händlern garantiert, einen nicht unbeträchtlichen Mehrwert für Spieler, als dies bei Nvidia der Fall ist.



    Wie oft an dieser Stelle angemerkt, steht natürlich auch zum Thema Grafikkarten-Auswahl für weitere Fragen das TecCentral-Forum jedermann und jederzeit kostenfrei offen.

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