• eBook Reader mit beleuchtetem Display: wir geben einen Überblick der beliebtesten Geräte auf dem Markt

    Obwohl bereits vor einiger Zeit das nahende Ende der eBook Reader verkündet wurde, da diese gegen die Alleskönner der Tablets keine Chance hätten, sind diese dennoch nicht vom Markt verschwunden. Die großen Vorteile der kleinen eBook Reader haben sich längst herumgesprochen, welche die Tablets in vielen Belangen einfach ausstechen




    Die Displays der eBook Reader haben dank der E-Ink-Technik deutliche Vorteile gegenüber den LC-Displays der verwandten Tablets. Die digitale Tinte sorgt zum einem nicht nur für ein wesentlich kontrastreicheres Bild, welches völlig Flimmerfrei und selbst bei stärkster Sonneneinstrahlung noch gut ablesbar ist, sondern es verbracht auch nur Strom, sobald das Display etwas anderes darstellen soll, beispielsweise beim Umblättern der Seite. Somit können die eBook Reader eine Akkulaufzeit von mehreren Wochen erreichen. Die Ablesbarkeit bei wenig Licht oder gar Dunkelheit war in der Vergangenheit ein enormer Nachteil, da die Displays auf externe Lichtquellen angewiesen waren, da keinen eigene zur Verfügung stand. Die technischen Fortschritte sowie die mittlerweile übliche Steuerung mittels Touch-Display erfreuen sich immer größerer Beliebtheit für alle Leseratten.

    Wir möchten nun nachfolgend die beliebtesten Geräte vorstellen, sowie auf deren Vor- und auch Nachteile eingehen:





    Amazon Kindle Paperwhite:


    Einer der wohl bekanntesten und am weitesten verbreitetste Reader ist der Kindle Paperwhite aus dem Hause des Online-Händlers Amazon. Das mittlerweile in der zweiten Generation befindliche Gerät erfreut sich über das aktuell modernste Display. Die Helligkeit sowie der Kontrast des darin verbauten E-Ink Carta Bildschirms gehört mit zu den derzeitig Besten Geräten auf dem Markt. Auf seinem sechs Zoll großem Display löst der Kindle Paperwhite mit 1.024 x 758 Bildpunkten auf, was 212 ppi entspricht. Trotz der Umfangreichen Ausstattung zählt das Kindle Paperwhite zu den am einfachsten zu bedienenden Geräten auf dem Markt. Leider gibt es auch einen Nachteil. Die Extreme Ausrichtung auf das Ökosystem von Amazon lässt es beim Paperwhite zu, dass fast ausschließlich Bücher aus dem Angebot von Amazon gelesen werden können, externe Quellen - allen voran die Online-Verleihdienste der lokalen Stadtbüchereien - sind nahezu ausgeschlossen. Wer aber seine elektronischen Bücher, die auch einer elektronischen Buchpreisbindung unterliegen, nur bei Amazon kauft, der liegt mit dem Paperwhite völlig richtig. Amazon bietet vom Kindle Paperwhite zwei Versionen an, wobei die günstigste inklusive WLAN für 129 Euro zu haben ist. Möchte man allerdings noch ein integriertes 3G-Modem, was ausschließlich die mobilen Buch-Einkäufe zulässt, dann sind bereits 189 Euro fällig.





    Tolino Shine:


    Das Tolino Shine ist aus einem Gemeinschaftsprojekt einiger deutscher Buchhändler und Versandhäuser entstanden und wird mit der deutschen Telekom vertrieben. Seit Herbst 2013 gibt es eine überarbeitete Version des Tolino Shine, welche mit einem verbesserten Display aufwarten kann, wobei eine so genannte Regal-Technik dafür sorge trägt, dass weniger Ghosting, sprich Geisterbilder durch vorherige Seitendarstellungen, entstehen kann. Obwohl bei Buchhändlern wie Thalia oder der Telekom das Tolino shine in der aktualisierten Version zum Verkauf angeboten wird, könnten einige Internethändler allerdings noch die veraltete Version abverkaufen. Dieser Nachteil bezieht sich dann allerdings nur auf die verbaute Hardware, die aktuelle Software lässt sich auch dort problemlos nachinstallieren wodurch diverse, bislang fehlende Funktionen wie die Markierung von Textstellen, Wörterbücher oder auch eine Notizfunktion nachgereicht werden.

    Als großen Vorteil des Tolino Shine kann man das offene System nennen, denn neben den weit verbreiteten ePub kann es auch PDFs (beides mit DRM) sowie TXT-Dateien wiedergeben. Somit lassen sich auch Leihbücher aus den städtischen Bibliotheken problemlos wiedergeben. Die Displaygröße ist mit sechs Zoll sowie einer Auflösung von 1.024 x 758 Bildpunkten exakt gleich der des Kindle von Amazon. Mit einem Preis von 99 Euro gehört das Tolino Shine zu den günstigsten Angeboten. Falls der interne zwei Gigabyte große Speicher und eine integrierbare 32 Gigabyte große micro SD-Karte nicht ausreichen sollten gehören zusätzlich noch die Nutzung von 10.000 Telekom Hotspots sowie 25 Gigabyte kostenlosen Cloud-Speichers des Telekommunikationsriesen zu diesem Angebot. Bei einer Bestellung über den Thalia-Shop gibt es bis zum 22. Dezember 2013 sogar eine gratis Neopren-Tasche dazu.





    Kobo Glo:


    Da es das Kobo Glo schon etwas länger auf dem Markt gibt, leidet es noch unter der obigen beschriebenen Regal-Technik, was nach einiger Zeit einen deutlichen Ghosting-Effekt vorangegangener Seiten nach sich zieht. Dieser Ghosting Effekt lässt sich aber mittels eines Refresh vom Display beheben. Wie das Tolino Shine ist auch das Kobo Glow äußerst vielseitig in Bezug auf die Dateiformate, bietet aber leider keinen Zugriff auf Hotspots oder einen Cloud-Speicher. Dank der Nutzbarkeit externer microSD-Karten sollten Platzprobleme eigentlich auch nicht auftreten. Allerdings sollte man hier erwähnen, dass der Kobo Glo bezüglich seines Alters und der damit verbundenen Schwäche mit seinem Preis von 129 Euro nicht das beste Angebot darstellt.





    Kobo Aura HD:


    Die Alternative zum eigentlich überteuerten Kobo Glo kommt sogar aus dem eigenen Hause, der Kobo Auro HD. Als Luxusvariante der eBook Reader verfügt das Gerät über einen 6,8 Zoll Bildschirm, welcher auch mit seinen 1.440 x 1.080 Bildpunkten sowie einer einhergehenden Pixeldichte von 264 ppi gestochen scharf auflöst. Der große Nachteil stellt das Gewicht dar, welches mit insgesamt 240 Gramm deutlich höher liegt, als das der Konkurrenz mit ihren sechs-Zöllern. Allerdings sollte das im Vergleich zu teilweise mehreren Kilogramm "eines" dicken gebundenen Wälzers ach ale nebensächlich angesehen werden. Hinsichtlich der verwendbaren Dateiformate entpuppt sich der Kobo Aura HD als echter Künstler, denn neben ePub und PDF (beides auch mit DRM), TXT, HTML, XHTML und RTF ist er auch in der Lage "Mobi" wiederzugeben, wie es Amazon für seine eigenen eBooks verwendet. Der Straßenpreis liegt bei rund 160 Euro, womit sich der Kobo Aura HD als die bessere Wahl zum hauseigenen Kobo Glo herausstellt.



    https://www.teccentral.de/artikel-attachments/21288-pocketbook-touch-lux.jpg


    Es gibt noch viele weitere eBook Reader wie den TrekStor Pyrus 2 LED oder Icarus Illumina HD. Diese sind jedoch oftmals nur sehr schwer im Handel zu bekommen und bieten zudem teilweise weniger ausstattung und eine schlechtere Bedienbarkeit als die oben aufgeführten Geräte. Eine Ausnahme stellt allerdings das PocketBook Touch Lux dar, welches als einziges Gerät über eine integrierte Sprachausgabe per Kopfhörer verfügt, welche sich Text-to-Speech nennt. Obwohl der Preis auch hier bei vergleichsweise günstigen 129 Euro liegt und demzufolge eine Alternative darstellen könnte, erweist sich die Bedienung mittels diverser Funktionstasten als schwieriger als bei der aufgeführten Konkurrenz. Weniger für den normalen Leser, sondern eher an Technikaffine User angelegt, sollten diese das Gerät vor dem Kauf auf jeden Fall antesten, insofern man es einmal in einem Elektronik-Fachmarkt zu Gesicht bekommt.

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