• Gaming-PC zusammenstellen: heiße Tipps und nützliche Details

    Es ergeben sich viele Vorteile, sich seinen Heim- oder Arbeits-PC selbst zusammen zu stellen und auch die ausgesuchten Komponenten zu montieren. Zum einen weiß man, was im Detail für Bauteile im Rechner stecken und vermeidet schon im Vorfeld unnötige Komponenten sowie unterdimensionierte Bauteile, wie sie in vielen Rechnern von der Stange zu finden sind. Zum anderen verfügen die günstigen Komplett-Systeme der Handelsketten meist über eine nur sehr beschränkte Anschlußvielfalt und zudem veraltete Technik, die aus diesen Gründen zu besseren Konditionen angeboten werden können. Weiterhin können beim Selbstbau von der Planungsphase weg die möglichen zukünftigen Upgrademöglichkeiten mit ausgelotet werden, welche bei preisgünstigen Komplettrechnern meist sehr stark eingeschränkt umsetzbar sind. Ein weiterer Punkt sind die Kosten, denn der Eigenbau-PC muß am Ende nicht zwangsläufig teurer ausfallen als der Komplett-Rechner vom Discounter um die Ecke, beim Blick auf eine vergleichbare Performance und Bauteil-Qualität. Mit etwas Marktübersicht und Geschick können in der Endabrechnung beim Selbst-Bau-Rechner sogar noch ein paar Euro über bleiben oder im Umkehrschluß für das gleiche Geld deutlich wertigere Komponenten in das System einfließen. Diese, und noch einige Aspekte mehr zeichnen einen PC zum selber bauen aus, worauf man dabei konkret im Gaming-Bereich achten sollte, möchten wir euch in diesem Gamer-PC-Ratgeber näher bringen



    Die wichtigsten Komponenten eines Gaming-PCs sind ein leistungsfähiger Prozessor mit dem dazu passenden Unterbau (Motherboard), sowie eine äquivalente Grafikkarte, welche zur Ausrichtung des Gesamt-Systems stimmig sein sollte. In diversen Reviews kann man immer schauen, welche Grafikkarten bzw. CPUs in welchen Spieletests besonders gut abschneiden. Diese Review-Seiten bieten meist Performance-Diagramme an, in denen die Karten in den gängigsten Auflösungen (mit und ohne aktivierte Qualitätsoptionen wie AA/AF) verglichen werden. Dies stellt aber immer auch nur einen relativen Wert dar, denn die Hardware-Vielfalt ist heute so breit gefächert, das nicht jeder 3D-Beschleuniger mit jedem Prozessor in Kombination getestet werden kann und wird.


    Darüber hinaus kann man auch bei der Wahl und Konzeption des Gaming-Rechners Suchmaschinen wie Google, Bing oder DuckDuck als erste Anlaufstelle zum Informationen sammeln benutzen und nach Bewertungen in Online-Shops suchen und/oder nach Meinungen anderer Nutzer in Foren die Augen offen halten. Über die finale Ausrichtung des Gesamt-Systems sollte sich im Vorfeld der Bauteilwahl ebenfalls Gedanken gemacht werden, sollte es eher ein günstiger PC für den weniger anspruchsvollen Gelegenheitsspieler werden, welcher nicht zu hohe finanzielle Mittel in die Hand nehmen möchte oder doch die absolute High-End-Maschine, bei welcher das Preis/Leistungs-Verhältnis keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielt. Auch Vor- und Nachteile zwischen den beiden großen Grafikkarten-Herstellern NVIDIA und AMD sollten nicht außer Acht gelassen werden und mit in die Planungen einfließen.


    Bei den Grafikkarten empfehlen sich aktuell folgende Modelle in den jeweiligen Preisbereichen:

    Bis 150 Euro:

    • AMD: Radeon HD7770 und Radeon HD7850,
    • nVidia: GeForce GTX650 und GeForce GTX650Ti

    Bis 250 Euro:


    • AMD: Radeon HD7870 Boost, Radeon HD7950,
    • nVidia: GeForce GTX760 und GeForce GTX660Ti

    (eine GTX760Ti wird im Juni nicht mehr erscheinen und dürfte die 250,- Euro Marke auch überschreiten)

    Ab 250 Euro:


    • AMD: Radeon HD7970, Radeon HD7970 GHz Edition
    • nVidia: GeForce GTX770, GeForce GTX780


    https://www.teccentral.de/artikel-attachments/18281-gainward-geforce-gtx-770-phantom-2.048-mb.jpg
    Bild: Gainward GeForce GTX 770 Phantom


    Anmerkung:
    Bei der Wahl und dem Einsatz einer GeForce GTX770 bzw. GTX780 und ab der Radeon HD7950 empfehlen wir ausdrücklich ein höherwertigeres Marken-Netzteil mit mindestens 500 Watt Ausgangsleistung.

    Es gibt aktuell noch High-End-Grafikkarten wie die GeForce GTX 690 oder die GeForce GTX Titan auf Nvidia-Seite sowie die AMD Radeon HD7990. Diese fließen in dieser Zusammenstellung nicht mit ein, da ihre Mehrleistung nicht mit dem exorbitanten Mehrpreis im Verhältnis steht und auch die alleinigen Anschaffungskosten für die meisten Spieler einfach zu hoch ausfallen.

    Bei der alleinigen CPU-Rechenleistung der Prozessoren sind derzeit Oberklasse-Modelle (Core-i5 oder Core-i7) von Intel das Non-Plus-Ultra. Wer aber seinen Gaming-Rechner dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis unterordnet, was heutzutage keine größeren Nachteile im Spiel-Einsatz mit sich bringen muß, ist mit einem Exemplar aus dem Hause AMD (AM3+ Serie) ebenfalls gut beraten. Überall im Internet findet man Tabellen, welche Auskunft über die Leistungsfähigkeit der CPUs geben sollen, doch aufgrund des Reichtums an Anwendungsgebieten (Multimedia, Spiele, Synthetisch etc.) sowie der unterschiedlichen Threading-Fähigkeiten lässt sich hier nur schwer ein genaues Ranking für jeden Einsatzzweck realisieren. Jede Prozessor-Serie und auch die diversen Modelle haben ihre Vor- und Nachteile, die es im Zusammenspiel mit dem dazu passenden Motherboard abzuwägen gilt.



    Wir zeigen euch trotzdem mal ein paar Beispiele von Prozessoren der verschiedensten Leistungs- sowie Preisklassen:


    CPUs bis 150 Euro:


    • Intel: Core i5-3350P; 4x 3,1 GHz; 6MB-L3 Turbo; Sock1155
    • AMD: FX-8320 "Vishera"; 8x 3,5 GHz; 8MB-L3; Sock AM3+

    CPUs bis 250 Euro:


    • Intel: Core i5-4670k; 4x 3,4 GHz; 6MB-L3 Turbo/IntelHD4600; Sock 1150
    • AMD: FX-8350 "Vishera"; 8x 4,0 GHz; 8MB-L3; Sock AM3+

    CPUs ab 250Euro:


    • Intel: Core i7-4770k; 4x 3,5GHz; 8MB-L3 Turbo/HT/IntelHD4600 Sock 1150
    • AMD: FX-9370 "Vishera"; 8x 4,4GHz; 8MB-L3; Sock AM3+

    Anmerkung:
    Die hier aufgelisteten Prozessoren sind nur Beispiele und sollen lediglich aufzeigen, dass heutzutage auch ausreichend leistungsfähige Prozessoren für einen Gamer-PC durchaus in der 150-Euro-Klasse oder sogar darunter zu finden sind.

    Fürs Spielen am eigenen Selbstbau-PC ist ein AMD-FX-Prozessor für den Sockel AM3+ oder aber ein Intel Core i5/i7 für den Sockel 1155 optimal. Auch bei der CPU sollte man sich erst im Internet etwas schlauer machen und die eigenen Ansprüche prüfen, bevor die konkreten Fragen zur richtigen Auswahl im Forum geklärt werden können.


    Die brennende Frage wird vorab geklärt: Muss es zum Spielen zwingend ein Quad-Core bzw. Okta-Core sein?


    Die Antwort lautet in der heutigen Zeit: JA! Wir sind im Zeitalter der großflächigen Verbreitung von Quad-Cores angekommen und auch Hexa- oder Okta-Cores sind nicht erst seid gestern auf dem Markt zu erschwinglichen Preisen vertreten. Support und Optimierung für vier und mehr Prozessor-Kerne sind vor allem bei moderneren Spielen schon weit fortgeschritten.


    Anmerkung:
    Nicht falsch auffassen: Auch Dual-Core-CPUs sind noch bedingt spielegeeignet und meistens auch ausreichend performant genug, limitieren schnellere Grafikkarten modernerer Baureihen aber bereits jetzt und können somit nicht das mögliche Potential dieser ausschöpfen. Aber auf vielen Motherboards, auf denen die Zwei-Kern-Prozessoren laufen, lassen sich unkompliziert über ein Bios-Update ältere Vier-Kern-Modelle betreiben.

    Momentan reicht aus unserer sicht noch ein AMD Phenom II X4 965 oder ein Intel Core i5 750/760 für aktuelle Spiele. Und wenn die Leistung mal bemerkbar in den Keller fährt, kann auch durch ein moderates Übertakten (Steigerung der Taktfrequenz) ein Plus an Performance erreicht werden, was wir in einem anderen Ratgeber noch detaillierter beschreiben werden.

    Zuerst noch ein Wort zur Kühlung von Prozessoren: Auch wenn zumindest die Boxed-Versionen beider Prozessor-Hersteller mit einem passenden Kühlelement ausgeliefert werden, so stellen diese immer nur eine Minimal-Lösung dar und können mit Kühllösungen aus dem Zubehör-Markt selten mit halten. Empfehlen können wir als optionale Modelle für gehobenere Ansprüche den Scythe Mugen, die Noctua NH-Modelle oder Thermalright mit seinen verschiedenen True-Spirit oder Archon-Ablegern. Auch interessant, wenn auch im gehobenen Preissegment angesiedelt und ohne Lüfter ausgeliefert, sind der Prolimatech Megahalems oder der Genesis.



    Beim Mainboard empfehlen wir euch, gleich ein hochwertiges Modell der etablierten Marken zu kaufen, da mit diesen im Betrieb deutlich weniger Probleme auch im harten Spiele-Einsatz zu erwarten sind:



    • Asus
    • ASRock
    • EVGA
    • Foxconn
    • Gigabyte
    • MSI
    • Sapphire


    https://www.teccentral.de/artikel-attachments/18285-asrock-z87-pro4-intel-z87-sock1150-ddr3-atx.jpg
    Bild: ASRock Z87 Pro4


    Dabei sollte der geübte Blick neben dem Formfaktor (Micro-ATX oder ATX) auch auf den Chipsatz fallen, welcher hauptsächlich für die Ausstattung und die Features verantwortlich ist und auch der Prozessor-Sockel sollte passend zum gewünschten CPU-Modell sein: Zur Zeit empfehlen sich AMDs 900er (AM3+ Plattform) und A85X (FM2-Motherboards) Chipsätze.


    Soll es ein Intel-System werden, so könnte man auf den Z77- oder H77- bei Sockel 1155-Systemen (Ivy-Bridge-Baureihe) setzen; bei dem neuen Sockel 1150 (für Haswell-Generation) sollte man auf den Chipsatz H87 oder besser Z87 achten. Wichtig ist, dass sich nur die Z-Chipsätze zum einfachen übertakten eignen und somit das volle Potential der K-Prozessoren raus holen lässt.


    Die Anschlussvielfalt sollte ebenfalls im Vorfeld bedacht werden, welche und vor allem wie viel Peripherie möchte ich an USB- oder SATA-Anschlüsse verbinden, ist WLAN notwendig, müssen es zwei Gigabit-Netzwerk-Anschlüsse sein oder will ich später eine zweite Grafikkarte ins System integrieren.



    Wichtig ist hier auch die Kühlung des Boards:

    Für einen stabilen Betrieb auch bei erhöhten Temperaturen, wie sie beim Spielbetrieb durch höhere Abwärmeentwicklung verstärkt vorkommen, ist eine guten Kühlung des Mainboards wichtig. Da aktuelle Hauptplatinen fast immer über ein (heatpipe-unterstütztes) passives Kühlsystem verfügen, ist es hier sinnvoll, dieses durch einen guten Luftstrom innerhalb des Gehäuses zu unterstützen.

    Dafür empfiehlt sich eine Kombination aus zwei 120- oder 140mm-Lüftern jeweils in der Front (unten) und im Heck (oben) des Gehäuses. Seitlich angebrachte Propeller haben meist kaum einen positiven Effekt auf den Luftstrom und Verwirbeln im schlimmsten Fall die Luft einfach nur, es sei denn, sie transportieren die Luft gezielt von außen direkt auf Chipsatz und/oder Grafikkarte.



    Beim Arbeitsspeicher (umgangssprachlich RAM) sind heutzutage für den Otto-Normal-Nutzer die Qualkitätsunterschiede kaum mehr relevant, natürlich gibt es auch diesbezüglich Unterschiede die nicht nur den Kostenfaktor angehen. Wichtig ist hier, das für aktuelle Prozessoren und Plattformen DDR3-Module (Dual-Channel-Kits) gewählt werden bzw. einzig lauffähig sind. DDR2 gehört der Vergangenheit an. Auch die Arbeits-Geschwindigkeit sollte nicht willkürlich gewählt werden, denn nicht jeder Prozessor kann mit beispielsweise DDR3-1866 oder 2133 MHz Speicher von Haus aus umgehen oder dessen Potential ausschöpfen. Eine gute Wahl, weil von der breiten Masse an Motherboards/CPUs voll unterstützt, sind derzeit Speicher mit 1600 Mhz auch für eine optimale Spiel-Performance.




    Bild: G.Skill Ares 8GB-Kit


    Die Kapazität des Arbeitsspeichers ist bei einem Gaming-System ebenfalls in keinster Weise zu vernachlässigen. Neuere Spiele brauchen deutlich mehr als 2 GB RAM um überhaupt installiert werden zu können - 4 GB stellen in den meisten Fällen das Minimum dar. Etwas in die Zukunft gedacht dürfen es aus unserer Sicht heute schon 8 GB im Dual-Channel-Betrieb sein, um die Spiele-Performance nicht negativ zu beeinträchtigen.


    Zudem sollte man auch darauf achten, ein sogenanntes Dual-Channel-Kit, bestehend aus zwei genau zueinander abgestimmten Einzel-Modulen, zu erwerben. Damit lässt sich ein Dual-Channel-Betrieb realisieren, dessen Vorteile wir schon beim Office-PC erläutert haben.


    Wichtig:

    Arbeitsspeicher-Module mit zusätzlichem Headspreader (Kühlkörper) können oft nur in den äußeren Steckplätzen des Mainboards eingesetzt werden, da diese meist sehr hoch bauen und Kompatibilitätsprobleme mit dem CPU-Kühler auftreten können. Einfacher und sicherer ist es, gleich Speicher ohne ausladenden Heatspreader zu wählen auch wenn diese nicht immer optisch ansprechend ausfallen.





    Auch die Festplatte des Selbst-Bau Gaming-Rechners darf natürlich nicht komplett ins Hintertreffen geraten, obgleich diese nicht den ausschlaggebenden Faktor fürs Spielen darstellt. Eine günstige Lösung sind derzeit Platten im Bereich von zwei bis vier Terabyte als volumenreiche Datenablage. Für schnelle Zugriffszeiten empfiehlt es sich, auf 3,5"-Modelle mit 7200 Umdrehungen/Minute (rpm) zurück zu greifen. Auch hier lassen sich über diverse Tests die für jeden Geschmack richtigen Festspeicher ausfindig machen.


    Wem das noch nicht reicht bzw. die Empfehlung unsererseits, gleich zusätzlich ein Solid-State-Drive (SSD) mit in die Gesamt-Konzeption mit einbringen. SSDs garantieren durch den verwendeten NAND-Speicher rasante Zugriffszeiten im Bereich von unter einer fünftel Millisekunde. Zum Vergleich: Festplatten haben Zugriffszeiten zwischen 8 und 20 Millisekunden. Der Effekt eines solchen Flash-Speicher-Laufwerks zeigt sich hauptsächlich beim Arbeiten unter Windows oder beim Start von großen Anwendungen und dem Laden von Spielen.



    https://www.teccentral.de/artikel-attachments/18283-128gb-samsung-840-pro-series-2.5-sata-6gbs.jpg
    Bild: Samsung 840 Pro 128 GB

    Durch die falsche oder eher unüberlegt Wahl des Netzteil ergeben sich unseres Erachtens die meisten Computerprobleme. Vor allem beim Aufbau eines Gamer-PC und dessen Anforderungen sollte dieser Komponente einiges mehr an Aufmerksamkeit zugetragen werden, als es der gemeine Computer-Nutzer meist macht. Deswegen sollte man hier genau aufpassen.


    Ein zuverlässiges und leistungsfähiges ATX-Netzteil, das auch unter größeren Belastungen und auf die Nutzungsdauer betrachtet, nicht gleich einbricht, lässt sich nicht immer sofort alleine am Preis fest machen, da es auch im gehobenen Kosten-Bereich einige, wenn auch deutlich weniger, "Blender" gibt. Als allgemeine Aussage dürfte aber gelten, das alles was unterhalb von 50€ mit einer Leistung von 500 W oder mehr zu bekommen ist, nicht für einen störungsfreien Spiele-PC genutzt werden sollte. Der Markt ist auch hier mittlerweile sehr breit aufgestellt, das es nicht immer das allerneueste Modell zum günstigsten Preis sein muß. Beispielsweise kann auch eine etwas betagtere Netzteil-Generation mit etwas weniger Ausgangsleistung, dafür aber wertiger aufgestellt, völlig tauglich und zu einem ansprechendem Preis zu bekommen sein.


    Am Netzteil zu sparen ist also, nett formuliert, nicht sehr empfehlenswert. Moderne Grafikkarten benötigen in der Regel für einen zuverlässigen Einsatz mindestens ein 500-Watt-Netzteil, alles darunter würde das Gesamtsystem überlasten und damit zu Instabilitäten führen. Mit einem Ausfall des Netzteil können auch andere Komponenten im Rechner Schaden nehmen, der sich zwangsläufig auch nicht immer sofort bemerkbar machen muß oder sogar einen kompletten Total-Ausfall erleiden.




    Bild: Cougar GX600v2 Modular 80+ Gold 600 Watt


    Auch hier zählt die Devise, gute Netzteile der etablierten Marken, beispielsweise be quiet!, Cougar, Silverstone, Seasonic und Enermax und viele weitere, sind nicht unbezahlbar und überteuert, denn auch diese bieten mittlerweile gute Budget-Serien von ATX-Spannungswandlern zu erschwinglichen Konditionen mit ausreichender Qualität an. Bei diesen Marken kann man ziemlich sicher sein, dass der PC in guten Händen ist und auch nach einigen Jahren nicht in Rauch aufgeht!




    Die Wahl des Gehäuses ist auf der optischen Seite ganz klar Geschmackssache; allerdings an dieser Stelle der Hinweis, dass ein entsprechend Großes bzw. innen geräumiges Gehäuse zusätzlich zur guten Kühlung der eingebauten Komponenten hilfreich ist. Gaming-PCs können zwar auch auf engstem Raum (Micro-ATX bzw. Mini-ITX) ausgelegt sein, sind dann aber nur durch erheblichen Mehr-Aufwand auf gesunden Betriebstemperaturen zu halten! Desweiteren empfiehlt es sich bei einem Gaming-Rechner auf eine Dämmung nicht direkt zu verzichten, zumal viele Grafikkarten des oberen Leistungsbereichs im Referenzlayout und bei voller Auslastung, durch ihre eingeschränkten Kühllösungen nervig laut werden können.



    https://www.teccentral.de/artikel-attachments/18280-nanoxia-deep-silence-2.jpg
    Bild: Nanoxia Deep Silence 2

    Zu guter Letzt geben wir euch zwei Möglichkeiten, wie ein guter PC mit der Auslegung hin zum Spielen aussehen kann:


    TecCentral-Gaming-PC Juni 2013 bis 750,- Euro


    CPU: AMD Phenom II X6 1045T 6x 2.70GHz Sock.AM3 BOX ca. 95,-€

    Mainboard: ASRock 970 Extreme3 AMD 970 SockAM3+ DDR3 ATX ca. 74,-€

    Grafikkarte: 1024MB VTX3D Radeon HD 7850 X-Edition Aktiv PCIe 3.0 x16 ca. 146,-€

    Speicher: 8GB G.Skill Ares DDR3-1600 DIMM CL9 Dual Kit ca. 60,-€

    Netzteil: Seasonic M12II Bronze Modular 80+Bronze 520 Watt ca. 68,-€

    Gehäuse: Nanoxia Deep Silence 2 (gedämmt) ca. 80,-€

    DVD-Brenner: verschiedenste Modelle um die 20,-€

    SSD: 128GB Samsung 840 Pro Series 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s ca. 115,-€

    HDD: 2TB Seagate SV35.5 ST2000VX000 64MB 3.5" ca. 85,00



    Summe: 743,- Euro



    TecCentral-Gaming-PC Juni 2013 bis 1.200,- Euro


    CPU: Intel Core i5 4670K 4x 3,4 GHz So.1150 BOX ca. 205,-€

    Mainboard: ASRock Z87 Pro4 Intel Z87 Sock1150 DDR3 ATX ca. 125,-€

    Grafikkarte: Gainward GeForce GTX 770 Phantom 2.048 MB ca. 370,-€

    Speicher: 8GB G.Skill Ares DDR3-1600 DIMM CL9 Dual Kit ca. 60,-€

    Netzteil: Cougar GX600v2 Modular 80+ Gold 600 Watt ca. 122,-€

    Gehäuse: Nanoxia Deep Silence 2 (gedämmt) ca. 80,-€

    DVD-Brenner: verschiedenste Modelle um die 20,-€

    SSD: 128GB Samsung 840 Pro Series 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s ca. 115,-€

    HDD: 2TB Seagate SV35.5 ST2000VX000 64MB 3.5" ca. 85,00


    Summe: 1.182,-€


    Sicher kostet so ein ausgewachsenes Gaming-System in Summe eine ordentliche Stange Geld, dieses ist dann auch für die kommenden Jahre und damit einhergehenden neuen Spiele ausreichend gewappnet. Wie immer gilt aber auch hier, es geht mit entsprechenden Abstrichen bei den eigenen Ansprüchen auch günstiger, was wir in einem gesonderten Ratgeber noch einmal konkret aufgreifen werden. Für weitere Fragen oder Anregungen steht das TecCentral-Forum jederzeit offen!


    Euer TecCentral-Team wünscht euch viel Spaß beim konfigurieren, basteln und anschließendem Spielen!

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