• Gaming-PC bis 500 Euro: unmögliches Unterfangen oder doch realisierbar, wir zeigen wie es geht

    Das TecCentral-Team erweitert seinen Ratgeber, in welchen Anhaltspunkte für die Hardware-Wahl gegeben werden, um sich mit relativ geringen finanziellen Mitteln einen dennoch leistungsfähigen Gaming-PC zu konfigurieren, der dennoch bei den meisten aktuellen Spielen in Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten und selbst mit mittleren Bildverbesserungen wie AA/AF ein annehmbares Spielerlebnis bieten soll



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    In unserem ersten großen Ratgeber, „Gaming-PC zusammenstellen: heiße Tipps und nützliche Details“ hatten wir bereits ganz allgemein auf Besonderheiten beim Zusammenstellen eines Spiele-Rechners hingewiesen, dass es beispielsweise in erster Linie an der Wahl der Grafikkarte, dicht gefolgt vom Prozessor hängt, ob und in welcher Qualität die Bildausgabe erfolgen kann. Für einen ausgewachsenen Gaming-Rechner, welcher diese Bezeichnung dann auch wirklich verdient, sind die von uns anvisierten 500 Euro Budget ein sehr mutiges Unterfangen, bezogen auf die reine Auswahl an Neuteilen. Einsparungen an diversen Komponenten sind daher unvermeidlich, die Frage die sich jeder User aber immer wieder aufs neue stellt, sofern die Neuanschaffung eines kompletten Gaming-PC ins Haus steht, wo und an welcher Stelle ist der Rotstift noch am ehesten zu verschmerzen ohne die Gesamt-Performance zu sehr zu beeinträchtigen. Allein am Gehäuse, der Festplatte oder auch dem Arbeitsspeicher lassen sich schon etliche Euro einsparen, um das gesetzte Ziel von 500 Euro nicht zu überschreiten aber dennoch eine sinnvolle Investition in einen leistungsfähigen Rechner zu tätigen.



    Hier mal ein aktuelles Beispiel, um für verhältnismäßig wenig Kosten, ein Maximum an Spiele-Performance zu erreichen:


    CPU: AMD FX Series FX-6350 6x 3.90GHz So.AM3+ BOX ca. 104,-€


    Mainboard: Gigabyte GA-970A-DS3P So.AM3+ Dual Channel DDR3 ATX ca. 61,- €


    RAM: Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 8GB, DDR3-1600, CL9-9-9-24 ca. 62,- €


    Grafikkarte: PowerColor Radeon R9 280 TurboDuo OC, 3GB GDDR5 ca. 165,- €


    Festplatte: 1000GB Seagate Barracuda 7200.14 ST1000DM003 64MB 3.5" (8.9cm) SATA 6Gb/s ca. 47,- €


    Gehäuse: CoolerMaster Force500, USB3.0/2.0 ca. 32,- €


    Netzteil: Cooler Master B500 ver.2 500W ATX 2.3 (RS-500-ACABB1-EU) ca. 36,-€


    Summe: 507,-€ ohne Versandkosten



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    Bildstrecke


    Optionale Komponenten:


    • optische Laufwerk (DVD bzw. BluRay)
    • separate Soundkarte
    • optionale Gehäuselüfter, je nach Gehäuse und verwendeter Komponenten
    • Monitor
    • Tastatur, Maus und weitere Eingabegeräte wie Joystick, Gamepad, Lenkrad etc
    • SSD und/oder weitere Festplatten



    Fazit: Beim Gehäuse sowie der Festplatte können nahezu problemlos die größten Kürzungen erfolgen aber auch beim Motherboard und dem Arbeitsspeicher lassen sich die Ausgaben auf ein Minimum reduzieren und somit die Gesamt-Kosten niedrig halten, um für Prozessor und die besonders wichtige Grafikkarte bei einem Gaming-PC, entsprechend größere Ausgaben ein zu planen. Wer sein altes PC-System hingegen nur einem Upgrade unterziehen möchte, kann das Gehäuse sowie die Festplatte nach Möglichkeit von vorn herein beibehalten und das an dieser Stelle gesparte Geld in eine performantere Grafikkarte oder sogar in eine schnelle SSD investieren.


    Wichtig ist, dass die gewählten Komponenten, was die Leistung angeht, auch halbwegs miteinander im Einklang stehen, d.h. es hat keinen Sinn, sich einen Computer mit dem stärksten Intel Core i7 für den Spiele-Einsatz zu konfigurieren, wenn die Grafikkarte dann durch schlechte Konzeption den Flaschenhals bei der Performance bildet und der Prozessor nie wirklich gefordert ist, oder auch umgedreht. Es bringt auch überhaupt keine Vorteile sich ein Netzteil mit 700 W Ausgangsleistung und mehr für eine erheblich höhere Investitionssumme an zu schaffen, welches dann am Ende Komponenten versorgen soll, die in Summe gerade einmal 300 oder 350 W bei voller Auslastung einfordern.


    Zugegeben überschreiten wir die gezielten 500 Euro um schmale 7 Euro, abgesehen der Versandkosten, die natürlich aber auch bei einem "Fertig-PC" anfallen dürften, insofern man ihn sich liefern lässt. Wer jetzt statt des stärkeren AMD FX-6350-Prozessor einen FX-6300-Prozessor aus gleichem Hause nimmt, wird knapp unterhalt der 500-Euro-Marke landen, aber auch ganze 400 Megahertz im Boost-Modus einbüßen. Jeder muss für sich selbst entscheiden, welche Marke, welches Modell im Spielerechner landen soll. Wir geben nur aufgrund unserer eigenen Erfahrung und diverser Testberichte im Internet eine grobe Richtung vor, bei welcher man aber auch nichts falsch machen kann.


    Für weitere Fragen oder auch Anregungen, nach welchen Gesichtspunkten ihr euren Gaming-PC zusammengestellt habt, steht euch wie immer frei, das TecCentral-Forum zu nutzen!

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