Asus A7V333 und Bios zerschossen

Diskutiere Asus A7V333 und Bios zerschossen im ASUS Motherboard, Mainboard Forum im Bereich Motherboard, Mainboard; Hi, :5 ein Freund hat sich beim flashen das Bios zerschossen. Keine Ahnung, wie er das geschafft hat. Laut seiner Beschreibung hat er nichts falsch ...



 
  1. Asus A7V333 und Bios zerschossen #1
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    Hi, :5

    ein Freund hat sich beim flashen das Bios zerschossen. Keine Ahnung, wie er das geschafft hat. Laut seiner Beschreibung hat er nichts falsch gemacht.
    Es war auch kein Live-Update, sondern durch Booten über <Alt>+<F2>.
    Hat dann, nach beendigung des Flashvorganges <ESC> gedrückt, und das war&#39;s.
    Ich habe jetzt schon 2x gehöhrt, dass ich das Bios im Betrieb ausbauen kann. Höhrt sich spannend an. Dann sein zerschossenen Bios rein und flashen. Soll das so einfach gehen? Klar, sollte das gleiche Board sein.

    Warte mit spannung auf eine Antwort.
    Danke.

    P.s. Kenn jemanden, der das schon bei einem älterem Asus-Board erfolgreich gemacht hat&#33;

  2. Standard

    Hallo ProNummer,

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  3. Asus A7V333 und Bios zerschossen #2
    TecCentral - Ehrenmitglied Avatar von Roland von Gilead

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    JA...das geht

    Also ich persönlich habe das auch einmal mit gemacht aber wenn ich da an den Angstschweiß auf der Stirn des Rechner Besitzers denke, würde ich eher raten das Board einzuschicken...obwohl es bei uns gut gegangen ist...... :bj

  4. Asus A7V333 und Bios zerschossen #3
    Junior Mitglied
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    Moin, Moin AMD4ever,

    ich werde dies wohl am Wochenende versuchen.
    Weist du, auf was ich besonders achten sollte?

    ProNummer

  5. Asus A7V333 und Bios zerschossen #4
    Hardware - Experte Avatar von Romaniac

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    Hi,
    Generell rate ich wie AMD4ever davon ab &#33;

    Worauf es ankommt ist, das der CMOS Baustein vor dem Einschalten des Rechners (Netzstecker ziehen) vorsichtig und gleichmäßig gelöst wird.
    Die sitzen sehr fest im Sockel.
    Damit sollte es leichter sein, ihn während dem Betrieb auszutauschen.Wenn Du es 1000%ig machen willst, vor dem Arbeiten mal kurz mit der Hand an einen Heizkörper um sich statisch zu entladen.



    Last edited by Romaniac at 30. Oct 2002, 10:23

  6. Asus A7V333 und Bios zerschossen #5
    Volles Mitglied Standardavatar

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    Also ich rate auch von der Aktion mit dem flashen auf dem anderen Board ab.
    Einschicken ?? .... hmm die wollen dann immer bloß nen haufen kohle dafür und es dauert ewig ... Wenn ich mal mein Bios beim flashen geschossen hab bin ich zu meinem PC Händler um die Ecke gegangen mit dem BIOS Chip in der Hand und hab gesagt mach mal ... der nimmt dann seinen Eprom Programmer raus und flasht mir das ding für 2,50 €. Schau dich doch mal dort wo du wohnst bei den PC Händlern um und frag ob die sowas auch machen können.

    Greez Yogi

  7. Asus A7V333 und Bios zerschossen #6
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    Weiß nicht ob es noch intressiert,ist ja schon ein paar Tage alt dieser Thread.

    Für alle die es denoch intressiert:

    Die berüchtigte HotSwap-Methode

    Vorwort:

    Diese Methode sollte man nur anwenden, wenn es absolut aussichtslos ist, man alles andere schon erfolglos ausprobiert hat und auf das Motherboard keinen Garantienanspruch mehr hat. Man sollte sich immer vor Augen führen, daß wenn etwas schief geht, man zwei defekte Motherboards sein Eigen nennt. Und der Freund, von dem man sich das zweite Board ausgeborgt hat, nicht gerade hoch erfreut sein wird über den dummen Vorfall. Außerdem möchte ich darauf hinweisen, daß sollte etwas passieren ich mich nicht dafür verantwortlich machen lasse und das jeder für sein Tun selbst verantwortlich ist. Und last but not least sollte man sich als Newbie nicht an diese Materie wagen und lieber einen Fachhändler bei diesem Problem konsultieren (ist meistens billiger und einfacher, als wenn etwas schief geht).


    Was brauche ich dazu:

    den Patienten (das defekte Motherboard)

    den Transplantanten (das funktionierende Motherboard. am besten ein baugleiches wie der Patient, zumindest sollte es aber den selben Chipsatz aufweisen)

    eine Chipzange (falls man sowas nicht hat, ein Minendruckbleistift mit 0,5mm Minenstärke)

    einen kleinen Schraubenzieher

    ein Stück Aluminiumfolie

    eine bootfähige Diskette, auf der das Flash-Utility und das Bios-File sein sollte

    viel Mut und Fingerspitzengefühl (hat man als männliches Wesen sowieso )



    Vorgangsweise:

    Da man sehr schlecht an den Bioschip im eingebauten Zustand des Motherboards rankommt, entfernen wir einmal beide Motherboards aus dem Gehäuse und legen sie vor uns auf den Schreibtisch auf eine nichtleitende Unterlage. Ich empfehle hier ein Stück Pappkarton, da man damit nicht so einfach die Lötstellen auf der Unterseite beschädigen kann und man durch leichtes hineindrücken in den Karton das Board ein bißchen mit den Lötstellen am Karton fixieren kann. Zuerst sehen wir einmal nach, ob es unserem Board einen Jumper für einen Überschreibschutz des Bios gibt (Handbuch lesen) und setzen diesen, falls es ihn gibt so um, daß ein Beschreiben des Bausteines möglich ist. Dann suchen wir uns den Bioschip, der durch den Sockel einfach zu erkennen ist und sehen ihn uns einmal genau an. Irgendwo am Sockel muß eine eindeutige Kennzeichnung zu finden sein, die sich mit einer Markierung (meistens ein kleines Dreieck oder ein Kreis) auf der Oberseite des Bioschips decken sollte. Finder wir so etwas nicht, markieren wir uns am besten den Sockel und den Chip mit einem wasserfesten Faserschreiber, sodaß wir einwandfrei erkennen können, wie der Chip im Sockel saß. Das selbe machen wir nun beim guten Board. Wir beginnen am Besten mit dem defekten Board (damit wir gleich ein bißchen Übung bekommen und nicht gleich das gute Board über den Jordan befördern) und ziehen den Bioschip mit der IC-Zange vorsichtig aus seinem Sockel. Haben wir keine IC-Zange zur Verfügung niehmen wir den Minendruckbleistift stattdessen und beginnen langsam, vorsichtig und mit viel Gefühl, den Chip langsam und kreuzweise über die Ecken aus dem Sockel zu hebeln. Man sollte dies besonders vorsichtig und nur in sehr kleinen Schritten tun, um die Beinchen möglichst nicht zu beschädigen. Haben wir den Chip nun heraussen, legen wir ihn in die Aluminiumfolie oder eben der Hauskatze zum Aufpassen vor die Nase. Das Gleiche tun wir nun mit dem Bioschip am anderen Board. Haben wir diesen aus dem Sockel entfernt, setzen wir ihn entsprechend unserer Markierung durch leichten Druck in den Sockel des anderen Boards wieder ein. Jedoch drücken wir ihn nicht ganz in den Sockel, sondern nur so weit, daß die Kontakte verbunden sind. Danach installieren wir die Grafikkarte, einen RAM-Riegel, die CPU mit Kühler und schliessen das Diskettenlaufwerk und die Tastatur an. Die CPU mit Kühler und den Speicherriegel kann man auch im Motherboard drinnen lassen, ausser es sollte bei der Behandlung im Weg sein. Als letztens schließen wir das Netztteil an und schalten es an. Durch Kurzschließen der beiden Stifte, die normal für den PowerOn-Knopf gedacht sind, durch den kleinen Schraubenzieher, schalten wir das Board ein. Nun gehen wir als erstes in Bios und stellen die Option System Bios Cacheable auf Enabled, damit der ROM-Bios-Inhalt in den RAM-Speicher kopiert wird (sonst stürzt das Board nämlich unweigerlich ab, wenn man den Chip aus dem Sockel zieht) und stellen die Option für den Bios-Schreibschutz auf Disabled. Einstellungen speichern und nun das Betriebssystem von der Diskette booten. Nun den Bioschip wieder wie vorher aus dem Sockel entfernen, nur diesmal bei eingeschalteten Rechner, also noch besser aufpassen als wie beim ersten Mal. Ist der Chip entfernt, legen wir ihn neben dem anderen in die Alufolie, nehmen den defekten Chip und drücken ihn vorsichtig und richtig herum der Markierung, aber wieder nur so weit, daß die Kontakte gerade etwas Verbindung haben (so haben wir´s leichter, wenn wir ihn nochmal heraushebeln müssen) entsprechend in den Sockel. Danach über das Flash-Utility das Bios von der Diskette in den Chip flashen. Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, starten wir den PC neu und sehen was passiert. Bootet er erfolgreich hoch, haben wir gewonnen, schalten den PC ab und drücken den Chip ganz in den Sockel und bauen das Board wieder ein. Dabei sollten wir aber nicht vergessen, auch den anderen Biosbaustein wieder ins Board einzusetzen und auszuprobieren, ob es noch funktioniert. Hat das Ganze nicht geklappt ist etwas daneben gegangen und wir hebeln den Chip nochmals aus dem Sockel, setzen den guten Chip wieder ein, booten mit dem nochmal und probieren das Ganze noch einmal. Allgemein funktioniert es aber schon beim Ersten Mal.
    Thx Kuni
    So nun viel Erfolg.

  8. Asus A7V333 und Bios zerschossen #7
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    Hi,
    dank euch für euer Interesse.

    @Doc
    Vielen Dank für Deine sehr ausführliche Beschreibung&#33; :aa
    Wir werden die Operation heute Nachmittag durchführen.
    Sehr dankbar bin ich Dir für Deine Hinweise, was Bios-Settings angeht.
    Hätte mich wahrscheinlich viel Zeit gekostet dahinter zu steigen. :8
    Ansonsten währe ich ungefähr genau so vorgegangen (Käpten Blaubär lässt grüssen).

    Bin nicht unbedingt ein "Newbit". Bin seit seligen "Datasetten" (und früher) dabei.
    Habe aber bis jetzt noch nicht am "Stammhirn", eines noch lebenden Patienten, herum gepfuscht. :ae
    Und das ohne Bewusstsein verändernde Drogen. :af

    Find ich aber mal was Neues, macht also Spaß&#33;

    Wie gesagt, bin Dir echt dankbar für Deine Schilderung.
    Werde Dir schreiben ob es gefunzt hat.
    Denke, bin heute noch länger Online.

    Also, in diesen Sinne: "Good Operation&#33;"

    :4 ProNummer :4

  9. Asus A7V333 und Bios zerschossen #8
    Doc
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    Naja.......
    Ist doch gern geschehen.
    Wünsche viel Erfolg und berichte mal,ob es denn geklappt hat.
    Ein Bekannter meinte mal,das sobald ein neues Bios verfügbar war,das auch flashen zu müssen.
    Und so kam es, das ich diese OP schon einige Male erfolgreich erledigt hab.
    Nur besser ist,wenn der Kumpel der Dir das Bios leiht nicht dabei ist.
    Sitzen meist nur nervös im Weg. :ae

    Jaja die Datasette.....das waren noch Zeiten. :bj
    Cu


Asus A7V333 und Bios zerschossen

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