Fehler in der Hardware, Vertragswandelung möglich?

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  1. Fehler in der Hardware, Vertragswandelung möglich? #1
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    Standard Fehler in der Hardware, Vertragswandelung möglich?

    Hallo,
    wann und wie kann man allgemein von einer Vertragswandelung gebrauch machen. Ich schildere mal einen fiktiven Fall:

    Endkunde A hat im Februar über den Händler B einen Drucker der Firma C gekauft. Nun ist A nach einiger Zeit aufgefallen, dass der Drucker ziemlich lange im Betriebsmodus bleibt anstatt in den Standbay/Stromspormodus zu wechseln. Darauf hin hat A den Drucker bei B abgegeben und um beseitung des Problems geboten. Händler B hat den Drucker bei der Firma C defekt gemeldet und eine RMA veranlasst. Hersteller C hat sich 5 Wochen nicht gemeldet geschweigen denn den Drucker von Firma B abholen lassen. Der Drucker den A erworben hat, hat eine 36 Monate Vor Ort Garantie. Nach nun 5 Wochen wurde der Drucker von Firma B nun endlich abgeholt und wurde nach einer Reparaturwerkstatt geschickt mit der Hersteller C zusammenarbeitet. Dieser hat lediglich neue Firmaware auf den Drucker gespielt und den den Drucker gereinigt. Nach ca. 6 Wochen bekommt A seinen Drucker wieder und stellt am folgetag beim Anschluss fest, das das gleiche Problem immer noch besteht. A macht den Drucker an und dieser ging nach der Aufwärmphase erst nach 15min anstatt nach 5 min. in den Standbuy Modus. Daraufhin Druckte A eine Seite und stoppt nochmal die Zeit und stellt fest, das der Drucker nach dem Druck einer Seite erst nach 10min. in den Sromsparmodus geht anstatt nach 5min. wie eingestellt. Darauf hin machte A nochmal einige Tests und stellte jedesmal das selbse fest. Zeitweise dauert es bis zu 22min. bis der Drucker in den Stromsparmodus geht. Endverbraucher A griff dann erstmal zur Beschreibung und guckte sich die definition von der Einstellung Stromsparmodus an...

    Stromsparmodus legt fest, wie lange der Drucker nach einem Druckauftrag wartet, ehe er in den Stromsparmodus wechselt. Wenn der Drucker häufig verwendet wird, wählen Sie die Einstellung aus, damit der Drucker mit einer minimalen Aufwärmphase betriebsbereit bleibt. Um den Drucker warm und druckbereit zu halten, wird mehr Strom verbaucht.
    Darauf hin startete A sein Ferndiagnosetool des Druckerherstellers C um nochmal die Einstellungen zu überprüfen. A stellte jedoch fest, das die Einstllung für den Stromsparmodus 100%ig auf 5min. steht. Der fehler wurde also nicht behoben.

    A ruft bei der Supportline des Druckerherstellers an und meldet sein gerät erneut als defekt. A gibt die Alte Bearbeitungsnummer der Firma B durch, damit eine schnellere Bearbeitung erfolgt und der Hotline-Mitarbeiter sich schnell in das Problem einlesen kann. Daraufhin teilte mir C mit, das er sich mit der Beauftragten Firma in verbindung setzt und sich dann melden würde. Nach einiger Zeit rief C den Endverbraucher A zurück und teilte ihm mit, das das nicht gelöst werden kann und das es normal sein. Daraufhin wies A darauf hin, das es aber heisst mit der Einstellung Stromsparmodus=5 den Drucker nach 5min. in den Stromsparmodus setzten zu können. Darauf hin sagte C das es nicht möglich ist, da sich der Drucker egal ob ich nur anmache oder ob ich Drucke auf 120-150 Grad aufheizen würde und sich erst abkühlen muss. Ist der Drucker abgekühlt, dann würde es noch 5min. dauern bis der Drucker in den Stromsparmodus geht. A teilte mit, das dies aber nirgendwo niedergeschrieben ist, das der Drucker die Zeit x + die eingestellte Zeit für den Stromsparmodus benötigt und erwähnt, das es ein Softwarefehler sein muss, da dies bei keinem anderen Druckerhersteller ist, den A in den 5 Wochen die er ohne Drucker war getestet hat. A hat Drucker von 4 anderen Herstellern mit fast identischen Daten verglichen und dies war bei keinem anderen so.

    Jedenfalls steht A jetzt da und hat einen Drucker, der nicht wie in der Beschreibung geschrieben nach der eingestellten zeit in den Stromsparmodus geht sondern erst nach der Zeit X (Abkühlung) + die eingestellte Zeit für Stomsparmodus. Kurz gesagt, der Drucker von A geht nicht nach 5min sonder erst nach 10-22 min. in den Stromsparmodus. Hersteller C teilte nochmals telefonisch mit, das für dieses Problem kein RMA Auftrag eröffnet werden kann, da man das nicht beseitigen könnte und das normal wäre.

    Für Endverbraucher A ist der Drucker nun nicht zu gebrauchen, da A Wert auf einen leisen, Stromsparenden Drucker legt. Durch die lange Dauer im Betriebsmodus ist der Drucker keinesfalls leise sondern er hat ein ziemlich störendes Summen. Weiterhin ist der Drucker durch die lange zeit auch nicht Stromsparend sondern benötigt für die Zeit im Betriebsmodus erheblich mehr Strom als im Standbymodus.

    Hätte A nun die Möglichkeit vom vertrag mit B zurückzutreten bzw. durch eine Vertragswandelung den Kaufvertrag zu kündigen? Das Problem kann weder durch C noch durch die beauftragte Firma von C behoben werden.

  2. Standard

    Hallo h-e-r-o,

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  3. Fehler in der Hardware, Vertragswandelung möglich? #2
    Senior Mitglied Standardavatar

    Standard

    Ich glaube bei 5min, die er zu lange an bleibt, wird es sehr schwer vom Vetrag zurück zutreten. Zumal ich 5min nicht viel finde und wenn man so stromsparend ist, sollte man das innerhalb der 14-Rückgaberecht testen.

  4. Fehler in der Hardware, Vertragswandelung möglich? #3
    Senior Mitglied Standardavatar

    Standard

    Hätte A nun die Möglichkeit vom vertrag mit B zurückzutreten bzw. durch eine Vertragswandelung den Kaufvertrag zu kündigen? Das Problem kann weder durch C noch durch die beauftragte Firma von C behoben werden.
    Im idealfall sollte "A" damit nicht belangt werden, weil er als Endverbraucher und "evtl" Nicht-Kaufmann die Ware beim Eingang vom Hersteller C nicht im Lager von "B" optisch, bzw. technisch prüfen kann/muss. Auch "B" wird eher nicht belangt, die Ware "technisch" und auf funktion zu prüfen, da wenn er diese auspacken würde unter Umständen in dem Moment auch sein *Rückgaberecht innerhalb eines gewissen zeitraumes erlischen würde und er diese auch nur *optisch und auf vollständigkeit beim Eingang prüfen muss?. Er ist ja nur Wiederverkäufer?

    "Für die technische Funktionsweise und des artikels "produkteigenschaften" ist Hersteller "C" am ehesten verantwortlich."

    A sollte jedenfalls von B nicht alleingelassen werden mit dem Problem das evtl durch C verursacht worden sein könnte und gemeinschaftlich mit B lösen. Auch sollte die "evtl" Schuld nicht auf "B" abgewiegelt werden. Sprich sollte "C" u.u diesbezüglich um Information gebeten werden, wobei jedoch sichergestellt sein sollte, das der "unter umständen - fehler" nicht am eigenem System liegt.

    weiterhin können die sich sicherlich auf *variable testbedingungen hinsichtlich "messungen" stützen.

    Und evtl sind fremdsprachige übersetzungen der Hersteller nicht *ganz so wörtlich zu übersetzen bzw. übersetzbar. "unter umständen"

    Als beispiel könnten *unsaubere registry einträge* unterschiedliche Warteschlangen verursachen? evtl neuinstallation versucht oder drucker an einem anderen PC getestet?

    bzw. "wenn" ---> fiktiv ---> mit den Produkteigenschaften die Zugesichert wurden, geworben wurde und diese definitiv nicht gegeben sind, könnte dies ein Lockvogelangebot bis hin zur fehlerhaften Anpreisung sein. *meine Meinung

    mfg

  5. Fehler in der Hardware, Vertragswandelung möglich? #4
    Volles Mitglied Avatar von ricomat

    Standard

    es geht im grunde nur um die frage, ob das verspätete eintreten in den stromsparmodus als mangel an der sache zu werten ist.

    wenn ja, dann hat der händler die verplflichtung diesen mangel zu beseitigen. dazu kannst du ihm eine frist setzen (5 wochen sind zu lang). will der händler die sache um nachzubessern irgendwohin schicken, hast du anspruch auf ein ersatzgerät, ob das dem händler gefällt oder nicht.

    so! jetzt krieg das mal ohne anwalt durch!

  6. Fehler in der Hardware, Vertragswandelung möglich? #5
    Senior Mitglied Standardavatar

    Standard

    /me:
    bzw. "wenn" ---> fiktiv ---> mit den Produkteigenschaften die Zugesichert wurden, geworben wurde und diese definitiv nicht gegeben sind, könnte dies ein Lockvogelangebot bis hin zur fehlerhaften Anpreisung sein. *meine Meinung

    ricomat:
    es geht im grunde nur um die frage, ob das verspätete eintreten in den stromsparmodus als mangel an der sache zu werten ist.
    Stellt sich die Frage, welcher von beiden mit der Produkteigenschaft wirbt.

    C oder B? *sry warn dreher (//edit)

    *um "b"c"a" etwas auszuweiten: "ist b überhaupt berechtigt von c wörtlich Wartungsarbeiten zu übernehmen die einen Hardwareeingriff erfordern*

    Unter Kaufleuten waren Verträge/Aufträge teilweise wörtlich gültig bestätigbar?



    Zitat:
    Stromsparmodus legt fest, wie lange der Drucker nach einem Druckauftrag wartet, ehe er in den Stromsparmodus wechselt. Wenn der Drucker häufig verwendet wird, wählen Sie die Einstellung aus, damit der Drucker mit einer minimalen Aufwärmphase betriebsbereit bleibt. Um den Drucker warm und druckbereit zu halten, wird mehr Strom verbaucht.
    Wobei der satz "Wenn der Drucker häufig verwendet wird, wählen Sie die Einstellung aus, damit der Drucker mit einer minimalen Aufwärmphase betriebsbereit bleibt." Doch sehr zerfieselbar ist, und natürlich viel Raum bietet.

    Abkühlung haben die Leut jedoch tatsächlich nicht als *rahmenbedingung*

    --> wenn manns fiktiv "ganz wörtlich" nimmt,

    ...nicht erwähnt?

    *übernatürliche gewalt*? *übernatürlicher Einfluss* --> nicht die Sache betreffend? .... nicht versicherbar.

    und dazu kommt das änderungen in Bedienungsanleitungen meist ohne vorbehalt geändert werden können? Natürlich wird dies dem USER meist mitgeteilt bzw hat dieser in diesem bereich eine gewisse Eigenverantwortung?

    *man koennte die Reperaturfirma auch bitten, das genaue Auftreten des Druckerverhaltens reproduzierbar zu schildern und sie darum bitten die Kühlung des Druckers ggf. zu überprüfen. --> passiert sin au nur menschen..

    *is dat n laserdrucker?

    Die Frage:

    Ist der Vertrag "gültig" oder "nichtig" könnte auch zu veranschlagen sein.

    bzw..

    Evtl könnte der Händler aus "kulanzgründen" ein anderes Gerät innerhalb der Austauschfrist evtl gegen geringen Aufpreis oder Preisminderung anbieten.

    Wobei bei genauerer betrachtung "B" von "A" zu belangen sein könnte, weil:

    Vermutung:
    /me: C oder B? *sry warn dreher (//edit)

    *um "b"c"a" etwas auszuweiten: "ist b überhaupt berechtigt von c wörtlich Wartungsarbeiten zu übernehmen die einen Hardwareeingriff erfordern*
    "B" ---> der Verkäufer unter umständen Aufgaben übernommen haben könnte zu denen er "unter umständen" --> (weiss ich nicht) ---> nicht durch "C" berechtigt worden sein könnte, welche wiederum diesen Punkt wie fast jeder Hersteller es normalerweise tut mit Garantiesiegeln und AGB regelt. Wenn man beim Hersteller von einer beispielsweise *dritten instanz spricht die nicht für die "uu nichterfüllung des RMA Auftrages zu belangen sein kann "?" Wobei hier wieder auf die Reparaturfirma verwiesen werden sollte, welche mit genauerer Problembeschreibung nochmals zugezogen werden sollte.

    irgendwas passt an folgender stelle meiner Ansicht nach nicht:

    kann man nur hoffen, das "B" nicht aufgaben von "C" übernommen hat.

    Dieser hat lediglich neue Firmaware auf den Drucker gespielt und den den Drucker gereinigt.
    Eins is klar "A" will nen drucker.

    --> end *kann auch schwachsinn sein

    *ich würde fiktiv empfehlen beim Hersteller genauere angaben zum Grund der Reklamation und auch ganz spezifisch bezüglich der Abkühlungsphase um exakte Informationen bitten. Quasi "ob das den wechsel zwischen standby" beeinträchtigen kann wie die Raumtemperatur ist, und in wie weit sich das auswirkt. Und ob die Kühlung bezüglich der geschilderten Produkteigenschaft geprüft werden könne* *fiktiv

  7. Fehler in der Hardware, Vertragswandelung möglich? #6
    Volles Mitglied
    Threadstarter
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    Standard

    @OHKI
    Das Problem tauchte ja erst nach einiger zeita uf. Am Anfang ging der Drucker nach 5min. in den Standby Modus. Und auf einmal bemerkte ich das die zeit irgendwie länger war als sonst und stoppte sie. Dabei viel mir auf, das es mind. 10min sind. Das höchste waren 22 minuten bis der Drucker in den Stromsparmodus wechselte.Aus diesem grund war es nicht möglich von dem 14 tage Rückgaberecht gebrauch zu machen. Das Problem trat erst nach 4 Monaten auf und die zeiten bis der Drucker in den Standby Modus wechselt wurden immer länger...

    @FDISK
    Ich habe den Drucker an zwei Systemen bei und auch an einem System bein Händler B angeschlossen und der Drucker blieb an allen Systemen mind. 10 Minuten im Betriebsmodus. An meinem System liegt es also nicht. Mein Laptop war zudem noch frisch installiert...

    was meinst Du mit geworben? C hat in der Aussschreibung nicht geschrieben das der Drucker 5 minuten braucht ehe er in den Standby Modus geht. Das wäre ja eine negative Eigenschaft des Druckers, da bei jedem anderen Hersteller der Drucker nach einem Druck innherlab weniger sekunden in den Standby Modus geht. Es steht lediglich der von mir Zitierte Satz in der originalbeschreibung des druckers.

    ich interpretiere das geschirbene in der beschreibung so, das der drucker nach einem druck die eingestellten 5min. wartet und dann in den standbymodus geht. Und dies macht er halt nicht mehr.


    B hat die Wartungsarbeiten für den Drucker nicht übernommen. ich habe lediglich B den Drucker zur RMA gegeben da B mein Händler war. C hat eine vertragsfirma beauftragt die den Drucker "reparierte"!

    Die von Dir angesprochene und rot geschriebene Aufwärmphase wird in den technischen Eigenschaften des Drucker mit 40sekunden Beschrieben. Also dürfte es inkl. Aufwärmen max. 5min und 40 sekunden dauert ehe der drucker in den Standbymodus wechselt. selbst wenn ich die aufwärmphase noch dazurechne so wäre ich mit mind. 10 max. 22 minuten sehr weit über der eigentlichen Zeit drüber.

    Es handelt sich um einen Schwarz/Weiß Laserdrucker. An meiner Raumptemperatur kann es nicht liegen, da diese 20 Grad nicht übersteigt.


Fehler in der Hardware, Vertragswandelung möglich?

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