Beste Grafikkarten 2015: aufgeschlüsselt in Preisklassen von 100, 150, 250, 600 und High-End

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  1. Beste Grafikkarten 2015: aufgeschlüsselt in Preisklassen von 100, 150, 250, 600 und High-End #1
    Super-Moderator Avatar von maniacu22

    Mein System
    maniacu22's Computer Details
    CPU:
    Intel® Core™ i5-3570K @ 4GHz
    Mainboard:
    ASRock Z77 Extreme6
    Arbeitsspeicher:
    4x 8GB Crucial Ballistix DDR3L-1600 CL8 VLP
    Festplatte:
    250 GB Crucial MX200; 500 GB Samsung Evo; 3 TB Seagate Constellation CS; 2x 1TB Samsung Spinpoint
    Grafikkarte:
    XFX Radeon R9 Fury X
    Soundkarte:
    Soundblaster Z
    Monitor:
    1x Philips BDM3270 + 1x NEC Multisync LCD2170NX
    Gehäuse:
    Silverstone Fortress FT02
    Netzteil:
    BeQuiet! E10 750W
    Betriebssystem:
    Windows 10 Pro 64Bit
    Laufwerke:
    LiteOn eUAU108-11

    Standard Beste Grafikkarten 2015: aufgeschlüsselt in Preisklassen von 100, 150, 250, 600 und High-End

    Originalansicht: Beste Grafikkarten 2015: aufgeschlüsselt in Preisklassen von 100, 150, 250, 600 und High-End

    Die Grafikkarte wird oftmals neben der CPU als als wichtigste Komponente in einem PC, speziell in einem Spiele-PC gesehen, da diese für einen flüssigen Bildaufbau wichtiger als irgend eine andere Komponente ist. Da sich in diesem Jahr, besonders in den letzten Tagen wirklich viel auf dem Sektor der Pixelbeschleuniger getan hat, ist es mal wieder an der Zeit, euch einen groben Überblick über die jeweiligen Preis- und Leistungsklassen zu gewähren


    Athlon 1 GhZ zu heiss-74768d1418299450-amd_nvidia.jpg


    Auch wenn bereits einige legendäre Grafikkartenhersteller die Bühne verlassen haben, bringen die verbliebenen namhaften Hersteller wie ASUS, Gigabyte, MSI, Sapphire, PowerColor, Club3D, XFX, HIS und wie sie alle heißen unzählige Versionen einer Grafikkartengeneration heraus, so dass man schnell den Überblick verlieren kann. Andererseits fehlt auch vielen PC-Usern einfach die Zeit, um "up-to-date" zu bleiben, weshalb es umso wichtiger ist, bei einer Neuanschaffung durch eine gute Beratung das für den Einsatzzweck richtige Modell zu kaufen. Während der letzten Elektronik-Messen im Juni hat nicht nur der Platzhirsch Nvidia, sondern auch AMD als sein ärgster Konkurrent das Portfolio mit unzähligen Modellen erweitert, welches von unter 100 bis weit über 1.000 Euro reicht. Hier ist es wichtig, einen Überblick zu erhalten, welche Grafikkarte in den Preiskategorien unter 100 Euro, bis 150 Euro, ab 150 Euro, ab 250 Euro und ab 600 Euro zu finden und im speziellen auch empfehlenswert sind.


    Einsteiger-Grafikkarten bis 100 Euro:


    Je nach Anwendung muss eine Grafikkarte bis 100 Euro nicht unbedingt schlecht sein, denn selbst in dieser Preisregion lassen sich mittlerweile Modelle finden, mit denen selbst aktuelle Games auf einem Full-HD-Monitor wiedergegeben werden können. Hier sollte allerdings einkalkuliert werden, dass oftmals die maximalen Details beziehungsweise Bildverbesserungsverfahren wie Anti-Aliasing oder Anisotropische Filterung reduziert beziehungsweise ganz abgestellt werden müssen. Die derzeit schnellste erhältliche Grafikkarte, welche ihr für unterhalb 100 Euro erhaltet, kommt aus dem Hause AMD und stellt immer noch die Radeon R7 260X dar, welche allerdings von der marginal langsameren Nvidia GeForce GTX 750 dicht verfolgt wird. Die Nvidia-Karte kann hier mit einem besseren FPS/Watt-Verhältnis punkten, da die GTX 750 die erste, auf dem besonders stromsparenden Maxwell-Chip basierende Grafikkarte ist. Wer passiv gekühlte Modelle mit gleicher Leistung sucht, wird allerdings erst in der Klasse bis 150 Euro finden, da sich die Hersteller die aufwendiger gestalteten Kühlsysteme gesondert bezahlen lassen.


    AMD Radeon R7 260X (1.024 Megabyte GDDR5) ab 95,19 Euro (Preis-Leistungs-Sieger)
    Nvidia GeForce GTX 750 (1.024 Megabyte GDDR5) ab 99,85 Euro


    Mittelklasse-Grafikkarten bis 150 Euro


    Auch wenn sich in der Preisklasse bis 150 Euro mit der GeForce GTX 750Ti ein besonders ausgewogenes Nvidia-Modell finden lässt, muss sich diese Karte der deutlich schnelleren Radeon R7 370 stellen. Bezüglich der Grafikleistung ist das Nvidia-Modell der Konkurrenz von AMD weit unterlegen, aber wie schon bei der 100-Euro-Klasse kann Nvidia auch hier wieder das bessere FPS-pro-Watt-Verhältnis aufstellen. Die GTX 750 Ti lässt sich von der Leistung her mit der älteren GeForce GTX 560Ti vergleichen, nur dass das das Haswell-Modell mit einer TDP von 55 Watt nur ein Drittel des Stroms für sich beansprucht. Die Konkurrenz aus dem Hause AMD benötigt hier mit einer TDP von 150 Watt ebenfalls das Dreifache an Strom, kann sich aber wie bereits erwähnt mit deutlich höheren FPS-Raten von der Nvidia-Konkurrenz distanzieren. Die bereits erwähnten passiv gekühlten Pixelbeschleuniger lassen sich aber in dieser Preisklasse finden. Das derzeit in dieser Preisklasse zu empfehlende Modell trägt den Namen GeForce GTX 750Ti KalmX und kommt aus dem Hause Palit.


    Nvidia GeForce GTX 750Ti KalmX (2 GB GDDR5 passiv) ab 146 Euro
    Nvidia GeForce GTX 750Ti (2 GB GDDR5 aktiv) ab 120 Euro Radeon R7 370 (2 GB GDDR5 aktiv) ab 140 Euro (Preis-Leistungs-Sieger)


    Oberklasse-Grafikkarten ab 150 Euro


    Zwischen 150 und 250 Euro lassen sich schon Grafikkartenmodelle mit einem mittelgroßen Videospeicher zwischen zwei und vier Gigabyte finden, was schon in Richtung Oberklasse geht. Beide Hersteller führen überarbeitete, aber auch nachweislich keine neuen Modelle in den Ring. Nvidias GeForce GTX 960 sowie AMDs Radeon R9 380 sind Grafikkartenmodelle, die beide mit vier Gigabyte GDDR5-Videospeicher ausgestattet sind, und hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit jedes aktuellen Spiel in Full-HD-Auflösung mit maximalen Settings darstellen kann. Wer hiermit einen Monitor mit 2.560 x 1.440 oder sogar schon Ultra-HD (3.840 x 2.180) betreiben möchte, sollte bei aktuellen Games nicht mit maximalen Details rechnen dürfen. Beide Grafikkartenmodelle gibt es zwar auch mit der Hälfte an RAM, allerdigs sind zwei Gigabyte GDDR5-RAM heutzutage nicht mehr als zukunftssicher zu bezeichnen.


    Nvidia GeForce GTX 960 (4 GB GDDR5) ab 226 Euro
    AMD Radeon R9 380 (4 GB GDDR5) ab 218 Euro


    High-End-Grafikkarten ab 250 Euro


    Einen wirklichen Preis-Leistungs-Sieger in der Preisklasse der Oberklasse- und High-End-Grafikkarten zu finden, ist wirklich schwierig, da das Ergebnis Ermessenssache ist. Mit sämtlichen Grafikkarten dieser Preiskategorie könnt ihr - die passende CPU vorausgesetzt - jegliches aktuelle Spiel mit sehr hohen, teilweise sogar maximalen Details genießen, selbst in Ultra-HD. Interessant ist hier die Preisentwicklung der Radeon R9 390 mit ihren acht Gigabyte GDDR5-Ram, die bereits für fast das gleiche Geld wie Nvidias GeForce GTX 970 zu bekommen ist, welche noch vor Weihnachten zum Preis-Leistungs-Sieger gekürt wurde. Auch wenn die Radeon R9 390 hinsichtlich seiner Chip-Leistung der GeForce GTX 970 in etwa ebenbürtig ist, reißt es die AMD-Karte vor allem in höheren Auflösungen heraus und galoppiert Nvidia davon. Die GeForce GTX 980 kann sich in dieser Klasse in den meisten Benchmarks behaupten - selbst gegen den doppelten Ram - doch reißt sie im gesamten Feld auch die größte Lücke in den Geldbeutel. Und bevor ihr 500 Euro für dieses Modell ausgebt, könnt ihr auch gleich in die nächste Kategorie schauen. Außerdem soll die nächsten Tage noch die neue AMD Radeon Fury (non X) mit HBM-Speicher vorgestellt werden, die möglicherweise in diese Preisklasse zwischen 250 und 600 Euro fallen dürfte. Noch in diesem Jahr soll die Fury Nano folgen, welche sich ebenfalls in dieser Preisklasse bewegen wird.


    UPDATE: 15.07.2015 14:40 uhr


    In den letzten zwei Tagen haben die ersten Händler Modelle der AMD Radeon Fury (non X) in ihr Portfolio aufgenommen. Die hier gelisteten Preise von 599 Euro und mehr dürften sich in den nächsten Tagen/Wochen noch normalisieren, so dass die Fury, die Anstelle der Kompakt-Wasserkühlung mit einer Luftkühlung angeboten wird und dadurch auch stolze 30 Zentimeter in der Länge misst, eine echte Alternative zu den Enthusiasten-Karten darstellen könnte. Technisch gesehen, leistet der große Bruder Furx X gute 20 Prozent mehr, was sich aber erst in kommenden Benchmarks zeigen muss.


    AMD Radeon R9 390 (8 GB GDDR5) ab 328 Euro (Preis-Leistungs-Sieger)
    AMD Radeon R9 390X (8 GB GDDR5) ab 429 Euro
    AMD Radeon R9 290X (8 GB GDDR5) ab 399 Euro
    AMD Radeon Fury Nano (4 GB HBM?) - coming soon
    [B]AMD Radeon Fury (4 GB HBM) ab 599 Euro
    Nvidia GeForce GTX 970 (3,5 GB + 0,5 GB GDDR5) ab 314 Euro
    Nvidia GeForce GTX 980 (4 GB GDDR5) ab 480 Euro


    Enthusiasten-Grafikkarten ab 600 Euro


    Wem die bisherigen Single-Core-Grafikkarten einfach nicht schnell genug sind und trotzdem kein Platz für ein SLI- respektive CrossFire-System bleibt, dann gibt es für Hardware-Enthusiasten entweder Dual-Core-Modelle oder auch die neuen Single-Core-Flaggschiffe der neuesten Generationen von Nvidia und AMD. Über Sinn und Unsinn für eine Grafikkarte in dieser Preiskategorie braucht man sich wirklich nicht zu unterhalten. Enthusiasten wollen stets nur das Beste vom Besten, wobei letzteres gerade gut genug ist. Und seien wir doch mal ehrlich, die "normalen" Anwender sollten froh sein, dass es Laute gibt, die so eine Technikverliebtheit an den Tag legen, denn in ein paar Monaten - vielleicht auch ein paar mehr - wird diese Technik in den Oberklasse oder sogar Mittelklasse-Modellen zu finden sein. Nvidias GeForce Titan Z sowie die neue Titan X stellen zwar die Spitze der technischen Evolution im grünen Sektor dar, doch wurde bereits in Benchmarks bewiesen, dass die neue GeForce GTX 980 Ti für 300 Euro weniger auf eine annähernd gleiche Performance kommt. Aber auch aus der roten Ecke, aus dem Hause AMD kommen mit der Fury X sowie der erst für die Jahreswende angekündigten Fury X2 zwei neue Konkurrenten, die Nvidia nicht nur gehörig Druck hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit machen, sondern auch die Preise nach unten korrigieren. AMDs neue Fury X kann mit ihrer Leistung durchaus überzeugen, kann die Nvidia GTX 980 Ti allerdings nicht wirklich überholen. Die integrierte Kompaktwasserkühlung lässt die Fury X aber selbst unter Vollast angenehm leise treten, was schonmal ein Vorteil gegenüber der Konkurrenz von Nvidia darstellt. Solange AMD aber noch keine weiteren Informationen zu der Fury X2 preis gibt, lassen wir aus Sentimentalitätsgründen die Radeon R9 295X2 in der Liste, welche mit ihren zwei Hawaii-Chips auch heute noch eine mehr als beachtliche Leistung generiert, allerdings zu Lasten des Stromverbrauchs, welcher bei 500 Watt und mehr liegen kann. Einen wirklichen Preis-Leistungs-Sieger möchte ich in dieser Kategorie bewusst nicht küren, da sich die Fury X sowie die GTX 980 Ti hinsichtlich ihrer Leistung aber auch vom Preis zu stark ähneln.


    AMD Radeon R9 295X2 (8 GB GDDR5) ab 679 Euro
    AMD Radeon Fury X (4 GB HBM) ab 699 Euro
    AMD Radeon Fury X2 (8 GB HBM?) - coming soon
    Nvidia GeForce GTC 980 Ti (6 GB GDDR5) ab 670 Euro
    Nvidia GeForce GTX Titan X (12 GB GDDR5) ab 995 Euro
    Nvidia GeForce GTX Titan Z (2 x 6 GB GDDR5) ab 1.592 Euro


    Fazit:


    Vor dem Kauf einer Grafikkarte ist es zudem ratsam, sich aktuelle Benchmarkergebnisse anzusehen, da es auch bei gleichem Grafikkarten-Chip zwischen den Herstellern nicht nur zu Performance- und Preisunterschieden kommen kann, sondern auch die Kühlerqualität/Lautstärke einhergehend mit der Treibersoftware eine entscheidende Rolle spielen kann. Beim Upgrade einer Grafikkarte sollte man ebenfalls bedenken, dass der nominelle Leistungssprung zwischen einer Generation in etwa nur zwischen 10 und 20 Prozent liegt. Nach ein bis zwei Generationen sollte man frühestens an den Neukauf einer Grafikkarte denken, da sich dann die Leistung um etwa 50 Prozent erhöht haben sollte. Anders sieht das Bild mittlerweile bei der Energieeffizienz aus. Während die ältere GeForce GTX 780 Ti leistungsmäßig der neuen GeForce GTX 970 nicht übermäßig viel nachsteht, hat sich die Stromaufnahme unter Last faktisch halbiert. Ein Grafikkarten-Verbund wie 3-Way-SLI oder AMDs Crossfire lohnt sich auch nur, wenn mehrere Monitore gleichzeitig genutzt werden und man nicht explizit nach Microrucklern Ausschau hält. Da immer wieder Fragen aufkommen, ob sich ein SLI auf Basis von zwei Mittelklassegrafikkarten mehr lohnt als ein Single-Core-Flagschiff. Unsere Antwort lautet entschieden „NEIN“. Ein Single-Core-Flaggschiff hat keine Probleme mit Spieleprofilen, die bei einem Karten-Verbund notwendig sind, erzeugt in der Regel weniger Abwärme, weniger Lautstärke, verbraucht in der Regel auch weniger Strom und ist womöglich noch um einiges günstiger.

    Meinung des Autors: Der Euro ist derzeit nicht sonderlich stark, was sich gerade in der Preisentwicklung PC-Sektor bemerkbar macht. Wer derzeit nicht zwingend aufrüsten muss, sollte lieber noch etwas warten, bis sich die Preise stabilisiert haben. Zudem verfügen Grafikkarten der Vorgänger-Generation - sprich GeForce GTX 780 (Ti) sowie AMDs Radeon R9 290 (X) auch heutzutage noch über mehr als ausreichend Power, so dass man sich genau überlegen sollte, ob man jetzt noch einmal rund 400 Euro und mehr in einen neuen Pixel-Beschleuniger investieren sollte.

  2. Standard

    Hallo maniacu22,

    schau Dir mal Diesen Ratgeber. an. Dort wirst du bestimmt fündig.
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Beste Grafikkarten 2015: aufgeschlüsselt in Preisklassen von 100, 150, 250, 600 und High-End

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