Dicke Belohnung für Wurmverräter

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  1. Dicke Belohnung für Wurmverräter #1
    Gelöscht
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    250.000 Dollar für die "Verräter"

    Microsoft will dem Wurmverräter eine Belohnung von 250.000 Dollar zahlen. Durch einen Tipp hatten die Ermittler den Schöpfer des Computerwurmes "Sasser" aufspüren können. Die Suche nach dem Programmierer des zerstörerischen Computerwurms "Sasser" begann mit einem Tipp: "Uns hat im Laufe der Woche ein Anruf erreicht von Personen, die vorgaben, die Identität des Täters zu kennen", sagte der Datenschutzbeauftragte von Microsoft-Deutschland, Sascha Hanke. Der Mann sieht nicht wie ein James Bond aus in seinem mausgrauen Anzug und der gelben Krawatte. Aber Hanke war es, der in den letzten Tagen den Urheber von "Sasser" herausfand und der Polizei den Weg wies[weiterlink].
    Auf einer Pressekonferenz am Samstag erzählte Hanke, wie er dem 18-Jährigen aus Niedersachsen auf die Schliche kam, der mit seinem Wurm "Sasser" Millionen PCs auf der ganzen Welt lahm legte und Millionenschäden verursachte. Ihm sei schnell klar geworden, dass die anonymen Anrufer keine Trittbrettfahrer seien, sagte er. "Dazu wussten sie zu viel." Hanke forderte mehr Beweise. Teile des Quellcodes von "Sasser" sollten die Anrufer ihm beschaffen.
    Das klappte: "Wir haben von den Personen dann Teile des Quellcodes bekommen. Wir können mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass diese Personen den Quellcode direkt vom Verursacher bezogen haben", sagte Hanke. Der Quellcode ist die ursprüngliche Vorlage eines Programms, die grundlegende Version, die als eine Art Fingerabdruck gilt. Damit war klar, dass die Tippgeber ganz dicht dran waren am "Sasser"-Programmierer. "Ich habe mich dann am Donnerstag um 21.00 Uhr in München ins Flugzeug gesetzt und mich im norddeutschen Raum mit den Personen getroffen", berichtete Hanke und ergänzte: "Wir haben dann von diesen Personen die Identität des Täters erhalten." "Sasser" konnte seine Schäden nur anrichten, weil es im Microsoft-Programm eine Lücke gab. Daher war der Software-Gigant aus Seattle im US-Staat Oregon auch bis in die obersten Etagen mit der Fahndung nach dem "Sasser"-Urheber beschäftigt: "Unsere Sicherheitsexperten in der Zentrale in Redmont haben den übermittelten Quellcode analysiert und gesagt: Das ist es", erzählte Hanke. Besonders beeindruckt waren sie von der Arbeit des Täters dabei nicht: Bei dem 18-Jährigen handele es sich nicht um "einen genialen Programmierer".
    Aber warum haben sich die Tippgeber bei Microsoft gemeldet? Hanke wird schweigsam an diesem Punkt. Er erzählt nur weitläufig davon, dass Microsoft seit November 2003 einen Topf mit 5 Millionen US-Dollar (4,14 Millionen Euro) eingerichtet hat, aus dem Tipps auf Viren-Urheber Belohnungen kassieren können. Bis zu 250.000 Dollar pro Virus seien ausgesetzt, sagte er.
    Microsoft-Vizepräsident und Justiziar Brad Smith sagte in Seattle, das Geld würde nach einer Verurteilung des 18-Jährigen ausgezahlt. Wer die Tippgeber genau sind, wollte er auch nicht sagen: "Uns ist die Identität der Anrufer bekannt. Wir machen zum Schutz der Personen keine weiteren Angaben."
    Nachdem Hanke in der Nacht auf Freitag irgendwo in der norddeutschen Tiefebene also einen Namen erfahren hatte, ging alles ganz schnell: "Microsoft hat uns am Freitag um 08.00 Uhr kontaktiert", sagte der Direktor des LKA Niedersachsen, Rüdiger Butte.
    Am Vormittag hatten Polizei und Staatsanwaltschaft dann den Durchsuchungsbefehl des Amtsgerichts, am Nachmittag war der selbst gebaute PC des 18-Jährigen sichergestellt, auf dem der Quellcode sein soll. Noch in der laufenden Durchsuchung legte der junge Mann ein volles Geständnis ab. Die Polizei ist sicher, den Richtigen zu haben. Der Verdächtige habe Dinge gewusst, "die nur der Täter wissen kann". Butte sagte, es sei ein Ermittlungserfolg, "den ich als einmalig weltweit bezeichnen will".
    Auf den Verdächtigen kommen nur harte Zeiten zu: Er muss sich wegen Computersabotage nach Paragraf 303 des Strafgesetzbuches verantworten, Höchststrafe 5 Jahre Haft. Und er muss wohl Schadenersatz leisten, wenn er verurteilt wird. Kleiner Hoffnungsschimmer: Er ist erst am 29. April 18 geworden und wird deshalb nach dem Jugendstrafrecht behandelt. Laut Oberstaatsanwalt Helmut Trentmann aus Verden besucht er die Berufsfachschule für Wirtschaftsinformatik und ist Hobbyprogrammierer. Seine Mutter betreibt einen Computershop mit dem Namen "PC help".
    Laut Trentmann gab der junge Mann aus dem Ort Waffensen an, er habe zunächst ein Anti-Viren-Programm entwickeln wollen. Erst "angespornt durch andere computerbegeisterte Klassenkameraden" habe er den Virus "Netsky" entwickelt, von dem seit Februar 28 Varianten kursieren. Aus "Netsky" habe er "Sasser" geschaffen. "Der Beschuldigte räumt ein, dass ihm bewusst sei, dass er großen Schaden angerichtet hat", sagte der Oberstaatsanwalt. Das wahre Ausmaß habe er aber nicht gesehen. Der junge Mann habe "mit voller Absicht gehandelt". Weil es keine Haftgründe gab, wurde er noch am Freitag wieder entlassen.

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    Hallo Gelöscht,

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  3. Dicke Belohnung für Wurmverräter #2
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    Naja arg viel Mitleid hab ich mit solchen Leuten nicht. Den Ärger und den Schaden was durch den ganzen Viren und Würmermist verursacht wird ist doch zum Kotzen. Als ob das mit dem Spam nicht schon reichen würde. :cf

  4. Dicke Belohnung für Wurmverräter #3
    Computer Doktor Avatar von Twin_Four

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    Super, einfach nur Super .... hoffe er wird lange hinter den Gittern schmoren :ek

  5. Dicke Belohnung für Wurmverräter #4
    Senior Mitglied Avatar von larac4

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    ..."Der Beschuldigte räumt ein, dass ihm bewusst sei, dass er großen Schaden angerichtet hat", sagte der....
    Was sonst?!!!!!!!!!!!!!!!!
    Das war ja wohl auch seine Absicht. Was solche Menschen treibt?...keine Ahnung :8

    ...Das wahre Ausmaß habe er aber nicht gesehen...
    Das glaub ich nicht, schliesslich war er nicht der erste der einen Wurm entwickelt, verbreitet und damit erheblichen Schaden angerichtet hat.
    Der hat schon gewusst was er da getan hat. :cj

    ...dass Microsoft seit November 2003 einen Topf mit 5 Millionen US-Dollar (4,14 Millionen Euro) eingerichtet hat, aus dem Tipps auf Viren-Urheber Belohnungen kassieren können...
    Ist immerhin eine gute Möglichkeit Menschen dazu anzustacheln, ihre Großmutter zu Verkaufen und eine Wirkungsvolle noch dazu.
    :2

    Ich hoffe, dass dies vielleicht den nächsten Abschreckt und dieser lieber die Firmen einfach mal so darauf hinweist.
    Aber bei den Redmondern muß es schon ein Virus oder ein Wurm sein, damit Lücken geschlossen werden.

  6. Dicke Belohnung für Wurmverräter #5
    Hardware Vernichter Avatar von Tufix

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    für 250.000 Dollar werde ich auch gerne zum Wurmverräter :2
    wobei verräter nicht ganz das richtige wort dafür ist

  7. Dicke Belohnung für Wurmverräter #6
    Zidane
    Besucher Standardavatar

    Standard

    Originally posted by Fetter IT@9. Mai 2004, 10:55
    "Unsere Sicherheitsexperten in der Zentrale in Redmont haben den übermittelten Quellcode analysiert und gesagt: Das ist es", erzählte Hanke. Besonders beeindruckt waren sie von der Arbeit des Täters dabei nicht: Bei dem 18-Jährigen handele es sich nicht um "einen genialen Programmierer".
    Hi..

    tja immerhin scheint MS ebenfalls nicht in der Lage zu sein, ein *sicheres* BS auf dem Markt zu bringen, ohne Sicherheitslücken die einem Fischernetz gleichen. Daher würde ich als Firma Schadenersatzansrpüche an Mircosoft stellen, weil diese nicht *rechtzeitig* in der Lage waren das Loch zu stopfen, und nicht an den Verursacher der nichts hätte anrichten können, wenn das Loch nicht offen gewesen währe, ist zumindest meine Meinung. Aber das wird sicher nicht zum letzten mal sowas passiert sein, das irgendwelche Kiddis "Sicherheitslöcher von MS aufdecken oder ausnutzen" solange MS Geld verschwendet diesen Herrn Henk auszahlt anstatt mal vernüftige Programmierer einzustellen keine "Anfänger" die die Löcher finden und schließen, ums mal hart auszudrücken. Auf der einen Seite sich aus dem Fenster lehnen, und auf der anderen selber kein deut besser zu sein als der Verursacher und somit MS und den Verursacher auf einer Ebene zu setzen. Klar sollte der Verursacher auch bestrafft werden, aber nicht so hart wie einige es hier fordern, da MS ebenfalls min 50% als schuldig hinzustellen währe.

  8. Dicke Belohnung für Wurmverräter #7
    Hardware - Experte Avatar von KairoCowboy

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    5 jahre haft... für vergewaltigung sitz man nur 2... aber naja, es geschieht ihm schon recht. es sollen ruhig noch ein paar exempel statuiert werden, damit die leute endlich wieder mehr pizza essen, und nicht immernur schweinebraten...

  9. Dicke Belohnung für Wurmverräter #8
    Volles Mitglied Standardavatar

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    @Zidane

    Ich gebe Dir da Recht. Normalerweise müsste MS sein Windows einem harten Elchtest unterziehen, um eine gewisse Sicherheit vorab zu gewährleisten. Doch leider scheint dem nicht so. Stattdessen genießen die Redmonder schlichtweg weiterhin ihr Monopol und schieben nach dem Release eines Windows scharweise Updates/Hotfixes hinterher.

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