Intel enthüllt Details seiner kommenden High Performance Computing Plattformen

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    Der Intel® Xeon® Prozessor E5 schafft es auf Anhieb in die TOP500-Liste der Supercomputer und der erste Co-Prozessor auf Basis der Intel® Many Integrated Core (Intel® MIC) Architektur liefert auf einem Chip eine Rechenleistung von mehr als 1 TFLOP/s
    • Die Intel® Xeon® E5 Prozessor Familie, die weltweit ersten Server-Chips mit integriertem PCI-Express** 3.0, feiert seine Premiere in der Top500-Liste. Bereits zehn Supercomputer basieren auf dem neuen Server-Prozessor von Intel.
    • Intel zeigte mit „Knights Corner“ den ersten kommerziellen Co-Prozessor auf Basis der Intel® Many Integrated Core (Intel® MIC) Architektur. Er übertraf erstmals die Leistungsgrenze von 1 TFLOP/s im 64-Bit-Double Precision Format**.
    • Intel kündigt weitere Investitionen sowie neue Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit Partnern an, um bis 2018 Exascale-Leistungswerte zu erreichen.
    • 85 Prozent der Neuzugänge in der Top500-Liste der Supercomputer basieren auf Intel Prozessoren; am populärsten ist die Intel® Xeon® 5600 Prozessor Serie mit 223 Systemen.

    Seattle/Feldkirchen, 15.11.2011 – Intel veröffentlichte während der Supercomputing Konferenz 2011 (SC11 vom 12.-18.11. in Seattle) Einzelheiten über seine High Performance Computing (HPC)-Plattformen, die auf der nächsten Generation der Intel® Xeon® Prozessoren und der Intel® Many Integrated Core (Intel® MIC) Architektur basieren. Zudem kündigte das Unternehmen weitere Investitionen in Forschung und Entwicklung an, die das Ziel haben, bis 2018 Leistungswerte im Exascale-Bereich bereitzustellen.

    Rajeeb Hazra, General Manager der Technical Computing, Data Center und Connected Systems Group bei Intel, unterstrich während seiner Rede auf der SC11, dass die Intel Xeon E5 Prozessorfamilie als weltweit erste Server-Prozessoren PCI Express 3.0 unterstützen. PCIe 3.0 dürfte Schätzungen zufolge** die Interconnect-Bandbreite zur Verbindung von Peripheriegeräten an den Prozessor im Vergleich zur PCIe* 2.0-Spezifikation bei niedrigerem Stromverbrauch nahezu verdoppeln***. Zudem lässt PCIe 3.0 eine höhere Serverdichte im Rack zu. Mit der wachsenden Anzahl von Netzknoten in HPC Supercomputern ermöglichen neue Fabric-Controller mit PCIe 3.0 eine effizientere Skalierung der Leistung und des Datentransfers.

    Die frühen Performance-Benchmarks zeigten, dass der Intel Xeon E5 im Vergleich zur Intel Xeon 5600-Serie bis zu 2,3** mal höhere Fließkomma-Leistung liefert (gemessen durch Linpack**) und bis zu 70 Prozent mehr Leistung bei realen HPC-Workloads.

    „Die Nachfrage unserer Kunden für den Intel Xeon E5 Prozessor hat unsere Erwartungen übertroffen. Deshalb gelang dem Xeon E5 das schnellste Top500-Debut in der Intel Geschichte“, so Hazra.

    Die Intel Xeon E5 Prozessoren landen im Jahr des 40. Geburtstags des weltweit ersten Mikroprozessors (Intel 4004 Prozessor) und am zehnten Jahrestag des Starts der Marke Intel Xeon in die TOP500-Liste. Intel schätzt, dass die Leistung der Intel Xeon Prozessoren seit ihrer Einführung im Jahr 2001 um mehr als das 130-Fache gestiegen ist***.

    Nur zwei Monate nach der ersten Auslieferung an Supercomputer-Center befinden sich zehn Systeme mit Intel Xeon E5 Prozessoren auf der Top500-Liste der Supercomputer. Mehr als 20.000 dieser Prozessoren sind mit einer kumulierten Spitzenleistung von mehr als 3,4 PetaFLOP/s (Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde) im Einsatz.

    Wie bereits angekündigt, wird die Intel Xeon E5 Prozessor Familie auch künftige Supercomputer antreiben wie den „Stampede“ am Texas Advanced Computing Center mit einer Leistung von 10 PFLOP/s, den Supercomputer „Yellowstone“ (1,6 PFLOP/s) am National Center for Atmospheric Research, das 1,6 PFLOP/s-System „Curie“ am GENCI, den Supercomputer am International Fusion Energy Research Center (IFERC) mit 1,3 PFLOP/s sowie eine Erweiterung des „Plejaden“-Systems der NASA mit mehr als 1,0 PFLOP/s.

    Intel startete im September die Auslieferung der Intel Xeon E5 Prozessor Familie an eine kleinere Anzahl von Cloud- und HPC-Kunden. In großen Stückzahlen werden die Prozessoren voraussichtlich im ersten Halbjahr 2012 verfügbar sein. Bislang ist die Intel Xeon E5 Prozessor Familie in mehr als 400 Geräten eingebaut, das entspricht der doppelten Menge wie zum gleichen Zeitpunkt der Einführung der Xeon 5500/5600-Generation. Die Nachfrage für die erste Produktionsreihe ist etwa 20mal höher als bei den Vorgängern.

    Im Laufe der SC11 veröffentlichte Intel zudem Details zur erweiterten Produktpalette für Server-Boards und -Gehäuse. Dazu gehören speziell für HPC optimierte Produkte, die den Start des Intel® Xeon® E5 Prozessors unterstützen.

    Erster Intel® MIC Co-Prozessor geht 2012 in Produktion

    Intel bekräftigte zudem, die effizienteste und programmier-freundlichste Plattform für parallele Anwendungen liefern zu wollen. Am Intel-Stand auf der SC11 zeigte das Unternehmen, welche Vorteile die Intel MIC Architektur für die Wettervorhersage, Computertomografie und die Simulation von Proteinfaltung oder moderner Werkstoffe bietet.

    „Knights Corner“, der erste kommerzielle Co-Prozessor auf Basis der Intel® Many Integrated Core (Intel® MIC) Architektur, übertraf in einer Live-Demonstration als erster Prozessor auf einem Chip die Leistungsgrenze von 1 TFLOP/s (Billionen Fließkommaoperationen pro Sekunde) im 64-Bit-Double Precision Format (gemessen mit dem Double Precision, General Matrix-Matrix Multiplication Benchmark - DGEMM*).

    „Intel zeigte 1997 den ersten Teraflop-Supercomputer. Er bestand aus 9.680 Intel® Pentium Pro® Prozessoren und war Teil des ASCI Red-Supercomputers der Sandia Labs”, blickte Hazra zurück. „Jetzt verfügt ein einziger Chip mit Intel MIC-Architektur über dieselbe Leistung. Das ist ein Meilenstein, der erneut in die Geschichte des High Performance Computings eingehen wird.“

    „Knights Corner“ wird mit Intels neuestem 3D Tri-Gate 22nm-Prozess gefertigt und integriert mehr als 50 Prozessorkerne. Dank einer Architektur, die speziell für die Verarbeitung paralleler Workloads entworfen wurde, bieten die Intel MIC-Produkte bei ihrer Einführung hohe Leistung und sind kompatibel mit bestehenden x86-Programmiermodellen und -Tools.

    „Knights Corner“ ist laut Hazra einzigartig, da der Co-Prozessor anders als herkömmliche „Beschleuniger“ wie ein HPC-Node voll zugänglich und programmierfähig ist; zudem ist der Chip in einer virtualisierten Umgebung für Anwendungen sichtbar, als wäre er ein Computer mit eigenem Linux*- basierten Betriebssystem, das unabhängig vom Host-System läuft.

    Aufgrund der x86-Kompatibilität laufen auch bestehende Anwendungen auf der Intel MIC Architektur und es ist nicht notwendig, den Code auf andere Programmierumgebungen zu portieren. Damit können Wissenschaftler die Leistung der CPU und des Co-Prozessors mit bestehenden x86-Anwendungen gleichzeitig nutzen. Dies spart erheblich Zeit, Kosten und Ressourcen, die sonst für die Konvertierung des Codes in andere proprietäre Sprachen notwendig wären.

    Intel Labs erhöht Investitionen in Exascale-Computing

    Wie bereits auf der International Supercomputing Conference 2011 in Hamburg angekündigt, will Intel bis 2018 Leistungen im ExaFLOP/s-Bereich (Trillionen Rechenoperation pro Sekunde) bereitstellen. Das entspricht einer über 100-mal höheren Performance im Vergleich zu aktuellen Top-Supercomputern, während sich der Stromverbrauch gerade einmal verdoppelt. Um Exascale-Leistung zu erzielen, ist eine enge Zusammenarbeit mit HPC-Partnern notwendig. Hazra kündigte mehrere Initiativen an, die dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen.

    Intel und das Barcelona Supercomputing Center (BSC) gründen im Rahmen einer Vereinbarung, die mehrere Jahre Gültigkeit hat, das Exascale Laboratory in Barcelona. Dies entspricht Intels viertem europäischen Exascale Forschungs- und Entwicklungs-Labor nach Paris, Jülich und Lueven (Belgien). Das neue Forschungszentrum wird sich auf Fragen der Skalierbarkeit in Programmier-und Runtime-Systemen der Exascale Supercomputer konzentrieren.

    Darüber hinaus haben das Science and Technology Facilities Council (STFC) und Intel eine Absichtserklärung zur Entwicklung und zum Test von Technologien unterzeichnet, die zum Betrieb der Supercomputer von morgen notwendig sind. Im Rahmen dieser ersten Vereinbarung mit einer Laufzeit von einem Jahr werden die Informatiker des STFC und Intel am Daresbury Laboratory des STFC in England zusammenarbeiten, um Intels aktuelle und zukünftige Hardware mit führenden Software-Anwendungen zu testen. Es soll sichergestellt werden, dass Wissenschaftler umfassend von den künftigen Intel Supercomputer-Systemen profitieren.

    Top500 Supercomputer

    Die im Rahmen der SC11 vorgestellte 38. Ausgabe der TOP500-Liste belegt, dass die weltweit führenden Wissenschaftler und Institutionen bei ihren Supercomputern weiterhin auf Intel Xeon Prozessoren setzen: Fast 85 Prozent der in der Liste neu vertretenen Systeme basieren auf Intel Prozessoren. Die Intel® Xeon® 5600er-Prozessoren sind die führenden Prozessoren auf der Liste; sie treiben 223 Systeme an. Die Intel Xeon E5 Prozessor Familie ist als Debütantin mit rekordverdächtigen 152 GFLOP/s pro Sockel und 91 Prozent Effizienz bereits in zehn Top500-Systemen vertreten. Fünf Systeme unter den Top 10 und fast 77 Prozent aller Supercomputer in der TOP500-Liste basieren auf Intel-Prozessoren. Der vollständige Report findet sich unter Home | TOP500 Supercomputing Sites .

    Weitere Informationen zur SC11 einschließlich Bildern und der Präsentation von Rajeeb Hazra stehen unter www.intel.com/newsroom/sc11 zur Verfügung.

  2. Standard

    Hallo News-Admin,

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