Jugendliche im Rausch: Leben im Internet

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  1. Jugendliche im Rausch: Leben im Internet #1
    Gelöscht
    Besucher Standardavatar

    Standard Jugendliche im Rausch: Leben im Internet

    Wieder mal US-Amerikaner

    Selbst im Schlaf ist Scott Kearnan mit dem Internet verbunden. Er hat nur die PC-Lautstärke heruntergedreht, damit er nicht von jeder neuen Instant-Message aufwacht. Andere leiden unerträglich unter dem Druck von Online-Gerüchten, die ihnen das Leben schwerer machen als der gewöhnliche Nachbarschaftstratsch wie Jennifer Anello. Kearnan: "Das ist für mich so etwas wie ein Telefon. Auch wenn ich es gerade nicht brauche, kann es jederzeit klingeln", sagt der 22-jährige Angestellte einer Werbefirma aus Mendon in Massachusetts. "Wenn ich kein Internet habe, fühle ich mich abgeschnitten.[weiterlink]"
    Ganz anders ist ihre Erfahrung: Jennifer Anello erinnert sich an einen Wochenendstreit mit ihrem ehemaligen Freund. "Am Montag stand dann auf dessen Web-Site so etwas wie: 'Kann jemand mal meiner Exfreundin sagen, dass sie ihren Schnaps besser unter Kontrolle hält, und ihr einen Psychotherapeuten besorgen?'", berichtet Anello. Online-Gerüchte und Anzüglichkeiten verunsichern viele Jugendliche. "Eltern sagen uns: Wir hätten nie gedacht, dass das solche Ausmaße annehmen könnte", erklärt Amanda Lenhart, eine andere Pew-Forscherin.
    Diese weitgehende Vernetzung hat - natürlich - auch ihren Schattenseiten. Es seien nicht nur Gefahren wie Identitätsdiebstahl und sexuelle Belästigungen, die das Online-Leben schwer machen. Eine zunehmende Rolle haben auch Gerüchte, die sich online verbreiten, oft über Blogs, die allgegenwärtigen Web-Tagebücher für die unterschiedlichsten Szenen.
    Für den 21-jährigen William Herbert hat das Netz schon längst die Zeitung und auch den Wetterbericht im Fernsehen ersetzt. Stattdessen besucht er jeden Morgen weather.com. Er bezahlt online seine Rechnungen, meldet sich für die Seminare an der Universität an, bestellt sich Flugtickets oder Eisenbahnkarten.
    Für eine ganze Generation ist das Internet inzwischen zu einer Selbstverständlichkeit geworden. "Sie kennen eine Leben ohne gar nicht", sagt Malcolm Bird, der beim Online-Anbieter AOL für Kinder und Jugendliche zuständig ist. Das Internet beeinflusst die Art, wie sie arbeiten und wie sie ihre Freizeit gestalten, wie sie sich entspannen und wie sich sich mit anderen verabreden. Das Netz prägt die Vorstellung von Gemeinschaft und bestimmt die sozialen Kontakte. Drei von vier Jugendlichen in den USA nutzen das Internet regelmäßig. Gespräche, die in der Schule oder Hochschule anfangen, werden online fortgesetzt. Für viele haben E-Mail und Instant Messaging schon fast das Telefon ersetzt.
    "Studenten sind heute ständig und in einer Art und Weise mit anderen Studenten, Freunden und ihrer Familie verbunden, die sich die ältere Generation gar nicht vorstellen konnte", sagt Steve Jones von der Universität von Illinois in Chicago, der auch am Pew Internet & American Life Project beteiligt ist. Eine ganze Kommunikations- und Informationswelt sei nur einen Tastendruck entfernt. Das Internet entspricht dem Wunsch dieser Generation nach Flexibilität in allen Bereichen, zu Hause, bei der Arbeit und in der Freizeit.
    Die 17-jährige Suhas Sridharan studiert an der Universität Emroy in Atlanta, wo die Internet-Möglichkeiten als "LearnLink" speziell an das Uni-Leben angepasst wurden. Zulassungen zu Kursen gibt es online, auch geforscht wird mehr im Internet als in der Bibliothek. Die Hausarbeiten stehen für den Download bereit. Als die Rechner einmal für einige Stunden ausfielen, schien für viele das Ende der Welt gekommen. "Viele waren von der Rolle", sagt Sridharan. "Sie konnten ihre Hausarbeiten nicht machen."
    Andererseits biete das Internet aber Jugendlichen auch neue Möglichkeiten, wenn es darum gehe, über Probleme zu reden, sagt Susannah Stern, Kommunikationswissenschaftlerin an der Universität von San Diego. Dort könnten sie anonym über alles Mögliche, von Selbstmordgedanken bis zu Essstörungen reden. "Im Internet können diese Kinder zu sich selbst finden", sagt Stern. Bei ihren Forschungen habe sie öfters gehört: "Dass hätte ich niemandem direkt gesagt!"

  2. Standard

    Hallo Gelöscht,

    schau Dir mal Diesen Ratgeber. an. Dort wirst du bestimmt fündig.
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  3. Jugendliche im Rausch: Leben im Internet #2
    LoQ
    LoQ ist offline
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    LoQ's Computer Details
    CPU:
    AMD Athlon 64 X2 4200+ non overclocked
    Mainboard:
    gigabyte k8nsc
    Arbeitsspeicher:
    2x 1GB Kingston Hyper X DDR 400
    Festplatte:
    2x Samsung SP1614N
    Grafikkarte:
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    Soundkarte:
    Terratec Auron 5.1 fun
    Monitor:
    BenQ FP937s
    Gehäuse:
    Avance Airliner
    Netzteil:
    Antec Neo Power 480W
    Betriebssystem:
    windoof xp SP2 etc.
    Laufwerke:
    das übliche, also 1x DVD Brenner und CD Brenner

    Standard

    Weiß nicht wer gerne nebenher mal was liest: Tad Williams Otherland, kann ich nur empfehelen und ist ein geiles Weihnachtsgeschenk
    Grüße LoQ
    Sorry für Randtopic ;-)

  4. Jugendliche im Rausch: Leben im Internet #3
    Senior Mitglied Standardavatar

    Standard

    Interessant!

    FREE JACK!

    Aber Bahnkarten im Internetkaufen? ist das was besonderes?

    ehrlich gesagt kommt mir das in der "art" etwa so vor:

    Es gab im ZDF (ist schon laenger her) mal eine Sendung ueber Counterstrike.
    Dabei wurde ein deutscher Counterstrikeclan auf eine lanparty begleitet und sachlich darueber berichtet. Haetten nur nicht sehr viele Psychologisch fachlich versierte und engagierte Menschen zugesehen. Jedenfalls war dieser "clan" und damit auch die Szene der LAN party gaenger im Rampenlicht (sehr viel negatives prasselte auf sie ein) aber nicht nur. (Meiner ansicht nach) Jedenfalls gabs dann eine weitere Sendung bei welcher eine "Diskussionsrunde" Veranstaltet wurde. (Ein Psychologe und eine Psychologin ein "Gesprächskoordinator" und ein Mitglied des CS clans. Alles lief sehr sachlich ab und am ende der Sendung war alles meiner ansicht nach für jeden offen, sich eine eigene Meinung darueber zu bilden. "Meinungsbildungsfunktionen der medien" sind fuer mich sehr wichtig.
    Dazu gehoeren mehrere medien.


    Aber mann ist nicht psychisch krank oder ein Selbstmoerder oder eine Gefahr fuer die gesellschaft, auch wenn man Onlinespiele spielt oder sich mal ne Fahrkarte uebers internet bestellt. Auch ist man nochlange kein alkoholiker wenn man an einer LAN party mit einem bier Gefilmt wird. Und auch ein 3 Jähriges kind ist nicht gefaehrdet, wenn es fuer 5 minuten seinem Daddy ins Gesicht schaut, wenn seine Frau ihn von der Lanparty abholt, waehrend sein PC bereits ausgeschaltet ist. Gut, "Schlafentzug" und "missbrauch" gewisser suchtmittel waehre manchen menschen "anzurechnen" jedoch liegt das meist in eigener hand. Und soweit es meiner erfahrung entspricht wird dort sehr oft und sehr schnell von "qualifizierten" menschen eingegriffen.


    ich bins nicht. "qualifiziert"

    Aber rath, aller "Doktor Sommer", hat man sich immer schon eher von älteren, gleichaltrigen oder zur not auch uebers telefon geholt. Warum nicht im internet? und eltern sind auch nicht immer so spiessig.

    Ich denke Das internet sollte zum alltag gehöhren, aber nicht uerberfrequenziert auf einer persoenlichen ebene auf sich selbst übertragen und Personifiziert werden.

    wenn ich mir allerdings vorstelle, ein leben wie "Gabe Nevell" zu fuehren o. ä personen, waehre ich der Identitätskrise so manches mal nicht fern, wenn ich gewisse posts vor dem release eines Neuen Spiels lesen muesste.
    Millionen Extremzocker warten auf ein Spiel das nicht Gold wird. Dann hat es Fehler und einer muss den Kopf hinhalten. btw.. THX GABE!
    Ob da wohl nicht bald "Eraser maessig" eingegriffen wird?

    LOL naja.

  5. Jugendliche im Rausch: Leben im Internet #4
    Computer Doktor Standardavatar

    Standard

    Ich muss sagen, ich bin schon froh, das Internet nutzen zu können. Unglaubliche Erfahrungen, Kommunikation mit anderen Nationen, Kontinenten... das sind schon dinge, die auf eine Art und Weise unbezahlbar sind.

    Leider hat das Netz genauso viele Schattenseiten... Kiminalität in jeder Form, organisierter Terror... um nur zwei zu nennen.

    Ohne würd ich aber ehrlich gesagt auch nicht mehr wollen.

  6. Jugendliche im Rausch: Leben im Internet #5
    Hardware - Experte Avatar von tiberius16

    Standard

    Hey!

    Für mich als Chemiker ist das Internet nicht mehr entbehrlich: Literaturrecherchen, Datenbanken, internationale Kontakte usw. sind Basis meiner Tätigkeit. Nicht zuletzt wurde das WWW von Naturwissenschaftlern entwickelt um eben diesen schnellen Informationsaustausch zu gewährleisten. Auch im Privatleben hat natürlich das Internet einen gewissen Stellenwert als Informationsbörse und um (inter)nationale private Kontakte zu pflegen. Auf den kommerziellen Anteil kann ich verzichten, wenn vieles auch bequem ist (wer steht schon gerne in der Schlange am Bahnschalter).

    Die Schattenseite, die Kriminalität ist eigentlich keine besondere Eigenschaft des Internets, sondern bestenfalls ein Spiegel der Gesellschaft. Die ewigen Bedenkenträger, die vor dem Internet warnen, haben schon vor dem Fernsehen, dem Radio, dem Flugzeug, der Eisenbahn, dem Buchdruck, dem Rad und dem Feuer gewarnt. Die Entwicklung geht an diesen Leuten immer vorbei und das wird beim Internet nicht anders sein. Das Internet ist, wie jedes andere Werkzeug, dass die Menschheit entwickelt hat, keine Gefahr, sondern immer der Mensch selbst...



    Cu

  7. Jugendliche im Rausch: Leben im Internet #6
    Tastatur Quäler Avatar von Eclipse

    Standard

    Ich denke das Internet ist auf jedenfall sinnvoll und nichtmehr aus dem Leben wegzudenken.
    Es eröffnet so viele Möglichkeiten und vereinfacht so viele Dinge. Wie bei fast allem besteht natürlich die Gefahr zur Sucht, aber ich denke, dass wirklich süchtig nur ein ganz kleiner Teil der Nutzer überhaupt werden KANN.
    Das Internet ist ein weiterer großer technologischer Fortschritt, so wie das Radio vor knapp 100 Jahren und das Fernsehen vor 50 Jahren.
    In paar Jahren wird es etwas neues sein, und ich denke es ist schwachsinnig, vor Suchten oder ähnlichem übermäßig zu warnen. Genauso leicht kann man fernsehabhängig werden...

  8. Jugendliche im Rausch: Leben im Internet #7
    Tastatur Quäler Avatar von innocent

    Mein System
    innocent's Computer Details
    CPU:
    AMD Ahtlon X2 @ 2,5 Ghz
    Mainboard:
    DFI LanParty Nforce 4 Ultra-D
    Arbeitsspeicher:
    2 Gb Samsung UCCC
    Festplatte:
    RaptorX 150 Gb, Samsung 500 Gb, 200 Gb, Seagate 1500 Gb
    Grafikkarte:
    AMD Radeon HD 4870
    Soundkarte:
    warte auf meine X-Fi aus der RMA
    Monitor:
    DELL 24"
    Gehäuse:
    LianLI Standardtower
    Netzteil:
    500 Watt Seasonic S12
    Betriebssystem:
    Vista HomePremium 32bit, MacOS X (MacBook)
    Laufwerke:
    LG DVD-Toaster

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    Richtig, denke ich auch. Es gibt soviele Menschen die von so vielem irgendwie abhängig sind, und Menschen die nun wirklich nicht ohne Internet können, sind nicht nur total verpeilt, die sind dann auch nur eine Randerscheinung!

  9. Jugendliche im Rausch: Leben im Internet #8
    Junior Mitglied Standardavatar

    Standard

    Zitat Zitat von M4ST3R
    Menschen die nun wirklich nicht ohne Internet können, sind nicht nur total verpeilt, die sind dann auch nur eine Randerscheinung!
    da es diese auch schon immer gab kann ich den ärger der menschen kaum verstehen.
    ist das bei alkohol anders? so wie ich manche kenne könnten die auf die idee kommen, das internet für den privatgebrauch zu verbieten...aber den alkohol (der im prinzip unter dem selben problem leidet) nicht...
    verdrehte welt...
    und wenn dann noch SOWAS HIER dazu kommt drehn die eltern völlig ab...besonders die raucher :D

    @FDISK:
    die sendung hab ich auch gesehn, hab sie sogar auf rechner. die ist wirklich interessant, auch die die vorrangehende doku das doch etwas SEHR negativ darstellt...ich meine das ist eine PARTY, nur eben bissl anders....über saufgelage auf mallorca wird sich ja auch nirgendwo ausgelassen...

    aber die diskussion hinterher ist schon gut. nur verstehe ich nicht warum der komische bayrische prof net einsieht dass bei CS auch sportgeist mit drinhängt...

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