Krieg im Internet

Diskutiere Krieg im Internet im Hardware, IT-News Forum im Bereich News, Reviews; Leidtragender ist wieder einmal der User [img]http://217.20.117.20/tecnews/hochgeladen/logos/Viren-Mensch.jpg' align='right' border='0'> Viren-Sturm ohne Vergleich: Im Netz tobt ein Kleinkrieg zwischen Virenprogrammierern. Besitzer von Windows-betriebenen PCs haben es ...



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  1. Krieg im Internet #1
    Gelöscht
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    Standard

    Leidtragender ist wieder einmal der User
    [img]http://217.20.117.20/tecnews/hochgeladen/logos/Viren-Mensch.jpg' align='right' border='0'>
    Viren-Sturm ohne Vergleich: Im Netz tobt ein Kleinkrieg zwischen Virenprogrammierern. Besitzer von Windows-betriebenen PCs haben es schon lange schwer. Aber das Virengewitter, das in den letzten Tagen über das Internet hereingebrochen ist, hat es in der Geschichte des Datennnetzes noch nicht gegeben. Experten sprechen von einem Profilierungs-Krieg der Viren-Programmierer.
    "Eine so außergewöhnliche Anhäufung erfolgreicher Wurmattacken in so kurzer Zeit, das hatten wir so noch nie", bringt es Michael Dickopf vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn auf den Punkt[weiterlink].
    Die anonymen Programmierer vor allem der drei am weitesten verbreiteten Würmer MyDoom, Netsky sowie Beagle/Bagle legen ständig nach. Experten in den Laboren der Antiviren-Spezialisten arbeiten deshalb weltweit rund um die Uhr. Täglich erreichen sie Meldungen von zahlreichen neu modifizierten Würmern und Viren. "Es sind sehr heiße Tage für alle Anti-Viren-Firmen", stöhnt Dennis Zenkin vom Anti-Viren-Spezialisten Kaspersky Labs in Moskau. Auch beim Antiviren-Spezialisten Symantec im kalifornischen Silicon-Valley in Cupertino herrscht Hochbetrieb. "Ja das stimmt, das Problem hat eine neue Qualität gewonnen", bestätigt Zentraleuropa-Vertreter Olaf Lindner den Virenkrieg. "Die Programmierer schaukeln sich gegenseitig hoch, wer der Bessere ist. " Im für den Laien nicht einsehbaren Programmcode der Viren sind Nachrichten versteckt, die sich an die jeweiligen Rivalen wenden. "Hey, NetSky, don't ruine our business, wanna start a war?", heißt es etwa im Code der Beagle-Programmierer, die gar nicht darüber amüsiert sind, dass Netsky bestimmte Beagle-Versionen deaktiviert. "Wir sind täglich mit Updates beschäftigt, um da auch Schritt zu halten und unsere Kunden zu schützen", sagt Lindner in Ratingen der Nachrichtenagentur AFP. "Es scheint im Internet einen Krieg zwischen drei Cybergang-Gruppen zu geben", analysiert auch Zenkin in Moskau. Sie kämpfen um die Kontrolle über ein Netzwerk mit einer möglichst großen Zahl so genannter "Zombie-Computer", die mit ihrem Virus infiziert sind. Ziel dürfte es es sein, über weltweite Netzwerke virusverseuchter Computer Millionen unerwünschter Werbe-Spam-Mails zu versenden, deren Urheber unangreifbar im Dunkeln bleiben. "Das ist eine Lizenz, um sehr viel Geld zu verdienen", sagt Zenkin AFP. "Denn fremde Computer können verwendet werden, um illegalen Spam zu versenden". Als Absender erscheint dann der ahnungslose Besitzer eines infizierten PC, dessen Ruf durch "Enlarge your Penis"-Mails an nahe Freunde oder gar den Arbeitgeber erheblich leiden dürfte. Ganz abgesehen davon, dass der unbemerkte enorme Datenverkehr bei Volumentarifen auch zu einer hohen Internetrechnung führen kann. Tatsächlich gibt es große Risiken und Schäden für die Besitzer infizierter PCs. Beispielsweise öffnet der Wurm MyDoom eine Hintertür im Betriebssystem, durch die jeder mit dem Internet verbundene PC zu beliebigen Zwecken ferngesteuert werden kann. "Die Cybergangs können dann alles mit den Daten auf Ihrer Festplatte machen, was ihnen gefällt", warnt Zenkin. Daten können kopiert, verändert oder versendet werden und sogar die unbemerkte Installation neuer Schadprogramme per Internet-Fernsteuerung ist möglich. "Wir erwarten, dass die Zahl der mit den drei aggressivsten Viren infizierten PC weltweit in die Millionen geht", betont Zenkin. Wie Rechner infiziert werden, ist bei den aktuellen Internetschädlingen ähnlich. Ein bereits infizierter PC eines Bekannten versendet mit unverdächtiger Betreffzeile Mails, die die Schadfracht als Anhang enthalten. Lässt sich der arglose Empfänger durch Täuschung verleiten, auf den Anhang zu klicken, ist die Infektion meist schon erfolgt. "Es besteht große Gefahr für persönliche Daten und vertrauliche Informationen", betont Lindner. Allerdings arbeiten einige Viren auch ohne jedes Zutun des PC-Besitzers. Wer einen Windows-PC besitzt, sollte deshalb nach Ansicht Lindners ohne wirksamen Schutz einer Anti-Virus-Software nicht mehr ins Internet. "Wenn Ihr Virenscanner nicht auf dem allerneuesten Stand ist, dann ist Ihr Rechner sofort innerhalb von Sekunden infiziert."

  2. Standard

    Hallo Gelöscht,

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  3. Krieg im Internet #2
    Fortgeschrittenes Mitglied Standardavatar

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    und da sagt nochmal einer: "ein programmierer kann die welt nicht verändern" ... heutzutage wo alles mit dem weltweiten datennetz verbunden ist wird es immer leichter mit einer attacke mehr schaden anzurichten als es eine bombe tut. die waren könige des systems sind nicht die großen konzerne oder politiker ... wer durchschaut das world wide web besser als ein hacker und ich rede nicht von irgendwelchen kiddies die mit windoof tools spielen ... ich rede von leuten mit ahnung, shell accounts auf großfirmenservern und selbstegeschriebene remote root exploits machen es heutzutage fast unmöglich den angreifer zu finden!

    gute programmierer zeigen täglich auf mailinglists wie "bugtraq" wie anfällig die systeme sind was ist die folge? ein geplantes gesetz, dass es in zukunft nur noch dem jeweiligem hersteller gestatten soll die sicherheitslücken seiner software zu veröffentlichen! und dieses gesetz ist der größte blödsinn in der geschichte der datentechnik!

  4. Krieg im Internet #3
    TecCentral - Ehrenmitglied Avatar von Roland von Gilead

    Standard

    Trotzdem sind die gängigen Viren und Würmer nicht mehr als nerviges Kroppzeugs und das nicht einfach so Sicherheitslücken veröffentlicht werden dürfen halte ich auch für gut, so kann wenigstens nicht jeder Spast diese Lücken ausnutzen.

    Man stelle sich vor irgendjemand gäbe öffentlich bekannt wie man die Wegfahrsperre vom neuen 5'er umgeht....

  5. Krieg im Internet #4
    Fortgeschrittenes Mitglied Standardavatar

    Standard

    zu viren und würmern geb ich dir recht ... was tun die schon? nur nerven, destruktiv sind 0,5% der aktuellen viren und würmer. der rest ist nur müll.
    und die antivirensoftwarehersteller brauchen garnicht so scheinheilig tun ... schließlich leben die von neuen viren und der panik die ein neuer internetwurm verbreitet. was wäre denn wenn es keine neuen viren mehr gäbe? dann könnte eine antivirenfirma nach der anderen dicht machen.

    zu dem gesetz: dein ansatz ist sorum garnicht so übel. so dacht ich am anfang auch. aber überleg mal anderst rum: wer findet die lücken? z.b. hacker des CCC und diese machen die lücken öffentlich bekannt => fehler wird schnellstmöglich von IRGENDEINER firma behoben .. irgendwer bringt immer nen patch raus. wenn man sicherheitslücken nun nicht mehr veröffentlichen darf besteht das risiko, dass es leute gibt die von der lücke wissen und diese lücke monate lang zur datenspionage nutzen können weil die herstellerfirma den fehler entweder noch nicht gefunden oder noch nicht behoben / bekanntgegeben hat. darin liegt doch die gefahr. ist eine lücke erstmal öffentlich bekannt braucht sie kaum noch irgendeiner versuchen zu nutzen weil die richtig großen systemadmins diese lücke schnellstmöglich schließen!

  6. Krieg im Internet #5
    Senior Mitglied Standardavatar

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    Die Sache mit den Veröffentlichungen halt ich auch für sehr gefährlich. Grade die sog. Sicherheitsexperten, die eine Lücke finden und als Beweis gleich mal den Proof-of-Exploit mitposten, machen sich in meinen Augen genauso schuldig wie die Programmierer der Viren und Würmer selbst. Das bloße Veröffentlichen einer Lücke führt noch lange mit dazu, daß sie auch geschlossen wird. Bevor ein Softwarehaus regieren kann, sind meist schon die ersten Programme um Umlauf, die diese Lücke ausnutzen. Bis dann der Patch/Hotfix(oder was auch immer) die einzelnen User erreicht, kann es für manche schon zu spät sein.
    Eine andere Vorgehensweise wäre hier AUF JEDEN FALL wünschenswert und eine schnellere Beseitigung der Softwarehäuser ganz besonders.

  7. Krieg im Internet #6
    Fortgeschrittenes Mitglied Standardavatar

    Standard

    ja aber nur wenn man lücken bekannt macht kann man diese auch beheben. jede unbekannte lücke ist ein risiko für den endnutzer.

    proof-of-concept-exploits sind eine gefahr, richtig. aber nur solange sie für "remote" geschrieben wurden. alle local proof-of-concept-exploits sind relativ ungefährlich. es sei denn man sitzt in dem netzwerk dem man schaden will. der ausgangspunkt um ein solches exploit überhaupt nutzen zu können sind eingehende linux und c programmierungskenntnisse. denn auch hier gilt: nutze nie etwas das du nicht selbst verstehst. sonst hat das script auf dem eigenem system schneller nen shellaccount eingerichtet als man füg möglich hält.

  8. Krieg im Internet #7
    Foren-Guru Avatar von snuskhammer

    Standard

    es gibt genung Lücken die schon bekannt sind und sie werden von einigen entweder nicht wahrgenommen oder sie raffen es einfach nicht!!

    Bei uns hier im Kreis stehen bald IT-Security Tage an. Wo große "Sicherheitsfirmen" wie SISCO und Symantec Deutschland da sind und den kleineren Firmen, teilweise auch den Privatleuten zeigen wollen wie unsicher ihr Netz ist!! Und es stimmt!! Man hat jetzt schon angefangen die Firmen drauf hinzuweisen das deren Netzwerk offen wie ein scheunen Tor nur durch den Port 139 ist. Um Daten zu kaluen oder zu löschen brauchst du ja dafür kein Hacker zu sein.

    Aber die Leute raffen es eben nicht!!

    Die Leute die sich ein wenig mit der materie auskennen und für die der Schutz ihres Netzes sehr wichtig ist werden bei der ankündigung das es eine sicherheitslücke gibt schnell reagieren. Aber die anderen werden es wieder nicht tun!! Aber wenn es sie dann einmal erwischt hat, werden sie vielleicht darüber nachdenken!!


    Es gibt immer 2 Seiten der Medallie!!

  9. Krieg im Internet #8
    Fortgeschrittenes Mitglied Standardavatar

    Standard

    ja desinformation und desinteresse sind das gift unserer gesellschaft... solange das system läuft interessiert sich kein normaler user wie es funktioniert und wo seine schwachstellen liegen. erst wenn was kapput ist oder sie ein virus erwischt hat.

    wenn nur noch hersteller informationen über sicherheitslücken bekanntgeben dürfen trägt es zur desinformation bei und selbst jeder wirklich bemühte sysadmin hat oft keine chance ausreichend zu patchen da er über die ein oder andere lücke gar nicht informiert ist.

    tcpa hat auch eine 2. seite. stellt euch vor was wäre wenn sich europa geschlossen dagegen aussprechen würde tcpa einzuführen. microsoft würde auf unserem markt nicht mehr verkaufen, intel nicht mehr, adobe nicht mehr ... usw. es ist kein verlust... es ist eine chance. technisch gesehen haben wir die selben möglichkeiten. europäische firmen hätten die möglichkeit produkte auf den markt zu bringen die an adobe produkte locker rankommen ... die sie vorher nur nicht rausbringen konnten weil solang adobe auf unserem markt ist kaufen die meisten die es brauchen lieber adobe produkte. ... wenn ganz europa dafür wär würde unser markt natürlich zusammenbrechen und alle kleinen und mittelständischen edv betriebe verschwinden. ... irgendwann wirds mal zeit nein zu sagen und sich nicht alles gefallen zu lassen.

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