"Script-Kiddies" – die neue Hackergeneration

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  1. "Script-Kiddies" – die neue Hackergeneration #1
    Gelöscht
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    Über die Hälfte der Hackerangriffe in Deutschland geht inzwischen auf so genannte "Script Kiddies" zurück
    [img]http://217.20.117.20/tecnews/hochgeladen/logos/script_kiddies.gif' align='right' border='0'>
    Die Zahl der entdeckten Sicherheitsverstöße aus dem Internet steigt. 2003 waren es allein in den USA rund 68 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Dunkelziffer liegt um ein Vielfaches höher. Dabei gehen über 60 Prozent der Attacken in Deutschland auf das Konto einer neuen Hackergeneration - der "Script Kiddies".
    Das ist ein Ergebnis der Studie „IT-Security 2003“ der Informationweek. 61 Prozent der Hackerangriffe sind nach Experteneinschätzung ungezielt – die Übeltäter dabei meist so genannte "Script-Kiddies"[weiterlink].
    Hinter diesem Begriff verbergen sich meist Kinder oder Jugendliche, die vorgefertigte Programme aus dem Internet herunterladen, mit denen sie in fremde Netze eindringen. Die jährlich angerichteten Schäden durch erkannte und bekannte Hackerangriffe in Deutschland werden auf einen mindestens dreistelligen Millionenbetrag geschätzt. Experten von Mummert Consulting gehen davon aus, dass die Schäden durch unerkannte Angriffe noch erheblich höher sind. Innerhalb der Hackerszene sind die Script-Kiddies verpönt. Denn ihnen fehlt nötiges Fachwissen und oft auch Erfahrung. Von sich aus können sie Sicherheitslücken in fremden Systemen weder entdecken noch analysieren. Auch können sie die Programme, die sie zum Angriff auf einen fremden Rechner nutzen, nicht selbst programmieren.
    Doch diese so genannten Exploit-Tools, die Sicherheitslücken einer Software aufspüren und Passwörter *******, stehen im Internet zum Download zur Verfügung. Auch kostenlose Programme, um Viren, Würmer und Trojaner zu erstellen, lassen sich problemlos aus dem Internet herunter geladen.
    Bei solchen Trojaner-„Baukästen“ ist es mit wenigen Mausklicks möglich, bestimmte Trojaner-Typen zu erstellen. Diese Trojaner installieren auf dem befallenen System kleine Programme, so genannte Hintertüren (Backdoors). Das Suchen nach solchen Backdoors mit Hilfe von Scanprogrammen, die ebenfalls im World Wide Web bereitstehen, ist heute ein beliebter Sport bei den "Script-Kiddies". Mit ihnen dringen sie wahllos in ungeschützte Rechnersysteme ein. In welches Netzwerk sie genau einbrechen, wissen sie häufig nicht.
    Gerade das macht die Script-Kiddies gefährlich. Nicht nur IT- Fachleute und Netzwerkadministratoren von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen müssen sich vor ihnen in Acht nehmen. Gerade private Internet-Surfer, die ihren Rechner nur unzulänglich gegen fremde Zugriffe sichern, sind den Cyberattacken der Script- Kiddies schutzlos ausgesetzt. Für die steht der Kick, überhaupt in ein fremdes System eingedrungen zu sein, Daten verändert oder zerstört zu haben, im Vordergrund.
    Dass dabei zum Teil erhebliche Schäden entstehen, nehmen die Script- Kiddies in Kauf. Bei rund 37 Prozent der betroffenen Unternehmen ist ein finanzieller Schaden aufgetreten, so die Studie „IT-Security 2003“. Als Hauptursache für die hohen Schäden können mangelnde Sicherheitsvorkehrungen bei privaten PCs und Unternehmensnetzwerken gelten.
    Zwar schützen sich mittlerweile immer mehr Unternehmen gegen ungezielte Attacken. Die Zahl der registrierten Sicherheitslücken nahm um fast neun Prozent ab, ist aber mit fast 3.800 Fällen immer noch sehr hoch. Zudem besitzen fast 20 Prozent der deutschen Unternehmen immer noch keine Netzwerk-Firewall. Bei privaten Anwendern ist diese Zahl erheblich höher.

  2. Standard

    Hallo Gelöscht,

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  3. "Script-Kiddies" – die neue Hackergeneration #2
    Senior Mitglied Standardavatar

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    Hai

    Das wichtige Stichwort in diesem Artikel ist "ungezielte Attacke".
    Sciptkiddies sind keine Hacker, die gezielt Firmendaten ausspionieren oder Geld bei der Sparkasse abzocken wollen.
    Scriptkiddies sind einfach nur die moderne Variante des "Mäuschenklingelns" meiner Jugend.
    Wir sind früher durch die Gegend gezogen und haben die Leute aus den Betten geklingelt und uns dann hinter der Hecke versteckt und über das Gemotze amüsiert.
    Wenn wir mieseLaune hatten, haben wir eben noch zusätzlich Kuh******e in eine Zeitung gewickelt und vor der Tür angestocht, damit der Typ reintritt.
    Scriptkiddies tuen nichts Anderes, nur mit moderneren Methoden.
    Solange eine einfache Google-Suche auf den ersten beiden Ergebnisseiten schon ein halbes dutzend funktionierender Downloadadressen für die verschiedensten Kits ergibt (hab ich grade ausprobiert), wird sich diese Art der Frustbewältigung auch immer weiter ausbreiten.
    Erstaunlich ist allerdings, daß der Schaden so groß sein soll, da die meisten der erzeugten Viren und Trojaner von gängigen Virenscannern erkannt werden.

    so long

  4. "Script-Kiddies" – die neue Hackergeneration #3
    Hardware Freak Standardavatar

    Standard

    einfach die strafen raufsetzen wie in amerika, da kennen die keinen spass mehr, da gibts sogar pc-verbot per urteil
    ich würde ihnen einfach die hände abschlagen muuahaha
    nene aber die sollten sie richtig hart bestrafen,es war ja auch fast unglaublich was die sprayer kids hier bei uns in der stadt mal fuer einen schaden verursacht haben , aber da gabs keine gnade RICHTIG so hab auch ein haus,
    @aeternitas du hast wohl echt nimmer alle sinne beisammen,nur weil es das zeug im net gibt ist das ne entschuldigung dafuer es anzuwenden?ich hab das gefühl dein ganzer artikel entschuldigt diese typen, von wegen mäuschenklingeln + frustbewältigung + ungezielte attacken + sind doch keine hacker + dann noch dämlich fragen wie den da der schaden so hoch sein kann, ich hab keine zahlen wieviele volks pcs ohne firewall laufen aber ich denke mal das 50 % aller pcs ungeschützt sind,was keinen freien eintritt bedeutet
    gruss ara

  5. "Script-Kiddies" – die neue Hackergeneration #4
    Volles Mitglied Standardavatar

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    Hallo aratak,

    Solange eine einfache Google-Suche auf den ersten beiden Ergebnisseiten schon ein halbes dutzend funktionierender Downloadadressen für die verschiedensten Kits ergibt (hab ich grade ausprobiert), wird sich diese Art der Frustbewältigung auch immer weiter ausbreiten.
    Ich glaub Aeternitas wollte damit ausdrücken wie einfach es ist solche Programme zum Hacken und Viren-Bauen zu bekommen sind. Sein vergleich mit dem "Mäuschenklingelns" seiner Jugend entschuldigt dies aber nicht. Wenn solche "Script Kiddies" sich in ein System einhacken und sich da alles anschauen entspricht dies den "Aus-den-Betten-Klinglern", wenn die dann noch irgendwelche Daten verändern oder gar löschen entspricht die den "Scheisse-in-brennende-Zeitung-Packern", allerdings erzeugen die in den Systemen einen weitaus größeren Schaden als nur ein mit Scheisse beschmirten Fuß.

    Erstaunlich ist allerdings, daß der Schaden so groß sein soll, da die meisten der erzeugten Viren und Trojaner von gängigen Virenscannern erkannt werden.
    Tja, von einem Baukasten-Virus oder Trojaner kann man ja nicht mehr erwarten, aber wenn dann ein so großer Schaden durch diese "Script Kiddies" entsteht, dann werden solche Netze ja nichtmal mit den einfachsten Mitteln geschützt.

    Und noch was anderes, es ist doch ein Hohn, dass man bestraft wird, wenn Programme verbreitet mit denen man den Kopierschutz von Datenträgern umgeht oder aushebelt, aber dass man bestraft wird, wenn man Hackerprogramme verbreitet, habe ich noch nicht gehört, da müsste man eigentlich die Google-Betreiber für verantwortlich machen.

    MFG hajo23

  6. "Script-Kiddies" – die neue Hackergeneration #5
    Hardware Freak Standardavatar

    Standard

    Tja, von einem Baukasten-Virus oder Trojaner kann man ja nicht mehr erwarten, aber wenn dann ein so großer Schaden durch diese "Script Kiddies" entsteht, dann werden solche Netze ja nichtmal mit den einfachsten Mitteln geschützt

    ja klar dann bist du bestimmt auch einer derjenigen die meinen wenn eine frau mit nem minirock rumläuft ist sie selbst schuld wenn sie vergewaltigt wird :ad
    + wer sich kein gescheites schloss an die haustuer macht ist selbst schuld wenn bei ihm eingebrochen wird ,oder das auto geklaut ....lässt sich beliebig fortsetzen
    jetzt sollte jeder merken was da fuern müll abgelasssen wird
    gruß ara

  7. "Script-Kiddies" – die neue Hackergeneration #6
    Senior Mitglied Standardavatar

    Standard

    Hai

    @ aratak

    Ich entschuldige garnichts!!
    Wenn man jemand bei so etwas erwischt sollte er mit aller Härte bestraft werden.
    Das ändert aber nichts daran, daß speziell die Scriptkiddies in meinen Augen nichts anderes sind, als randalierende Jugendliche (Deine Sprayer gehören in dieselbe Kategorie für mich.) und keine neue finstere Bedrohung.
    Was ungeschützte PCs angeht, so gilt in meinen Augen dasselbe wie bspw. beim Rauchen.

    "Das hab ich nicht wissen können!", ist keine akzeptable Ausrede mehr.

    Kaum ein Thema wird so breitgetreten in den Medien, wie Computersicherheit. Wer trotzdem meint, daß es ihn nicht betrifft, soll halt die Folgen tragen.

    Das Viren und Trojaner aus solchen Baukastensystemen einen so immensen Schaden anrichten können, liegt an der Ignoranz der Opfer.
    Die benehmen sich nämlich wie Leute, die in Urlaub fahren und die Haustür offen lassen und sich anschließend beschweren, daß man ihnen die Bude leergeräumt hat.

    @ Hajo

    Du hast mich schon richtig verstanden.
    Das der Schaden gößer sein kann, ist sicher richtig.
    Aber, wie schon gesagt, wird er nur so groß, weil die Betroffenen auf einfachste Sicherheitsvorkehrungen verzichten.
    Was die Kontrolle von Links in Suchmaschinen angeht, bin ich nicht deiner Meinung.
    Ich denke, das Informationen grundsätzlich frei verfügbar sein müßen.
    Wenn wir einmal anfangen den staatlichen Organen sozusagen "offiziell" die Zensur zu genehmigen, dann wird das der Anfang vom Ende der Informationsfreiheit.
    Denn es ist egal in welchem Bereich die Eingriffe erfolgen (Kosten im Gesundheitswesen, öffentliche Sicherheit und Strafverfolgung, Informationsfreiheit), es bleibt immer die Frage:"Wer bewacht die Wächter??"
    Wer legt wo die Grenzen der Einschränkung fest?

    so long

  8. "Script-Kiddies" – die neue Hackergeneration #7
    Volles Mitglied Standardavatar

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    Hallo,

    @ aratak

    Wie Aeternitas schon gesagt hat, wer erwischt wird sollte entsprechend bestraft werden, ich würde auch noch weitergehen und sagen, dass man entsprechende Straftaten auch entsprechend verfolgen soll. Und wenn eine Frau einen Minirock trägt, hat sie vielleicht die Vergewaltigung provoziert/angeregt/beschleunigt oder so, aber dies macht die Tat an sich nicht harmloser und für mich trägt die Frau auch keine Mitschuld daran, obwohl hier einige für mich schlimme Verteidiger genau auf sowas abzielen.
    Übrigens, wer beim Bund seinen Spind nicht abschließt und dem was geklaut wird, wird genauso bestraft wie der Dieb, denn er hat ja einen "Kameraden" zum Diebstahl "angestifftet", finde ich blödsinnig.

    @ Aeternitas
    Was die Kontrolle von Links in Suchmaschinen angeht, bin ich nicht deiner Meinung.
    Ich denke, das Informationen grundsätzlich frei verfügbar sein müßen.
    Ich bin ja auch deiner Meinung, ich wollte ja nur drauf aufmerksam machen, dass hier zwei eigentlich gleiche Sachen vom Gesetzesgeber unterschiedlich verfolgt wird. Wenn man Kopierprogramme verbietet die einem das Recht auf die Erstellung einer Sicherheitskopie ermöglicht, dann muss man logischerweise erst Recht solche Programme zum Hacken und Viren-Bauen verbieten. Und Hacker und Virenprogrammieren erzeugen meiner Meinung nach mehr Schaden als die Kopierprogramme der Medieindustrie vorenthalten.

    MFG hajo23

  9. "Script-Kiddies" – die neue Hackergeneration #8
    Foren-Guru Avatar von snuskhammer

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    Also google würde ich am wenigsten dafür beschuldigen!! Die Setzten ja nicht selbst die einträge. Dies kann heute ja jeder selber tun.

    Ich würde viel mehr die Provider dafür verantwortlich machen. Wenn man irgendwo Webspace bekommen möchte, sei es kostenlos oder gebührenflichtig, muss man die AGBs bestätigen und in einigen steht auch drinne das solche Sachen nicht angeboten werden dürfen. Trotzdem machen es die Leute. Klar nach ner Zeit sperren die Provider die Seite aber bis dahin kann viel passieren.

    Ich bin bei uns in der Firma verantwortlich für Web-hosting. Und die, diese Kiddies unter anderem, gehen mir tierisch auf den Keks. Man ist den ganzen Tag damit beschäftigt sein Netz zu sichern.

    Einmal haben es welche geschaft in einen von "meinen" Server einzudringen. Und haben da ihre scherze mit mir getrieben. :cf

    Sie haben den Server als FTP benutzt und die Adresse im internet breitgetreten und Daten getauscht auf dem Server. Inerhalb von wenigen Tagen hatte ich ein Traffic von über 100GB. Und das geht in Geld. Und wofür!! Am liebsten würde ich solche Leute......... Ahhhh wenn ihr blos wüsstet!!


    EDIT:
    1GB Traffic kostet "mich", bei einer 8Mbit Standleitung, etwas über 30€!!
    jetzt könnt ihr euch den Schaden ma ausrechen!!
    Sauerei! Sage ich euch!!

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