Die Staatsmacht verlangt Zugriff auf den privaten PC

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  1. Die Staatsmacht verlangt Zugriff auf den privaten PC #1
    Gelöscht
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    Standard Die Staatsmacht verlangt Zugriff auf den privaten PC

    Angeblicher "Fahndungsbedarf" soll Zugriff gestatten

    Bundesinnenminister Wolgang Schäuble hat die Idee, dass das Bundeskriminalamt (BKA) sehr bald "Kommissar Trojaner" über das Internet verbreitet. So sollen Beamte unbemerkt private Computer ausspionieren können.

    "Es besteht ein Bedürfnis nach Online-Durchsuchungen", sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums auf Anfrage. Gegen Computerbenutzer, gegen die ein Strafverfahren läuft, sollen von dieser Durchsuchung nichts bemerken. Schon jetzt ist das BKA bei gerichtlicher Anordnung dazu in der Lage, Computer unbemerkt auszuspionieren.

    Vorerst auf Eis liegt das Projekt nur wegen eines rechtlichen Bewertungsstreits innerhalb der Bundesregierung. Hier bestehen Zweifel darüber, ob eine solche Handlungsweise durch die Strafprozessordnung (StPO) abgedeckt wäre. Gesucht werden soll laut einer StPO-Novelle nach "verfahrensrelevanten Inhalten". Andere Parteien kritisieren das bisher unklar sei, welche rechtliche Absicherung hier greifen soll. Dazu wäre ein richterlicher Beschluss nötig, fordert z.B. FDP-Haushälter Jürgen Koppelin.
    Bei dem Projekt folgt das BKA dem Schweizer Vorbild. Hier ist "Kommisar Trojaner" im Kapmpf gegen den Terror bereits länger in der Planung. Hier wird die jahrelange Vorarbeit von Hackern genutzt. So will ein Schweizer Softwareunternehmen die entsprechenden Programme nur an die entsprechenden Behörden veräußern. So soll auch verhindert werden, das die "Tools" von Sicherheitssoftware wie Antivirenscannern als gefährlich eingestuft wird.

    Bei all dem handeln die staatlichen Fahnder ebenso wie es Hacker und andere Cyber.Kriminelle machen. Im einfachsten Fall wird "Kommissar Trojaner" per eMail auf dem Ziel-PC stationiert. Aber auch andere Szenarien wie z.B. der Umstand, das Opfer auf eine harmlos wirkende Website zu locken um im Hintergrund den Trojaner zu plazieren, sind denkbar. Nur in besonders hartnäckigen Fällen soll ein Angriff übers Internet auf undokumentierte Schwachstellen den Beamten weiterhelfen. Einmal installiert ist der entsprechende PC völlig wehrlos den Beamten ausgeliefert. Alle Daten liegen im Einzugsbereich der Behörde.

    Entsprechende Antivirensoftware oder auch Firewall stellen keinerlei Hindernisse für die Beamten dar. "Es gibt einfach zu viele Sicherheitslücken in zu vielen Produkten, als dass das wirklich ein Hindernis wäre", sagt Daniel Bachfeld, Sicherheitsexperte des Magazins für Computertechnik c't.
    Noch besser ist der Umstand, das wenn das Bundesinnenministerium oder das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit den entsprechenden Softwareherstellern zusammenarbeiten, sie sich hierbei nicht öffentlich gewordene Sicherheitslücken exclusiv reservieren lassen können. Diese können dann für die geheimen Spionageprogramme genutzt werden.
    Ist die BKA-Software gut, dann wird diese ebenso unbemerkt ihren Dienst verrichten wie es Trojaner- oder Phishingangriffe durch Hacker schon heute tun. Nur während der Installation ist eine Verbindung ins Internet nötig. Einmal installiert werden die Daten auf der lokalen Platte gesammelt. Ist die Durchsuchung abgeschlossen wird über eine erneute Internetverbindung das Suchergebnis in kleinen Paketen an die Ermittler versandt.

    Wer nun denkt, hach, dann mache ich nichts mehr mit Windows, der ist allerdings auf dem Holzweg. Die Schnüffelei soll auch unter LinuX und MAC möglich sein. Auch das Verschlüsseln von Daten ist überflüssig. Hier wird bis zur entsprechenden Entschlüsselung gewartet und erst dann greift der Trojaner ein.

    Kreative IT´ler dürften allerdings recht schnell sichere Mittel gegen ein solches ausspionieren entwickeln. Bachfeld ist sich sicher: "Es ist technisch alles möglich, aber auch Gegenmaßnahmen sind möglich."

    Quelle: RP-Online

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    Hallo Gelöscht,

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  3. Die Staatsmacht verlangt Zugriff auf den privaten PC #2
    Mouse - Schieber Avatar von nice

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    das brauchen die doch nur, um die killer-spiel-spieler zu überwachen um diese zu einem jahr gefängnis zu verurteilen ...

    mal im ernst - das ist einfach nur einschüchterung der leute - wers glaubt

  4. Die Staatsmacht verlangt Zugriff auf den privaten PC #3
    Gelöscht
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    Zitat Zitat von nice Beitrag anzeigen
    mal im ernst - das ist einfach nur einschüchterung der leute - wers glaubt
    Genauso wie es die Roosevelt Ufos nie gab....auch nur "Einschüchterung"...

  5. Die Staatsmacht verlangt Zugriff auf den privaten PC #4
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    Zitat Zitat von Fetter IT Beitrag anzeigen
    Kreative IT´ler dürften allerdings recht schnell sichere Mittel gegen ein solches ausspionieren entwickeln. Bachfeld ist sich sicher: "Es ist technisch alles möglich, aber auch Gegenmaßnahmen sind möglich."

    Also ich denke, wenn es schon vor dem Vista Release mehrere Versuche und wie es scheint auch Erfolge gibt, das WGA-System von Microsoft im Bezug auf Vista und Office zu umgehen, zeigt das relativ deutlich, dass wir keine Firmen brauchen, die uns Möglichkeiten aufzeigen wie wir Programme so ändern können, dass sie unseren Bedürfnissen entsprechen (um es juristisch mal neutral auszudrücken).

    Juristisch dürfte es ja auch keine Straftat darstellen eine oder mehrere Sicherheitslücken in Programmen zu schließen. Und die sollen ja ganz offensichtlich genutzt werden. Und wenn wir uns dann angucken, wieviele Leute Programme schon illegal verändern und diese "*****s" dann öffentlich zugänglich machen, sehe ich kein Problem darin, legale *****s zu entwickeln und via P2P Netzwerken oder gar Homepages zu verbreiten

  6. Die Staatsmacht verlangt Zugriff auf den privaten PC #5
    Gelöscht
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    Naja, es wird sich halt eine weitere Front in Bezug auf Sicherheit und dergleichen auftun.
    Hammer finde ich, das immerzu alles unter dem Namen "K(r)ampf gegen den Terror" stattfindet. Haben die keine anderen Ausreden? Die Obrigkeit will schlicht und ergreifend das dumme Bauernvolk besser kontrollieren. Mehr sehe ich da nicht. Wieso werden diese Menschen die da Überwacht werden sollen nicht schon an der Grenze wieder in die Heimat geschickt, wäre für alle Beteiligten wesentlich preiswerter, sicherer und effizienter. Ich darf ja mal davon ausgehen, wenn es sich um eine "K(r)ampf gegen den Terror"-Aktion handelt, sind in erster Linie Islamisten und Verbündete das Ziel der geneigten Neugier. Einfach die Grenze abschotten (Die USA macht es gerade vor mit Mexiko...) und gut ist. Dann sind wir alle sicher, brauchen keine Raucher mehr für die innere Sicherheit und keine Trojaner mehr zum rumschnüffeln. Aber das würde ja dann wieder "Fremdenfeindlich" aussehen. Frage mich nur, wie es aussieht, wenn die Obrigkeit sowas durchboxt...

  7. Die Staatsmacht verlangt Zugriff auf den privaten PC #6
    Volles Mitglied Avatar von Noir

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    Ich finde das extrem krank. Nach dem gläsernen Menschen nun auch der gläserne PC?

    Schliesslich sind auf meinem PC auch meine Daten gespeichert. Es geht mir jetzt nicht um etwaige Raubkopien, Pornos oder sonstwas - das ist mir vollkommen egal, da hab ich nix zu verbergen - sondern um Daten, mit denen ich mich zB in Foren, beim Onlinebanking oder sonstwo einlogge und um Daten, die nicht nur mich persönlich, sondern auch andere Betreffen. Da wären Adressbücher, Bankdaten / Adressen fremder Leute, zB von eBay-Käufen / Verkäufen. Terminplaner etc... die Liste ist lang.

    Das wäre ein unerlaubter Eingriff in meine Privatsphäre. Unerlaubt deshalb, weil mich auch niemand dazu zwingen könnte, Details über meine Person zuzugeben, die ich nicht gewillt bin, preiszugeben. Ich steige schliesslich auch nicht beim Nachbarn in die Bude ein, weil ich gern wissen möchte, was der denn so im Kühlschrank liegen hat.

    Da ich ja in einem anderen Thread gesagt habe, das ich meine Äusserungen etwas besser überlegen tu in Zukunft, werde ich jetzt auch nicht hier hinschreiben, an welche Methoden mich das erinnert, sofern man sie denn in die heutige Zeit aufs Medium Computer überträgt.

    Das andere Problem ist: jede Software, egal ob nur an Behörden veräussert oder nicht, landet früher oder später im Netz. Ich stelle mir da grad Horden von Script-Kiddies vor, die sowas in gängigen Tauschbörsen entdeckt haben.


    Noch ein Problem wäre: Wer soll denn bitte entscheiden, wo bzw bei welchen Privatpersonen dieser Trojaner eingesetzt werden soll?

    Wer stellt denn sicher, das die Software nicht missbraucht wird?

    Rennt da einer rum, der da allein das sagen hat? So einen gabs auch schonmal, der hat immer gerufen "Das Gesetz bin ich" - Ludwig hiess der. Hat auch ein böses Ende genommen mit dem Typen. Aber ich wollte mich ja zurückhalten.

    Andersrum werden Leute mit hohen Geldstrafen zugebombt, evtl sogar Freiheitsstrafen, weil sie Viren und Trojaner in Umlauf bringen. Ich denke da auch solche Sachen wie Rootkits, die man sich einfängt, sobald man eine kopiergeschützte Musik-CD in sein CD-ROM wirft. Sowas dann aber andersrum für bestimmte Personengruppen nicht nur zu legalisieren, sondern sogar den Einsatz der Software zu planen, ist schon ein wenig paranoid. Da hab ich dann lieber nen Trojaner, an dessen Ende ein Kiddie sitzt, das sich den Ar*** abfreut, wenn es meinen PC zum Absturz bringt.


    Gute Nacht, Deutschland.

    edit:

    Naja, es wird sich halt eine weitere Front in Bezug auf Sicherheit und dergleichen auftun.
    Hammer finde ich, das immerzu alles unter dem Namen "K(r)ampf gegen den Terror" stattfindet. Haben die keine anderen Ausreden? Die Obrigkeit will schlicht und ergreifend das dumme Bauernvolk besser kontrollieren. Mehr sehe ich da nicht. Wieso werden diese Menschen die da Überwacht werden sollen nicht schon an der Grenze wieder in die Heimat geschickt, wäre für alle Beteiligten wesentlich preiswerter, sicherer und effizienter. Ich darf ja mal davon ausgehen, wenn es sich um eine "K(r)ampf gegen den Terror"-Aktion handelt, sind in erster Linie Islamisten und Verbündete das Ziel der geneigten Neugier. Einfach die Grenze abschotten (Die USA macht es gerade vor mit Mexiko...) und gut ist. Dann sind wir alle sicher, brauchen keine Raucher mehr für die innere Sicherheit und keine Trojaner mehr zum rumschnüffeln. Aber das würde ja dann wieder "Fremdenfeindlich" aussehen. Frage mich nur, wie es aussieht, wenn die Obrigkeit sowas durchboxt...


    Dem hab ich absolut nichts hinzuzufügen. Sehr schön ausgedrückt, das triffts prima.

  8. Die Staatsmacht verlangt Zugriff auf den privaten PC #7
    Senior Mitglied Avatar von Nehll

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    man zustände wie in china,

    nicht mehr lang und es gibt auf RTL2 Big Brother Deutschland

  9. Die Staatsmacht verlangt Zugriff auf den privaten PC #8
    Gelöscht
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    Wir verkennen das bestimmt alle nur...ist doch zu unser aller Sicherheit...wir wollen doch alle, das so lapidare Dinge wie Freiheit, Demokratie und Persönlichkeitsrecht erhalten bleiben...oder etwas nicht, ihr Schelme....Sowas fordert natürlich Tribut....(IRONIE OFF)....

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