Der NEUE TecCentral-Kaufguide!

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  1. Der NEUE TecCentral-Kaufguide! #1
    Computer Doktor Avatar von fRaNkLiN

    Mein System
    fRaNkLiN's Computer Details
    CPU:
    Core i5-3570K @4.2GHz
    Mainboard:
    ASUS P8Z77-V Deluxe
    Arbeitsspeicher:
    32GB GeIL Black Dragon DDR3-1333
    Festplatte:
    Samsung SSD 840 Pro 256GB, 2x Seagate Barracuda 1TB (RAID1)
    Grafikkarte:
    PowerColor HD7970 LCS
    Soundkarte:
    Asus Xonar Essence STX
    Monitor:
    DELL Ultrasharp U2410
    Gehäuse:
    Cooler Master ATCS840
    Netzteil:
    Seasonic M12II-620
    Betriebssystem:
    Windows 7 Professional x64
    Laufwerke:
    Samsung SH-B123L

    Standard Der NEUE TecCentral-Kaufguide!

    Endlich, endlich: Der neue Kaufguide ist da!

    Was lange währt, wird endlich gut: Das gilt hoffentlich auch diesmal, und deswegen präsentieren TecCentral und SF Solutions euch hier den rundumerneuerten Kaufguide.

    Viel Spaß beim Lesen!




    Der Office-PC


    Zuerst befassen wir uns mit der CPU, dem Rechenherz unseres PCs. Für unsere oben genannten Anwendungen können wir ruhig ein recht kleines Mitglied der Prozessorfamilien nehmen. Hier bieten sich leistungsschwache und stromsparende CPUs mit ein oder zwei Kernen an, so z.B. der AMD Sempron 140 mit 2x2.7GHz und der Intel Celeron E3300 mit 2x2.5GHz.

    Sie haben ein gutes Preis/Leistungsverhältnis und keine hohe Abwärme, was eine leise Kühlung ermöglicht: Wir empfehlen dazu einen großen Kühler, wie zum Beispiel den Scythe Mugen 2 oder den Noctua NH-U12P. Mit diesen Boliden kann man den Prozessor auch getrost (semi-)passiv kühlen.

    Anmerkung:
    Ebenfalls empfehlenswert ist der Einsatz einer CPU mit integrierter Grafik wie z.B. des Pentium G9650 samt passendem Board mit H55-Chipsatz, wobei erwähnt werden muss, dass diese Plattform um ein Wesentliches teurer ist als die oben erwähnten Sempron- oder Celeron-Kombinationen.
    Unser Prozessor braucht jetzt nun natürlich auch ein Mainboard, die Hauptplattform in unserem Rechenknecht, die alle Komponenten miteinander verbindet. Auch hier können wir ruhig zu einem recht günstigen Produkt greifen. Je nach Ausstattung des Mainboards, dem Service des Herstellers und dem Preis kann der interessierte Kunde hier völlig frei wählen.

    Wir möchten uns jetzt nicht auf ein spezielles Board festlegen, dennoch sollte man auf folgende Dinge achten, um nicht ins Fettnäpfchen zu tappen:

    Zuallererst ist natürlich ein Board mit passendem Sockel zu wählen, damit unsere CPU auch Platz hat. Dabei wird man möglicherweise auf die Buchstabenkombination "SLI " oder den Ausdruck "Crossfire" stoßen. SLI (“Scalable Link Interface”) sowie Crossfire sind Technologien von nVidia bzw. ATI, die den gekoppelten Betrieb von PC-Grafikkarten ermöglichen - natürlich mit dem Zweck, bessere Gamingperformance zu erreichen.

    Auf diese Ausstattung können wir aber getrost verzichten:
    Wir geben uns schon mit einer Grafikkarte bzw. der im Chipsatz oder der CPU integrierten Grafikeinheit zufrieden. Natürlich verbauen wir im Falle einer dedizierten Karte eine sehr leistungsschwache Lösung, denn hohe Frameraten sind von diesem Rechner nicht gefordert.
    Allerdings bietet sich bei den allermeisten Boards, die derzeit sowohl für Intel- als auch für AMD-Prozessoren verfügbar sind, die Nutzung der integrierten Grafik an (IGP), womit der Aufpreis für eine dedizierte Karte entfällt.

    Anmerkung:
    Grafikkarten, gerade im Low-End-Segment, haben oft laute Lüfter. Daher ist es sinnvoll, beim Kauf eine passiv gekühlte Karte zu wählen.
    In Sachen Anschlüsse stehen die IGPs dedizierten Karten kaum mehr nach: HDMI, VGA, DVI und sogar Display Port sind längst auch in Kombination keine Seltenheit mehr, sondern die Regel.

    Soll auf dem Rechner auch das ein oder andere Spiel laufen, empfiehlt sich der Einsatz einer Midrange-Karte bis 100 Euro. Derzeit fallen in dieses Raster zum Beispiel die ATI Radeon HD5670 und HD5750 oder die nVidia GeForce GT240 und GTS250.

    Nun kommen wir zum Arbeitsspeicher. Hier müssen wir nicht auf irgendwelche Overclockingmarken oder schnelle Timings achten!
    In erster Linie spielt die Größe eine entscheidende Rolle! Für paralleles Arbeiten wird einiges an Speicher gebraucht. Es empfiehlt sich also, mindestens 2GB zu verbauen. Optimal wären natürlich 4GB - je nach Geldbeutel.

    Damit wir noch einen kleinen Geschwindigkeitszuwachs bekommen, achten wir darauf, DualChannel zu verwenden. Soll heißen: Für 2GB verwenden wir 2x 1GB Riegel und für 4GB 2x 2GB Riegel. Wichtig: Im Handbuch des Boards nachsehen, welche Slots für DualChannel belegt werden müssen!

    Nun, jetzt brauchen wir für unsere Daten natürlich auch einen Datenträger, sprich: eine Festplatte. Über die Größe muss jeder individuell selbst entscheiden. Bei einem Kauf sollte aber auf Lautstärke, Anschluss und Zuverlässigkeit geachtet werden.

    Unsere Empfehlung ist hier eine Platte im Bereich von 250-750GB von Western Digital (Caviar Green), Samsung (F3 Eco) oder Seagate (Barracuda LP 5900.12). Die genannten Platten agieren sehr leise und können auch ohne Dämmung verbaut werden, ohne hinsichtlich der Lautstärke negativ aufzufallen.

    Noch leiser geht's mit einer Notebookfestplatte. Die Empfehlungen sind hier die WD Scorpio Blue-Reihe und die Samsung M5S/M6S/M7-Reihen.
    Der Preis pro Gigabyte ist aufgrund der gezwungenermaßen kleineren und damit aufwändigeren Technik natürlich höher als bei herkömmlichen 3.5"-Festplatten!

    Anmerkung:
    Alternativ kann auch über die Verwendung einer kleinen SSD nachgedacht werden (32GB: ca. 90 Euro, Empfehlung: Patriot PS100 32GB oder eine 40GB-SSD mit SandForce-Controller eines beliebigen Herstellers), was die gefühlte Arbeitsgeschwindigkeit extrem erhöht.
    Gerade Office-Software startet innerhalb von Sekundenbruchteilen und auch der Bootvorgang wird immens beschleunigt.
    Achtung: Für Notebookfestplatten und/oder SSDs besitzen viele Gehäuse noch keine Montagemöglichkeit. Hier empfiehlt sich ein Einbaurahmen (2.5 auf 3.5 Zoll) oder ein Dämmgehäuse à la Scythe Quiet Drive.

    Als Laufwerk bietet sich der Optiarc AD-7240S DVD-Brenner an, der so ziemlich alles brennt und liest, was das Herz begehrt. Lightscribe-Support gibt es mit dem Modell AD-7241S, Labelflash kommt beim AD-7243S mit.

    Nun fehlt noch das Netzteil. Hier sollte man die Wichtigkeit nicht unterschätzen und in der Folge zu einem Billigprodukt greifen, denn das kann sehr, sehr schnell nach hinten losgehen! Deshalb ist von Billignetzteilen unter 30 Euro grundsätzlich abzuraten.

    Viele dieser Netzteile sind zu wenig abgesichert und können bei Überhitzung oder Überlast die komplette Hardware mit in den Tod reißen - inklusive wichtiger Daten! Deshalb: lieber zu Markenprodukten wie Cougar, Enermax, Seasonic oder Tagan greifen!

    Und zu Guter Letzt: das Gehäuse. Unsere Empfehlung lautet: möglichst viel Aluminium, denn das macht das Gehäuse leicht und dennoch stabil, und möglichst µATX, denn dann verbraucht der Rechner weniger Platz und sieht nicht allzu bullig aus.

    Zusätzlich sollte noch ein wenig Geld in die Gehäusebelüftung investiert werden. Günstige und gute Lüfter sind beispielsweise die Slip Stream-Modelle von Scythe.

    Nun zu unserem Kauftipp:
    Prozessor: AMD Sempron 140
    Mainboard: Gigabyte GA-MA785GMT-UD2H
    RAM: 2GB Kingston ValueRAM DDR3-1066
    Brenner: Sony Optiarc AD-7240S
    Netzteil: Seasonic S12II-330 Bronze



    Im nächsten Teil werden wir euch erklären, worauf es bei einem guten Spiele- und Overclocking-PC ankommt. Wir fangen beim Spiele-PC an:





    Der Spiele-PC:



    Als Erstes braucht man natürlich eine leistungsstarke Grafikkarte, die auch mit aktuellen Spielen gut zurechtkommt. Dabei sollte man sich Reviews aktueller Karten orientieren. Die Review-Seiten bieten meist Performance-Diagramme an, in denen die Karten in den gängigsten Auflösungen (mit und ohne aktivierte Qualitätsoptionen wie AA/AF) verglichen werden.

    Darüber hinaus kann man auch Google benutzen und nach Bewertungen suchen.
    Unbedingt sollte man auf das Preis/Leistungs-Verhältnis achten. Welche Karte ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis besitzt, kann man natürlich ebenfalls im Netz finden (der TecCentral-Preisvergleich und andere Suchmaschinen).

    Aktuell empfehlen sich folgende Karten in den jeweiligen Preisbereichen:

    Bis 100 Euro:
    ATI: Radeon HD5670 und HD5750,
    nVidia: GeForce GT240 und GTS250.

    Bis 200 Euro:
    ATI: Radeon HD4890, HD5770 und HD5830,
    nVidia: GeForce GTX460.

    Bis 300 Euro:
    ATI: Radeon HD5850,
    nVidia: GeForce GTX470.

    Ab 300 Euro:
    ATI: Radeon HD5870 und HD5970,
    nVidia: GeForce GTX480.

    Anmerkung:
    Bei Verwendung von GTX470/480 und HD5970 empfehlen wir ausdrücklich ein Netzteil mit mindestens 550 Watt.
    Als nächstes ist der Ram an der Reihe:
    Beim Ram sollte man darauf achten, dass er KEIN no-name Ram ist. Wirklich guten Ram kann man meist schon am Preis erkennen.

    Außerdem sollte man auf die Größe des Speichers achten. Neuere Spiele kommen schon nicht mehr mit 2GB aus - hier werden schon 4GB benötigt. Auch kommende Spiele werden erst mit 4-8GB wirklich flüssig laufen (auf höchsten Details).

    Zudem sollte man auch darauf achten, zwei Riegel zu kaufen. Damit lässt sich ein Dual-Channel-Betrieb realisieren, dessen Vorteile wir schon beim Office-PC erläutert haben.

    Wichtig:
    RAMs mit hohem Heatspreader (Kühlkörper) können oft nur in den äußeren RAM-Bänken des Mainboards verwendet werden, die Heatspreader an sich sind aber generell eher nutzlos. Wenn also RAM wie der Corsair Dominator zum Einsatz kommen soll, empfiehlt es sich, die oberen Kühlfinnen abzuschrauben (die Schrauben besitzen einen relativ kleinen Innensechskant). Einfacher ist es, gleich RAM ohne ausladenden Heatspreader zu wählen.
    Auch die Festplatte des Rechners darf natürlich nicht vernachlässigt werden.
    Eine günstige Lösung sind derzeit Platten im Bereich von 500GB bis 1TB. Für schnelle Zugriffszeiten empfiehlt es sich, auf Modelle mit 7200 Umdrehungen/Minute (rpm) zu setzen.

    Wem das noch nicht reicht, der kann in die Welt der SSDs abtauchen. SSDs garantieren durch den verwendeten NAND-Speicher rasante Zugriffszeiten im Bereich von unter einer fünftel Millisekunde.
    Zum Vergleich: Festplatten haben Zugriffszeiten zwischen 8 und 20 Millisekunden.
    Der Effekt einer SSD zeigt sich somit hauptsächlich beim Arbeiten unter Windows oder beim Start und Laden von Spielen.

    Als nächstes kommen wir zur CPU:
    Fürs Spielen ist ein AMD Athlon/Phenom oder ein Core i5/i7 optimal. Auch bei der CPU sollte man sich erst im Internet informieren, bevor die restlichen Fragen im Forum geklärt werden können.

    Die brennende Frage wird vorab geklärt: Muss es zum Spielen ein QuadCore sein?

    Die Antwort lautet: Ja! Wir sind im Zeitalter der QuadCores angekommen, HexaCores sind bereits auf dem Markt. Support und Optimierung für vier und mehr Kerne sind größtenteils vorhanden.

    Anmerkung:
    Nicht falsch verstehen: Auch DualCores sind spielegeeignet und meistens auch schnell genug. Zudem sind sie günstiger. Auf allen Boards, auf denen DualCores laufen, lassen sich später auch Quads betreiben - einer späteren Nachrüstung steht also nichts im Wege.
    Momentan reicht ein AMD Phenom II X4 945 oder ein Core i5 750/760 für aktuelle Spiele. Und wenn die Leistung mal zu knapp wird, kann auch durch moderates Übertakten ein Mehr an Leistung herausgeholt werden. Aber dazu kommen wir später.

    Zuerst noch ein Wort zur Kühlung: Auch hier gelten die empfohlenen Kühler Scythe Mugen 2 und Noctua NH-U12P. Auch interessant, wenn auch teurer und ohne Lüfter ausgeliefert, ist der Prolimatech Megahalems.

    Nun kommen wir zum Mainboard:
    Beim Mainboard empfehlen wir euch, ein hochwertiges Modell zu kaufen; generell kommen dafür die "alteingesessenen" Marken in Frage:
    • Asus
    • DFI
    • Foxconn
    • Gigabyte
    • MSI
    • Sapphire


    Dabei sollte man auch auf den Chipsatz achten: Zur Zeit empfehlen sich AMDs 700er und 800er Chipsätze, die hochwertigsten Boards gibt es mit 785G, 790GX/FX und 890GX/FX.

    Soll es ein Intel-System werden, so sollte man auf den P45 oder X48 bei Sockel 775-Systemen setzen; bei den Sockeln 1156 und 1366 ist die Auswahl ohnehin gering (1156: P55, H55; 1366: nur X58) und die Chipsätze unterscheiden sich kaum.

    Wichtig ist hier auch die Kühlung des Boards:
    Für einen stabilen Betrieb auch bei erhöhten Temperaturen, wie sie beim Spielbetrieb nun einmal vorherrschen, ist eine guten Kühlung des Mainboards wichtig. Da aktuelle Platinen fast immer über ein (heatpipe-unterstütztes) passives Kühlsystem verfügen, ist es sinnvoll, diese durch einen guten Luftstrom innerhalb des Gehäuses zu unterstützen.
    Dafür empfiehlt sich eine Kombination aus 2 120- oder 140mm-Lüftern jeweils in der Front und im Heck des Gehäuses. Seitlich angebrachte Lüfter haben kaum einen Effekt, es sei denn, sie schaufeln Luft von außen direkt auf Chipsatz und/oder Grafikkarte.
    Als nächstes ist das Netzteil an der Reihe:
    Durch das Netzteil entstehen unseres Erachtens die meisten Computerprobleme. Deswegen sollte man hier genau aufpassen.

    Ein gutes Netzteil erkennt man sofort am Preis. Alles, was unter 50€ liegt, ist nicht ausreichend. Auch wenn die meisten Menschen denken, dass man gerade hier sparen kann, sagen wir erfahrungsgemäß: völlig falsch!

    Am Netzteil zu sparen ist, nett formuliert, nicht sehr empfehlenswert. Falls das Netzteil mal den Geist aufgibt, können dadurch Teile im ganzen Computer beschädigt oder zerstört werden.

    Deswegen: Hände weg von LC-Power und anderen No-name-Netzteilen.
    Gute Netzteile sind z.B be quiet! (mit Einschränkungen, siehe Anmerkung), Cougar, Tagan, Seasonic und Enermax.
    Bei diesen Marken kann man sicher sein, dass der PC in guten Händen ist!

    Anmerkung:
    be quiet!s Straight Power- und Pure Power-Serien hatten in der Vergangenheit stark mit Fertigungsschwankungen zu kämpfen. Hier ist also Vorsicht geboten. Die Dark Power Pro-Serie ist ohne Einschränkungen empfehlenswert.
    Die Wahl des Gehäuses ist wieder Geschmackssache; allerdings an dieser Stelle der Hinweis, dass ein großes bzw. innen geräumiges Gehäuse ebenfalls zur guten Kühlung eines Rechners beiträgt. Gamingrechner können zwar auch auf engstem Raum (Mini-ITX) untergebracht werden, sind dann aber erheblich aufwändiger und riskanter zu kühlen!
    Natürlich ist auch hier ein Gehäuse aus Aluminium zu empfehlen – der Rücken dankt bei der nächsten LAN-Party ;-)

    Zu guter Letzt geben wir euch einen Vorschlag, wie ein guter Spiele-PC aussehen kann:

    CPU: AMD Phenom II X4 965
    Mainboard: Gigabyte Gigabyte GA-890GPA-UD3H
    Grafikkarte: ATI Radeon HD5850
    Speicher: 4GB DDR3-1600 (z.B. ADATA, Kingston, G.Skill…)
    Netzteil: Seasonic S12II-520Bronze

    Sicher kostet so ein System in Summe nicht wenig Geld, doch der PC reicht dann erst einmal für kommende Spiele.
    Viel Spaß beim Spielen! :-)

  2. Standard

    Hallo fRaNkLiN,

    schau Dir mal Diesen Ratgeber. an. Dort wirst du bestimmt fündig.
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  3. Der NEUE TecCentral-Kaufguide! #2
    Computer Doktor
    Threadstarter
    Avatar von fRaNkLiN

    Mein System
    fRaNkLiN's Computer Details
    CPU:
    Core i5-3570K @4.2GHz
    Mainboard:
    ASUS P8Z77-V Deluxe
    Arbeitsspeicher:
    32GB GeIL Black Dragon DDR3-1333
    Festplatte:
    Samsung SSD 840 Pro 256GB, 2x Seagate Barracuda 1TB (RAID1)
    Grafikkarte:
    PowerColor HD7970 LCS
    Soundkarte:
    Asus Xonar Essence STX
    Monitor:
    DELL Ultrasharp U2410
    Gehäuse:
    Cooler Master ATCS840
    Netzteil:
    Seasonic M12II-620
    Betriebssystem:
    Windows 7 Professional x64
    Laufwerke:
    Samsung SH-B123L

    Standard Zweiter Teil Kaufguide

    Der OC-PC:

    Nun werden wir euch erklären, worauf es bei einem OC-PC ankommt.


    Wir fangen bei der Grafikkarte an:
    Wenn man sich einen OC-PC gönnen möchte, sollte man bei der Grafikkarte darauf achten, dass der Speicher und die GPU einen hohen Takt vertragen.

    Am besten sucht man im Internet Bewertungen und OC-Ergebnisse für die entsprechende Grafikkarte. Selten sind herstellerseitig Pipelines bei Grafikkarte deaktiviert, sodass man sie durch das Freischalten aktivieren kann. Darauf sollte man auch einen Blick werfen, denn so kann man clever Geld sparen.

    Anmerkung:
    Deaktivierte Pipelines waren hauptsächlich bei Karten bis zur GeForce 6-Generation zu finden. Neuere Serien bieten diesen Anreiz meist nicht mehr, da übeschüssige Pipelines nicht deaktiviert, sondern per Laser abgetrennt werden.

    Als nächstes ist der Ram an der Reihe:

    Der Ram ist beim Übertakten eigentlich das zweitwichtigste Thema nach der CPU. Ohne guten Ram kann man die CPU nicht weit übertakten, wenn man über den Frontsidebus (bzw. HyperTransport (AMD)) oder Base Clock (Intel Core i3/i5/i7)) übertaktet.

    Sobald der höchste Ram-Teiler erreicht ist und der Ram auf unverträglich hohen Taktfrequenzen läuft, ist ein weiteres Übertakten nicht mehr möglich, ohne die Stabilität des Rechners zu gefährden.

    Deswegen sollte man sich immer erst informieren, welcher Ram gut für das Übertakten geeignet ist. Das Wichtigste beim Ram ist, wie viel MHz er verträgt und bis zu welcher Spannung er spezifiziert ist.

    Dies kann später enorm wichtig werden, denn legt man mehr Spannung an, als der RAM laut Spezifikation verträgt, ist die Garantie hinfällig!

    Wenn man ein vernünftiges Ergebnis erhalten möchte, sollte man sich RAM mit PC3-12800 (DDR3-1600) aufwärts zulegen. Je mehr, desto besser ;-)


    Jetzt kommen wir zur CPU:
    Auch bei einer CPU sollte man sich zuallererst informieren, welcher Prozessor gut übertaktbar ist. Zur Zeit bietet Intel eine etwas höhere Chance, bei einem Prozessor hohe Taktsteigerungen zu erreichen.
    Die durchschnittlich erreichte Taktrate bei einer verträglichen VCore liegt bei Core2Quad- und Core-i5/i7-Prozessoren bei ca. 3.8GHz, bei AMDs Phenom II bei etwa 3.6GHz.

    Anmerkung:
    "Verträgliche VCore" definieren wir hier als "kleiner gleich 1.4 Volt mit Luftkühlung".
    Jetzt geben wir euch ein paar Tipps für den Mainboardkauf:
    Beim Mainboard sollte man besonders auf den Chipsatz achten. Generell gilt, dass Boards mit High-End-Chipsätzen (Intel: X48, X58; AMD: 790FX, 890FX) das beste Taktpotenzial mitbringen, denn sie verfügen nicht nur über eine stabile Spannungsversorgung, sondern oft auch über ein ausgeklügeltes Kühlsystem mittels Heatpipe(s) und ein auf Airflow optimiertes Boardlayout.

    Deswegen unbedingt bei der Auswahl des Boards darauf achten, welchen Chipsatz es besitzt. Natürlich kann man auch aus dem Internet erfahren, welche anderen Boards gut fürs Übertakten geeignet sind - schließlich können durchaus auch andere Boards die genannten Voraussetzungen mitbringen.

    Wichtig:
    Auch hier gilt es, auf die Abmessungen der Komponenten zu achten! Für den größten Frust sorgen schon beim Einbau Grafikkarten, die aufgrund der Länge nicht ins Gehäuse passen, oder RAM, der aufgrund eines ausladenden Kühlers nicht verwendet werden kann.
    Oft gibt es bei Mainboard- oder RAM-Herstellern entsprechende Kompatibilitätslisten für Boards, Kühler und RAM.
    Für den Datenträger eures zukünftigen Overclocking-Monsters gelten dieselben Bemerkungen wie schon beim Gaming-Rechner: HDDs sind groß und günstig, SSDs klein und teuer, aber wahnsinnig schnell.

    Anmerkung:
    Ebenfalls nachdenken kann man über den Einsatz von schnell drehenden Festplatten wie der WD Velociraptor (eventuell auch im RAID), wobei diese Platten ebenfalls relativ teuer sind und keinesfalls einen ähnlichen Leistungszuwachs bieten wie eine SSD. Daher sind SSDs hier vorzuziehen.

    Nun zum Netzteil :
    Beim Netzteil sollte man wieder auf die schon oben genannten Tipps achten (Marke, kein No-Name). Zudem sollte das Netzteil, je nach verbauter Grafikkarte und CPU, mindestens 500 Watt besitzen.


    Nun kommen wir auf ein heikles Thema: Den Kühler.

    Der Kühler ist sehr wichtig fürs Übertakten.

    Wenn die CPU nicht richtig gekühlt wird, kann es schnell passieren, dass sie Schaden nimmt. Das ist ganz besonders beim Übertakten so, denn dabei steigt die CPU-Temperatur aufgrund von Takt- und VCore-Anhebung deutlich.

    Aktuelle Empfehlungen sind hier der Noctua NH-U12P, der Scythe Mugen 2 und der Prolimatech Megahalems. Unbedingt sollte auch auf die Verwendung einer geeigneten Wärmeleitpaste geachtet werden, wie sie den genannten Kühlern bereits beiliegt. Sie haben aufgrund des Silberanteils eine höhere Wärmeleitfähigkeit als herkömmliche Paste auf Silikonbasis.

    Wichtig:
    Beim Übertakten muss unbedingt auf die Temperatur der CPU geachtet werden! Diese sollte unter Volllast die 70°-Grenze nicht überschreiten.
    Auf keinen Fall mit Luftkühlung mehr als 1.45 VCore anlegen!

    Zum Schluss geben wir euch einen Überblick, wie ein OC-PC aussehen kann.


    CPU: Intel Core i5 750
    Mainboard: MSI P55-GD55
    Grafikkarte: ATI Radeon HD5870
    Speicher: 4GB G.Skill RipJaws PC3-12800 (DDR3-1600)
    Kühler: Prolimatech Megahalems
    Netzteil: Cougar S550

    Viel Spaß beim Übertakten!


    Und hier noch das Wort zum Schluss:

    Falls ihr euch nicht sicher seid, welche Konfiguration nun für euch genau die Richtige ist, oder falls ihr euch das Zusammenbauen nicht vollständig zutraut, könnt ihr euch gerne an uns (SF Solutions) wenden.

    Wir erstellen euch eine detaillierte Konfiguration nach euren Bedürfnissen, bauen den Rechner zusammen, installieren, je nach Wunsch, ein Betriebssystem und schicken das System zu euch.
    Während des ganzen Prozesses werdet ihr natürlich mit eingebunden und entscheidet mit, was in euern Rechner Einzug hält und was nicht.

    Zwei Jahre Garantie gibt es natürlich auf diesen Rechner genauso wie fast durchgehenden Support per E-Mail, Telefon (Skype) oder Chat.

    Einer (unverbindliche) Anfrage könnt ihr hier stellen:
    sf solutions - as unique as you are


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