HTPC selber bauen: wo liegen die Tücken und worauf sollte besonders geachtet werden

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  1. HTPC selber bauen: wo liegen die Tücken und worauf sollte besonders geachtet werden #1
    Super-Moderator Avatar von maniacu22

    Mein System
    maniacu22's Computer Details
    CPU:
    Intel® Core™ i5-3570K @ 4GHz
    Mainboard:
    ASRock Z77 Extreme6
    Arbeitsspeicher:
    4x 8GB Crucial Ballistix DDR3L-1600 CL8 VLP
    Festplatte:
    250 GB Crucial MX200; 500 GB Samsung Evo; 3 TB Seagate Constellation CS; 2x 1TB Samsung Spinpoint
    Grafikkarte:
    XFX Radeon R9 Fury X
    Soundkarte:
    Soundblaster Z
    Monitor:
    1x Philips BDM3270 + 1x NEC Multisync LCD2170NX
    Gehäuse:
    Silverstone Fortress FT02
    Netzteil:
    BeQuiet! E10 750W
    Betriebssystem:
    Windows 10 Pro 64Bit
    Laufwerke:
    LiteOn eUAU108-11

    Standard HTPC selber bauen: wo liegen die Tücken und worauf sollte besonders geachtet werden

    Von der Couch aus surfen, chatten, telefonieren, HD-Filme sehen, Radio hören und vielleicht noch spielen mit nur einem kompakten Gerät? Die Entwicklung der Technik ist in den letzten Jahren so rasant fortgeschritten, dass das alles und etliche Aufgaben mehr von nur einem PC zu erschwinglichen Konditionen zu bewältigen ist.
    Ein HTPC bietet sich hier als platzsparende Alternative besonders gut an, da dieser alle oben genannten Eigenschaften in sich vereint und dazu für so ziemlich jeden Anspruch richtig ausgelegt werden kann. Doch gibt es große Unterschiede, was das Preis/Leistungs-Verhältnis betrifft. Damit man keine bösen Überraschungen erlebt, möchten wir euch hier nicht nur zeigen, mit welchen Investitionen gerechnet werden muß, sondern auch, worauf man bei der Zusammenstellung der Komponenten eines HTPCs (Home Theater Personal Computer) achten sollte, um für sich und das angestrebten Aufgabengebiet das beste Ergebnis zu erhalten. Zum Schluss wird es ein paar Referenzmodelle für diejenigen geben, die mit dem Gedanken spielen, sich einen HTPC zu gönnen.


    Gehäuse:

    Den Anfang macht die Auswahl des richtigen Gehäuses, welches nicht nur optischen Ansprüchen genügen sollte, sondern auch für die gewünschten Komponenten passen muß. Denn bei der Wahl des falschen Gehäuses für die örtlich doch unterschiedlichen Aufstellungsorte sowie Einsatzgebiete, sollte man im Vorfeld überlegen, „wo stelle ich das Gerät hin“ , „ist genügend Platz für eine ausreichende Luftzirkulation“, „passt es farblich und größentechnisch auch zu meiner Wohnzimmereinrichtung“. Solche Fragen sollte man sich im Vorfeld genau überlegen, denn sonst kann der Traum eines eigenen Media-PCs respektive Wohnzimmer-PCs schnell verpuffen, da aufgrund unzureichender Luftzufuhr durch Möbel oder anderer Gegenstände die Hardware ihren Dienst nur unzureichend erledigt oder komplett quittiert und optische Ansprüche zum Schluß nicht ausreichend erfüllt.

    Wichtig ist ebenfalls die Frage, welchen Einsatzzweck das finale Gerät erfüllen soll, wenn es nur ums Surfen und HD-Filme geht, mag ein flaches Desktop-Gehäuse ausreichen, wenn aber zusätzlich noch anspruchsvollere Games laufen sollen, dann wäre ein etwas großvolumigeres Gehäuse an zu raten, da dort die Lüftungs- und Dämm-Funktionen besser ausgelegt sind.

    Und da kommen wir auch gleich zum zweiten Aspekt, die Lautstärke, welche stark von den installierten Komponenten und der damit verbundenen Abwärmeentwicklung abhängig ist. Wenn man lediglich eine APU (Prozessor inklusive Grafikeinheit) zu kühlen hat, hält sich das Geräuschniveau Dank weniger Kühlaufwand zumeist in Grenzen und es könnte ein nicht-gedämmtes Gehäuse völlig ausreichen. Sobald eine dedizierte Grafikeinheit dazu kommt, und auch die CPU im höheren Performance-Bereich angesiedelt ist, sollte die Kühlung entsprechend aufgestellt werden, was die Geräuschentwicklung durch steigende Abwärme wiederum anhebt, welche dann durch entsprechenden Einsatz von Dämmung zumindest teilweise wieder in der Griff zu bekommen wäre.

    Aber stellen wir doch mal die möglichen Gehäusearten für HTPCs einfach mal vor:


    Wenn es klein und mit optischem Anreiz sein darf, kann man ein Gehäuse nehmen welches dem Standard der Hifi-Komponenten angepasst und zudem wirklich flach ist. Vorteile sind eine besonders geringe Bauhöhe sowie der angepasste Aufbau. Nachteile sind der eingeschränkte Einsatzbereich (nur für HD-Filme und Surfen empfohlen) durch mangelnden Platz für Festplatten, ein optisches Laufwerk das maximal im Slim-Format ausfallen darf, sowie eine sehr begrenzte Auswahl an entsprechend leistungsfähigen CPU-Kühlern und Netzteile (meist um die 90 Watt). Zudem sind die Gehäuselüfter durch die geringe Bauhöhe (wenn überhaupt vorhanden) auf 40 bis 60 Millimeter limitiert, was meist zur Schlussfolgerung führt, das diese mit höheren Drehzahlen im Betrieb für ein gesteigertes Geräuschniveau sorgen.


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    Eine Nummer Größer, aber immer noch im Hifi-Format mit einer Breite von 43,5 Zentimetern gibt es durchaus Gehäuse, die ein ATX-Netzteil, eine dedizierte Grafikkarte und etliche Festplatten aufnehmen können, dabei aber noch ausreichend Freiraum für klassische CPU-Kühler bereit stellen. Die Optik kommt dabei meist auch nicht zu kurz, so das diese immer noch ansprechend sind. Zudem können durch die größere Bauhöhe hier auch größere und zudem meist leisere Lüfter (90 bis 120 Millimeter) für die Durchlüftung verbaut werden.

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    Wer seinen Wohnzimmer-PC nicht in das TV-Rack integrieren möchte und stattdessen den unauffälligeren Aufstellort vorzieht, dem steht die Möglichkeit offen, das Gerät neben oder hinter dem Fernseher zu platzieren. Für dieses Szenario bieten sich dem Käufer die sogenannten Cube-Design-Cases oder andere Mini-PC-Gehäuse besonders an. Vorteile von solchen kompakten Lösungen sind die meist besser dimensionierte Kühlung, die Unterbringung aller gängiger PC-Komponenten wie auch modernen dedizierten Grafikkarten. CPU-Kühler bis hin zu den High-End-Modellen, finden dort selbst mit einem höheren Aufbau ausreichend Platz. Beschränkung in der Wahl des Netzteils sind hier ebenfalls eher gering, da in den meisten Cube-Gehäusen ein Einbauort für klassische ATX-Netzteile vorgesehen ist.


    -htpc-gamer.jpg



    Netzteil, welches Netzteil wird benötigt?

    Hinsichtlich des Netzteils verhält es sich wie bei jedem anderen Selbst-Bau-Computer, je mehr und um so leistungsfähiger diese Komponenten gewählt werden, vor allem im Hinblick auf dedizierte Grafikkarte(n), umso mehr Leistung sollte der Spannungswandler zuverlässig zur Verfügung stellen können. Viele Mini-ITX und einige Micro-ATX-Gehäuse verfügen schon über ein eingebautes SFX-Netzteil mit 60 bis 200 Watt, was für einen HTPC ohne Grafikkarte in den meisten Fällen mehr als ausreichend ist.


    Mainboard-Formafaktor, auf was ist zu achten?

    Formfaktoren von Mainboards verwirren mehr denn je, mit Mini-DTX, Mini-ITX, Micro-ATX, ATX usw. buhlen die Hersteller in unterschiedlichsten Größenordnungen um Kunden. Doch wo liegen konkret die Unterschiede? Welche Boardgröße ist für welche Anwendungsgebiete vorgesehen? Passt das Board denn in das Gehäuse, welches mir so sehr gefällt? Solche und andere Fragen stellt sich sicherlich jeder, der schon einmal vor der Entscheidung stand, sich einen HTPC zuzulegen.

    Leider lässt sich nicht auf jede Frage eine eindeutige Antwort geben und es kommt immer wieder darauf an, welche Ansprüche der finale Home-Multimedia-PC erfüllen sollte und welches Gehäuse als Basis herhalten soll. Generell lässt sich festhalten, das kleiner ausgelegte Motherboards durch ihre geringe Größe (Mini-ITX, Micro-ATX) weniger Ausstattung bzw. Features mitbringen als vergleichbare Boards im ATX-Formfaktor. Zumeist reicht die Bestückung mit Festplattenanschlüssen und auch USB-Ports aber schon bei aktuellen Mini-ITX-Platinen für einen einfachen HTPC völlig aus. Ein HTPC zum Surfen und HD-Film-Schauen braucht zum Beispiel kein Board mit etlichen PCIe-Anschlüssen, einem Chipsatz der Übertaktungen zulässt oder diverse RAM-Bänke unterstützt. Der Preis spielt natürlich auch eine gewichtige Rolle bei der Kaufentscheidung, denn schlankere Motherboards sind nicht gleich mit geringeren Kosten verbunden, ganz im Gegenteil, denn der Entwicklungsaufwand ist für die Hersteller doch nicht unerheblich größer.

    Die Mini ITX-Boards:


    • durch kompakteste Abmaße auch für den kleinsten Raum geeignet
    • mit zwei RAM-Bänke weniger flexibel als größere Boards
    • eine PCIe-Schnittstelle
    • bis zu sieben SATA-Anschlüsse
    • WLAN-Varianten möglich
    • von B85- über H87- bis Z87- Intel-Chipsatz möglich
    • FCH A75 und FCH A85X-Chipsatz von AMD (Trinity + Richland)


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    Die Micro-ATX-Boards:


    • Etwas größer in den Abmaßen als Mini-ITX
    • bis zu vier vollwertige RAM-Bänke
    • mehrere PCIe-Schnittstellen was dieses Board flexibler für TV-Karten, Grafikkarten und separate Soundkarten macht selbst ein SLI/Crossfire-Verbund ist machbar
    • bis zu acht SATA-Anschlüsse
    • WLAN Varianten möglich
    • fast Alle Chipsätze von AMD sowie Intel verfügbar (ideal für Overclocker)



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    Die ATX-Boards:


    • durch die Größe nur bedingt für einen HTPC geeignet (passendes Gehäuse)
    • bis zu acht vollwertige RAM-Bänke
    • mehrere PCIe-Schnittstellen, noch mehr als beim micro-ATX
    • bis zu 14 SATA-Anschlüsse
    • WLAN-Varianten möglich
    • Alle möglichen Chipsätze für Intel und AMD verfügbar



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    Festplatten:

    Je nach Gehäusekapazität, persönlichem Geschmack sowie Bedarf empfiehlt es sich, auch in einen HTPC eine SSD von Anfang an mit im Konzept zu haben. Denn gerade der Boot-Vorgang kann dadurch erheblich verkürzt werden. Für einen Media- sowie Spiele-PC empfiehlt es sich zusätzliche Festplatten mit Kapazitäten um die drei Terabyte pro Platte einzubauen, warum, das klären wir gleich.

    Filme in HD sowie Spieletitel benötigen eine Menge Speicherkapazität. Da momentan die Ausstattung eines HTPCs ausschließlich mit SSDs fast jeden finanziellen Rahmen sprengen würde, und die Preise pro Gigabyte bei den HDDs nichtmal ein Zehntel dessen einer SSD betragen, ist es das wirtschaftlichste, auf HDDs zurückzugreifen. Je nach Gehäusekapazität, und auch Geldbeutel, liegt die Empfehlung klar bei einer SSD sowie zwei HDDs , da man beim ansehen eines Films, der auf der einen Platte liegt, bedenkenlos auf der zweiten Platte einen weiteren Film aufzeichnen kann, oder während ein Film aufzeichnet, je nach Systemleistung, parallel spielen könnte. Bezüglich Preis/Leistungsverhältnis sollte man derzeit die Festplatten mit einer Kapazitär von 3 Terabyte bevorzugen.

    Arbeitsspeicher:

    Beim Arbeitsspeicher, kurz auch RAM genannt, sollte man darauf achten, dass der Controller der CPU mit dem zu verwendenden Arbeitsspeicher umzugehen weiß. Bei einer CPU wird von den Versandhäusern meistens die kompatible RAM-Größe bzw. Geschwindigkeit angegeben. Wenn das nicht der Fall sein sollte, einfach bei Bedarf den Händler fragen oder auf den Herstellerseiten nachlesen. Gerade bei den neuen Richland-APUs von AMD ist der zu verwendende Arbeitsspeicher auffallend Abhängig von der APU. Wo der neue A10-6900 noch mit einem DDR3-Ram von 1.866 MHz klar kommt, würde der gleiche RAM beim Top-Modell A10-6800K als Systembremse fungieren. Dort wird ein DDR3-Speicher mit 2.133 MHz empfohlen. Auch die Menge des Arbeitsspeichers ist für jeden Einsatzzweck unterschiedlich, denn ein HD-Film oder surfen im Internet benötigen keine 16 Gigabyte an Arbeitsspeicher, da würden selbst 8 Gigabyte für einen uneingeschränkten Funktionsumfang ausreichen.


    -ddr12.jpg


    CPU/APU: die Qual der Wahl

    In direkter Verbindung zu den Mainboards ist die Wahl des Prozessor, denn nicht jede CPU passt auf jedes Motherboard und wird von diesem unterstützt. Die beiden großen Chip-Entwickler im PC-Bereich, AMD und Intel, verfolgen bei den passenden Hauptplatinen als auch bei den CPUs/APUs unterschiedliche Ansätze, was sich nicht nur bei der Ausstattung und der damit einhergehenden Leistung bemerkbar macht, sondern auch im Preis widerspiegelt.
    Für viele ist es immer noch eine "Glaubensfrage", für welche CPU am Ende die Entscheidung fällt, obgleich jeder der Prozessor-Hersteller mit ihren Produkten in bestimmten Bereichen Vor- wie auch Nachteile vor zu weisen haben.
    In diversen aktuellen Tests sind die neuen APUs der Richland-Generation von AMD gegen die neuen Haswell-CPUs von Intel angetreten, welche die Vorzüge beider CPU-Generationen deutlich aufzeigen.
    Ohne jetzt irgendwelche Vorurteile zu haben, muss man ganz klar sagen, dass aufgrund der Testergebnisse die APU von AMD für einen günstigen und zugleich starken HTPC nicht immer, aber in vielerlei Hinsicht das bessere Gesamt-Paket darstellt. Zum einen ist es das bessere Preis/Leistungs-Verhältnis, andererseits die Möglichkeit auch ohne dedizierte Grafikeinheit sehr gute Performance zu liefern ohne dabei zu hohe Abwärme zu entwickeln. Als APU-only-Modell bekommt daher die neue Richland-Generation auf der FM2-Basis unsere klare Kaufempfehlung.


    Grafikkarte: wirklich nötig?

    Wer mit dem Gedanken spielt, im Wohnzimmer über den schönen großen Fernseher auch in Full-HD hochauflösende Spiele zu zocken, der sollte in die Planungen auf jeden Fall eine zusätzliche Grafikkarte mit einbeziehen. Aber auch hier ist einiges wichtige zu beachten, um am Ende auch das gewünschte Ergebnis genießen zu können!
    Die oberste Frage die gestellt werden sollte, welche Art Spiele sollen problemlos auf dem HTPC laufen und wie viel kann/möchte man für eine leistungsfähige Grafikkarte investieren. Denn der Grafikkarte-Markt ist mittlerweile auf der Performance-Seite sehr eng gestaffelt und zudem preislich äußerst breit aufgestellt. Die Preisunterschiede von allen nötigen PC-Komponenten sind hier sehr weitreichend, denn mit Preisen ab 25,- Euro bis weit über 1.000,- Euro kann der Käufer nicht nur im Hinblick auf den Preis einiges falsch machen. Wir werden aber auch keine Grafikkarte empfehlen, die weniger Leistung als die bereits integrierte Grafikeinheit in den APUs aufweist.
    Ein weiterer sehr wichtiger Faktor ist, ob das gewählte Gehäuse für ein bestimmtes Grafikkarten-Modell allgemein ausgelegt ist. Dabei stehen zwei Faktoren im Fokus, erstens: bekommt die Karte genügend Frischluft durch die Öffnungen im Gehäuse, um ausreichend kühl auch bei sommerlichen Temperaturen zu bleiben und zweitens passt die gewünschte Karte auch größentechnisch überhaupt in das Gehäuse.

    Erweiterungskarten:

    Je nach Anwendungswunsch gehören in einen HTPC auch eine vernünftige TV-Karte, welche Fernsehsendungen auch aufzeichnen kann und für Audioliebhaber ist eine separate Soundkarte sicherlich auch eine wichtige Angelegenheit, da die Onboardlösungen der Mainboards meistens nur eine ungenügende Audio-Wiedergabe bieten. Während diese Überlegungen bei der Wahl eines Mini-ITX-Boards meistens wegfallen, da diese nicht ausreichend viele Steckplätze bereit stellen, kann das ab einem Micro-ATX-Motherboard durchaus zur Debatte stehen. Wichtig sind hier wiederum die Board- sowie Gehäusespezifikationen.


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    Software:

    Ein Windows 7 bzw. Windows 8 als Basis-Betriebssystem aufzuspielen ist die eine Sache, mit welcher der Otto-Normal-Nutzer noch vor der eigentlichen Inbetriebnahme des HTPCs zurecht kommen sollte, wenn es aber daran geht Filme zu schneiden oder alle anderen Aufgaben bequem vom Sofa aus in 3- oder mehr Meter Abstand zum Bildausgabegerät zu erledigen, dann erweist sich ein gewöhnliches Windows-Fenster in seiner Größe schnell als unzureichend und kaum noch lesbar. Für solche Fälle wurden Zusatzprogramme wie beispielsweise das in Windows 8 integrierte Media-Center oder XBMC entwickelt, welche man als Freeware bekommt.



    Name:  xbmcmemk.gif
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    Peripherie:

    Man kann seinen Media-PC durchaus unkompliziert mit Maus und Tastatur (sogar kabellos) steuern, aber es gibt die Möglichkeit, diesen bequem wie einen DVD-Player mittels Fernbedienung zu bedienen. Solche Fernbedienungen gehören bei einigen Media-PC-Gehäusen bereits zum festen Lieferumfang, optional lassen sich diese aber auch noch nachträglich erwerben oder man orientiert sich bei der Auslegung gleich an einer Zusatzkarte mit Infrarot-Schnittstelle. Für Spieler ist meistens auch ein zusätzliches Game-Pad, Joystick oder Lenkrad von besonderem Interesse, auch diese Optionen sollte man bei der Wahl der Hauptplatine und des Gehäuses hinsichtlich der USB-Anschlüsse im Auge behalten.


    Eine Beispielkombination für HD-TV, surfen und spielen (Full-HD-Auflösung mit mittleren Einstellungen):

    Gehäuse: Silverstone LC13S-E USB 3.0 ca. 110,00 Euro

    Netzteil: be quiet! Pure Power L7 300W ca. 38,00 Euro

    Board: ASRock FM2A85X-Extreme4-M – Micro-ATX-Board für Sockel FM2 von AMD ca. 90,00 Euro

    APU: AMD Richland A10-6700 Boxed ca. 128,00 Euro

    Blue-Ray-Brenner: LiteOn iHBS112-115 Ca. 63,00 Euro

    Arbeitsspeicher: ADATA DIMM 8 GB DDR3-1866 Kit Ca. 75,00 Euro

    Massenspeicher: Seagate Barracuda ST3000DM001 3TB Ca. 107,00 Euro

    SSD: Sandisk SSD 2,5“ 128 GB ca. 80,00 Euro

    TV-Karte: Terratec Cinergy T PCIe Dual HD ca. 65,00 Euro


    Summe: 756,00 Euro exklusive Versand


    Wer mehr Ambitionen zum Spielen verspürt, der kann sich gerne auch einen HTPC mit einer dedizierten Grafikkarte zulegen, ein Rechenbeispiel zeigen wir hier:

    Gehäuse: Lian Li PC-V355B-Micro-ATX ca. 110,00

    Netzteil: EVGA SuperNova NEX650, 80Plus Gold, vollmolular ca. 100,00 Euro

    Board: Gigabyte Z87M-D3H, Intel Z87 Sockel 1150 ca. 115,00 Euro

    CPU: Intel Core i7-4770K (Haswell) Ca. 300,00 Euro

    Grafikkarte: Palit GeForce GTX 770 Jetstream, 2048 MB DDR5 ca. 370,00 Euro

    Blue-Ray-Brenner: ASUS BC-12B1ST ca. 65,00 Euro

    Arbeitsspeicher: Patriot Viper3, Black Mamba, DDR3-1600, CL9- 16GB Kit ca. 110,00
    Euro

    Massenspeicher: 2x Hitachi HGST, Deskstar IDK, SATA 6G, 4TB ca. 350,00 Euro

    SSD: Samsung 840 Pro Series, 128 GB ca. 130,00 Euro

    TV-Karte: Terratec Cinergy T PCIe Dual HD ca. 65,00 Euro

    Soundkarte: Creative Sound Blaster Recon 3D Fatal1ty Professional PCIe ca. 90,00 Euro

    Summe: 1.805,00 Euro exklusive Versand


    Die zwei gezeigten Beispiele sollen nur verdeutlichen, wie viel man in einen HTPC-Computer investieren “kann”, aber nicht muss. Je nach angestrebten Einsatzzweck und eigenen Ansprüchen können die Muster-Konfigurationen auch deutlich günstiger ausfallen. Sicherlich sind dieses Extrembeispiele die eher das obere Ende der Möglichkeiten markieren (Preis und Temperaturentwicklung), es geht für den Sparfuchs und Vernunft bewussten Nutzer noch preiswerter, wie auch für den Enthusiasten etwas Spielraum für noch mehr Leistung vorhanden ist. Zumal wir die original „boxed-Lüfter“ in diesem Rechenbeispiel beibehalten haben und das Thema Dämmung oder Geräuschoptimierung an dieser Stelle komplett außen vor gelassen haben, was beim Einbeziehen in der Kostenrechnung nochmals eine Steigerung ergeben würde. Ziel unseres Ratgebers sollte es in erster Linie sein, aufzuzeigen, worauf man beim Kauf oder der Auswahl entsprechender Komponenten eines HTPCs achten muss, ohne sich gleich in den finanziellen Ruin zu stürzen.


    Das Teccentral-Team wünscht viel Spaß bei der Konfiguration und der anschließenden Montage der eigenen HTPC-Hardware! Bei offenen Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschlägen ist das TecCentral-Forum jederzeit erreichbar!

  2. Standard

    Hallo maniacu22,

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