Wie soll ich anfangen?

Diskutiere Wie soll ich anfangen? im Linux, BSD, Mac OS X & freie Betriebssysteme Forum im Bereich Software Fragen, Probleme, Support; für den einstieg in die welt von linux ist in meinen augen auch suse das idealste. yast und sax nehmen dir wirklich ne menge arbeit ...



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  1. Wie soll ich anfangen? #9
    Junior Mitglied Avatar von Smokedog

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    für den einstieg in die welt von linux ist in meinen augen auch suse das idealste. yast und sax nehmen dir wirklich ne menge arbeit ab ( egal was andere user hier behaupten). wenn du dich ein wenig mit der materie befasst hast wirst du dann sicher , nach längerem ausprobieren der einzelnen distries , dein ideales sys finden.

    ich persönlich habe mit suse 6.4 und red hat 6.0 angefangen. habe im laufe der jahre schon einiges ausprobiert wie mandrake ,fedora core , corel linux, knoppix als hd install. bin jetzt bei kanotix (debian/sid) gelandet. ist wie knoppix nur besser in meinen augen. werd wohl jetzt bei meinem debian sys bleiben , weil der packetmanager apt mich doch schwer begeistert und debian das bei mir stabilste sys ist .
    wenn du nach büchern suchst fällt mir derzeit nur das von kofler ein. http://www.kofler.cc/linux7.html
    ansonsten hast du bei suse , wenn du es dir kaufst ,ein gutes buch für denn anfang mit dabei.

    gruss smokedog

  2. Standard

    Hallo Joshie88,

    schau Dir mal Diesen Ratgeber. an. Dort wirst du bestimmt fündig.
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  3. Wie soll ich anfangen? #10
    Senior Mitglied Avatar von Digger

    Standard

    @ Joshie, kommt drauf an wie du das meinst.

    Es gibt meines wissens für fast alle Windowsprogramme schon ein
    Linuxgegenstück. Die meisten Linuxprogramme, deren Grundlage
    ein Windowsprogramm ist, heißen anders als in Windows und
    sehen auch anders aus, da viele Softwarefirmen bisher nur für
    Windows entwickeln, und daher die Linuxgemeinde auf fähige
    Programmierer angewiesen ist, die dann nach der Windowsvorlage
    ein Linuxprogramm schreiben.

    Solltest du aber gemeint haben, Windowsprogramme, per
    emulator auf Linux laufen zu lassen, so muss ich dich
    enttäuschen. Es laufen nur manche sachen mit dem Wine
    emulator. Spieletechnisch gehts aber mittlerweile ganz gut, fast
    alle wichtigen Titel bekommt man irgendwie unter Linux zum
    laufen.

  4. Wie soll ich anfangen? #11
    Fortgeschrittenes Mitglied Standardavatar

    Standard

    habe mit slackware angefangen.

    Vorteile:
    nich alles gleich automatisch konfiguriert
    programme die man nich brauch sind nich drauf
    recht sauberes system
    linux im klassischen design, so wies sein soll

    Nachteile
    in der 10.0 version n bissl dumm zu konfigurierender x-server




    wieso slackware fuern anfang? weil man von anfang an lernen muss das ding zu konfiguerieren und zum laufen zu bringen. und man waehrend dieser zeit so ziemlich das meiste lernt.

    slackware aendert am kernel nich viel und ist deshalt mal sehr kompatibel zu vielen treibern und programmen.

    bei mir wars so:
    ich wollte internet haben (dsl) und habs mit suse irgendwie nich auf die reihe gekriegt (bin wohl der einzige, der mit yast nich zurechtkommt). dann rumgegoogelt und gefragt und gelesen und probiert (1 monat lang tag fuer tag) und ploetzlich ging das internet ohne dass ich wusste wieso (yast eben, bzw suse). und dann mit linux rumgesurft und nur noch rumgelinuxt und alles hatte auf einmal logik, aber auch vieles wurde unlogisch. dann hatte ich probleme mit ner onboard soundkarte unter suse, und hab angefangen distris auszuprobieren. und bei slackware bin ich stehengeblieben. es war liebe auf den ersten blick :D. alles is da so ungeheuer logisch und einheitlich und ordentlich und klassisch und einfach geil.

    dann n bissl freebsd probiert, was mir auch ganz gut gefaellt.

    fazit: slackware is meine empfehlung, da es einfach das normalste linux ist das es gibt. habt ihr schon mal die verrueckten von debian life auf dem linuxtag in karlsruhe gesehen (nichts gegen debian oder debianuser) aber der den ich gesehn hab das war n derber irrer, wenn auch ziemlich cool. die von obenbsd sind auch arg. die distri is deren abbild. mit slackware wird man einfach nich verrueckt sondern bleib einigermaßen normal. probierts mal aus.

  5. Wie soll ich anfangen? #12

    Standard

    Juhu, Distriwar! :ukliam2:

    Nunja Joshie88, deine Frage ist etwas problematisch, denn diese Frage loest fast immer eine mehr oder weniger objektive Diskussion zwischen den Nutzern verschiedener Distributionen aus, das hast du inzwischen sicher mitbekommen.
    Am besten ist immernoch sich genau zu ueberlegen was man denn eigentlich mit Linux will. Willst du Linux einfach installieren und benutzen, oder willst etwas ueber Linux lernen und dafuer auch in Kauf nehmen, dass es eben nicht out-of-the-box sofort laeuft und du Zeit damit verbringen musst?
    Wenn du diese Entscheidung getroffen hast, dann kannst du dir im Falle des ersteren SuSE, Red Hat oder Mandrake installieren. Bei SuSE, Red Hat und Mandrake kannst du zwar auch rumspielen und lernen, aber die Sachen die du dabei lernst sind nicht zwingendermassen auf andere Distributionen uebertragbar (besonders SuSE weicht stark von anderen Distris ab, auch wenn es darum geht wo bestimmte Files liegen und wie das System konfiguriert wird).
    Falls zweitere Option auf dich zutrifft kannst du dir eine Distribution aus hunderten auswaehlen, die bekannteren sind wohl Gentoo, Slackware und Debian.

    Eine Art Mittelweg sind wohl Live-CDs, da sie zwar auch meistens out-of-the-box ausgezeichnet laufen, aber zum groessten Teil auf Debian oder anderen Nicht-SuSE/Red Hat/Mandrake-Distributionen beruhen, und demzufolge zu grossen Teilen "klassisch" konfiguriert werden.

    Eine gute Idee ist auch sich ueber die verschiedenen Eigenheiten der Distributionen zu informieren, wie zum Beispiel dass Gentoo und Slackware (afaik, oder lolek?) eine Sourcedistri ist und damit alle Programme kompiliert werden muessen. Zumindest Gentoo stellt dazu ein ausgefeiltes System (merge) zur Verfuegung. Bei Debian hingegen sind viele Pakete vorkompiliert verfuegbar und ueber das ausgezeichnete apt-get Paketsystem installierbar. Zwar haben Red Hat und Konsorten auch ein Paketsystem, allerdings ist dieses auf RPM-Paketen basiert, welche sich nicht so sehr um Abhaengigkeiten kuemmern wie DEB-Pakete und Apt-Get dies tun.

    Ich hoffe ich habe dir einen moeglichst objektiven Ueberblick verschafft.

  6. Wie soll ich anfangen? #13
    Volles Mitglied Avatar von alpha-woolf

    Standard

    Oh ja! Distri-war finde ich auch immer lustig so wie bei den Prozessoren oder den Graka.....

    meinem Vorschreiber kann ich eigentlich nix mehr hinzufügen.

    @ lolek:

    Ich versteh schon was du meinst, aber soll nicht auch jemand Linux nutzen dürfen, der nur alles mit der GUI haben will und nicht alle Programme selber kompilieren will? Ausserdem muss man, selbst wenn man SuSE hat, früher oder später eine Source kompilieren oder sogar einen Kernel usw. also lernt man mit SuSE auch etwas von dem "wirklichen Linux". zwar mit Sicherheit nicht so viel wie zb mit Slackware, aber trotzdem auch ein bisschen was.

    mfg alpha-woolf


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