Fedore 5: Eindrücke

Diskutiere Fedore 5: Eindrücke im Linux, BSD, Mac OS X & freie Betriebssysteme Forum im Bereich Software Fragen, Probleme, Support; Hi, also, gestern gesaugt, DVD-Image, 3.7 GB. Gebrannt und Ersatznotebook Marke Acer Aspire 3004LMi damit gebootet. Nun, was soll ich sagen. Ein grafisch sehr nett ...



 
  1. Fedore 5: Eindrücke #1
    Gelöscht
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    Standard Fedore 5: Eindrücke

    Hi,

    also, gestern gesaugt, DVD-Image, 3.7 GB. Gebrannt und Ersatznotebook Marke Acer Aspire 3004LMi damit gebootet.

    Nun, was soll ich sagen. Ein grafisch sehr nett aussehender Installer hat mich begrüßt. Nach der Auswahl der entsprechenden Partitionen für / (root), swap (Auslagerungsdatei) und boot (Bootimage und Bootloader) wurden diese per default mit dem Dateisystem ext3 formatiert. Danach eine spartanische Softwareauswahl aus den Bereichen Desktop Environments, Anwendungen, Softwareentwicklung, Server, Base System und Languages.
    Hier kann man auch drei Buttens mit der Beschriftung Suche, Gruppen und Liste auswählen. Da meiner einer definitiv nicht zu der Gruppe der Standardinstallierer zählt, habe ich mir den Butten Liste näher angeschaut. Hier kann man die Softwarepakete einzeln auswählen, die man nach Abschluß der Installation auf seiner Platte wieder finden möchte.

    Also, gesagt getan. Als Standarddesktop favorisiert das Fedora-Projekt ja den Gnome-Desktop. Dieser ist mir aber ein "wenig" zu eingeschränkt und meine Wahl fällt für den Anfang auf KDE. Anzumerken wäre noch, das die derzeit aktuellste Software im Image ihren Platz findet. So ist der KDE-Desktop dann auch nach der Installation up-to-date. Dies gilt auch für alle anderen Pakete.

    Nach der Installation, diese dauert ca. 15 min, abhängig von der Software-Auswahl, geht es an die Passwortvergabe für root und das anlegen eines Benutzers. Danach folgt die Netzwerkkonfiguration und die der integrierten Firewall. Hier kann man per einfacher Angabe der Dienste die erreichbar sein sollen (Webserver, FTP und dergleichen), sehr schnell und auch für Anfänger gut erklärt, eine sichere Einstellung treffen.

    Nach dem dies erledigt ist, gilt es noch, den Bootloader zukonfigurieren. Wie mittlerweile bei allen LinuX-Distributionen üblich, findet sich hier auch eine Aufzählung der Betriebssysteme wieder, die eigentlich keine sind. Auch kann hier das als Standard zu startende OS gewählt werden.

    Der erste Neustart ist fällig und ein netter grafischer Bootloader begrüßt mich nun. Hier wird nach herrunterzählen der voreingestellten 5 Sekunden Fedora gestartet. Erst sieht man einige LinuX-Parameter sehr schnell an sich vorbeiziehen bevor dann eine nette Grafik das Chaos auf dem Screen abschaltet. Hier hat man während des bootens die möglichkeit mit der Maus einen "DETAILS ANZEIGEN"-Butten zu klicken und schon öffnet sich inmitten des Bildes ein schwarzes "Loch" mit den von LinuX bekannten Meldungen. Auch kann man diesen Butten wiederholt betätigen und die Meldungen verschwinden wieder und das Bild ist wieder uneingeschränkt zu betrachten.

    Nach dem Start muß man sich am System anmelden. Dies geschieht am besten als User und nicht als root.

    Am Anmeldbildschirm selbst kann man die Sitzung (KDE oder Gnome) als zu startende Oberfläche einstellen, den PC wieder neustarten oder ausschalten.

    Der Start des Systems ist noch mal, trotz aller aktivierten Dienste wie FTP, WEB, SAMBA, SSH, MySQL und so weiter mehr als schnell. Auch der Start von KDE 3.5 geht zügig von der Hand.

    KDE begrüßt den Anwender mit einer wirklich nett animierten Oberfläche. Blau scheint hierbei eine "etwas" größere Rolle zu spielen. Innerhalb der ersten Minuten habe ich den Menüpunkt "Add / REMOVE Software"-Butten im KDE-Menü gefunden und gleich mal betätigt. Sogleich wurden mir aktualisierte Pakete vermeldet welche sich dann mittels einem Klick auf den heimischen PC übertragen und wie von Geisterhand selbst installieren. Abhängigkeiten klärt das System selbst und informiert darüber bevor die eigentliche Installation weiterer Pakete oder Updates geschieht.

    Die Performance auf einem Notebook mit AMD 3100+ Sempron und nur 512MB RAM ist wirklich beeindruckend. Nach dem Klick auf einen Butten öffnet sich sogleich das entsprechende Programm. Auch die Einstellungen und die Hardwareerkennung ist der von SuSE um Welten überlegen. Alle Komponenten im Notebook wurden sofort erkannt und, bis auf die Auflösung, richtig installiert und konfiguriert. Die Auflösung musste manuell eingestellt werden was aber keine große Herrausforderung darstellt.

    Somit habe ich etwas neues, was ich als Standard-LinuX für daheim nutze...;-)...kann derzeit nur anmerken, das ich wirklich mehr als nur leise gerührt bin...

    Weiterführender Link mit mehr als excellenter Beschreibung von allem, was unter Fedora möglich ist...;-)...

    http://easylinux.info/wiki/Fedora_fc5

    DA werden SIE geholfen...

  2. Standard

    Hallo Gelöscht,

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  3. Fedore 5: Eindrücke #2
    Volles Mitglied Avatar von Badetuch

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    CPU:
    Intel Pentium 4 2,66ghz+1aCooling 1aHV2
    Mainboard:
    MSI MS-6701
    Arbeitsspeicher:
    1024mb ddr333mhz (2*512mb Nanya)
    Festplatte:
    Hitachi T7k250+Seagate ST30014A+Seagate ST3120023A
    Grafikkarte:
    Asus Geforce 2 MX 400
    Soundkarte:
    Onboard AC97 5.1
    Monitor:
    Medion MD9404QB
    Gehäuse:
    Medion 8000
    Netzteil:
    Elan Vital Greenerger 400 Watt
    Betriebssystem:
    Fedora Core 3 | Kernel 2.6.12-1.1381_FC3
    Laufwerke:
    Lite-ON DVDRW SHW-160P6S

    Standard

    Ich habe Fedora Core 5 ebenfalls testweise in einer VM installiert und bin ein wenig enttäuscht.
    Die Installation geht zwar sehr leicht von der Hand (DVD Image) und ist auch schnell durchgelaufen, allerdings bin ich mit dem empfohlenen Gnome überhaupt nicht zufrieden, bzw. gefallen mir einige Menüpunkte nicht.
    Als Anfänger kann man mit der aktuellen Version keine Software per yum Frontend installieren, da das Programm mit einem "Exception Occured" Fehler den Dienst verweigert. Die Vorgabe, das System einfacher zu gestalten und damit SuSE und Konsorten Konkurrenz zu machen, ist bis jetzt nicht erfüllt worden. Das Online-Update produziert ebenfalls Fehler bis zum Abwinken, womit ein Anfänger hier (wieder mal) gestrandet wäre. Ich habe dann die apt-get Pakete installiert und das System mit apt-get update auf den neuesten Stand gebracht.
    Positiv kann ich aber über das Design berichten. Es gefällt mir auch als eingefleischtem KDE User sehr gut, zudem wirkt alles ein wenig moderner als bei FC4. Teilweise fallen aber noch ältere Teile aus FC4 auf, beispielsweise up2date.

    Mein Fazit beschränkt sich auf zwei Sätze:

    Wer Fedora Core 5 als Produktivsystem bzw. als Desktopsystem für zu Hause benutzen will und keinerlei Linux Vorkenntnisse hat, wird bei FC5 anfänglich stranden. Alle anderen freuen sich über ein modernes und aufgeräumtes neues Fedora, was allerdings noch einige Bugs aufweist, die in nächster Zeit gefixt werden müssen.

  4. Fedore 5: Eindrücke #3
    Gelöscht
    Besucher Standardavatar

    Standard

    Also dem kann ich bei meinen mittlerweile sieben getätigten Installationen auf unterschiedlichen Plattformen nicht nachkommen. Bei mir hat ein einfaches yum install kyum dafür sorge getragen, das ich ein sehr gut gestaltete GUI für alle weiteren Softwareinstallationen erhalte. Keines der Updates hat auch nur einen Fehler gebracht. Das alles OHNE das ich mit meinen bescheidenen Kenntnissen irgendwo in den tiefen des Systems rumhampeln musste. Nicht einmal bis auf oben genannten Befehl war bis dato eine Konsole nötig...und DAS ist es ja, was dem begehrten Umsteiger soviele Probleme bereitet...sich die entsprechenden Befehle merken zu können...von daher ist mein Fazit ein anderes...es wird leichter für alle, die eine Alternative suchen und nicht nur "zoggen" wollen...

  5. Fedore 5: Eindrücke #4
    Volles Mitglied Avatar von Badetuch

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    Fedora Core 3 | Kernel 2.6.12-1.1381_FC3
    Laufwerke:
    Lite-ON DVDRW SHW-160P6S

    Standard

    Zitat Zitat von Fetter IT
    Also dem kann ich bei meinen mittlerweile sieben getätigten Installationen auf unterschiedlichen Plattformen nicht nachkommen.
    Na dann schau mal hier:



    Ich hab den Bugreport bereits abgesendet. Eine zweite Installation von FC habe ich ebenfalls schon getätigt, leider keine Verbesserung. Da muss wohl noch gefixt werden oder VMware hat Probleme mit FC (was ich mir aber nur schlecht vorstellen kann).

  6. Fedore 5: Eindrücke #5
    Gelöscht
    Besucher Standardavatar

    Standard

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, das VMWare ein "Problem" hat...ich habe es bereits auf sieben realen Maschinen installiert und es rennt...;-/...

  7. Fedore 5: Eindrücke #6
    Hardware - Junkie Avatar von eagle

    Standard

    wo bekommt mans ?

    nur so als linux newbie und downloadsuchender ??

  8. Fedore 5: Eindrücke #7
    Gelöscht
    Besucher Standardavatar

    Standard

    Zum Beispiel hier...

    http://fedora.redhat.com/download/

  9. Fedore 5: Eindrücke #8
    Fortgeschrittenes Mitglied Standardavatar

    Standard meine erfahrungen mit fc5

    hallo,

    wollte fc5 auch mal ausprobieren und es ist ja wirklich nicht meine erste linux-installation, muß aber leider sagen: bin gescheitert.

    ich habe mir die dvd als gedownloaded, gebootet und wenn anaconda startet, geht's immer in den modus 1280x1024 mit 78 hz - nur kann das mein lcd leider nicht darstellen. ich hab's dann mit "linux skipddc" oder "linux resolution 1024x768" probiert - leider keinerlei veränderung.
    die zweite variante wäre ja dann die text-installation, da kann ich die sprache und tastatur auswählen, dann bringt er das fenster "suche fedora installationen", danach erscheint ein blauer bildschirm. drücke ich dann enter, fragt er mich, ob ich wirklich die gesamt festplatte formatieren will - NEIN das will ich nicht.

    schade eigentlich. auf dem gleichen rechner lief schon fc4 ohne probleme.

    gruss


Fedore 5: Eindrücke

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