LED's und Widerstände

Diskutiere LED's und Widerstände im Modding / Basteln / Silent PC Forum im Bereich Overclocking, Tweaking, Bastelecke; Hallo, hab mal wieder n kleines Problem. Hab hier grad son kleines Modding am laufen und dazu habe ich LED's in Reihe geschalten. Konkret gibt ...



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  1. LED's und Widerstände #1
    Volles Mitglied Avatar von Teeny

    Frage LED's und Widerstände

    Hallo,

    hab mal wieder n kleines Problem. Hab hier grad son kleines Modding am laufen und dazu habe ich LED's in Reihe geschalten. Konkret gibt es 4 Reihen.

    1x 2 LED's
    1x 4 LED's
    1x 6 LED's
    1x 7 LED's

    Ich habe einen Traffo der laut Messung 28,2 V von sich gibt (dieser hat 3A).
    Die max Belastbarkeit der LED's beträgt 3,2V. Jetzt würde ich die LED's gerne mit Widerständen an den einen Trafo ranhängen, so dass alle LED's möglichst die selbe spannung bekommen, also gleich hell leuchten.

    Habe schon recherchiert und auch mit Widerstandsrechnern rumprobiert, aber werd draus ned ganz schlau, weil die Widerstände die da bei mir rauskommen irgendwie nicht zu kaufen sind.
    Man muss dazu sagen, dass ich von Elektrik quasi keine ahnung habe.

    Es wäre schön, wenn ihr mir sagen könntet welche Widerstände ich benötige, wo ich auch irgendwo kaufen kann.

    Danke schonmal

    Teeny

  2. Standard

    Hallo Teeny,

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  3. LED's und Widerstände #2
    Mouse - Schieber Avatar von nice

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    nimm dir die 12v vom pc-netzteil, schalte die led´s in 4er-gruppen ohne widerstand (3.2v x4 = rund 12v)..
    die 3er-reihe stattest du mit 150ohm aus (falls deine leds 20mA haben, sonst anpassen)..

    dein wert von 28.2v ist wahrscheinlich recht wertlos, wenn du enfach nur ein multimeter drangehalten hast und es ein unstabilisiertes netzteil ist

  4. LED's und Widerstände #3
    Volles Mitglied
    Threadstarter
    Avatar von Teeny

    Standard

    Das geht leider nicht, ich brauche die Reihen wie oben beschrieben.

  5. LED's und Widerstände #4
    Hardware - Experte Avatar von Romaniac

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    Weisst du, welchen Strom die LED´s vertragen?
    In einer Reihenschaltung fliesst an allen Verbrauchern der gleiche Strom.
    Wenn die LED´s nun einen Strom von 20 mA ziehen, fließt dieser auch durch den Vorwiderstand.
    Wenn Du nun LED´s in Reihe schaltest, addierst Du die einzelnen Spannungen (als Spannungsabfall). Die Differenz (zur Versorgungsspannung) fällt dann am Vorwiderstand ab.
    Diese Differenz teilst Du nun durch den Strom in Ampere (in meiner Annahme also 0,02 A). Das Ergebnis ist dann der zu wählende Vorwiderstand.
    Mein Vorredner hat aber schon richtig ausgeführt, daß die 28,2 Volt des Trafos mit Vorsicht zu geniessen ist. Du solltest die Spannung annehmen, wenn die Nennlast = Nennstrom fliesst.
    Nun fehlt noch die Leistung des Widerstandes: Diese errechnet sich aus dem fliessenden Strom multipliziert mit der Spannung, die am Widerstand abfällt.

  6. LED's und Widerstände #5
    Unregistriert
    Besucher Standardavatar

    Standard

    Wie die Vorredner schon anmerkten, wäre es schön, die Spannung vom Trafo in belastetem Zustand zu kennen. Außerdem würde ich die Spannung vorher gleichrichten und glätten, falls noch nicht geschehen.

    Wenn es sich also wirklich nur um einen Trafo und nicht um ein Netzteil handelt, brauchst du entweder einen Brückengleichrichter oder 4 Dioden, mit denen du dir den Gleichrichter selber baust. Die Minimalvariante wäre der Einweggleichrichter, bei dem du mit einer einzelnen Diode auskommst. So oder so würde ich die entstehende Gleichspannung noch glätten, hierzu nimmst du einen Elko, z. B. 330 uF/35 V oder auch mehr. Den Elko schaltest du parallel zu den Gleichspannungsausgängen des Gleichrichters oder in Serie zur Einzeldiode, Polung beachten! Siehe auch Wikipedia: Gleichrichter.

    Am Elko kannst du jetzt Gleichspannung abgreifen; wenn du ein echtes Netzteil hast, kannst du dir diesen Aufwand schenken. Da du die Spannungsquelle mit gut 2 W belasten willst (28 V * 0,02 A * 4), bräuchtest du zum Testen einen Hochlastwiderstand, z. B. 330 Ohm/5 W oder auch 270 Ohm/5 W. Den schaltest du parallel zum Elko und misst die Spannung. Das ist dann deine wahre Gesamtspannung U0.

    Für jede LED-Kette brauchst du jetzt einen Vorschaltwiderstand. Gut wäre, wenn du ein Datenblatt zu den verwendeten LEDs besorgen könntest. Es kommt nämlich nicht nur auf die Nennspannung (3,2 V), sondern auch auf den Nennstrom an. Wenn du den nicht in Erfahrung bringen kannst, gehe von 20 mA aus. Dass deine LEDs diesen Strom nicht verkraften, ist eher unwahrscheinlich (aber nicht auszuschließen, alles ohne Gewähr).

    Am Vorschaltwiderstand einer jeden LED-Kette liegt dann eine Spannung Uv=U0-n*UN an, wobei U0 die Spannung deiner Spannungsquelle ist, n die Anzahl der LEDs in der Kette und UN die Nennspannung der LEDs. Durch den Vorwiderstand fließt der Nennstrom IN der LEDs, damit ergibt sich ein Widerstandswert von Rv=Uv/IN und eine Leistung Pv=Uv*IN.

    Rechnet man mit U0=28 V, UN=3,2 V und IN=0,020 A, ergeben sich folgende Werte für die Vorschaltwiderstände:
    2: 1080 Ohm/0,43 W
    4: 760 Ohm/0,30 W
    6: 440 Ohm/0,18 W
    7: 280 Ohm/0,11 W

    Jetzt musst du halt Widerstände mit Werten kaufen, die in der Nähe der oben angegebenen liegen. Dann solltest du im laufenden Betrieb die Spannung an den LEDs nochmal nachmessen, diese sollte dann im Bereich von 3,2 V liegen. Wenn nicht, kannst du die Widerstände entsprechend anpassen.


LED's und Widerstände

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